LP Eminem - Revival

Schnaggero

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Alter Schwede, was für Leute hier im Forum sind. Mir gefällt die musikalische Entwicklung von ihm auch nicht, aber dieser typische Mzee-Rundumschlag a la "ich weiß sowieso nicht, was die Leute hatten, ich hab Eminem nie gefeiert"-Spastischeiße ist ja wohl einfach nur dumm. Warum diskutieren wir überhaupt darüber? Wer die ersten 3 Eminemalben nicht feiert, sollte echt sein Maul halten, wenn er über HipHop redet und hat wohl hinterm Mond gelebt. Das sind meistens die Leute, die mit JBG2 oder Ähnlichem eingestiegen sind. Das sind Meilensteine der Musikgeschichte, nicht nur der HipHopGeschichte und damit hat er - wie hier schon erwähnt - Credits auf Lebenszeit. Was seine musikalische Richtung angeht: Entgegen der hier allgemein anscheinen geläufigeren Meinung finde ich, dass Recovery zwar n neuen musikalischen Weg einschlägt, aber da waren soviele In-die-Fresse-Tracks drauf, dass einige Flows locker von der Eminem-Show-Zeit hätten sein können. Starkes Album, Übergang in die "Beat-Neuzeit" mehr als gelungen, man muss sich nur Cinderella Man oder Almost Famous ballern und weiß Bescheid. Wem die Stimme nicht gefällt: Ok, kann ich verstehen, geht mir mit anderen Rappern auch so, alles andere ist Müll.
Zeit nach Recovery: Schwach, natürlich nicht lyrisch und auch immer wieder mal starke Tracks, aber dieser typische - gutes Wort - Nachrichtensprecher-Flow geht mir auf die Nüsse, genauso die Beatauswahl auf MMLP2 - wo man merkt, dass Rick Rubin wohl mit seinen Produktionen und seinen Tausendvariationenwechselbeats besser bei System of a down aufgehoben ist, zu denen das einfach passt. Parallel dazu (Celostimme) dann Rap God: Unfickbare Lyric kombiniert mit einem Pissbeat, der das alles niedermacht. Auch gute Ideen (Anlehnung an Criminal z.B., Headlights zwar poppig, aber stark rübergebracht und in sich schlüssig) dabei, aber insgesamt einfach aus Produktionssicht zu unausgegoren.
Danach: Ich hab Verständnis dafür, wenn ein Mann alles in dem Genre erreicht hat, was man erreichen kann und irgendwie vllt. auch mit 45 Lenzen Bock auf was Anderes hat, aber mir fehlt da irgendwie in den letzten Jahren noch irgendein Bezug zum eigentlichen Genre. Wenn man das auf andere Genres überträgt, dann will ich eher eine Entwicklung wie Eric Clapton und keine Entwicklung wie Linkin Park. Er soll mal wieder das machen, wofür er bekannt ist: Der Kopf nickt, Eminem zerfickt, zumindest auf ein paar Tracks. Da kann Walk on Water gerne dazwischen sein, aber es darf mal wieder zu Dre-Produktionen genickt werden und ins Mic gebrüllt werden, anstatt spielerische 20fach-Reime mit nem Müllflow zu präsentieren. Mit anderen Worten: Wenn die Kunst zu künstlerisch wird, kann man sich zu weit von der Musik entfernen und das sehe ich bei Eminem in den letzten Jahren: Alles muss sich reimen, der Flow wird vernachlässigt und die Popstimmen tun ihr Übriges. Diese DonaldTrumpSache ist das beste Beispiel: Ja, tolle Kritik, aber wer hört sich das im Auto oder zuhause auf den Kopfhörern im Loop an? Ich nicht. Noch ist meine Hoffnung auf ein gutes Album nicht aufgegeben, aber die Erwartungen sind nicht gerade hoch.
 
