Compressor / Limiter

Fir Mark

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Hallo,

ich suche einen Multiband-Compressor/Limiter als VST-Plugin, ähnlich Yamahas Final Master. Kann man zudem vllt noch jemand kurz und bündig erklären was der Unterschied zwischen einem Compressor und einem Limiter ist?

danke, pöis
 

florida

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Ein Limiter ist im Prinzip nichts anderes als ein heftig eingestellter Compressor.
Wenn du eine Powercore hast gibt es den X3 oder optional den X5. Di eklingen sehr geil. Ansonsten gibt es auch ein Freeware Plug In, weiß den Namen grad nicht. Musst du mal auf kvraudio.com schauen. Der tut auch seine Dienste, aber klingt eher bescheiden.
 

Fir Mark

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So ein Powercore-Interface hab ich nicht, hab auch noch nie zuvor davon gehört.
Wollte mir eigentlich Final Master als Plug-In kaufen, aber die Nasen von Yamaha haben das irgendwie aus dem Angebot genommen (http://www.yamaha.com/yamahavgn/CDA/ContentDetail/ModelSeriesDetail/0,6373,CNTID%3D27445%26CNTYP%3DPRODUCT,00.html
Denkbar fänd ich, dass man den Effekt von Final Master auch mit den normalen Compressor-Plugins von bspw. Cubase erzielen kann. Kann mir das jemand erläutern, wie die einzelnen Parameter eines Compressors funktionieren und wie man damit mehr "Bounce/Punch" oder wie man es nennen will in Channels kriegt?
 

kaydon

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hier im forum gibts zig anleitungen und infos zu kompressoren, mit ein wenig recherche udn interesse findet man schnell erklärungen...
 

florida

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zur Erklärung der Parameter eines Kompressors.

Mal für Laien ausgedrückt...Wenn du dir einmal vorstellt ein Kompressor wäre ein Bügeleisen (was er im Endeffekt für Audiofiles auch ist) dann sagt dir der Threshold aber welcher Lauftstärke der Kompressor bügeln soll, und Ratio wie heftig er bügeln soll. undendlich:1 ist nichts anderes als ein Limiter. Er limitiert die Maximallautstärke des Signals auf den am Threshold/Level Regler eingestellten Wert.

Attack und Release, sind stinknormale Hüllkurven Parameter wie man sie von anderen Geräten, wie Synthesizer, auch kennt.

Also mit einem Kompressor schneiderst du quasi einen Rahmen in den das Audiofile reingedrückt wird, da es unkomprimiert zu groß wäre, wegen den Pegelspitzen. Im Umkehrschluss heißt das, er bringt ein dynamisches File (= es hat keine konstante Lautstärke über die gesamte Zeit) auf eine Durchschnitslautstärke, also eine konstante Lautstärke. Er macht leise Passagen lauter, und die zu lauten leiser.

Das ist der Grund, warum man in einigen Tracks das Atmen der Sänger oder MC´s hört. Weil dieser Teil vom Kompressor "hochgezogen" wurde.

Ein normaler Komporessor funktioniert so für eine Spur. Demnach auch für den kompletten Frequenzbereich dieser/s Spur/Signals. Ein Multibandkompressor bietet diese Funktionen für verschiedene Frequenzbereiche.

Beispiel: Ich habe einen fertigen Track, aber der Bass ist zu weich. Ein fach mit dem EQ ran geht nicht, weil er sonst übersteuert. Also nehme ich mir einen Muktibandkompressor und suche die passende Frequenz. Beispiel 100 Hz. Ich komprimiere diesen Frequenzbereich, das heißt dieser Bereich wird kleiner. In einem Audioedior würde die Wellenform kleiner, also leiser werden. Danach reise ich den Volumeregler dieser Frequenz hoch, jenachdem wo ich den Threshold eingestellt habe. Nun habe ich druckvolleres und lauteres Signal, in diesem Falle einen Bass, ohne dass der Track übersteuert.

Es gehört mehr dazu, das soll nur einmal die Funtionsweisen demonstrieren. Hoffe ich konnte helfen.
 

florida

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Du kannst auch ein Signal vervierfachen und es in vier verschiedene Frequenzbereiche aufteilen, und jedes separat komprimieren. Dann hast du eben 4 verschiedene Spuren, mit dem jeweiligen Frequenzanteil des original Signals. Ob das jedoch das gelbe vom Ei ist, sei einmal dahingestellt. Genauso ob es in der Praxis einfach so klappt wie in der Theorie.
 
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