Der Thread für das bedingungslose Grundeinkommen

Isaac_Haze

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Ok, 400k Vermögen?
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das wars schon
moechte nicht weiter stoeren
 

GescheiterteExistenz

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Hab gehört es soll Leute geben, die haben sich das über Jahre aufgebaut, ja.

Ich bin definitiv der Meinung, dass man mit Köpfchen und sehr viel Aufopferung selbst in der Lage sein kann. Aber das wäre ja viel Verantwortung und Selbstverwirklichung und das ist viel härter als zu heulen und anderen die Kohle aus der Tasche zu ziehen.
Also können alle reich sein, wenn sie denn nur wollen? Da gehört kein bisschen Glück dazu? Und wer macht dann all die Billiglohn-Jobs, wenn alle sich endlich mal aufopfern und reich werden?
 

GlocK

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Nehmen wir an das Geld für das BGE wird von den reichen genommen dann entsteht keine Inflation sowas zu behaupten ist völliger schwachsinn.

Das Geld wird quasi umverteilt und nicht wie du behauptest inflationiert.
 

SirJackson

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Nehmen wir an das Geld für das BGE wird von den reichen genommen dann entsteht keine Inflation sowas zu behaupten ist völliger schwachsinn.

Das Geld wird quasi umverteilt und nicht wie du behauptest inflationiert.
Du verstehst ja nicht einmal die grundlegendsten Wirtschaftszyklen, no Front.

Du kriegst nicht das Geld der Reichen, das ist ja der Punkt. Da das Geld - selbst in einem solchen utopischen Szenario "umverteilt" wird - passiert in der Realität folgendes:

Mit dem Geld wird konsumiert (was die Preise nach oben treiben wird) oder aber das Geld wird angelegt (was nicht passiert, denn ansonsten hätten die Leute auch vorher bereits über geringe Vermögenswerte verfügt) und es gibt Minuszinsen (wie aktuell zu beobachten).
 

SirJackson

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Also können alle reich sein, wenn sie denn nur wollen? Da gehört kein bisschen Glück dazu? Und wer macht dann all die Billiglohn-Jobs, wenn alle sich endlich mal aufopfern und reich werden?
Alle ungleich Jeder. Jeder (Einzelne) kann dies schaffen aber nicht alle gleichzeitig, siehe @_Bear_.

Glück ist ein viel geringerer Faktor als jeder einzelne der Faktoren die ich aufgezählt habe. Denn ich rede hier nicht von nem Hirsebauern aus Eritrea im Vergleich zu Donald Trump Junior, sondern von Leon aus Chemnitz im Vergleich zum Median-Einkommen.

Keine Ahnung, wer macht denn die Billiglohnjobs wenn jeder das BGE bekommt?

Rein hypothetische Frage natürlich, die meisten geben ihre Selbstbestimmung schon früh im Leben ab und begnügen sich mit einem Kack Job, weil es ihnen früh eingetrichtert wurde.

Oder noch besser, arbeiten keine einzige 40 Stunden Woche im Leben weil sie vom Stammbaum des Fliesentisch-Vorstands abstammen und es viel geiler ist neiderfüllt auf andere zu blicken
 

wild-vandal

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Wo bin ich hier. Erschreckend wie viele Betonkommunisten sich hier rumtreiben. Kein Wunder geht Deitschland den Bach runter.

 

GlocK

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Ein großteil der Befragten zum BGE würde ihre Arbeit weiterhin fortführen. Armut kann jeden treffen und dann ist es schon sinnvoll wenn man eine absicherung hat die jedem zusteht.
 

SirJackson

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Ein großteil der Befragten zum BGE würde ihre Arbeit weiterhin fortführen. Armut kann jeden treffen und dann ist es schon sinnvoll wenn man eine absicherung hat die jedem zusteht.
Stimme ich dir zu 10000% zu.

Dafür gibt es Investitionsmöglichkeiten die dem durchschnittlichen Deutschen dummerweise nie wirklich vom Staat nähergebracht werden.

