Elfenbein
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Hardstyle ist mittlerweile eigenständig, und hat auch mit seiner ursprünglichen Form, wie oben beschrieben, nur mehr wenig gemeinsam. Hardstyle beginnt im Bereich von etwa 145–160 bpm. Das oft charakteristische an dieser Musikrichtung ist der Aufbau zum Finale, der für gewöhnlich in vier Stufen vor sich geht:
* Das klassische „Build Up“, welches meist nur aus wenigen Hi-Hats und Kicks besteht
* abstrahiertes, meist nur mehr mit wenigen Tönen gespieltes, chaotisches Motiv (z. B. können zwei unterschiedliche Motive übereinander gelegt werden)
* Melodisches, meist mit wenigen Samples bearbeitetes Motiv
* Das „Out-Going“ verläuft fast identisch wie das Build-Up.
Das typische an Hardstyle ist der Grundrhythmus, der two step, bei dem die ursprüngliche Soundarchitektur eines klassischen Technosongs (Bassdrum, Hihat, Snaredrum, Hihat) benutzt wird, jedoch die Snaredrum klanglich z. B. an eine Reflexion von großen Hallenwänden erinnert. Dieser Trick verursacht beim Zuhörer den Eindruck, als ob die Musik eine besondere Durchschlagskraft hat. Häufig werden auch Claps, Hihats und Snaredrum gemeinsam auf die Bassdrum gelegt, wie man es schon im Gabber kannte, was den "verhärtenen" Effekt noch steigert. Dies ist auch der Grund, warum Hardstyle in einigen Fällen im Gegensatz zu Hardcore Techno auf Übersteuerung verzichten kann.
Auch das verspielte Hantieren mit Beats, Bassline (Offbeat), Snaredrums und Co. sind für diese Musikrichtung charakteristisch aber nicht zwingend. Ein weiteres Merkmal sind die abrupten Aussetzer des Rhythmus (Break) und dessen ebenso abrupte „Rückkehr“; auch müssen Rhythmus und Motiv nicht im selben Tempo sein.
Es ergibt sich innerhalb des Hardstyle-Genres eine Art Spaltung zwischen niederländischem und italienischem Hardstyle, wobei der italienische meist unkomplexer und simpler gestaltet ist. Der niederländische Hardstyle ist dagegen melodischer, wobei auch hier „härtere“ Beats eingeschlagen werden. Mit Trance kann man dies keinesfalls vergleichen.
link :
http://www.youtube.com/watch?v=KJIZnDrx9Kg
http://www.youtube.com/watch?v=ffUBRh-Kcmc&feature=fvw
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* Das klassische „Build Up“, welches meist nur aus wenigen Hi-Hats und Kicks besteht
* abstrahiertes, meist nur mehr mit wenigen Tönen gespieltes, chaotisches Motiv (z. B. können zwei unterschiedliche Motive übereinander gelegt werden)
* Melodisches, meist mit wenigen Samples bearbeitetes Motiv
* Das „Out-Going“ verläuft fast identisch wie das Build-Up.
Das typische an Hardstyle ist der Grundrhythmus, der two step, bei dem die ursprüngliche Soundarchitektur eines klassischen Technosongs (Bassdrum, Hihat, Snaredrum, Hihat) benutzt wird, jedoch die Snaredrum klanglich z. B. an eine Reflexion von großen Hallenwänden erinnert. Dieser Trick verursacht beim Zuhörer den Eindruck, als ob die Musik eine besondere Durchschlagskraft hat. Häufig werden auch Claps, Hihats und Snaredrum gemeinsam auf die Bassdrum gelegt, wie man es schon im Gabber kannte, was den "verhärtenen" Effekt noch steigert. Dies ist auch der Grund, warum Hardstyle in einigen Fällen im Gegensatz zu Hardcore Techno auf Übersteuerung verzichten kann.
Auch das verspielte Hantieren mit Beats, Bassline (Offbeat), Snaredrums und Co. sind für diese Musikrichtung charakteristisch aber nicht zwingend. Ein weiteres Merkmal sind die abrupten Aussetzer des Rhythmus (Break) und dessen ebenso abrupte „Rückkehr“; auch müssen Rhythmus und Motiv nicht im selben Tempo sein.
Es ergibt sich innerhalb des Hardstyle-Genres eine Art Spaltung zwischen niederländischem und italienischem Hardstyle, wobei der italienische meist unkomplexer und simpler gestaltet ist. Der niederländische Hardstyle ist dagegen melodischer, wobei auch hier „härtere“ Beats eingeschlagen werden. Mit Trance kann man dies keinesfalls vergleichen.
link :
http://www.youtube.com/watch?v=KJIZnDrx9Kg
http://www.youtube.com/watch?v=ffUBRh-Kcmc&feature=fvw
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