COVID-19 (News, kein Spam!)

--Cha\/ezz--

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Keine Ahnung, welche Maßnahmen in Osteuropa so durchgezogen wurde, aber zumindest Niederlande als auch Österreich und Deutschland haben massive Einschränkungen vorgenommen, oder?

Der Witz ist doch, dass die Länder alle ein unterschiedliches Level an Einschränkungen haben.

Auch noch ein gute Beispiel: Litauen und Estland. Zwei Länder, zwei unterschiedliche Level an Einschränkungen, aber die gleiche Kurve.

Disclaimer: Ich will damit nicht behaupten, dass Maßnahmen keinen Effekt auf die Inzidenzen haben, aber der Effekt insbesondere auf das Einbrechen der Wellen ist wohl geringer.


 

Murmel

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Man hätte mal mindestens dafür sorgen müssen, dass im Gesundheitssystem nicht weniger sondern mehr Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Das heisst zum einen Anreize schaffen, das Pflegepersonal generell bleibt und/oder zurückkommt und zum anderen verstärkte Weiterbildung von normalem Pflegepersonal im Bereich der Intensivpflege, da sowas nixht von jetzt auf gleich geht.
Meine Frau hat Anfang des Jahres auf intensiv ausgeholfen weil Bedarf da war und konnte nur hiwi Aufgaben erledigen, weil sie die ganzen Maschinen nicht bedienen und interpretieren kann. Zumindest in ihrem kh (sonst hab ich darüber auch nichts gehört) gab es aber keinerlei Bestrebungen da etwas für eine potenzielle nächste Welle zu tun.

Selbstverständlich nicht statt der Impfung, sondern zusätzlich, aber das hätte ja aktive Gestaltung, statt Politik auf dem Niveau eines Postings bei mzee.com/forum "ich bin dafür, dass jetzt xy gemacht werden muss" erfordert :emoji_joy: :emoji_joy:

würde auf bedeutend niedrigerem niveau axtkick verteilen für den umgang mit testzentren, wo erst goldgräberstimmung gemacht wurde, dann muffensausen wegen 2, 3 betrugsfällen kam, komplett absurde bürokratie reingebuttert wurde (jeder testling soll nochmal unterschreiben, dass er auch wirklich getestet wurde) und als peak dann FÜR FÜNF FUCKING WOCHEN tests kostenpflichtig gemacht worden sind (wenn kostenfrei wegen schwangerschaft, dann aber mit extraunterschrift, dass man ein dokument dabei hatte, dass man schwanger war LOL).

dass die sich keine pflegekräfte schnitzen können, gut, aber wenn bei so was basalem wie teststruktur so eminent verkackt wird, soll mans halt einfach lassen
 

guajiro

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Der Witz ist doch, dass die Länder alle ein unterschiedliches Level an Einschränkungen haben.

Auch noch ein gute Beispiel: Litauen und Estland. Zwei Länder, zwei unterschiedliche Level an Einschränkungen, aber die gleiche Kurve.

Disclaimer: Ich will damit nicht behaupten, dass Maßnahmen keinen Effekt auf die Inzidenzen haben, aber der Effekt insbesondere auf das Einbrechen der Wellen ist wohl geringer.



1) Es sind Estland und Lettland
2) Unterschiedliche "Maßnahmenpakete" können netto trotzdem den gleichen Effekt haben, wenn einzelne Maßnahmen unterschiedlich effektiv sind.
3) Was ist so merkwürdig daran, wenn zwei kleine Länder, die eine gemeinsame Grenze haben (und dieser Grenzübergang ist komplett frei, d.h. es gibt Pendlerverkehr etc) ähnliche Pandemieverläufe haben, selbst wenn unterschiedliche Maßnahmen ergriffen wurden?
 