Und ich rede nicht von Riester oder Lebensversicherung. Da liegt es dann an einem selbst sich fortzubilden und zu sondieren.
 

GescheiterteExistenz

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Alle ungleich Jeder. Jeder (Einzelne) kann dies schaffen aber nicht alle gleichzeitig, siehe @_Bear_.
Und was entscheidet, wer von von allen nun reich sein darf wenn nicht das Glück? Und die Ausgangslage (Erbe, Sprachkenntnisse, Kognition, soziales Milieu, ) spielt sicher auch überhaupt keine Rolle, nehme ich an?

Und noch etwas OT, interessiert mich grade: Hat Deine Verachtung des Prekariats damit zu tun, dass Du es dort "rausgeschafft" hast? Hast Du noch Leute in Deiner Verwandtschaft oder in Deinem Umfeld, die nicht auf Rosen gebettet sind?
 

wild-vandal

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Und was entscheidet, wer von von allen nun reich sein darf wenn nicht das Glück? Und die Ausgangslage (Erbe, Sprachkenntnisse, Kognition, soziales Milieu, ) spielt sicher auch überhaupt keine Rolle, nehme ich an?

Und noch etwas OT, interessiert mich grade: Hat Deine Verachtung des Prekariats damit zu tun, dass Du es dort "rausgeschafft" hast? Hast Du noch Leute in Deiner Verwandtschaft oder in Deinem Umfeld, die nicht auf Rosen gebettet sind?

typische kommunistische Denke:

nicht alle haben die gleichen Chancen — lass uns nicht incremental Chancengleichheit verbessern, lass uns lieber ein neues sozialistisches Experiment wagen, macht ja nichts, dass das schon 100fach gescheitert ist
 

FreshFroFizzle

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was für grundeinkommen spricht, viele sacharbeiter die sich momentan wichtig fühlen werden sich umorientieren müssen (ab ins lager), dann noch beschleunigt von der digitalisierung werden diese unnötigen mittelsmänner total obsolet auf dem arbeitsmarkt werden.


was dagegen spricht: wird sich de facto nicht viel ändern, kaufkraft wird etwas abgeschwächt werden und wird am meisten jene treffen, die nur von dem grundeinkommen leben, nicht nur die schere zwischen arm und reich wird dann größer sondern auch die spannung zwischen den ''klassen''.


ersteres fänd ich gut, flexibilität ist ein muss in diesem zeitalter
zweiteres,,,immerhin als kleiner trost, entfällt ja der ganze papierkram, was wiederum zeitersparnis bringt.
 

SirJackson

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Und was entscheidet, wer von von allen nun reich sein darf wenn nicht das Glück? Und die Ausgangslage (Erbe, Sprachkenntnisse, Kognition, soziales Milieu, ) spielt sicher auch überhaupt keine Rolle, nehme ich an?

Und noch etwas OT, interessiert mich grade: Hat Deine Verachtung des Prekariats damit zu tun, dass Du es dort "rausgeschafft" hast? Hast Du noch Leute in Deiner Verwandtschaft oder in Deinem Umfeld, die nicht auf Rosen gebettet sind?
Du verwechselst andauernd Begrifflichkeiten. Inwiefern ist das alles Glück und wieso ist das in deinen Augen der primäre Faktor? Von Chancengleichheit habe ich nie gesprochen, die gibt es de facto nicht. Das ändert nichts daran, dass jeder diverse Entscheidungen in seinem Leben tritt mit der er / sie dann Leben muss.

Ich nehme mal ein extrem Gegensetzliches:

Wenn ich mit 15 hochschwanger die Schule abbreche und danach mich bis zum Renteneintritt von Job zu Job hangle, treffe ich da sehr viele Entscheidungen bewusst, die selbstverständlich extrem hinderlich bei der Vermögensbildung sind.

