Grundtonbereiche/Resonanzfrequenzen

</rr>

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Original geschrieben von o.b.s.o.l.e.t.e


.... man muss kein musikstudium haben um zu hören dass ein ''d und ein ''dis nur in den seltensten fällen zusammen passen etc....
schrecklich

ähm :confused:

Bb - Dur
Eb - Dur

G - Moll
C - Moll

sorry, aber dieser thread ist zu 90% quatsch
 

Onkel Yves

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Macht das Ding hier doch mal einer zu, damit hier nicht noch mehr gefährliches Halbwissen verbreitet wird.
Wie schon gesagt wurde, es gibt kein Rezept dafür. Wenn ihr umbedingt irgendwelche Frequenz-Werte von eurem spezifischen Instrument haben wollt, guckt euch das ganze mit 'nem Analyzer an. Wobei man ja auch nicht nach Augenmaß sondern nach Gehör mischen sollte.
Ansonsten kann man nur einen vernünftigen Tip geben: AUSPROBIEREN und auf die Veränderungen hören, die sich durch bestimmte Anpassungen ergeben, egal was für eine Anpassung das jetzt ist! Alles andere KANN man nicht pauschalisieren!!!
 

</rr>

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Original geschrieben von o.b.s.o.l.e.t.e


was willst du mir mit dieser auflistung bitteschön sagen?

dass das was du geschrieben hast an den haaren herbeigezogen ist (wie soviel anderes in diesem thread)

sorry, für eine detailgenaue erklärung bin ich momentan 1.) zu unmotiviert und habe 2.) zu wenig zeit

aber: noch keinem hiphop produzenten hat musikunterricht geschadet (ich finde das wäre ein schönes schlußwort für diesen thread und unterstütze damit onkel yves bitte das hier zu schließen)
 

o.b.s.o.l.e.t.e

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sorry, ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt: meine antwort bezog sich darauf: "Ein Dirigent würde einen falsch-eingespielten Streicher sofort erkennen." und das ist einfach müll. mit dazupassen meinte ich 'zur gleichen zeit gespielt'. dass ein halbtonschritt in der musik nichts aussergewöhnliches ist hab ich einfach mal als bekannt vorrausgesetzt
 

CasinoDeluxe

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oh man

dachte der thread wär cool aber der hier

im ernst. vergiss frequenzen oder: snare MUSS bei xxx HZ angehoben werden... jeder sound ist anders, jedes stück funktioniert anders...das einzige was hilft ist erfahrungen zu machen, sich auf seinen geschmack zu verlassen, ausprobieren und unterschiede hören zu lernen... peace

hat mich überzeugt
 

Untitled da doc

Altgedient
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Original geschrieben von Verbal
Habe es mir aber auf jeden Fall abgespeichert und werde es in aller ruhe studieren. Und auf blöd, sollte ich ein paar Sachen finden die mir unbekannt oder fragwürdig vorkommen, werde ich es auch ausprobieren. Vielleicht erschliesst sich daraus ja das eine oder andere Ergebnis, welches man dann Stillistisch in einem Song hernehmen kann... wer weiss.



