COVID-19 (News, kein Spam!)

Gronka Lonka

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Freunde, hab ich nen Denkfehler oder bin ich komplett verblödet (kann ja sein, ihr hurensöhne no offense), aber inzidenz selbst bei ner konstanten inzidenz von 1000 unter ungeimpften dauert es doch 100 Wochen bis jeder mal dran war!?
hm mit dunkelziffer dauerts ein jahr und die inzidenz steigt ja weiterhin ;)
 

xStrikerx

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Wessen Idee war das eigentlich, die Impfzentren wieder einzustampfen? Ist doch alles nur noch 1 riesen Joke in Deutschland
Vor allem wohlgemerkt Ende September, also einem Zeitpunkt an dem doch längst die Idee gewesen ist, daß nach und nach für alle Geimpften eine Drittimpfung angebracht wäre.

Siehe:
Demnach sei die polizeiinterne Impfkampagne im September beendet worden, Boosterimpfungen vor der nun grassierenden vierten Welle habe man nicht bedacht.
 

xStrikerx

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Verantwortungslos auf allen Ebenen
https://taz.de/Coronapolitik-und-Vertrauen/!5814273/

Dieses Versagen ist schlimm, doch der Umgang damit macht es noch schlimmer. Statt Fehler einzugestehen und Verantwortung zu übernehmen, versuchen alle Beteiligten verzweifelt, die Schuld auf andere zu schieben. Die alte Regierung, die immer noch geschäftsführend im Amt ist, hat die Arbeit vollständig eingestellt. Die Bundesländer, die durchgesetzt haben, dass sie die Hauptverantwortung für die Krisenbewältigung behalten, blieben ebenfalls weitgehend untätig oder lockerten die Maßnahmen, anstatt sie zu verschärfen.

Das ist für mich das Ärgerliche. Ich kann ja nachvollziehen, wenn nicht lediglich aufgrund von irgendwelchen Prognosen Beschränkungen verschärft werden o.ä. Aber es ist komplett absurd, daß eben noch vor knapp einem Monat bereits über den Zeitpunkt eines vollständigen Endes aller Beschränkungen diskutiert wurde.
 

SirJackson

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Willkommen in der Politik.

Die CDU ist quasi abgewählt und will den Start als de facto Opposition so hart wie möglich machen.

Die Ampel will keine Verantwortung übernehmen um direkt kläglich zu starten.

Gewöhnt euch an Rot-Grün, so sieht es in Berlin seit Jahren aus
 
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Cuvo

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FDP zwar größte Kritiker jeglicher Maßnahmen seit Beginn der Pandemie und nun zu gleichen Teilen ebenfalls an der "Ampel" beteiligt inkl. kommendem Gesundheitsminister (wahrscheinlich), aber Teflon-SirJackson schafft es wieder, dass Christian und die Gang unbefleckt bleiben.
 

SirJackson

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FDP zwar größte Kritiker jeglicher Maßnahmen seit Beginn der Pandemie und nun zu gleichen Teilen ebenfalls an der "Ampel" beteiligt inkl. kommendem Gesundheitsminister (wahrscheinlich), aber Teflon-SirJackson schafft es wieder, dass Christian und die Gang unbefleckt bleiben.

Soweit ich weiß, ist der schöne Chrissi der Einzige der sich iwie äußert und positioniert im Gegensatz zu Kanzler Oli, der iwo in seiner Stadtvilla in Dahlem Camouflage-Politik betreibt und Annalena die überlegt wie sich sich sneaky die nächste Weihnachtsprämie auszahlen lassen kann.
 

Cuvo

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Soweit ich weiß, ist der schöne Chrissi der Einzige der sich iwie äußert und positioniert im Gegensatz zu Kanzler Oli, der iwo in seiner Stadtvilla in Dahlem Camouflage-Politik betreibt und Annalena die überlegt wie sich sich sneaky die nächste Weihnachtsprämie auszahlen lassen kann.

Können wir ja jedem selbst überlassen, wie klar er zum Beispiel hier Position bezieht. :)

Für wessen Freiheit tritt die FDP in der Pandemie ein? Für die der Minderheit, die sich nicht impfen lassen will? Oder die der verantwortungsbewussten Mehrheit?

In Ihrer Frage schwingt mit, dass unsere Gesellschaft zunehmend polarisiert ist. Das müssen wir überwinden. Wir bewegen uns im Spannungsfeld zwischen dem für uns alle notwendigen Gesundheitsschutz, für den die staatliche Verantwortungsgemeinschaft Maßnahmen beschließen muss, die auch Freiheiten einschränken. Auf der anderen Seite setzt das Grundgesetz eine Grenze. Diese liegt beim Einzelnen und seinen Grundrechten, in die nicht unverhältnismäßig eingegriffen werden darf.

Aber wo verläuft die Grenze zur Anbiederung an Impfskeptiker, wenn Ihr Parteivize Wolfgang Kubicki sogar gegen 2-G-Regelungen ist?