Wenn ich jedoch mustergültig meinen Abschluss + Ausbildung mache, mein Leben etwas plane und mich mit Karriere und Finanzen auseinandersetze, ist die Wahrscheinlichkeit dass ich nicht im Niedriglohnsektor lande um ein Vielfaches höher. Da kann ich schwer die bösen Reichen dafür verantwortlich machen, dass ich mit 15 schwanger wurde uns nie ne Ausbildung anfing.

Je nach Grundvoraussetzung muss man sehr viele sehr richtige und überlegte Entscheidungen treffen und sicherlich auch mehr als irgendein verwöhnter Vorstadtjustus, korrekt. Ab einem gewissen Punkt sollte man jedoch aufhören immer sie Schuld bei anderen zu suchen.

Aber ja, mir schien nicht die Sonne aus dem Arsch bei der Geburt, daher weiß ich ganz gut wovon ich spreche.

Lustige Fehlinterpretation deinerseits, aber wie gesagt:

Zwischen Zwangsabgabe in Form von BGE und Subvention für weniger privilegierte und Nicht-Fachkräfte gibt's noch einmal die ein oder anderen Einkommensklasse, findest du nicht?
 

GescheiterteExistenz

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Du verwechselst andauernd Begrifflichkeiten. Inwiefern ist das alles Glück und wieso ist das in deinen Augen der primäre Faktor? Von Chancengleichheit habe ich nie gesprochen, die gibt es de facto nicht. Das ändert nichts daran, dass jeder diverse Entscheidungen in seinem Leben tritt mit der er / sie dann Leben muss.
Du hast ursprünglich suggeriert, dass quasi jeder seines Glückes Schmied sei. Immerhin hast Du das nun relativiert, das kommt der Realität sicher schon näher.

Aber ja, mir schien nicht die Sonne aus dem Arsch bei der Geburt, daher weiß ich ganz gut wovon ich spreche.
Ok, aber ist halt nicht jeder so ein toller Hecht wie Du.

Zwischen Zwangsabgabe in Form von BGE und Subvention für weniger privilegierte und Nicht-Fachkräfte gibt's noch einmal die ein oder anderen Einkommensklasse, findest du nicht?
Was? Mir gehts nicht um Klassen dazwischen, sondern um Erwerbsarme, die in Deiner Ansicht nach ja einfach faule Säcke sind.
 

SirJackson

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Du hast ursprünglich suggeriert, dass quasi jeder seines Glückes Schmied sei. Immerhin hast Du das nun relativiert, das kommt der Realität sicher schon näher.


Ok, aber ist halt nicht jeder so ein toller Hecht wie Du.


Was? Mir gehts nicht um Klassen dazwischen, sondern um Erwerbsarme, die in Deiner Ansicht nach ja einfach faule Säcke sind.
1. Jeder ist seines Glückes Schmied. Natürlich gibt es da nicht schwarz und weiß, Tellerwäscher oder Zilliardär aber jeder der mir sagt, er könne keine 2k netto im Monat verdienen, weil er nie ne Chance kriegt, der hat eben Entscheidungen in seinem Leben getroffen die dies verhindern.

2k netto, 30 Jahre lang ETF mit 7-8 Prozent für 200 Piepen im Monat besparen. Rate mal was da raus kommt (ohne Schummeln).

Was meinst du mit erwerbsarm? Es gibt viele Möglichkeiten die ich selbst kontrollieren kann um eine Situation zu ändern:

Weiterbildung, Umzug, autodidaktisches Lernen, usw.
Ich hab das iwo anders schonmal erwähnt aber es gibt ja auch echt Leute die sagen dass 40 Wochenstunden Arbeit voll viel sei lel.

Wie gesagt, Ausnahmen immer Kranke, Behinderte, Alte und Alleinerziehende. Für alle anderen gibt es keine Entschuldigung.
 

GlocK

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Herbert Grönemeyer der wahrscheinlich selber Millionär ist hat vorgeschlagen das jeder der 1,8 Millionen Millionäre in Deutschland eine einmalige Zahlung von 100.000€ abgibt. Das wären dann schon mal 180 Milliarden. Hab da aber nicht mehr viel gehört was draus geworden ist.
 
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