word
 

Untitled da doc

Altgedient
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Original geschrieben von Ry-P
Entzerrung verstehen und richtig einsetzen
Hier ein ganz hilfreicher Überblick über Frequenzen. Obwohl die eindeutig von einem Rock-Mischer
zusammengestellt wurden, kann man diese Definitionen mit ein bisschen Abstraktionswillen auf jeden verwendeten
Sound - auch im elektronischen Bereich - anwenden. Gerade „untenrum„ sind die Schwächen vieler Homestudio-
Mixe, und auch hier gilt: wenn man nicht genau hören kann, was man tut, sollte man Extremeinstellungen vermeiden.
Beliebt: absumpfende Bassdrums, komplett weggefilterter Bass, übertrieben „crispe„ Hihats und Becken. Das führt
nicht nur dazu, dass es meistens nicht gut klingt, man kann es auch auf Vinyl nicht mehr schneiden.
Am besten Ausdrucken und im Studio aufhängen: viel Spass!
Bassdrum
„Matschfrequenzen„ können bei 300Hz abgesenkt werden. Versuche eine kleine Anhebung bei 5-7kHz für Präsenz.
50-100Hz - definiert die Tiefe
100-250Hz - macht den Sound „rund„
250-800Hz - „Matsch„-Bereich
5-8kHz - Präsenz
8-12kHz - Zischeln
Snare
Versuche, bei 60-120 Hz anzuheben, wenn der Sound zu schwächlich daherkommt. 6KHz für knalligeren Sound.
100-250Hz - Fülle
6-8kHz - Präsenz
Hihats und Becken
Wieder: Matschen bei 300Hz absenken. Um Brillanz reinzubringen, ein bisschen bei 3 kHz anheben.
250-800Hz - Matschbereich
1-6kHz - Präsenz
6-8kHz - Definition
8-12kHz - Brillanz
Bass
Versuche, bei 60Hz anzuheben, um mehr „Körper„ zu definieren. Matsch bei 300Hz. Wenn der Sound präsenter sein
muss, anheben bei 6kHz.
50-100Hz - gibt Tiefe
100-250Hz - macht den Sound runder
250-800Hz - Matsch
800-1kHz - „Fleisch„ auf kleineren Boxen
1-6kHz - Präsenz
6-8kHz - Höhenpräsenz
8-12kHz - Zischeln
Vocals
Schwierig, weil es komplett vom verwendeten Mikro abhängt. Jedenfalls: die üblichen 300Hz, aber entweder anheben
oder absenken, je nach Mikro und Song. Sehr wenig bei 6kHz anheben, um die Klarheit zu stiegern.
100-250Hz - holt die Stimme nach vorne
250-800Hz - Matsch
1-6kHz - Präsenz
6-8kHz - Verständlichkeit und Klarheit
8-12kHz - Brillanz
Piano
Die 300Hz, wer hätte es gedacht, mal absenken :) Um die 6kHz anheben für Definition.
50-100Hz - Körper
100-250Hz - „rund„
250-1kHz - Matsch
1-6kHz - Präsenz
6-8Khz - Klarheit
8-12kHz - „Saitigkeit„
E-Gitarren
Auch hier gilt: allen hängt vom Mix und der Aufnahme ab. Entweder den 300Hz-Bereich absenken oder anheben, je
nach Song und Gitarrensound. „Edge„ bei 3kHz Anhebung, oder Transparenz durch absenken dieser Frequenz. Bei
6kHz anheben bringt Präsenz, und Brillanz bei 10kHz.
100-250Hz - Körper
250-800Hz - Matschbereich
1-6Khz - kommt im Mix gut durch
6-8kHz - Klarheit
8=12kHz - Zischeln
Akustikgitarre
Matschfrequenzen zwischen 100 und 300Hz suchen und absenken. Kleine Absenkungen zwischen 1-3kHz helfen,
das klangbild weiter nach oben zu verlegen. Bei 5kHz anheben fürt zu grösserer Präsenz.
100-250Hz - Körper
6-8kHz - Klarheit
8-12kHz - Brillanz
Streicher
Komplett von Sound und Mix abhängig.
50-100Hz - Tiefe
100-250Hz - Körper
250-800Hz - Matschbereich
1-6hHz - „crunchy„
6-8kHz - Klarheit
8-12kHz - Brillanz
Jetzt mal generell
50Hz
1. Anheben, um tieffrequente Instrumente wie Bassdrum, Toms und Bass voller zu machen.
2. Absenken, um das Wummern des Basses zu verringern und die Obertöne und die Definition der Bassline im Mix
nach vorn zu holen. Oft bei Hiphop und R&B verwendet.
__________
100Hz
Anheben, um einen härteren Bassound für tiefstfrequente Instrumente zu erzeugen.
Anheben, um Gitarren und Snare mehr Fülle zu geben. (Rock)
Anheben, um Piano und Bläsersounds anzuwärmen.
Absenken, um wummerige Gitarren klarer zu machen.
__________
200Hz
Anheben, um Vocals voller zu machen.
Anheben, um Snare und harten Gitarrensound voller zu machen.
Absenken, um Matschigkeit von Vocals oder mittigen Instrumenten zu vermeiden.
Absenken, um den „Gongsound„ von Becken zu eliminieren.
__________
400Hz
Anheben, um (speziell beim leise Hören) der Bassline Klarheit zu geben.
Absenken, um „Pappsound„ von Bassdrum und Toms zu minimieren.
