Erdbeben in Japan

E

eiskalt

Gast
In der Ukraine ist nen relativ großer Landstrich verseucht und 100.000 Menschen sind tot, das ist zwar schade, aber in anbetracht von 60 Jahren Nutzung der Kernenergie nen relativ geringer Preis. Wie gesagt die Menschheit lebt mit 600.000 Verkehrstoten jährlich.

Eben. Kosten/Nutzen Faktor ist objektiv gesehen sehr gut - zumindestens vergleichen mit anderen Technologien.

Es bleibt eine ideologisierte Debatte, die fernab jeglicher Vernunft geführt wird.
 

selectedJS

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Nein sagt sie eben nicht. Die Anzahl der Unglücke musst du immer in Relation zu den möglichen Unglücken setzen.

Bei der Bahn ist jeder Zug der rumfährt ein möglicher Unfall. Bei der AKWs ist jeden AKW das läuft ein möglicher Unfall.
Jetzt muss du diese beiden Kenngrößen vergleichen: Anzahl der möglichen Unfälle durch die passierten Unfälle.

Und das heißt eben bei den AKWs: Eine vier und fünfstellige Zahl an AKW in Relation zu zwei oder drei schweren Unfällen.

Beim Zugverkehr heißt es, viele Millionen beförderte Passagiere in Relation zu einigen tausenden Toten bei Unfällen.

Die Zahl der Unglücke ist bei der Bahn höher, aber auch die Zahl der mögliche Unfälle. Geht dir langsam ein Licht auf???
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Der Mann hat recht, schaut euch mal ein bisschen Statistik für Anfänger an....
 

selectedJS

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Eben. Kosten/Nutzen Faktor ist objektiv gesehen sehr gut - zumindestens vergleichen mit anderen Technologien.

Es bleibt eine ideologisierte Debatte, die fernab jeglicher Vernunft geführt wird.

Das ist objektiv schön und gut. Wenn man das bestimmen dürfte: Welche Region sollte den als nächstes versucht werden?
 

Mandelbrot

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Nein du Spinner. Wenn du es genau willst, sollte man die Arbeitsstunden, die Bahn und AKW haben durch die Anzahl der AKWs/Bahnen teilen, dann stimmt das schon eher.

Bsp: AKW : Stunden x AKW`s x Tage : Strahlungsunfälle = ungefähre Warscheinlichkeit

Ja wenn du es genau haben willst, stimmt das natürlich. Aber: Das ändert nichts an meiner Aussage, das es sinnlos ist auf die absoluten Zahlen zu schauen. Genau das macht aber Eiskalt.

Nochmal um das zu verdeutlichen @ Eiskalt:

Stell dir vor du kochst jeden Tag und fünfmal im Jahr schneidest du dir beim kochen in den Finger.

Zweimal im Jahr fährst du besoffen Auto, bei einem Mal hast du dir nee dicke Beule ins Auto gefahren.

Deine Argumentation ist: Kochen ist gefährlicher als besoffen autofahren, weil du dich beim kochen fünfmal geschnitten hast.:rolleyes:

In der Ukraine ist nen relativ großer Landstrich verseucht und 100.000 Menschen sind tot, das ist zwar schade, aber in anbetracht von 60 Jahren Nutzung der Kernenergie nen relativ geringer Preis. Wie gesagt die Menschheit lebt mit 600.000 Verkehrstoten jährlich.

:rolleyes::thumbsdown:

Ey, Chavezz, gib dir bitte selbst mal 24h Threadverbot....

:thumbsup::thumbsup::thumbsup:
 
E

eiskalt

Gast
Der Mann hat recht, schaut euch mal ein bisschen Statistik für Anfänger an....

Ihr seid echt strunzdumm. Ich habe z.B. 300 AKW´s und 1 GAU in 50 Jahren und 15235r325r35135133513 Züge und 10000 Entgleisungen.

Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nen GAU in 50 Jahren vergleichen zu Entgleisungen gibt 1 zu 10.000, unabhängig davon, ob 424241241 AKW´s laufen oder nur 5 und obs 10000 Züge gibt oder 14234924242525124514514141.
 
E

eiskalt

Gast
Das ist objektiv schön und gut. Wenn man das bestimmen dürfte: Welche Region sollte den als nächstes versucht werden?

Hahahaha, jetzt kommt er so. Okay. Wir profitieren alle von Medikamenten. Allerdings gibt es ab und zu Vorfälle wie http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal .

Ich fordere, dass keine Medikamente mehr produziert werden dürfen. Zwar ist der kollektive Nutzen höher, aber trotzdem können Einzelne die Opfer dieses kollektiven Nutzens werden,.

Herzlichen Glückwunsch, so argumentierst du.
 

selectedJS

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Es gibt aber auch viel mehr mögliche Unfälle bei der Bahn pro betrachtetem Untersuchungsgebiet.
Verstehst du das Prinzip nicht?
Fängst an grob zu werden wenn du siehst du bist unterlegen du kleine Pussy?
 
