fernstudium gut oder nicht

Rain-Man

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Weil man letztendlich mehr reinsteckt (vor allem Geldmäßig) als man rausbekommt.. Ich hab bei der MSG (a.k.a Deutschen Pop) Eine Ausbildung als Tontechniker und danach als Musikassistent gemacht, und im Nachhinein bereue ich es.
In der "Musikbranche" isses im Endeffekt egal ob du n Zertifikat in der Hand hast, oder nicht.. Bei Tontechnik is dat genau so. Wenn du es, z.b, als Tontechniker, nicht hinbekommst ein Signal richtig einzupegeln/Kabel richtig zu stecken/etc. etc. pp., dann interessiert et keine Sau wad du wo, wann und wie gelernt hast. Außerdem brauchst du, gelernt oder nicht, in erster Linie Kontakte um an Jobs in dieser Branche zukommen..
All die Zeit die man letztendlich in diese "Ausbildungen" reinsteckt ist, meiner Meinung nach, Verlorene Zeit. Durch Autodidaktes lernen hat man zwar den Nachteil dat man sehr viel recherchieren muss, dafür lernt man aber besser/entspannter und spart ne ganze Menge Kohle!
Außerdem gibbet mittlerweile mehr Tontechniker und Musik-Menschen als Sand am Meer.. Gute Jobs sind, zumindest hier in München, sehr sehr rar.



Peaces
 

GUTER RAP

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naja freunde ganz so isses ja auch nicht....wer aus seiner zeit an sae un co gar keine vorteile ziehen kann hat och selbst bissel was falsch gemacht....
 

Crux

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Wie Rain-Man schon sagt, ohne Kontakte kriegst du in dieser Branche nix gerissen, kenn wie gesagt genug Leute, die sich den Arsch aufgerissen haben bzw es immernoch tun.
 

GUTER RAP

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is richtig, aber obs ohne sae un co leichter ist, ist fragwürdig
 

GUTER RAP

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ja irgndwo musstes ja lernen, und ohne vitamin b an nen praktikum zu kommen was dir aus technischer sicht was bringt ist auch nciht ohne....und nur vom zuhause basteln wirste auch nicht der übermac...und connections komm davon och nicht

oder meint ihr als ungelernter autodidakt kommt man in nen dickes studio und darf da auch selber mal produktionen fahren...ich bitte euch ;)

wobei ich das auch aus sicht des technikers sehe...ich bin kein producer...wenn man nur mucke machen will kann man sich sae un co sparen
 

Crux

Altgedient
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Naja, aber die meisten großen Leute waren auch nie auf der SAE, jetzt mal garnicht auf HipHop bezogen, die konnten einfach was, Glück gehabt, Connections, Erfahrungen gesammelt etc. Wieviel die SAE wert ist zeigt ja allein, dass es in Deutschland nichtmal staatlich anerkannt ist.
 

GUTER RAP

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irre ich mich, oder warst du nicht selbst auf der sae?

mal davon abgesehn,wenn dein papi dick studio hat oder der freund vom papi dick studio oder der freund vom freund deines papis gehts natürlich acuh ohne schulen...aber wenn du ohne connections aufwächst und keinen hast der dirs bei bringt musst du wohl in dne sauren apfel beissen, oder hast du ne ssl zum signalfluss üben heme? ;)
 

PeterPiper0815

Altgedient
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irre ich mich, oder warst du nicht selbst auf der sae?

mal davon abgesehn,wenn dein papi dick studio hat oder der freund vom papi dick studio oder der freund vom freund deines papis gehts natürlich acuh ohne schulen...aber wenn du ohne connections aufwächst und keinen hast der dirs bei bringt musst du wohl in dne sauren apfel beissen, oder hast du ne ssl zum signalfluss üben heme? ;)

Natürlich ist es einfacher einen Batzen Kohle hinzulegen und gleich an ner SSL zu sitzen. Aber man kann durchaus auch ohne SAE oder "Papa mit Studio" connections aufbauen. Das ist dann eben der etwas schwerere Weg aber wenn man sich ranhält, motiviert ist und wirklich was lernen will dann ist das schon möglich. Ich hatte damals garkeine Ahnung von der SAE (und selbst wenn, ich hatte keine Kohle für sowas). Ich hab dann eben im Musikladen die abgelaufenen Keys und Keyboardhefte gekauft (gabs für ne Mark das Stück) und die durchgewälzt. Und dann eben Kontakte zu Leuten gesucht die auch Interesse an Musik hatten. Da bleibt es nicht aus das man viel mit Musikern zu tun hat über die man dann widerum an Leute mit Tontechnikerfahrung rankommt. So pflanzt sich das eben fort und man selbst holt sich Equipment und bemüht sich aus dem Zeug das Beste rauszuholen. Macht sich dann wieder Gedanken warum die Aufnahme so schiete klingt, unterhält sich mit Leuten drüber, bekommt Tips, experimentiert. Das ist ein Jahrelanger Prozess der auch nie aufhört da ja die Entwicklung weitergeht und man genau wie in anderen Branchen immer am Ball bleiben muss (oder man spezialisiert sich auf etwas ganz besonderes).
Und dann eben Praktika. Meiner Meinung nach mit das Beste was man machen kann um zu lernen und Kontakte aufzubauen. Wenn man da vernünftig rangeht, motivation und zuverlässigkeit zeigt und nicht auf dick Ahnung macht dann spricht sich das rum in der "Szene" und man kann wieder ein Treppchen höher gehen.