--Cha\/ezz--

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Ich kann übrigens nur dieses Buch über die spanische Grippe empfehlen. Wurde schon am Anfang der Pandemie häufig genannt und ist jetzt auch günstig bei der BzfPb zu erhalten. Ist schon irre wie Reaktionen auf die Krankheit sich mit 100 Jahren Fortschritt trotzdem gleichen.


https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/277060/1918-die-welt-im-fieber

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friday

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https://www.nzz.ch/wissenschaft/ungeimpfte-treiben-die-pandemie-an-ld.1657821

Die Ungeimpften treiben derzeit die Pandemie an. Das hat Auswirkungen auf die Massnahmen zur Viruseindämmung.

Forscher um Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität in Berlin haben Berechnungen für den Zeitraum 11. Oktober bis 4. November durchgeführt. Die Daten liegt nun als noch nicht begutachtete Publikation vor. Die Autoren kommen dort zu einer eindeutigen Antwort: 67 bis 76 Prozent aller Neuinfektionen werden durch Ungeimpfte verursacht.

https://www.nzz.ch/international/corona-griechenland-fuehrt-impfpflicht-fuer-senioren-ein-ld.1657881

Die griechische Regierung führt die Impfpflicht für Senioren ein. Sie setzt damit bei jener Altersgruppe an, deren Schutz den grössten Einfluss auf das Gesundheitssystem hat. Den harten Kern von Impfgegnern umzustimmen, dürfte schwierig werden.

Für Griechinnen und Griechen über 60 Jahren, die sich bis zum 16. Januar nicht für die erste Dosis einer Covid-19-Impfung angemeldet haben, wird es teuer: Sie müssen künftig eine Busse bezahlen. Dies kündigte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Dienstag an. Das Strafgeld über 100 Euro wird monatlich fällig.

Bei einer durchschnittlichen Monatsrente von 725 Euro ist das ein äusserst schmerzhafter Betrag. Das Geld soll in einen Sonderfonds für griechische Spitäler fliessen. Mitsotakis sagte, es handle sich nicht um eine Busse, sondern um einen Gesundheitsbeitrag.
 

--Cha\/ezz--

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1) Es sind Estland und Lettland
2) Unterschiedliche "Maßnahmenpakete" können netto trotzdem den gleichen Effekt haben, wenn einzelne Maßnahmen unterschiedlich effektiv sind.
3) Was ist so merkwürdig daran, wenn zwei kleine Länder, die eine gemeinsame Grenze haben (und dieser Grenzübergang ist komplett frei, d.h. es gibt Pendlerverkehr etc) ähnliche Pandemieverläufe haben, selbst wenn unterschiedliche Maßnahmen ergriffen wurden?

Die Maßnahmen sind unterschiedlich hart. Der Index fasst die Maßnahmen zusammen und du siehst einige Länder greifen härter durch, andere nicht. Trotzdem ist der Peak ungefähr parallel erreicht.


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HighOne

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Meine Frau hat Anfang des Jahres auf intensiv ausgeholfen weil Bedarf da war und konnte nur hiwi Aufgaben erledigen, weil sie die ganzen Maschinen nicht bedienen und interpretieren kann. Zumindest in ihrem kh (sonst hab ich darüber auch nichts gehört) gab es aber keinerlei Bestrebungen da etwas für eine potenzielle nächste Welle zu tun.
Hängt vom Geschäftsführer und Träger ab. Mein Vater zB hat schon Mai 2020 in seinen Häusern schulen lassen, da sowohl er als auch der Träger sich einig waren dass das nötig wird. Hatte ich glaube ich hier schonmal erzählt aber ist ewig her. Das ging aber nur weil von Trägerseite aus entsprechende Gelder freigegeben wurden und Leute entsprechend gewechselt und angelernt wurden so dass man im Notfall die Kapazitäten auf der Intensiv erhöhen kann. Bei anderen Häusern haben aber die GF/Träger nicht die Notwendigkeit gesehen und keine entsprechenden Konzepte aufgebaut. Aber das ist halt kein Politikfehler sondern hängt sehr stark von den Schlüsselpersonen in Geschäftsführung und Vorständen ab.
 

SirJackson

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https://www.nzz.ch/wissenschaft/ungeimpfte-treiben-die-pandemie-an-ld.1657821

Die Ungeimpften treiben derzeit die Pandemie an. Das hat Auswirkungen auf die Massnahmen zur Viruseindämmung.

