Für mich wird das Spiel so interessant, weil es wie ein Spiel ist, als ich Kind war. Wie ein Game Boy oder SNES Spiel. Da hatte ich auch meist keinen Plan von der Story, die stand da auch nur auf 2 Seite in den Anleitungen. Aber war auch egal, weil das Gameplay irgendwann gekickt hat und man häufig AHA-Momente hatte. Finds auch so cool Oldschoolig, dass der Ritter, den ich spiele, keine Geschichte hat, die mir aufs Auge gedrückt wird und mich mit cringe Dialogen und nervigen Videosequenzen mit ihm binden soll. Einfach ein eigener Held, der für jeden eine andere Geschichte erzählt. Und das find ich cool, man muss nicht von A nach B, weil es ein Questmarker sagt, sondern weil man etwas an dem Ort erwartet, weil er von weiten cool aussieht. Entweder ein cooler Dungeon mit verrückter Architektur oder fetzige Gegner oder neues Loot. Das kann ab und zu auch mal nicht den Erfolg bringen, den man erwartet, aber es ist immer cool. Und es ist ein Spiel, in das man sich endlich wieder reinarbeiten muss. Man fühlt richtig, wie man wirklich besser wird und stärker. Es ist kein vorgekaue „mach jetzt das, dann kriegst du das und danach kannst du das“, sondern man muss super viel einfach durch spielen rausfinden und das macht Spaß. Ist halt ein richtiges Oldschool Spiel. Von den Leveln über das Gameplay bis zum Schwierigkeitsgrad und deshalb auch gerade bei älteren Gamern ziemlich beliebt denk ich, weil es an früher erinnert, als Games noch ne Herausforderung und was neues waren.
Bei noface ist eh so, dass er die meisten Spiele die erste halbe Stunde nicht checkt, rummeckert und dann kommt irgendwann der Klick und seitenweise TuRos, warum Elden Ring (oder Spiel xy) wahlweise doch richtig gut ist oder gleich das beste Spiel aller Zeiten. Das wird schon, wenn die ersten Sachen zünden.