E

eiskalt

Gast
Es gibt aber auch viel mehr mögliche Unfälle bei der Bahn pro betrachtetem Untersuchungsgebiet.
Verstehst du das Prinzip nicht?
Fängst an grob zu werden wenn du siehst du bist unterlegen du kleine Pussy?

Nee, ich bastel gerade ne Petition gegen Medikamente zusammen.
 

Hoheit

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wo ist er den unterlegen?
was wollt ihr den erreichen? es ist nunmal so das ein super-gau in deutschland relativ unwahrscheinlich ist, ob ihr da jetzt irgendwas ausrechnet oder nicht ändert daran überhaupt nichts.
 

SirJackson

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Ja wenn du es genau haben willst, stimmt das natürlich. Aber: Das ändert nichts an meiner Aussage, das es sinnlos ist auf die absoluten Zahlen zu schauen. Genau das macht aber Eiskalt.

Nochmal um das zu verdeutlichen @ Eiskalt:

Stell dir vor du kochst jeden Tag und fünfmal im Jahr schneidest du dir beim kochen in den Finger.

Zweimal im Jahr fährst du besoffen Auto, bei einem Mal hast du dir nee dicke Beule ins Auto gefahren.

Deine Argumentation ist: Kochen ist gefährlicher als besoffen autofahren, weil du dich beim kochen fünfmal geschnitten hast.:rolleyes:



:rolleyes::thumbsdown:



:thumbsup::thumbsup::thumbsup:

Richtig, dann ist meine These aber nicht " kochen ist gefährlicher (für mein leben) als autofahren" sondern "kochen hat mich öfter in einem Jahr verletzt als Autofahren".
Man kann sich beim Kochen auch den Arscm abscheinden und verbluten, die Frage ist nur eben, wie warscheinlich das ist. Sicherlich unwarscheinlicher als bei einem Autounfall zu sterben oder bei einem Zugunglück draufzugehen.

vermisch das mal nicht.
 
K

Klingenoel

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Jeder, der in ein Auto steigt oder sonstiges tut, ist sich 1. des Risikos bewusst (ok, das war utopisch, sagen wir, jeder sollte sich des Risikos bewusst sein) und hat 2. die Möglichkeit, das vorhandene Risiko durch eigenes, richtiges Verhalten weitestgehend einzuschränken.
Deine 600k Verkehrstoten sind zum Großteil doch Leute, die selbst Schuld sind, bzw. durch das menschliche Versagen anderer "hineingezogen" wurden.

Meinst du, die Leute, die um Tschernobyl herumwohnten, hatten a) - sofern sie überhaupt gefragt wurden - Ahnung von den Risiken, oder glaubst du eher, da hieß es "das is sicher, da passiert nix." und b) die freie Entscheidung, neben einem AKW zu wohnen? (Voraussetzung für a natürlich).

Ergo: Jeder, der sich im Verkehr bewegt, tut das mehr oder weniger freiwillig. Wie viele Leute wohnen freiwillig in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem AKW? Geht dein Vertrauen weit genug, deine Zelte neben einem solchen Ding aufzuschlagen? Und komm jetz bloß nciht mit "die können ya wegziehen."
.
 
B

Braveheart

Gast
gibts eigentlich kein akw-thread? mittlerweile ist das hier ja ne pro/contra atomkraft diskussion
 

selectedJS

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Hahahaha, jetzt kommt er so. Okay. Wir profitieren alle von Medikamenten. Allerdings gibt es ab und zu Vorfälle wie http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal .

Nein, ich habe diesmal auch mit weit hergeholten Vorstellungen argumentiert.

Der grundlegende Unterschied ist: Du und Chavezz argumentiert aus rein statistischer Sicht, ihr betrachtet Menschen und Todesopfer auch als "verlorenes, aber ersetzbares Humankapital". Wenn 1000 Menschen irgendwo sterben um eine Wirtschaftsrevolution möglich zu machen ist das Kosten/Nutzen-Perspektivisch in Ordnung eurer Ansicht nach.

Ich sage das ist NICHT in Ordnung. Und damit ist die Diskussion gegessen weil es euch egal ist wer wo wieviel stirbt und ob die Umwelt bleibende Schäden hinterlässt, solange die restlichen Zahlen stimmen und das in irgendeiner Relation ist.
 
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sNyDaH

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Diese Wahrscheinlichkeitsrechnungen sind doch sowas von dämlich. :D Kommt eine nicht vorhersehbare Variable hinzu, kann man sich solche Wahrscheinlichkeiten in den Popo schieben... Blödes Statistikgelaber... Und das sag ich jetzt unabhängig zu der AKW Diskussion...
 