Forscher um Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität in Berlin haben Berechnungen für den Zeitraum 11. Oktober bis 4. November durchgeführt. Die Daten liegt nun als noch nicht begutachtete Publikation vor. Die Autoren kommen dort zu einer eindeutigen Antwort: 67 bis 76 Prozent aller Neuinfektionen werden durch Ungeimpfte verursacht.

https://www.nzz.ch/international/corona-griechenland-fuehrt-impfpflicht-fuer-senioren-ein-ld.1657881

Die griechische Regierung führt die Impfpflicht für Senioren ein. Sie setzt damit bei jener Altersgruppe an, deren Schutz den grössten Einfluss auf das Gesundheitssystem hat. Den harten Kern von Impfgegnern umzustimmen, dürfte schwierig werden.

Für Griechinnen und Griechen über 60 Jahren, die sich bis zum 16. Januar nicht für die erste Dosis einer Covid-19-Impfung angemeldet haben, wird es teuer: Sie müssen künftig eine Busse bezahlen. Dies kündigte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Dienstag an. Das Strafgeld über 100 Euro wird monatlich fällig.

Bei einer durchschnittlichen Monatsrente von 725 Euro ist das ein äusserst schmerzhafter Betrag. Das Geld soll in einen Sonderfonds für griechische Spitäler fliessen. Mitsotakis sagte, es handle sich nicht um eine Busse, sondern um einen Gesundheitsbeitrag.

Hätte gerne einmal ein kurzes Statement von Chavezz dazu
 

Chiseled

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1) Es sind Estland und Lettland
2) Unterschiedliche "Maßnahmenpakete" können netto trotzdem den gleichen Effekt haben, wenn einzelne Maßnahmen unterschiedlich effektiv sind.
3) Was ist so merkwürdig daran, wenn zwei kleine Länder, die eine gemeinsame Grenze haben (und dieser Grenzübergang ist komplett frei, d.h. es gibt Pendlerverkehr etc) ähnliche Pandemieverläufe haben, selbst wenn unterschiedliche Maßnahmen ergriffen wurden?

classic Chavezz
 

FurioG

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Hängt vom Geschäftsführer und Träger ab. Mein Vater zB hat schon Mai 2020 in seinen Häusern schulen lassen, da sowohl er als auch der Träger sich einig waren dass das nötig wird. Hatte ich glaube ich hier schonmal erzählt aber ist ewig her. Das ging aber nur weil von Trägerseite aus entsprechende Gelder freigegeben wurden und Leute entsprechend gewechselt und angelernt wurden so dass man im Notfall die Kapazitäten auf der Intensiv erhöhen kann. Bei anderen Häusern haben aber die GF/Träger nicht die Notwendigkeit gesehen und keine entsprechenden Konzepte aufgebaut. Aber das ist halt kein Politikfehler sondern hängt sehr stark von den Schlüsselpersonen in Geschäftsführung und Vorständen ab.
Ja und weil @Brave Digger eh mehr bezahlt brauchen wir keinen Mindestlohn.
Weiterbildung kostet erstmal nur Geld und zahlt sich vlt irgendwann aus, wenn Not besteht, vlt aber auch nicht. Es ist nicht primäre Aufgabe einer Klinikleitung das zu prognostizieren. Wenns einige tun natürlich jetzt umso besser, aber grundsätzlich ist es selbstverständlich Aufgabe der Politik da Anreize zu setzen.
Hätte gerne einmal ein kurzes Statement von Chavezz dazu
Haha ein kurzes Statement zu einer Studie mit irgendwelchen Rechenmodellen, die man als Laie überhaupt nicht einschätzen kann und 25 Annahmen, deren Einfluss man adhoc nicht beurteilen kann und deren Richtigkeit man überprüfen müsste.... ja da bin ich auch gespannt wann chavezz das endlich liefert. Und Wehe er beruft sich da auf Einschätzungen anderer Experten mit twitteraccounts, das kann jeder!!!!!!!!!!!
 
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