Absenken, um den Raumsound auf Overheads und Becken zu verringern.
__________
800Hz
Anheben, um Klarheit und „Punch„ von Bass zu erhöhen.
Absenken, um billigen Gitarrensound zu vermeiden.
__________
1.5KHz
Anheben, um Knackigkeit und Klarheit vom Bass hervorzuheben.
Absenken, um Gitarrensound wenigr dumpf zu machen.
__________
3KHz
Anheben, um Bass definierter zu machen.
Anheben für mehr „Attack„ bei Gitarren und tiefen Pianoparts.
Anheben, um Stimmen klarer/härter zu machen.
Absenken, um luftigen, soften Sound von Backgroundvocals zu bekommen.
Absenken, um verstimmte Gitarren/Vocals zu kaschieren.
__________
5KHz
Anheben für Stimmpräsenz
Anheben, um Bassdrums mehr Attack zu verleihen (auch Toms).
Anheben, um Zupfgeräusche beim Bass hervorholen.
Anheben, um den „Attack„ von Piano, Akustikgitarre zu erhöhen.
Absenken, um den Elemente im Hintergrund „weiter weg„ erscheinen zu lassen.
Absenken, um leise Gitarren weicher zu machen.
__________
7KHz
Anheben, um (Bass-)Drums einen metallischeren Sound zu geben (NuMetal).
Anheben, um Percussionsounds mehr Attack zu geben.
Anheben, um dumpfe Vocals klarer zu machen.
Anheben, um Kontrabass definierter zu machen.
Die S-Frequenz der meisten Stimmen.
Anheben, um Synthesizer, Rockgitarren, Akustikgitarren und Piano „schärfer„ zu machen.
__________
10KHz
Anheben, um Vocals brillanter zu machen.
Anheben, um Akustikgitarre und Piano sanft brillanter zu machen.
Anheben, um Becken „härter„ zu machen.
Absenken für insgesamt weniger scharfen S-Sound bei Vocals
__________
15KHz
Anheben, um Vocals „luftiger„ zu machen.
Anheben, um Becken, Streicher und Flöten „teurer„ zu machen.
Anheben, um Samples „echter„ klingen zu lassen.
Und auch das hier ist hilfreich:
Subbass: alles unter 50Hz
Bassdrum und Bass nehmen normalerweise den grössten Raum in diesem Bereich ein. Subbass ist einer der
Gründe, warum Maxisingles auf den Markt kamen: tiefe Frequenzen brauchen wesentlich breitere Rillen - deshalb
muss man bei langen Alben oder 7„-Singles alles unter 50Hz abschneiden. Wir empfehlen, in diesem Bereich NICHT
anzuheben, es sei denn, man verfügt über WIRKLICH gute Studioboxen. Ein beliebter Fehler, bei dem man sich dann
wundert, warum die Platte 10dB leiser klingt als andere...
Bass: 50-250Hz
Hier greifen die meisten „Bass„-Regler bei Stereoanlagen ein, obwohl heutzutage der Bassbereich zwischen 90 und
200Hz liegen (mit den o.g. Anhebungen in den „Präsenz„frequenzen.
Matschigkeit/„irritierender„ Bereich: 200-800Hz
Der „beliebteste„ Grund für dumpf und undefiniert klingende Mixe - deshalb der Begriff „irritierender Bereich„. Die
meisten Frequenzen um diesem Bereich herum können zu psychoakustischen Problemen führen: wenn zu viele
Sounds hier dominieren, wird der Mix schnell nervig, so dass man schnell-schnell fertig werden will oder übertrieben
viele Höhen anhebt, um das zu kaschieren, auch wenn die verwendeten Sounds gar nicht so klingen wollen.
Mittenbereich (Präsenz): 800-6kHz
Das menschliche Ohr ist extrem sensibel in diesem Bereich, und schon eine 1dB- Anhebung wird eine grosse
Klangveränderung zur Folge haben - so, als würde man in anderen Bereichen 10dB anheben! Das verhält sich so,
weil unsere Stimmen in diesem Bereich des Frequenzspektrums angesiedelt sind - deshalb hört man hier genauer als
anderswo. Die meisten Telefone sind um die 3kHz am lautesten, weil hier die grösste Sprachverständlichkeit gegeben
ist. Gerade bei Vocals hier nur sehr vorsichtig arbeiten.
Höhen: 6-8kHz
Hier greifen die „Höhen„-Regler bei der durchschnittlichen Stereoanlage. Anhebungen in diesem Bereich machen
Sound künstlich brillanter - man ist geneigt zu sagen „echter„, wenn man beim Mastern nicht aufpasst.
Höchste Höhen: 8-20kHz
Dieser Bereich wird dominiert von den hohen Frequenzen von Becken und Hihats - aber eine Anhebung wird kann in
einem „teureren„ HiFi-Sound resultieren. Auf jeden Fall auch hier nur sehr vorsichtig - und auf guten Boxen -
anheben. Das Ohr ermüdet schnell bei zuvielen „hohen Höhen„, und man sollte unbedingt eine Referenz-CD zur
Hand haben.


