Gewolft wurde per Hand, nachdem wir das Fleisch in Streifenblöcke geschnitten hatten. Hat ewig gedauert, aber auch Spaß gemacht. Aber alleine die 1,5kg gingen schon gut auf den Arm nach einiger Zeit.
Schnaps war auch am Start.
Nach dem (bzw. auch schön währenddessen) ersten wolfen habe ich Majoran, Knoblauch, Salz, Pfeffer und gemörserter Muskatblüten hinzugegeben. Anschließend nochmal 15 Minuten in den Kühlschrank. Beim Fleischwolf habe ich die Lochsacheibe rausgenommen und gegen eine Plastewursttülle ausgetauscht und das gewolfte Fleisch nochmal in den Fleischwolf gepackt und durch die Tülle gedrückt.
Kollege hat in der Zwischenzeit den Darm aufgezogen (sah etwas homoerotisch aus, aber okay), den ich vorher für 4h eingeweicht habe. Ging dann eigentlich auch richtig gut. Meine erste Testbratwurst sah so aus:
Insgesamt hab ich 21 Bratwürste aus dem Fleisch rausbekommen. Das Füllen und abbinden war dabei ziemlich easy, nur das die alle gleichmäßig werden ist bei Handdrehung etwas schwierig.
Großteil wurde dann einvakuumiert und eingefroren und die 3 aus meinem ersten Prototyp wurden direkt gebraten. Geschmacklich schon sehr cool, wenn auch viel zu wenig Gewürze dran. Aber schmeckt schon top und die Konsistenz ist cooler als bei gekauften, weil das Fleisch mehr Biss hatte. Werds auf jeden Fall noch weiter ausprobieren.