COVID-19 (News, kein Spam!)

_Bear_

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https://catalyst.nejm.org/doi/full/10.1056/CAT.20.0080
At the Epicenter of the Covid-19 Pandemic and Humanitarian Crises in Italy: Changing Perspectives on Preparation and Mitigation
In a Bergamo hospital deeply strained by the Covid-19 pandemic, exhausted clinicians reflect on how to prepare for the next outbreak.

"Western health care systems have been built around the concept of patient-centered care, but an epidemic requires a change of perspective toward a concept of community-centered care. What we are painfully learning is that we need experts in public health and epidemics, yet this has not been the focus of decision makers at the national, regional, and hospital levels. We lack expertise on epidemic conditions, guiding us to adopt special measures to reduce epidemiologically negative behaviors.
For example, we are learning that hospitals might be the main Covid-19 carriers, as they are rapidly populated by infected patients, facilitating transmission to uninfected patients. Patients are transported by our regional system,1 which also contributes to spreading the disease as its ambulances and personnel rapidly become vectors. Health workers are asymptomatic carriers or sick without surveillance; some might die, including young people, which increases the stress of those on the front line.

This disaster could be averted only by massive deployment of outreach services. Pandemic solutions are required for the entire population, not only for hospitals. Home care and mobile clinics avoid unnecessary movements and release pressure from hospitals.2 Early oxygen therapy, pulse oximeters, and nutrition can be delivered to the homes of mildly ill and convalescent patients, setting up a broad surveillance system with adequate isolation and leveraging innovative telemedicine instruments. This approach would limit hospitalization to a focused target of disease severity, thereby decreasing contagion, protecting patients and health care workers, and minimizing consumption of protective equipment [...]"
 
G

(gelöscht)

Gast
Das sind doch zumeist immer die kläglichen Versuche etwas virales zu kopieren und zu forcieren. In Italien macht sich ein Block einen Spaß daraus auf den Balkonen ein wenig zu feiern und kurze Zeit später kursieren schon die ersten Planungen und feste Termine für ein Balkon-Konzert. Bitte "Ode an die Freude" spielen. Spontanität einfach aus der Gleichung nehmen. Staatlich organisiertes Gemeinschaftsgefühl.
 

--Cha\/ezz--

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Das sind doch zumeist immer die kläglichen Versuche etwas virales zu kopieren und zu forcieren. In Italien macht sich ein Block einen Spaß daraus auf den Balkonen ein wenig zu feiern und kurze Zeit später kursieren schon die ersten Planungen und feste Termine für ein Balkon-Konzert. Bitte "Ode an die Freude" spielen. Spontanität einfach aus der Gleichung nehmen. Staatlich organisiertes Gemeinschaftsgefühl.

Welcome to Germany.

20.30-21.00: Gemütlichkeit
 
G

(gelöscht)

Gast
Ist ja nicht nur in Deutschland so. Was aktuell auch an Selbstbeobachtung und der Frage nach der Außenwirkung vermissen lässt sind Stars die ihre Selbstisolation dokumentieren.
 

_Bear_

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wir sind hier in deutschland und hier wird deutsch gesprochen

Zentraler Gedanke des Personals in Bergamo:
- Unsere Gesundheitssysteme sind für eine Pandemie qualitativ nicht angemessen (wir haben „patient-centered care“, benötigen aber „community-centered care“.)
- Beispiel: bislang müssen sehr viele Patienten in Krankenhäusern aufgenommen werden. Das sorgt dafür, dass die Krankenhäuser zu einem zentralen Ort der Verbreitung des Virus werden: „we are learning that hospitals might be the main Covid-19 carriers“. Besitzt man so einen zentralen Ort, dann müssen Patienten dort hingelangen. Dies geschieht über öffentliche Verkehrswege und auch das führt zur Verbreitung des Virus. Das Problem ist also, dass die medizinische Versorgung an einem Ort gebündelt ist, der somit selbst zum Virenherd wird und dass für die Versorgung an diesem Ort, eine Zirkulation von Menschen nötig ist.
- Was sie u.a. vorschlagen: statt einen Ort zu haben, an den alle gesammelt werden (das Krankenhaus), sollte man die Zirkulation von Menschen auf ein Minimum halten: Statt dass die Personen zum Krankenhaus müssen, soll das Krankenhaus zu denen. Oder nochmal anders: statt Krankenhäuser in einer Stadt zu haben, soll die Stadt zum Krankenhaus werden: outreach services, home care, mobile clinics. Zumindest für die Fälle, für die das möglich ist.


