Exorzismus in 3.Welt Ländern

Orbit

gehört zum Inventar
Mitglied seit
10 September 2003
Beiträge
1.626
Hab letztens eine Reportage geschaut über Exorzismus. Die Gläubigen in einigen afrikanischen Ländern reden den Menschen ein vom Teufel besessen zu sein und bieten sich dann als Exorzisten an. Dadurch werden Kinder von ihren Eltern vertrieben, weil sie glauben dass ihre Kinder vom Teufel besessen sind. Für jegliche Schicksale werden die "besessenen" kinder als Sündenböcke genommen. Die Zahl der Straßenkinder steigt dadurch enorm. Schonmal was davon gehört?
Ich finds entsetzlich. Sind mal wieder die "Missionare" schuld am Elend?
 

Kap der Angst

BANNED
Mitglied seit
22 Juni 2004
Beiträge
590
Mit dem Unterschied, dass sie in 3.Welt-Ländern keinen Spinat spucken können wie Linda Blair, weil´s da nix zu fressen gibt. Muhahahaha...
 

Orbit

gehört zum Inventar
Mitglied seit
10 September 2003
Beiträge
1.626
Hier hab ich auch noch nen Artikel ausm Spiegel bei dem es um einen Todesfall in Wisconsin geht, der durch einen Exorzisten ausgelöst wurde.

...
 

Crux|04

auf Eis gelegt
Mitglied seit
11 Juli 2004
Beiträge
893
Ein weiterer Beweis (wenn das stimmt, quelle wär schon intressant) das Religion, das Unheil dieser Welt ist
 

Orbit

gehört zum Inventar
Mitglied seit
10 September 2003
Beiträge
1.626
((2919) Mainz. Zum ersten Mal ist gegen einen deutschen katholischen Bischof öffentlich der Verdacht geäußert worden, unbefugt den sogenannten "Großen Exorzismus" (Dämonenaustreibung) vorgenommen zu haben. Dabei soll es in mindestens einem Fall zu Körperverletzung und massiven sexuellen Übergriffen gekommen sein. Diese schwerwiegenden Vorwürfe richten sich gegen den Weihbischof des Bistums Mainz, Franziskus Eisenbach (57). Der promovierte Theologe gilt als einer der bekanntesten Charismatiker, der auch unter Protestanten großes Ansehen genießt.
Gegen Eisenbach hat ein Mainzer Professorenehepaar sowohl beim Papst und der römischen Bischofskongregation als auch bei der Staatsanwaltschaft in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Anzeige erstattet. Die wie Eisenbach charismatisch geprägte Professorin Anne Bäumer hatte sich, wie sie vor den Kameras des Hessischen Rundfunks bestätigte, 1999 dem Weihbischof anvertraut und war mit diesem eine intensive Zusammenarbeit bei "Befreiungs- und Heildiensten" eingegangen. Die Kooperation mündete sogar in die Herausgabe eines Buches über das Heilige Jahr 2000. Nach einem Exorzismus an Frau Bäumer und "etwa dreistündigem inquisitorischem Befragen" soll Eisenbach die ihm Anvertraute in einem Zustand der Lähmung zurückgelassen haben. "Sie fiel regelrecht in Siechtum", heißt es in der im Vatikan vorliegenden Anzeige. Im weiteren Verlauf der "Betreuung", die offensichtlich den Charakter eines "Abhängigkeitsverhältnisses" annahm, sei es wiederholt zu sexuellen Handlungen gekommen. Deshalb bezieht sich die Klageschrift vor den römischen Instanzen auch auf Verletzung des Zölibatgesetzes.
Die Mainzer Bistumsleitung erklärte lediglich, die auf Initiative eines Mitglieds der katholischen Kirche entstandene und "beharrlich abgeforderte seelsorgerische Begleitung" habe zu einer persönlichen Nähe geführt, "die auf Initiative dieser Person auch körperliche Zuwendung umfasste". Eine solche Entwicklung einer seelsorgerischen Begleitung habe nicht die Billigung des Bischofs von Mainz gefunden. Er habe mit allem Nachdruck auf die Beendigung des Kontaktes zwischen dem Weihbischof und der Frau hingewirkt.
Eine gravierende kirchenrechtliche Frage ist, ob der Weihbischof für die Ausübung des Exorzismus überhaupt die dafür vorgeschriebene ausdrückliche Erlaubnis des Ortsbischofs, Karl Lehmann, hatte. Dennoch wollen die Kläger wissen, ob Lehmann "das Tun des Weihbischofs geduldet hat". Da Eisenbach nach eigenen Aussagen seit etwa 20 Jahren derartige Befreiungsdienste und auch Exorzismen vorgenommen habe, scheine es unmöglich, dass Bischof Lehmann "dies in all den Jahren nicht erfahren hat". In Deutschland hatte 1976 der Fall der Studentin Anneliese Michel im unterfränkischen Klingenberg Aufsehen erregt. Mit Zustimmung des Würzburger Bischofs hatten zwei Priester der "besessenen Frau" ein Jahr lang den "Teufel" ausgetrieben. Sie starb, bis auf das Skelett abgemagert.
Auf Betreiben der Deutschen Bischofskonferenz kam 1998 eine Neufassung der römischen Exorzismusbestimmungen zu Stande. Es wurde angeordnet, dass vor einem Exorzismus Medizin und Psychiatrie zum Zuge kommen müssen. (Die Welt, 17.09.00)
 