Peace
 

Rain-Man

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...aber wenn du ohne connections aufwächst und keinen hast der dirs bei bringt musst du wohl in dne sauren apfel beissen, oder hast du ne ssl zum signalfluss üben heme? ;)

Nee. Aber wer sagt hier wad von ner SSL? Man kann ja auch normal anfangen.. Mal hier und da, auf kleineren Gigs, von irgendwelchen Leuten (die man dann halt auftreiben muss) die Instrumente etc. Mikrofonieren und so 'ne Geschichten halt.. Ich glaub kaum, dass n frisch ausgebildeter Tontechniker, hinter eine SSL gesetzt wird. Allein schon wegen der Gefahr, datt der vor Freude dat ganze ding bepisst und kaputt macht :D


und nur vom zuhause basteln wirste auch nicht der übermac

Nee allein vom basteln nich, aber durch lesen diverser Bücher und Stundenlangem Googeln kommt man schon sehr weit, wenn man will. Plus, praktische Erfahrungen sind, meiner Meinung nach, tausendmal mehr wert als Theoretisches Wissen, besonders inner Musik/Technik.


wer aus seiner zeit an sae un co gar keine vorteile ziehen kann hat och selbst bissel was falsch gemacht....

Ich will dat ganze ja nicht schlecht reden. Klar hab ich von der Ausbildung auch wad mitgenommen.. Connection- sowie Erfahrungsmäßig, jedoch bezweifele ich, datt ich sowad noch mal machen würde. Weil, wie gesagt, man zu viel reinsteckt und zu wenig wieder rausbekommt.



Und noch mal wegen den Connections:
In dieser Branche muss man sich immer erst einen Namen machen, bevor man anfangen kann gut Kohle zu machen. Dat ist bei Autodidakten genauso wie bei Staatlich geprüften.


Natürlich ist es einfacher einen Batzen Kohle hinzulegen und gleich an ner SSL zu sitzen. Aber man kann durchaus auch ohne SAE oder "Papa mit Studio" connections aufbauen. Das ist dann eben der etwas schwerere Weg aber wenn man sich ranhält, motiviert ist und wirklich was lernen will dann ist das schon möglich. Ich hatte damals garkeine Ahnung von der SAE (und selbst wenn, ich hatte keine Kohle für sowas). Ich hab dann eben im Musikladen die abgelaufenen Keys und Keyboardhefte gekauft (gabs für ne Mark das Stück) und die durchgewälzt. Und dann eben Kontakte zu Leuten gesucht die auch Interesse an Musik hatten. Da bleibt es nicht aus das man viel mit Musikern zu tun hat über die man dann widerum an Leute mit Tontechnikerfahrung rankommt. So pflanzt sich das eben fort und man selbst holt sich Equipment und bemüht sich aus dem Zeug das Beste rauszuholen. Macht sich dann wieder Gedanken warum die Aufnahme so schiete klingt, unterhält sich mit Leuten drüber, bekommt Tips, experimentiert. Das ist ein Jahrelanger Prozess der auch nie aufhört da ja die Entwicklung weitergeht und man genau wie in anderen Branchen immer am Ball bleiben muss (oder man spezialisiert sich auf etwas ganz besonderes).
Und dann eben Praktika. Meiner Meinung nach mit das Beste was man machen kann um zu lernen und Kontakte aufzubauen. Wenn man da vernünftig rangeht, motivation und zuverlässigkeit zeigt und nicht auf dick Ahnung macht dann spricht sich das rum in der "Szene" und man kann wieder ein Treppchen höher gehen.

Peace

*Zustimm'*




Peaces
 

GUTER RAP

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ja peter und wieviel produktionen hast du heute vorzuweisen mit deinen 30 jahren?


manmanman


schon mal darüber nachgedacht das es vielleicht NICHT der ideale weg war den DU gegangen bist?


UND SCHON MAL EINER AUF DIE IDEE GEKOMMEN SAE UND ZUSÄTZLICH PRAKTIKAS ZU MACHEN???

man man man


so jetzt ruhe im karton

is ne scheiss branche fertig aus, aber mal ehrlcih das so viele leute in der branche arbeiten denen es eklatant an theorie kenntnissen mangelt find ich nicht cool...ich hatte bei 2 praktikas "chefs" die ncith mal wussten das man ne ms stereofonie decodieren muss, die hams einfach links rechts gelassen...also "praxis" und "jahrelange erfahrung" alleine macht den karpfen och nicht fett...oder live engineere die nach 10 jaren noch nicht mal nen kompressor richtig verstanden haben, aber gibt ja dbx teile ....mit jetzt och ladde.....
 

GUTER RAP

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und freunde wenn du das berufsmäßig machen willst was bleibt dir denn dann übrig, sollst du zum amt renn und jahrelang hartz 4 beantragen um zeit zu haben dich selbst zu bilden un praktikas zu machen??? jemand der vollzeit arbeiten geht wird sich das sicher nicht nebenher professionel anarbeiten können......
 
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