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MaxPower
Gast
Wenn man überlegt wie viel Gewinn er dafür erwirtschaftet haben muss, wunderet mich irgendwie, dass sowas nicht auffällt
Die Staatsanwaltschaft ging bis zum Geständnis von Hoeneß davon aus, dass er insgesamt mehr als 33 Millionen Euro nicht versteuert hat. Ersten Schätzungen zufolge dürften die tatsächlich nicht versteuerten Gewinne nun sogar um ein Vielfaches über dieser Summe aus der Anklageschrift liegen. Unterstellt man 25 Prozent Abgeltungssteuer ergeben sich aus den von Hoeneß genannten Summen leicht Gewinne aus Börsengeschäften von über 100 Millionen Euro – Dividenden aus Aktiengeschäften und Zinserträge auf andere Kapitalanlagen in der Schweiz mit eingerechnet.
http://www.focus.de/finanzen/steuer...s-erzockte-sich-riesen-summen_id_3675295.html
Wenn er ausm Knast kommt, kann er gerne mein Anlageberater werden.
Uli Hoeneß scheint nichts beschönigen zu wollen. Oder doch? Das Konto in der Schweiz bei der Zürcher Vontobel-Bank sei ein "Zocker-Konto" gewesen, sagt er und fährt fort, wie um andere Spielernaturen zu warnen: "Einen wirtschaftlichen Gewinn habe ich in der Gesamtschau nicht gemacht."
Aber es heißt ja, dass es für ihn alles in allem ein Verlustgeschäft war... Vielleicht hat er in irgendwelche Schrottanleihen investiert und damit wieder einiges verzockt oder so - vorausgesetzt das hier stimmt:
Pikantes Detail aus der Zeugenvernehmung: Laut der Rosenheimer Steuerfahnderin wurde die von Uli Hoeneß vor über einem Jahr erstellte Datei zu seinem Konto erst jetzt vorgelegt. Die Hoeneß-Verteidigung habe den Behörden einen USB-Stick mit Informationen über sein Schweizer Konto vor einer Woche zukommen lassen. Die „Grunddateien“ der pdf-Dokumente seien aber schon am 18. Januar 2013, einen Tag nach der Selbstanzeige des Bayern-Präsidenten, erstellt worden. Das habe die EDV-Abteilung der Finanzbehörde festgestellt.
Die Aussage der Beamtin befindet sich noch in den Anfängen. Es ergibt sich daraus, dass über einen langen Zeitraum keine Unterlagen von Herrn Hoeneß eingereicht wurden. Vom Finanzamt gestellte Fristen waren nur die zur Erstellung der steuerlichen Veranlagung notwendig. Das war unabhängig von der strafrechtlichen Wirksamkeit der Selbstanzeige. Aber die Fristen verstrichen, ohne dass Unterlagen eingereicht worden wären.
Nach Angaben der Zeugin gaben die Behörden Hoeneß die Gelegenheit, die Selbstanzeige nachzubessern. Erst danach leiteten sie ein Ermittlungsverfahren ein und durchsuchten sein Anwesen am Tegernsee.
Hoeneß will zum Arsenal-Spiel: Der Bayern-Präsident plant am Dienstag einen Besuch des Champions-League-Spiels seines FC Bayern München. Das ließ er über seine Verteidigung mitteilen. Am Samstag hatte der 62-Jährige noch auf eine Reise mit dem Klub zum Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg verzichtet. Wenn seine Bayern im Achtelfinale gegen den FC Arsenal nach dem 2:0 im Hinspiel in der heimischen Arena das Weiterkommen feiern wollen, möchte der Aufsichtsratschef auf jeden Fall dabei sein.
Nächster Hammer im Hoeneß-Prozess! Laut der Steuerfahnderin des Finanzamts Rosenheim hat Uli Hoeneß insgesamt sogar 23,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen. Dies sagte die vierte Zeugin nach der Mittagspause aus. Die Summe ergab sich demnach aus der Neuberechnung seiner Steuern aufgrund der neu eingereichten Unterlagen.
23,7 wohl nur im besten Fall ^^ Staatsanwaltschaft geht von 26,3 Mio aus.