--Cha\/ezz--

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Jeder, der in ein Auto steigt oder sonstiges tut, ist sich 1. des Risikos bewusst (ok, das war utopisch, sagen wir, jeder sollte sich des Risikos bewusst sein) und hat 2. die Möglichkeit, das vorhandene Risiko durch eigenes, richtiges Verhalten weitestgehend einzuschränken.
Deine 600k Verkehrstoten sind zum Großteil doch Leute, die selbst Schuld sind, bzw. durch das menschliche Versagen anderer "hineingezogen" wurden.

Meinst du, die Leute, die um Tschernobyl herumwohnten, hatten a) - sofern sie überhaupt gefragt wurden - Ahnung von den Risiken, oder glaubst du eher, da hieß es "das is sicher, da passiert nix." und b) die freie Entscheidung, neben einem AKW zu wohnen? (Voraussetzung für a natürlich).

Ergo: Jeder, der sich im Verkehr bewegt, tut das mehr oder weniger freiwillig. Wie viele Leute wohnen freiwillig in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem AKW? Geht dein Vertrauen weit genug, deine Zelte neben einem solchen Ding aufzuschlagen? Und komm jetz bloß nciht mit "die können ya wegziehen."
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Der Großteil der Menschen bewegt sich nicht feiwillig im Verkehr, sondern ist gezwungen ein Verkehrsteilnehmer zu sein, da unsere Gesellschaft anders nicht funktionieren kann. Damit habe ich übrigens überhaupt kein Problem. Die Verkehrstoten bei uns sind also eine Art "notwendiges Übel". Das gilt auch für alle anderen Länder.

Die Atomkraft stellt aktuelle auch noch eine Art notwendiges Übel dar, da wir (noch) auf den produzierten Strom angewiesen sind. Ich hätte kein Problem neben einem AKW zu wohnen, wenn ich damit eins hätte, dann würde ich dort nicht hinziehen ;).
 

--Cha\/ezz--

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Nein, ich habe diesmal auch mit weit hergeholten Vorstellungen argumentiert.

Der grundlegende Unterschied ist: Du und Chavezz argumentiert aus rein statistischer Sicht, ihr betrachtet Menschen und Todesopfer auch als "verlorenes, aber ersetzbares Humankapital". Wenn 1000 Menschen irgendwo sterben um eine Wirtschaftsrevolution möglich zu machen ist das Kosten/Nutzen-Perspektivisch in Ordnung eurer Ansicht nach.

Ich sage das ist NICHT in Ordnung. Und damit ist die Diskussion gegessen weil es euch egal ist wer wo wieviel stirbt und ob die Umwelt bleibende Schäden hinterlässt, solange die restlichen Zahlen stimmen und das in irgendeiner Relation ist.

Es geht doch darum, die Fakten sachlich und nicht ideologisch zu bewerten. :thumbsup:
 

Hoheit

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wie sie alle immer mit tchernobyl argumentieren
damit euch das mal allen klar wird, in tchernobyl hat wahrscheinlich homer simpson gearbeitet
das unglück wurde durch inkompetenz und fehlkonstruktionen ausgelöst, das ist in keinerweiße mit einem erdbeben oder sonstigen naturkatastrophen zu vergleichen.
in deutschland haben wir viel viel höhere sicherheitsstandarts.
 

Mandelbrot

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Richtig, dann ist meine These aber nicht " kochen ist gefährlicher (für mein leben) als autofahren" sondern "kochen hat mich öfter in einem Jahr verletzt als Autofahren".

Jetzt vermischt du aber Sachen. Wenn dann müsstest du es so sagen: "kochen hat mich öfter in einem Jahr verletzt als besoffen Autofahren, aber ich bin auch nur zweimal besoffen auto gefahren, gekocht habe ich jeden Tag."

So wie du die Aussage triffst, schwingt zwischen den Zeilen schon mit, das Kochen gefährlicher wäre als besoffen auto fahren.
 

SirJackson

Platin Status
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Jetzt vermischt du aber Sachen. Wenn dann müsstest du es so sagen: "kochen hat mich öfter in einem Jahr verletzt als besoffen Autofahren, aber ich bin auch nur zweimal besoffen auto gefahren, gekocht habe ich jeden Tag."

So wie du die Aussage triffst, schwingt zwischen den Zeilen schon mit, das Kochen gefährlicher wäre als besoffen auto fahren.

Ja, klar kann man nur Dinge vergleichen, die sich ähnlich oft ergeben, aber darum ging es ja nicht und außerdem war das doch DEIN Beispiel :D

Besoffen Auto fahren kann tödlich sein, sich in den Finger schneiden nicht.

Oder um genauer zu sein : "Besoffen Auto zu fahren und tödlich verunglücken, ist exponentiell warscheinlicher als sich in den Finger zu schneiden und an einer Infektion zu sterben"
 
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