@ Pabe:
Was wirfste mir denn nun eigentlich vor?Das ich der Bahn blind vertraue, dass ich erst seit dem 30.9 hier diskutiere?So viel früher gabs hier ja kein Thema bei dem man sich austauschen konnte.
ich mache dir doch keinen Vorwurf, ich hab nichts gegen andere Meinungen. Nur so pauschale Aussagen wie "alles Ökos" und die "Grünen sind eh immer dagegen" und "alle Argumente Gegner der Gegner sind eh falsch" etc. regen mich etwas auf (ich überspitze deine Aussagen etwas).
Habe ich gesagt, dass damals alle für S21 waren?Nein eigentlich nicht ich habe nur gesagt, dass die Demonstrationen zur damaligen Zeit nicht so groß ausgefallen sind.Bürgerbegehren?Wie ihr Stuttgarter halt euch immer an die Spitze des Landes stellt.
Der Rest von BaWü geht euch doch am Arsch vorbei.
Genau solche Aussagen meine ich zum Beispiel.
Was soll ich denn jetzt damit anfangen? Natürlich interessiert es die meisten Stuttgarter mehr, was in Stuttgart geschieht und nicht was die Freiburger oder Heilbronner machen. Ist doch umgekehrt nicht anders.
Ich fände eine Volksabstimmung über S21 in BW auch Unsinn. Da sollten die Stuttgarter abstimmen, denn die sind ja die einzigen Betroffenen. Die Zeitersparnis wird ja nur durch die Neubaustrecke erreicht und ist nicht von Sack- oder Durchgangsbahnhof abhängig.
Andererseits müsste natürlich ganz Deutschland abstimmen, da ja der Bund einen sehr hohen finanziellen Anteil am Projekt trägt. Allein aus diesen Gesichtspunkten halte ich eine Volksbefragung schon für ziemlich unsinnig.
Allerdings würde eine Volksabstimmung sicher zur Befriedung dienen. Ein halbjähriger Baustopp für eine Befriedung wird sinnvoller sein als die Baustelle noch jahrelang täglich von Blockierern und anderen Irren freizuräumen. Unsere Polizei ist ja eh schon jetzt am Ende, was Arbeitszeiten und Überstunden angeht.
Die Messe Stuttgart ist ja ein riesen Fehlprojekt geworden!!!Aber du musst nicht einmal Stuttgart21 dir ansehen.Wo sind die Leute die gegen den Stadionumbau demonstrieren.Wo sind sie?Was das kostet euer Stadion nun in ein reines Fußballstadion umzubauen.Zur WM2006 für Millionen saniert um kurz nach der WM die Planung zur reinen Fußballarena zu beginnen um dies dann auch durchzusetzen.
Ja aber da argumentierst du jetzt ja fast für mich. Du behauptest in Stuttgart sind nur Ökos und Grüne, die alle Projekte blockieren.
Ich sage: Das stimmt nicht, gegen die Messe hat sich auch fast niemand gewehrt, gegen den Stadionumbau auch nicht. Warum also gegen ein vermeintliches Ökoprojekt, wie den Bahnhof?!? Weil inzwischen einfach soviele Probleme, Fehler, Ungereimtheiten (und sicher auch Gerüchte an denen nichts dran ist) ans Tageslicht gekommen sind.
Mir fehlt es einfach an der Differenzierung von Bauprojekten in Stuttgart.Der Bahnhof muss saniert oder umgebaut werden.Aber die alternative K21 ist überhaupt keine Alternative, da dieses Projekt weder getestet noch geprüft wurde und es äußerst fraglich ist ob wichtige Bestandteile zu K21 überhaupt umgesetzt werden können.
Ich glaube ich hab in meinen ganzen Beiträgen noch kein Wort zu K21 verloren. Ich weiß nichtmal genau wie da der Plan ist. Ich sage nochmal: S21 ist sinnvoll, aber man muss es optimieren, die Planung ist erstens veraltet und zweitens gibt es einen Haufen offensichtlicher Mängel, die man JETZT noch beseitigen kann, aber nicht mehr, wenn die Hütte gebaut ist. [das ist mein persönlicher Eindruck,ob ich damit richtig liege, sei dahingestellt]
Man hat JETZT die Chance vom Kopf zum Durchgangsbahnhof zu wechseln was in der heutigen Zeit mit Hilfe des technologischen Fortschrittes fast schon ein Muss ist.Kopfbahnhöfe sind größtenteils nicht mehr notwendig da das Verbindungsnetz immer besser wird.
