ich habe wenig ahnung von spieltheorie, aber ich kann das mal rein wahrscheinlichkeitstheoretisch interpretieren.
beim paradoxon könnte ich das kapital zum zeitpunkt t als markovkette auffassen, mir deren übergangsmatrix anschauen und daraus alles wichtige ableiten. okay.
was dabei rauskommt ist, dass es
erheblichen einfluss aufs ergebnis hat, in welchem muster ich die beiden spiele kombiniere (das paradoxon tritt nur bei ganz bestimmten kombinationen überhaupt auf) und außerdem in welchen fällen ich bei spiel B welche münze nehme (hier diese sache mit dem vielfachen von 3).
meinem gefühl nach klappt die ganze angelegenheit nur in sehr explizit konstruierten und vorher durchgerechneten szenarien, nicht allgemein wenn man irgendwelche verlustspiele irgendwie kombiniert.
deine entdeckung mit den wetten hat nur auf den ersten blick etwas damit zu tun. soll heißen, das ist was komplett anderes. bei parrondo werden bei der kombination aus stochastischen unabhängigkeiten plötzlich stochastische abhängigkeiten - das sehe ich bei deinem experiment auf den ersten blick nicht wirklich.
interessant wäre es zu wissen, was
Es wurde pro Spiel entweder auf Heimsieg oder auf das Unentschieden gewettet, sobald bestimmte Kriterien erfüllt waren.
diese kriterien waren, und
Wenn ich jedoch beides kombiniere
wie du kombiniert hast, bzw ob es bei jeder kombination geklappt hat.