mighty Komapatient

Gold Status
Mitglied seit
16 September 2000
Beiträge
5.629
Original geschrieben von Crux|04
Ein weiterer Beweis (wenn das stimmt, quelle wär schon intressant) das Religion, das Unheil dieser Welt ist
was natürlich völliger schwachsinn ist.
zum thema:
es gab in den 70ern ja sogar noch in deutschland fälle von gewaltsamer teufelsaustreibung.
1976 kam eine behinderte frau dabei ums leben.
http://www.taz.de/pt/2003/05/31/a0360.nf/text
in afrika gibt es viele fälle von exorzismus. manche christlich motiviert, andere eher auf voodo zauber basierend.
 

solo

auf Eis gelegt
Mitglied seit
5 Mai 2004
Beiträge
384
ich hab schon ma davon gehört, dasses viele weisse missionare gibt, die da fürs christentum durch afrika ziehn...
aber so krass: den teufel austreiben!? die wissenschaft war doch in den siebzigern auch schon weit..

und ich sags nochma:
religion und geld sind die beschissensten dinge, die die menschheit jemals erfunden hat..
 

Orbit

gehört zum Inventar
Mitglied seit
10 September 2003
Beiträge
1.626
Jap steht auch oben in dem Ausschnitt aus der Welt drin.
Nochmal eine kritische Auseinandersetzung mit der christlichen Missionierung in Afrika:

...
 

Orbit

gehört zum Inventar
Mitglied seit
10 September 2003
Beiträge
1.626
Hier ist ein Artikel dazu:


Schwarze Magie

Und @crux und solo: bissl diffenrenzierter könnte man da schon rangehen.
 

Sherlock_Homez

Altgedient
Mitglied seit
21 September 2002
Beiträge
5.552
Im Stern war ma n Artikel über Voodoo in Afrika...ziemlich krass.
und: es gibt schlimmere Dinge in der 3. Welt als den Exorzismus..
 

Orbit

gehört zum Inventar
Mitglied seit
10 September 2003
Beiträge
1.626
Original geschrieben von Sherlock Homez
Im Stern war ma n Artikel über Voodoo in Afrika...ziemlich krass.
und: es gibt schlimmere Dinge in der 3. Welt als den Exorzismus..
Das mag ja sein, es ging mir nicht darum das schlimmste aufzuzählen. Problem ist aber, dass sich die Zahl der Strassekinder deutlich erhöht hat, zudem die Missionare den Glauben an Teufel verinnerlichen bei den Menschen.
 

solo

auf Eis gelegt
Mitglied seit
5 Mai 2004
Beiträge
384
"Auch anderswo pinkeln Spieler auf den Rasen oder an die Torpfosten.." :D :D rock on..


is doch schwachsinn.. übernatürliche kräfte.. wasn witz.. schwarze magie.. noch besser.. wärn die immer noch so drauf, wenn sie die gleiche infrastruktur und lebensstandarts hätten wie wir?
 

Sherlock_Homez

Altgedient
Mitglied seit
21 September 2002
Beiträge
5.552
Original geschrieben von solo


is doch schwachsinn.. übernatürliche kräfte.. wasn witz.. schwarze magie.. noch besser.. wärn die immer noch so drauf, wenn sie die gleiche infrastruktur und lebensstandarts hätten wie wir?

Das hab ich mich auch grad gefragt, und ich glaube nicht...
Wäre Afrika in dem Maße industrialisiert wie es Europa ist hätte das auch sicher Auswirkungen auf die Lebens - und Glaubensumstände..
 

Crux|04

auf Eis gelegt
Mitglied seit
11 Juli 2004
Beiträge
893
Original geschrieben von Sherlock Homez


Das hab ich mich auch grad gefragt, und ich glaube nicht...
Wäre Afrika in dem Maße industrialisiert wie es Europa ist hätte das auch sicher Auswirkungen auf die Lebens - und Glaubensumstände..

hm kann auch mit bildungsstand zusammenhängen oder :confused:
 
Oben Unten