grundeinkommen - frei von zwangsarbeit (für alle)

SUNICA

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Immer diese bescheuerte rechnung mit diesen utopisch hohen zahlen wo jeder der keinen plant hat gleich denkt oh unmöglich bla bla bla. woher willst du denn wissen wie sich das alles rechnet , und wieviel geld man ausgeben kann. da haben schon leute die mehr ahnung haben als du gesagt es geht finanziell gesehen, da brauchst du mit deinem halbwissen nicht irgendwelche zahlen aufzuzählen. Ausserdem wirst du wohl kaum wissen wie das umlauf mäßig aussieht und wieviel geld sozusagen wieder zurück kommt und was davon alles angekurbelt wird und so weiter. das kann man nicht mit ner einfachen rechnung ausrechnen.

ich überleg grad..
also was ich gelesen habe spricht man eher von zahlen um die 800 euro, und vielleicht werden Kinder nicht mitgerechnet?? stell die ma vor du hättest mit 16 jeden monat 800 oder 1000 euro :D aber viell werden Kinder mit Eltern wieder extra berechnet.

aber die scheisse muss n haken haben, so das der bund am ende günstiger dasteht, weil die oder die bezüge und vergünstigungen wegfallen..ansonsten müsst ich ja ernsthaft in erwägung ziehn meine zweifel an politkern zu begraben*gg
 

KaEpTnKoErG

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wenn es so wäre dass man die sache schon mit ner simplen multiplikation als schwachsinn abtuhen könnte hätte es das ganze wohl kaum auf die seite des bundestags geschafft, und wird auch von leuten disskutiert die weit intelektueller als du und ich muss leider auch zugeben, ich ... sind.. so einfach ist das nicht, das muss schon was dran sein

Intellektueller als Du, geht das überhaupt? Entworfen wurde schon ganz anderer Schwachsinn, dennoch bleibt es einfache Finanzmathematik. Merkel hatte im letzten H - Jahr einen ausgeglichenen Haushalt. In der Regel aber geben wir mehr aus, als wir einnehmen ..Punkt. Nun willst Du durch noch weniger Einnahmen, den Leuten mehr Geld geben? Diese ganze, „dafür fällt weg“, „es wird abgeschafft“ usw. Proargumentation ist doch alles Blödsinn. Der Aufwand für Kontrolle und Verteilung der Gelder bleibt exakt der selbe. Klar kann man bei genauerem Hinsehen viel Geld einsparen, vermeidlich unnütze Ausgaben unterbinden und somit finanzielle Mittel mobilisieren, dass ist nicht Frage. Aber das hat dann alles nichts mehr mit diesem dummen Plan zu tun, Leute dafür zu bezahlen, dass sie andere nicht bei der Arbeit stören.
 

K-risma

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wenn man mal ein klein wenig rechnet dann machen 1000 € person/ monat im jahr insgesamt (bei 80 millionen deutschen) 12*80 milliarden euro = 960 milliarden euro !!!!!
der aktuelle bundeshaushalt ist 283 milliarden euro groß.
das zeigt doch schon, wie lächerlich diese idee ist.

Der Bundeshaushalt würde viel größer ausfallen, wenn der Spitzensatz der Einkommenssteuer erstmal bei 70%+ liegen würde ...
 

--Cha\/ezz--

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Der Bundeshaushalt würde viel größer ausfallen, wenn der Spitzensatz der Einkommenssteuer erstmal bei 70%+ liegen würde ...

:D

warum nicht einfach den steuersatz auf 100% erhöhen :rolleyes:.
ich bitte dich, welcher mensch möchte in einem land leben, das 70% spitzensteuersatz erhebt. dann kannst du deutschland gleich zumachen und, denn dann leben hier nur noch leute, die staatsknete abgreifen möchte (zumindestens solange bis deutschland dann pleite ist).
 

K-risma

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Hatte in Amerika auch funktioniert. Meinetwegen kann ja ein Teil verschwinden, aber es werden immer noch genügend bleiben. Tatsache ist, dass nur die 10% der Topverdiener an der "Konjunktur" (2000-2007) verdient haben - diese >1000 Mrd Euro könnte man halt über die Anhebung des Spitzensteuersatzes rückwirkend wieder verteilen ...