Ich weiß nicht, auf was Sie sich bei Herrn Kubicki beziehen ...

Er sagt, Ungeimpfte dürften nicht schlechtergestellt werden als Geimpfte ...

Mir scheint das ein Beitrag zu einer verfassungsrechtlichen Debatte zu sein. Jedenfalls ist für die FDP klar, dass wir gleichermaßen konsequent wie verhältnismäßig die Pandemie bekämpfen müssen. Ungeimpfte müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben einstellen, weil der Impffortschritt insgesamt leider hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Dazu gehören natürlich 2-G-Regelungen, die wir diese Woche als Regierungspartei in Nordrhein-Westfalen verhängt haben. Ich erwarte, dass wir mindestens regional sogar darüber hinausgehen und etwa auch bei Geimpften engmaschige Tests einführen müssen. Für uns ist allerdings wichtig, dass Ausgangssperren, flächendeckende Schließungen und pauschale Lockdowns für alle verhindert werden.

Ihre Fraktion berät über eine Impfpflicht für bestimmte Einrichtungen. Wenn das im Bundestag ansteht: Wie stimmen Sie persönlich ab?

Wir beraten darüber am Dienstag. Inzwischen haben sich Bund und Länder für eine einrichtungsbezogene Impfpflicht ausgesprochen. Sie wird deshalb kommen. Zu Beginn der Pandemie haben alle, einschließlich der Bundeskanzlerin, Impfpflichten ausgeschlossen. Praktiker hatten auch Bedenken, dass Beschäftigte dann ihren Arbeitsplatz verlassen würden. Inzwischen wird das allgemein anders eingeschätzt.

Eine allgemeine Impfpflicht schließen Sie nach wie vor aus?

Die Impfpflicht bei Masern und Pocken haben wir, weil die einmalige Impfung lebenslang immunisiert und weil die Weltgesundheitsorganisation mit der Ausrottung dieser Krankheiten argumentiert. Das ist bei Corona leider anders. Dieses Argument hat gerade auch Kanzleramtsminister Helge Braun vorgetragen.

Mit Schlagworten wie "Freedom Day" haben Sie Hoffnung geschürt. Übernehmen Sie Mitverantwortung dafür, dass sich die vierte Welle ungestört aufbauen konnte?

In Ihrer Frage finde ich die Position der FDP nicht wieder. Ich halte auch nichts davon, dass Parteien in dieser Phase mit dem Finger aufeinander zeigen. Mir scheint, dass allgemeine Versäumnisse zu diesem schwierigen Herbst geführt haben. So haben wir ja davor gewarnt, dass die kostenfreien Bürgertests verfrüht auslaufen. Es ist richtig, dass sie nun wieder eingeführt werden. Wir haben frühzeitig für Booster-Impfungen geworben. Das ist nicht überall so gelungen wie in Schleswig-Holstein. Jetzt besorgen mich die vielen Impfdurchbrüche sehr. Und schon letztes Jahr haben wir besonders vor Gefahren in Alten- und Pflegeeinrichtungen gewarnt. Dort gibt es nun endlich täglich verpflichtende Tests.

Sie haben von "in Verantwortung gebundener Freiheit" als Identität der FDP gesprochen. In der Pandemie wälzen Impfverweigerer die Kosten ihrer freien Entscheidung auf die Allgemeinheit ab. Hat sich die FDP also von der Idee "Keine Freiheit ohne Verantwortung" verabschiedet?

Tatsächlich werbe ich bei jeder Gelegenheit für das Impfen, im Wahlkampf zu Beginn jeder Rede auf jedem Marktplatz. Übrigens auch bei Veranstaltungen im Freistaat Sachsen ...

... wo die Impfquote sehr niedrig ist ...

... war in meinen Reden immer eine breite Passage über die Notwendigkeit, dass wir uns alle impfen lassen und abwägen: Wie groß ist das Risiko von Nebenwirkungen im Vergleich zu gesellschaftlichen Kosten eines Lockdowns und der Gefahr, individuell zu erkranken?

Man könnte das Impfen zur Voraussetzung dafür machen, am Arbeitsplatz erscheinen zu dürfen.

Am Arbeitsplatz gilt unter Mitverantwortung der FDP nun ja die 3-G-Regel. Ich fände es spannend, wenn Sie weitergehende Überlegungen mit den Gewerkschaften besprechen würden. Mit dem Ergebnis dieser Gespräche würde ich dann umgehen.

Christian - Mir fehlt die Fantasie - Lindner, fand offensichtlich seine Fantasie wieder in Olaf Scholz und sagt nun das, was der auch nach der Wahl sagte. :)

Eine Koalition sollte mit der Absicht antreten, gemeinsam wiedergewählt zu werden. Wenn man es anders angeht, führt das zu einem koalitionsinternen Wettbewerb. Das schwächt eine Konstellation insgesamt.
 
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