Da hast du schon einigermaßen recht, wobei der Hauptvorteil von Durchgangsbahnhöfen heute auch schon keiner mehr ist. Als S21 geplant wurde, mussten die Loks noch zeitaufwendig umgekoppelt werden. Heute hat nahezu jeder Zug einen Triebwagen und kann in beide Richtungen fahren, egal wo die Lok hängt.
Und der andere Punkt, den du mal erwähnt hast, von wegen dass die Züge die Gleise kreuzen müssen, der ist auch nur ein halbes Argument, da das beim Durchgangsbahnhof ja nicht anders ist. Da kommt es genauso vor, dass ein Zug über das rechte Gleis einfährt, und beim Rausfahren auf das ganz linke wechseln muss.
Klar, da musst du nicht mehr über 12 Gleise wechseln, sondern über 4, aber ob 12 von 12 oder 4 von 4 Gleise blockiert sind, macht im Endeffekt ja keinen großen Unterschied. Es kann so oder so kein weiterer Zug abfahren.
Aber dir geht es ja um die Durchführung des Projektes.Da sind ja nur Pfuscher am Werk

Es wurden genug Alternativen durchgesprochen und man hat S21 zur Abstimmung vorgelegt.
Nach heutigem Stand der Technik ist dieses Projekt durchführbar.
Durchführbar ist es, die Frage ist, ob es in der Form wie es jetzt ist, sinnvoll ist, oder ob man es verbessern kann. 
Dass nur Pfuscher am Werk sind habe ich (glaube ich) auch nicht gesagt, ich hab nur gesagt, dass es in vielen Einzelpunkten Gegenargumente gibt, die man vielleicht nicht einfach ignorieren sollte, sondern als Anregung hinnehmen kann. Und ich finde, da sind einige schwerwiegende Argumente dabei, die ihre Berechtigung haben.
Da komme ich nun zu dem Budapest-Argument von dir. Das hat mir natürlich keine Ruhe gelassen und ich habe etwas recherchiert, was die Neubau-Gegner da zu sagen haben. Also erstens: die Trasse geht ja gar nicht bis Budapest, sondern bis Bratislava, aber das ist erstmal egal.
Weißt du denn, wie teuer Fliegen in den 90gern war? Heute gibt es Billigflieger. Wer fährt mit dem Zug nach Budapest, wenn er mit dem Flieger schneller und (bei frühzeitiger Buchung) günstiger dort sein kann? Und jetzt komm mir nicht damit, dass Billigflieger auch immer teurer werden. Die Strompreise explodieren die letzten Jahre genauso und die haben großen Einfluss auf die Preispolitik der Bahn. 
Die weitere Frage: gibt es überhaupt eine relevante Nachfrage um von Paris/Frankfurt/Stuttgart nach BRATISLAVA zu kommen? Ich mein Bratislava...wtf? So ein Kaff ist doch kein ernsthaftes Argument. Als ob das die riesige Wirtschafts- oder Touristenmetropole wäre.
Weißt du, dass die Strecke in den 90gern für ZUKÜNFTIGE Güterzüge geplant wurde? Inzwischen hat sich herausgestellt, dass diese Güterzüge gar nicht gebaut werden (können). Aber für die tatsächlich eingesetzten Güterzüge der DB ist die geplante Strecke nicht zu bewältigen, da zu steil. Und nun verzichtet man einfach auf den Güterverkehr. Ich fordere: die Strecke so anzupassen, dass auch Güterzüge dort verkehren können.
Du sagst vielleicht, Güterzüge sind egal, hauptsache bauen jetzt. Ist für mich ok, hab ich nichts dagegen, möchte dich auch nicht von deiner Meinung abbringen. Ich versuche nur die einzelnen Punkte darzustellen, die in der Summe soviele Leute gegen das Projekt aufbringen.
Das meiste davon kannst du hier bei der Zeit nachlesen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-10/kallas-stuttgart21-dementi?page=1