Aber eigentlich ist das ja gar nicht das Thema hier ...
 

grafittihunter

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:D

warum nicht einfach den steuersatz auf 100% erhöhen :rolleyes:.
ich bitte dich, welcher mensch möchte in einem land leben, das 70% spitzensteuersatz erhebt. dann kannst du deutschland gleich zumachen und, denn dann leben hier nur noch leute, die staatsknete abgreifen möchte (zumindestens solange bis deutschland dann pleite ist).

Völlig richtig! Globalisierung, es muss niemand da produzieren, wo er die schlechtesten und teuersten Bedingungen vorfindet. Das ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit und der optimal Steuersatz hat schon fast einen Wettbewerbstatus. Zumindest sollte er das.
 

--Cha\/ezz--

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Hatte in Amerika auch funktioniert. Meinetwegen kann ja ein Teil verschwinden, aber es werden immer noch genügend bleiben. Tatsache ist, dass nur die 10% der Topverdiener an der "Konjunktur" (2000-2007) verdient haben - diese >1000 Mrd Euro könnte man halt über die Anhebung des Spitzensteuersatzes rückwirkend wieder verteilen ...

Aber eigentlich ist das ja gar nicht das Thema hier ...

in amerika existiert ein spitzensteuersatz von 70% ? (hast du da ne quelle für).

meiner meinung nach ist ein so hoher steursatz moralisch falsch, schließlich arbeitet der mensch für sein geld und kein staat der welt hat das recht ihm 70% seines verdienstes wieder aus den taschen zu ziehen.

ich bin dafür steuerschlupflöcher zu schließen und steuerhinterziehung deutlicher zu verfolgen (dazu gehört auch die beliebte schwarzarbeit), dann muß kein staat der welt 70% steuern erheben.

ist dir die dimension 960 milliarden (bei 1000€ bürger/ monat) zu dem dt. haushalt, der 283 milliarden euro umfasst überhaupt bewußt ?
soviel steuern kannst du gar nicht erheben ohne der wirtschaft zwangsläufig zu schaden, denn der (bei den linken/ gewerkschaften so beliebte) heimische konsum wird bei einer mehrwehrtsteuer von 50% auch katastrophal einbrechen.
 

K-risma

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in amerika existiert ein spitzensteuersatz von 70% ? (hast du da ne quelle für).

meiner meinung nach ist ein so hoher steursatz moralisch falsch, schließlich arbeitet der mensch für sein geld und kein staat der welt hat das recht ihm 70% seines verdienstes wieder aus den taschen zu ziehen.

ich bin dafür steuerschlupflöcher zu schließen und steuerhinterziehung deutlicher zu verfolgen (dazu gehört auch die beliebte schwarzarbeit), dann muß kein staat der welt 70% steuern erheben.

ist dir die dimension 960 milliarden (bei 1000€ bürger/ monat) zu dem dt. haushalt, der 283 milliarden euro umfasst überhaupt bewußt ?
soviel steuern kannst du gar nicht erheben ohne der wirtschaft zwangsläufig zu schaden, denn der (bei den linken/ gewerkschaften so beliebte) heimische konsum wird bei einer mehrwehrtsteuer von 50% auch katastrophal einbrechen.

Nein, ich meinte natürlich nicht aktuell. Aber während der 1. Weltwirtschaftskrise hatte Roosevelt den Spitzensteuersatz auf zeitweise 80% angehoben, Erbschaftssteuer auf 45% etc. Nicht zwangsläufig kann man davon jetzt ableiten, dass das auf Dauer funktioniert. Aber es hatte zumindest damals gereicht, die Mittelschicht zu stärken, was Deutschland auch zum Vorteil genügen würde. Mit den Zusatzeinnahmen wurde die Infrastruktur verbessert - das würde ich hierzulande eher in Bildung stecken, und damit meine ich nicht nur die Renovierung von Schulen ...

Bei der Stopfung der Steuerschlupflöcher gebe ich Dir recht. Ich weiß nicht, ob nur das Medieninteresse an dem Liechtenstein-Skandal abgeebbt ist oder ob sich da wirklich nichts mehr tut ...

Außerdem umfasst das Modell Althaus' auch "nur" jährliche Ausgaben im Umfang von 583 Mrd Euro im Jahr. Das liegt unter den bisherigen Ausgaben des Staates von 735 Mrd Euro im Jahr.

Aber ich unterstütze ja auch nicht vollständig das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens, sondern eher das der negativen Einkommenssteuer - beschreibe ich später.
 

