Bevölkerung wird im Ernstfall gewarnt
„Die Feuerwehr Leichlingen beobachtet in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung die Situation laufend und steht mit dem Wupperverband im engen Kontakt. Im Ereignisfall wird eine Warnung der Bevölkerung erfolgen“, erklärte die Leichlinger Wehr am Abend. Der Wupperverband warnte auf seinem Hochwasserportal für die nächsten drei Tage, besonders für Sonntag, vor Niederschlagsmengen bis zu 60 Millimetern im gesamten Verbandsgebiet: „Aufgrund dieser Wetterlage wird es zu erhöhten Abflüssen in der Wupper und den Nebengewässern kommen. Überschwemmungen in Teilbereichen, insbesondere an den Nebengewässern, sind nicht ausgeschlossen.“
Anwohner sollten die Situation beobachten: „Anlieger an der Wupper und den Nebenbächen sollen besonders vorsichtig sein und auf ihre Sicherheit achten. Kellerräume oder tiefergelegene Bereiche wie Unterführungen sollen im Falle eines Hochwassers nicht betreten werden.“
Der Wupperverband hat seine Bereitschaft aktiviert. In den Talsperren, heißt es, sei aber Stauraum für den Hochwasserschutz frei: „Wir werden die Abgabe aus den Talsperren vorsorglich erhöhen, um zusätzlichen Puffer für die Regenmengen zu schaffen“, kündigte der Verband an. Bei der Flut im Juli vergangenen Jahres war bekanntlich die überlaufende Wuppertalsperre mitverantwortlich dafür, dass das Leichlinger und Opladener Stadtgebiet massiv überschwemmt wurde.