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Alter Schwede, was für Leute hier im Forum sind. Mir gefällt die musikalische Entwicklung von ihm auch nicht, aber dieser typische Mzee-Rundumschlag a la "ich weiß sowieso nicht, was die Leute hatten, ich hab Eminem nie gefeiert"-Spastischeiße ist ja wohl einfach nur dumm. Warum diskutieren wir überhaupt darüber? Wer die ersten 3 Eminemalben nicht feiert, sollte echt sein Maul halten, wenn er über HipHop redet und hat wohl hinterm Mond gelebt. Das sind meistens die Leute, die mit JBG2 oder Ähnlichem eingestiegen sind. Das sind Meilensteine der Musikgeschichte, nicht nur der HipHopGeschichte und damit hat er - wie hier schon erwähnt - Credits auf Lebenszeit. Was seine musikalische Richtung angeht: Entgegen der hier allgemein anscheinen geläufigeren Meinung finde ich, dass Recovery zwar n neuen musikalischen Weg einschlägt, aber da waren soviele In-die-Fresse-Tracks drauf, dass einige Flows locker von der Eminem-Show-Zeit hätten sein können. Starkes Album, Übergang in die "Beat-Neuzeit" mehr als gelungen, man muss sich nur Cinderella Man oder Almost Famous ballern und weiß Bescheid. Wem die Stimme nicht gefällt: Ok, kann ich verstehen, geht mir mit anderen Rappern auch so, alles andere ist Müll.
Zeit nach Recovery: Schwach, natürlich nicht lyrisch und auch immer wieder mal starke Tracks, aber dieser typische - gutes Wort - Nachrichtensprecher-Flow geht mir auf die Nüsse, genauso die Beatauswahl auf MMLP2 - wo man merkt, dass Rick Rubin wohl mit seinen Produktionen und seinen Tausendvariationenwechselbeats besser bei System of a down aufgehoben ist, zu denen das einfach passt. Parallel dazu (Celostimme) dann Rap God: Unfickbare Lyric kombiniert mit einem Pissbeat, der das alles niedermacht. Auch gute Ideen (Anlehnung an Criminal z.B., Headlights zwar poppig, aber stark rübergebracht und in sich schlüssig) dabei, aber insgesamt einfach aus Produktionssicht zu unausgegoren.
Danach: Ich hab Verständnis dafür, wenn ein Mann alles in dem Genre erreicht hat, was man erreichen kann und irgendwie vllt. auch mit 45 Lenzen Bock auf was Anderes hat, aber mir fehlt da irgendwie in den letzten Jahren noch irgendein Bezug zum eigentlichen Genre. Wenn man das auf andere Genres überträgt, dann will ich eher eine Entwicklung wie Eric Clapton und keine Entwicklung wie Linkin Park. Er soll mal wieder das machen, wofür er bekannt ist: Der Kopf nickt, Eminem zerfickt, zumindest auf ein paar Tracks. Da kann Walk on Water gerne dazwischen sein, aber es darf mal wieder zu Dre-Produktionen genickt werden und ins Mic gebrüllt werden, anstatt spielerische 20fach-Reime mit nem Müllflow zu präsentieren. Mit anderen Worten: Wenn die Kunst zu künstlerisch wird, kann man sich zu weit von der Musik entfernen und das sehe ich bei Eminem in den letzten Jahren: Alles muss sich reimen, der Flow wird vernachlässigt und die Popstimmen tun ihr Übriges. Diese DonaldTrumpSache ist das beste Beispiel: Ja, tolle Kritik, aber wer hört sich das im Auto oder zuhause auf den Kopfhörern im Loop an? Ich nicht. Noch ist meine Hoffnung auf ein gutes Album nicht aufgegeben, aber die Erwartungen sind nicht gerade hoch.
Tunte
 
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Du hast mehr Beiträge in einem Jahr, als ich in 12. Geh mal lieber nach draußen in die Realität, das würde deiner Psyche glaube ich sehr gut tun, Franz.
Meine Psyche ist sowas von unglaublich stark da wirst du auch in den nächsten 12 Jahren nicht hinkommen. Also gib hier keine Befehle auf die sowieso niemand hört du Jürgen.
 