_Rudeboi__

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man muss eh nicht jeden bundesbürger mit ein rechnen. Das grundeinkommen kriegt ja nur der der nicht arbeitet. Die meisten werden eh sagen was will ich mit ein paar hundert € wenn ich als...keine ahnung schweißer in einer fabrik schon 1500€ im monat verdiene. und so weniger gut bezahlte berufe haben nichtmal alle, es gibt leute die verdienen weit mehr. Also ist schonmal nix mit 80.000.000 x dies und das . Wenn man kinder und rentner abzieht ist es noch weniger, die das grundeinkommen überhaupt in anspruch nehmen. Laut irgend einer umfrage auf irgend einem öffentlich rechtlichen sender, ist arbeit auch sehr wichtig für das selbstvertrauen und so der leute. ein großteil wird trotzdem arbeiten. Und die restlichen können mit den 600€ grundeinkommen zum beispiel lehrgänge besuchen, so dass sie auf dem arbeitsmarkt eine bessere chance haben.
 

akeem13

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also einer von euch beiden hat was grundsätzliches missverstanden glaub ich...

man muss eh nicht jeden bundesbürger mit ein rechnen. Das grundeinkommen kriegt ja nur der der nicht arbeitet. ....

im anfangspost stand folgendes:

....Die Vision sieht vor, dass jedem Bürger ein monatliches Netto-Einkommen von ca. 600 bis 1500 Euro ausgezahlt wird, dafür alle anderen Sozialleistungen (ALG, Hartz4, Kindergeld etc) wegfallen und es jedem freisteht, vor der Glotze Bier zu trinken, regulär zusätzlich zu arbeiten oder sich selbständig zu machen und Millionär zu werden....

keine ahnung wer recht hat, so genau hab ich mich nich damit befasst. aber da claus-trophob normalerweise unfehlbar ist und einfach ALLLES weiss, nehm ich mal an, der er recht hat. :D
 

Corny Kuba

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"Entweder man ist für ein Grundeinkommen oder man ist... ein Arschloch!"

Volker Pispers- herrlicher Kerl dieser:D
 

--Cha\/ezz--

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man muss eh nicht jeden bundesbürger mit ein rechnen. Das grundeinkommen kriegt ja nur der der nicht arbeitet. Die meisten werden eh sagen was will ich mit ein paar hundert € wenn ich als...keine ahnung schweißer in einer fabrik schon 1500€ im monat verdiene. und so weniger gut bezahlte berufe haben nichtmal alle, es gibt leute die verdienen weit mehr. Also ist schonmal nix mit 80.000.000 x dies und das . Wenn man kinder und rentner abzieht ist es noch weniger, die das grundeinkommen überhaupt in anspruch nehmen. Laut irgend einer umfrage auf irgend einem öffentlich rechtlichen sender, ist arbeit auch sehr wichtig für das selbstvertrauen und so der leute. ein großteil wird trotzdem arbeiten. Und die restlichen können mit den 600€ grundeinkommen zum beispiel lehrgänge besuchen, so dass sie auf dem arbeitsmarkt eine bessere chance haben.

ich würde dir empfehlen bevor du postet die diskussion überhaupt erstmal zu verstehen. jeder soll dieses grundeinkommen bekommen egal ob kind, rentner, arbeitsloser oder millionär. ein weiteres problem and er sache ist, dass dieses grundeinkommen durch z.b. erhöhung der mehrwertssteuer finanziert werden soll, was denn relativ hohen betrag von 1000€ dann real wieder sinken lässt.
 

K-risma

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Tatsächlich sehen die Ideen von Konsumsteuern so aus, das diese gestaffelt werden. Es wäre ja auch unlogisch, für einen Joghurt genau soviel Konsumsteuer wie für einen Ferrari zu zahlen. Ich könnte mir z. B. vorstellen, das die bei Lebensmitteln 0% ist und bei einem Ferrari 100%+ ... Also hat das mit dem Wert des Grundeinkommens nichts DIREKT zu tun ...
 

--Cha\/ezz--

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doch der "wert" des grundeinkommens sinkt natürlich relativ, wenn durch höhere steuern die preise für güter steigen.

die negative einkommensteuer, wie von dir oben angesprochen, halte ich für ne gute idee.
 