Außerdem wird auch von denen die eigene Begrenztheit ihres Wissens betont und nach anderen „Experten“ gefordert:
„This outbreak is more than an intensive care phenomenon, rather it is a public health and humanitarian crisis.3 It requires social scientists, epidemiologists, experts in logistics, psychologists, and social workers.“
 
Zuletzt bearbeitet:

Fvbilous

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Sagt mal hat die Drosselung sei es Netflix oder Youtube wirklich Auswirkungen?
 

esel

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Sagt mal hat die Drosselung sei es Netflix oder Youtube wirklich Auswirkungen?

Ich meine die Bitrate sei etwas gesenkt, also vll. etwas schlechtere Bildqualität.

RKI vorsichtig optimistisch:

Man sehe allerdings "Hinweise darauf, dass sich das exponentielle Wachstum der Kurve abschwächt", so Wieler. Bestätigen könne man den Trend voraussichtlich am Mittwoch. Wieler sagte, er sei optimistisch, dass diese Maßnahmen schon jetzt sichtbar seien.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...nahmen-a-762be8f7-28c1-4996-86f9-2ab316f4ce51
 

Schnaggero

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Das sind doch zumeist immer die kläglichen Versuche etwas virales zu kopieren und zu forcieren. In Italien macht sich ein Block einen Spaß daraus auf den Balkonen ein wenig zu feiern und kurze Zeit später kursieren schon die ersten Planungen und feste Termine für ein Balkon-Konzert. Bitte "Ode an die Freude" spielen. Spontanität einfach aus der Gleichung nehmen. Staatlich organisiertes Gemeinschaftsgefühl.

Ja, und ich finde es überhaupt nicht schlecht. In anderen Staaten werden Handlungen des Staatsapparates und das Gemeinschaftsgefühl nicht so forciert, man könnte auch sagen, es wird ein F*** drauf gegeben. Bislang kann ich nicht sagen, dass man nicht ausreichend aufgeklärt und auf diese Situation vorbereitet wurde. Und dann nehm ich dafür gerne 2 Monate lang ein organisiertes "Ode an die Freude" in Kauf, aber weiß, dass dies insgesamt hilft, dass sich die innergesellschaftliche Lage etwas entspannt. Mir egal, woher das gebitet ist.
 

Schnaggero

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Haben die amerikanischen Hedgefonds, als sie vor 1-2 Wochen auf den Untergang einiger europäischer Staaten gewettet haben, eigentlich auch sich selbst bedacht? Bitte klärt mich auf, aber abgesehen von Italien ist doch derzeit kein Staat noch mehr gefickt als die USA. Corona absolut nicht unter Kontrolle, Börse auf extremer Talfahrt, jegliche Waffen der FED wurden gezogen und darüber hinaus der Ölpreiskampf, der langfristig erstmal (fast) nur den USA schadet.
 

pabeluga

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Haben die amerikanischen Hedgefonds, als sie vor 1-2 Wochen auf den Untergang einiger europäischer Staaten gewettet haben, eigentlich auch sich selbst bedacht? Bitte klärt mich auf, aber abgesehen von Italien ist doch derzeit kein Staat noch mehr gefickt als die USA. Corona absolut nicht unter Kontrolle, Börse auf extremer Talfahrt, jegliche Waffen der FED wurden gezogen und darüber hinaus der Ölpreiskampf, der langfristig erstmal (fast) nur den USA schadet.
Alle sind gefickt. Weltweit. Und irgndwie auch lustig, dass ausgerechnet Ray Dalio, der schon vor Wuhan Virus gegen den Europäischen Markt gewettet hat, der zuvor schon Alarm schlug, dessen erfolgreiches Allwetter-Portfolio gerade in Flammen aufgeht, als böser böser Hedgefond-Manager gebrandmarkt wird und gleichzeitig auch von der Finanzwelt die volle Breitseite abbekommt.
 
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