M

Mocchi

Gast
Alter Schwede, was für Leute hier im Forum sind. Mir gefällt die musikalische Entwicklung von ihm auch nicht, aber dieser typische Mzee-Rundumschlag a la "ich weiß sowieso nicht, was die Leute hatten, ich hab Eminem nie gefeiert"-Spastischeiße ist ja wohl einfach nur dumm. Warum diskutieren wir überhaupt darüber? Wer die ersten 3 Eminemalben nicht feiert, sollte echt sein Maul halten, wenn er über HipHop redet und hat wohl hinterm Mond gelebt. Das sind meistens die Leute, die mit JBG2 oder Ähnlichem eingestiegen sind. Das sind Meilensteine der Musikgeschichte, nicht nur der HipHopGeschichte und damit hat er - wie hier schon erwähnt - Credits auf Lebenszeit. Was seine musikalische Richtung angeht: Entgegen der hier allgemein anscheinen geläufigeren Meinung finde ich, dass Recovery zwar n neuen musikalischen Weg einschlägt, aber da waren soviele In-die-Fresse-Tracks drauf, dass einige Flows locker von der Eminem-Show-Zeit hätten sein können. Starkes Album, Übergang in die "Beat-Neuzeit" mehr als gelungen, man muss sich nur Cinderella Man oder Almost Famous ballern und weiß Bescheid. Wem die Stimme nicht gefällt: Ok, kann ich verstehen, geht mir mit anderen Rappern auch so, alles andere ist Müll.
Zeit nach Recovery: Schwach, natürlich nicht lyrisch und auch immer wieder mal starke Tracks, aber dieser typische - gutes Wort - Nachrichtensprecher-Flow geht mir auf die Nüsse, genauso die Beatauswahl auf MMLP2 - wo man merkt, dass Rick Rubin wohl mit seinen Produktionen und seinen Tausendvariationenwechselbeats besser bei System of a down aufgehoben ist, zu denen das einfach passt. Parallel dazu (Celostimme) dann Rap God: Unfickbare Lyric kombiniert mit einem Pissbeat, der das alles niedermacht. Auch gute Ideen (Anlehnung an Criminal z.B., Headlights zwar poppig, aber stark rübergebracht und in sich schlüssig) dabei, aber insgesamt einfach aus Produktionssicht zu unausgegoren.
Danach: Ich hab Verständnis dafür, wenn ein Mann alles in dem Genre erreicht hat, was man erreichen kann und irgendwie vllt. auch mit 45 Lenzen Bock auf was Anderes hat, aber mir fehlt da irgendwie in den letzten Jahren noch irgendein Bezug zum eigentlichen Genre. Wenn man das auf andere Genres überträgt, dann will ich eher eine Entwicklung wie Eric Clapton und keine Entwicklung wie Linkin Park. Er soll mal wieder das machen, wofür er bekannt ist: Der Kopf nickt, Eminem zerfickt, zumindest auf ein paar Tracks. Da kann Walk on Water gerne dazwischen sein, aber es darf mal wieder zu Dre-Produktionen genickt werden und ins Mic gebrüllt werden, anstatt spielerische 20fach-Reime mit nem Müllflow zu präsentieren. Mit anderen Worten: Wenn die Kunst zu künstlerisch wird, kann man sich zu weit von der Musik entfernen und das sehe ich bei Eminem in den letzten Jahren: Alles muss sich reimen, der Flow wird vernachlässigt und die Popstimmen tun ihr Übriges. Diese DonaldTrumpSache ist das beste Beispiel: Ja, tolle Kritik, aber wer hört sich das im Auto oder zuhause auf den Kopfhörern im Loop an? Ich nicht. Noch ist meine Hoffnung auf ein gutes Album nicht aufgegeben, aber die Erwartungen sind nicht gerade hoch.
snap back to reality
 

Rabbiveli

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EMENEM 4 EVER



hoffe die cd 2 is kein fake, cd1 schockiert mich die tracklist
 

Rabbiveli

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relapse ist aber aufjeden fall top 5


4. encore
5. relapse


encore war garnicht so schlecht wie alle tun, hatte gute tracks
 

Radar

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get the fukk outta here..aber ganz schnell bevor ich noch rausraste..
top 3 sind ss lp , mm lp & eminem show jeder der was anderes erzählt wird gesteinigt
erste D12 Album auch unfassbare Gerät. Für mich in einem Atemzug zu nennen mit genannten 3
 
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