The Hobo

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Ja, stimmt.
Ich meinte damit eigentlich, dass die Bezahlbarkeit das wichtigste Kriterium ist, hinter dem die - zweifellos edlen - Werte zurückstehen müssen! In dieser Bezahlbarkeit ist dann natürlich auch die Anreizpolitik enthalten!

Die Hartz-GEsetze setzen die Anreize schon richtig: Warum LEute zum Nichtmitmachen bezahlen?

Das Problem war doch, dass die Hartz Gesetze unverhältnismäßig teuer waren und sind. Wer Sozialleistungen kürzt und am Ende mehr Ausgaben hat, hat definitiv ein Problem. - Milchmädchenrechnungsproblem xD
Warum sind die Gesetze so teuer? Wer sähet, der erntet. Der Gesetzgeber hat mit diesen Misstrauensgesetzen selbiges unterstellt, ebenso misstrauisch wurden die Bezieher. Vermögen wird versteckt und verheimlicht, nachdem der Gesetzgeber die Unverschämtheit besaß, hierzu das Bankengeheimnis zu lockern. Die sog Bedarfsgemeinschaften wurden/werden ausgenutzt, um mehr Geld zu beziehen.
Ein weiteres Problem war, dass der Gesetzgeber den Anspruch auf ALG II völlig unterschätzt hat. Die zuständigen Ämter wurden überlaufen, genauso wie die unterschätzten Klagewellen zum Thema Hartz IV
Beim Auslagern von Aufgaben agierte die Bundesarbeitsagentur neher dillentantisch. Sie ließ sie priv Callcenter Befragungen von Hartz IV Empfängern durchführen. Was für ein schlechter Witz, die Befragten wurden natüröich nicht vorab schriftlich benachrichtigt, auch der Hinweis, dass die Umfrage freiwillig ist, fehlte meist.
Lauter so kleine Dinge, die vieles an den Hartz Gesetzen in Frage stellt ( nicht alles.)
 

MataHari

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die idee ist totaler schwachsinn und das wird so niemals passieren, also ist die ganze diskussion hier blödsinn
 

S.O.

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Das Problem war doch, dass die Hartz Gesetze unverhältnismäßig teuer waren und sind. Wer Sozialleistungen kürzt und am Ende mehr Ausgaben hat, hat definitiv ein Problem. - Milchmädchenrechnungsproblem xD
Warum sind die Gesetze so teuer? Wer sähet, der erntet. Der Gesetzgeber hat mit diesen Misstrauensgesetzen selbiges unterstellt, ebenso misstrauisch wurden die Bezieher. Vermögen wird versteckt und verheimlicht, nachdem der Gesetzgeber die Unverschämtheit besaß, hierzu das Bankengeheimnis zu lockern. Die sog Bedarfsgemeinschaften wurden/werden ausgenutzt, um mehr Geld zu beziehen.
Ein weiteres Problem war, dass der Gesetzgeber den Anspruch auf ALG II völlig unterschätzt hat. Die zuständigen Ämter wurden überlaufen, genauso wie die unterschätzten Klagewellen zum Thema Hartz IV
Beim Auslagern von Aufgaben agierte die Bundesarbeitsagentur neher dillentantisch. Sie ließ sie priv Callcenter Befragungen von Hartz IV Empfängern durchführen. Was für ein schlechter Witz, die Befragten wurden natüröich nicht vorab schriftlich benachrichtigt, auch der Hinweis, dass die Umfrage freiwillig ist, fehlte meist.
Lauter so kleine Dinge, die vieles an den Hartz Gesetzen in Frage stellt ( nicht alles.)


Ja die Umsetzung ist sicherlich nicht reibungslos gelungen. Da muss man in einigen Punkten nachbessern. Allerdings ist es schon richtig Leute die arbeiten wollen, besser zu stellen als die, die nur faul rumsitzen.

Man müsste die Anreize noch verschärfen, beispielsweise Leuten die eine angebotene Arbeit ablehnen die Hilfe extrem kürzen, andere, die wollen aber nichts kriegen, dafür belohnen. Dann müsste man den Kombilohn noch verbessern, sodass jemand mit einem schlecht bezahlten Job auch b e s s e r Leben kann als ohne den Job...was eigentlich common sense seien sollte.

Da ist noch ne Menge zu tun. Das Grundeinkommen wird es aber nicht richten.
 
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