hab ich mir irgendwann mal aus dem netz geholt...vieles davon ist echt wahr und bringt gut was im mix ;)
viel erfolg...

push*
 

dada

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sorry leute , aber das meißte was hier so verbreitet wird ist wirklich nur
haarstreubenstes halb-bis-gar-nicht-wissen ;)

dieses ganze "wenn es sich gut anhört dann ist es auch gut" usw. geht echt gar nicht ...

instrumente haben bereiche in denen sie
"funktionieren" und bereieche in denen sie es nicht tun !

und daran führt nunmal nichts vorbei ...

mixe in denen konsequent alle regeln der tontechnik gekonnt
umgangen werden hören sich leider
auch immer an als wär da was nicht richtig ...

für "ich uppe mal n mp3 meiner band auf unserer webseite" sicherlich egal, wenn`S denn nur für einen selbst und für den spass ist ,
aber falls man geplant haben sollte ein wenig professioneller an die sache
rangehen zu wollen führt leider nicht`s daran vorbei sich
irgendwann mal mit diesen sachen genauer zu beschäftigen ...
 

dada

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;) genau !

ein beispiel , dachte auch das meine mixe sich "gut anhören" bis ich mal das glück
hatte mit jemandem arbeiten zu dürfen der im studio wirklich was kann ...
der gute hat mir dann gezeigt wie schlecht sich meine mixe letztendlich anhören
und wie diletantisch sie gemixt sind ...

also eigentlich wollte ich damit nur sagen
das man mit ner "des passt scho so"
einstellung nicht wirklich gute ergebnisse in dem
bereich erzielen kann ... und wird ;)
 

producingFSX

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Das mag ja sein, aber gerade bei HipHop bei dem z.B. gesampelte Loops auf andere Samples und vielleicht noch selbsteingespielte Instrumente und andere nicht definierbare Töne treffen kommt man mit der Frequenzübersicht, die du in dem anderen Thread gepostet hast, nicht sehr weit. Für eine klassische Orchesteraufnahme sicherlich gut geeignet, aber eben zu star.
Ich möchte damit natürlich nicht sagen, daß es keine allgemeinen Mischgrundlagen gibt und Erfahrung und Wissen wichtig sind. Ich möchte nur darauf pochen, daß "wenn es sich gut anhört dann ist es auch gut" immer die allerletzte Instanz sein wird. Ansonsten wäre eine Automatisierung des Masterns durch ein Computerprogramm ja schon längst geschehen.
 

o.b.s.o.l.e.t.e

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Original geschrieben von producingFSX
Ich möchte nur darauf pochen, daß "wenn es sich gut anhört dann ist es auch gut" immer die allerletzte Instanz sein wird. Ansonsten wäre eine Automatisierung des Masterns durch ein Computerprogramm ja schon längst geschehen.

die argumentation ist doch blödsinn. dann könnte ja jeder, der keinen ohrenschaden hat und beurteilen kann wanns gut klingt mischen und mastern.
 

producingFSX

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Original geschrieben von o.b.s.o.l.e.t.e
die argumentation ist doch blödsinn. dann könnte ja jeder, der keinen ohrenschaden hat und beurteilen kann wanns gut klingt mischen und mastern.
Nein. Wie gesagt: Es muß zunächst Grundwissen vorhanden sein. Du schränkst ja auch selber auf den, der "beurteilen kann wanns gut klingt", ein. Vor allem muß man doch auch wissen, wie man zu dem gutklingenden Ergebniss kommt.
 

o.b.s.o.l.e.t.e

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Original geschrieben von producingFSX

Nein. Wie gesagt: Es muß zunächst Grundwissen vorhanden sein. Du schränkst ja auch selber auf den, der "beurteilen kann wanns gut klingt", ein

ich nehme eben die raus, die meinen ihr mix wäre toll, in wahrheit isser aber scheisse. die sind ja bei dir auch nicht dabei...

Original geschrieben von producingFSX

Vor allem muß man doch auch wissen, wie man zu dem gutklingenden Ergebniss kommt.

genau, und da helfen dir auh nicht die geilsten ohren

edit: ich denke mal 90% können beurteilen dass ihr home-mix nicht so gut klingt wie ein mix klingen kann, aber nur ein bruchteil davon kann ihn verbessern.
 
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