sehe doping im mannschaftsport jetzt nicht als ein so gravierendes problem. ein fußballspiel hat soviele unterbrechungen und erholungspausen + eine halbzeitpause. die sprintanteile sind verdammt gering. 10 km in 90 minuten sind ein klacks. soviel km legt man auch zurück, wenn man 90 min zügig spazieren geht. die belastungsspitzen sind eher punktuell.
sicherlich hilft es dennoch weiter, wenn man mittelchen nimmt, die einen langsamer müder werden lassen. dann noch pillen gegen schmerzen, pillen gegen die angst (vor zB dem zweikampf oder dem Druck), mittelchen für die konzentration und mittelchen zum aufputschen. aber wenn man das talent nicht hat und man in der 90. den stockfehler macht, der zum konter und zur niederlage führt, dann hilft das auch nichts.
da hilft auch systematisches doping nicht zwingend weiter. wenn man vorne 3x den pfosten trifft und hinten der einzige schuss reingeht...
sicher, doping bringt auch im fußball vorteile mit sich, aber die sind schon beträchtlich geringer als im ausdauer- oder kraftsport.
ansonsten ist der sport halt ein abbild der gesellschaft. ist ja nicht so, dass es in wirtschaft und politik anders läuft. wenns nach oben gehen kann, dann wird ein großteil der leute zu hu.rensöhnen.