Phil Taylor gewinnt den World Grand Prix
Mit einem deutlichen 6:2 Erfolg über Raymond van Barneveld hat sich Phil Taylor zum achten Mal den Titel beim World Grand Prix sichern können. Damit fiel die Entscheidung tatsächlich schon am zweiten Tag, als Phil Taylor die erste Runde überstand. Jedes Mal, wenn The Power sein erstes Spiel gewinnen konnte, war er danach nicht mehr aufzuhalten.
Phil Taylor spielte die ganze Woche über auf einem extrem hohen Niveau und schaffte es durchgängig, trotz des Modus mit dem Double in Averages um die 100 zu werfen. Bereits Andy Hamilton und Terry Jenkins mussten in den beiden Runden zuvor einsehen, dass sie im Moment trotz Bestform einiges von Phil Taylor entfernt sind.
Raymond van Barneveld hatte sich durch ein 4:1 über den ehemaligen Champion Colin Lloyd und ein glattes 5:0 gegen Mervyn King in das Finale spielen können und zeigte sich seinen Fans gut erholt nach seiner freiwilligen Pause von 2 Monaten.
Den besseren Start in das Endspiel hatte Barney, der sich den ersten Satz sichern konnte und dann mit 2:0 führte. Doch nun fand Phil Taylor seine Form und er legte spielerisch zu. Insgesamt warf Phil Taylor 13x180 (Barney 5) und hatte am Ende einen Average von 97,81 (Barney 90,42).
Mit diesem Erfolg schließt sich für Phil Taylor auch ein Kreis. Im letzten Jahr verlor er an gleicher Stelle in der ersten Runde mit 0:2 gegen Adrian Gray und hatte damals ernsthafte Gedanken an einen Rücktritt vom Sport gehabt. Zum Glück machte Phil Taylor weiter, denn das, was er in diesem Jahr seit den ersten Wochen der Premier League zeigt, kann man als das größte Comeback in der Dartgeschichte bezeichnen.
Finale:
Phil Taylor - Raymond van Barneveld 6:2 (2:3,3:2,3:0,1:3,3:0,3:2,3:2,3.2)
Halbfinale:
Raymond van Barneveld – Mervyn King 5:0 (3:1,3:0,3:1,3:1,3:0)
Phil Taylor – Terry Jenkins 5:0 (3:1,3:0,3:1,3:2,3:0)
Viertelfinale:
Terry Jenkins – John Part 4:2 (3:2,3:2,2:3,3:2,0:3,3:2)
Raymond van Barneveld – Colin Lloyd 4:1 (1:3,3:0,3:1,3:0,3:2)
Phil Taylor – Andy Hamilton 4:1 (3:0,3:0,3:0,1:3,3:1)
Mervyn King – Dennis Priestley 4:2 (3:2,3:0,0:3,1:3,3:0,3:2)
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