Bush ist Präsident

Lion

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RE: mumia

legionär:
naja, ich glaube nicht dass das mumia's fall maßgebend tangiert, denn für mumia is immer noch der governour von pennsylvania zuständig, und das ist Ridge.
trotzdem:
wenn gore präsident geworden wäre, dann wäre die minimal chance gewesen, dass er sich positiv in den fall einmischt.
so kanns schon dazu führen, dass bush mumia kein neues verfahren genehmigen will....
won luv
 

PAK

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Sag ma seid ihr irgendwie alle blöd?
Ihr stellt Bush als Killer hin,der nen Stenda bekommt wenn er wieder einen hinrichten darf? Seid ihr so blöd?
Es geht hier um Macht verdammt noch ma,die Hinrichtungen sind Werbung für die besser verdienenden Amis in den Suburbs,die denken: "klasse endlich ma räumt eina auf mit dem Verbrecherpack" und diese gehn auch zur Wahl,im Gegensatz zu den Armen denen Gore auch nicht allzuviel geholfen hätte...
Ausserdem ist der Unterschied zwischen Gore und Bush auch nich so groß,aussenpolitisch gesehn wird Gore etwas liberaler sein,innenpolitisch würde Gore auch nich der Retter der Armen sein,ausserdem sind beide für die Todestrafe und bzgl. der waffen wollte Gore auch nur eine leichte Verschärfung der Gesetze.
Auch ist es schwachsinn,dass ein erneuter kalter krieg ausbricht,weil die Russen von den Amis finanziell unterstützt werden...

Schaut euch an was unter Clinton passiert ist,auch nich viel,von sozialer Gerechtigkeit kann gar nicht die Rede sein...

Ausserdem wählen 25% der Amis Bush,die wollen ihn und damit reicht es in diesem Land,die wollen die Todesstrafe,die lieben ihre Waffn so wie ihre Schwänze,ausserdem bestimmt das Kapital hier in Form der NRA hier auch ganz schön mit...

Das Amerika die erste Demokratie war ist ebenfalls Schwachsinn,die Magna Carta war irgendwann 1200 noch was in England...

UDU find ich klasse,dass de so bescheid weisst,wahrscheinlich denkste auch,dass Castro Demokrat ist...
 

Lion

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jaja, soso. bush, alt-cracker

blazta:
das war ja echt klar.
[dass dir ungerechtigkeit scheiß egal is,
das brauchst du mir nicht immer wieder sagen!
ich weiß, dass du dumm bist, und dir alles, einschließlich
unser bruder mumia, am arsch vorbei geht.
das für dich!]

alle:
was mich beunruhigt, was eigntlich schon vorher klar war,
is das, was ich gestern in ner ami-reportage über "the W"
(f-uck, wie das wu-album!=?!?"?) gehört hab.
in den siebzigern war bush gegen die gleichberechtigungsbemühungen,
und GEGEN eine sanktionieruns süd-afrikas wegen deren apartheids-stylez!
jetzt schleimte er sich nach der elian-geschichte natürlich deutlich
bei den hispanics und exil-cubanern ein, weil er wusste,
dass er sie so leicht GEGEN die "deomkraten" (G**heul*)
wählen lassen konnte....
 

bu´gin aka oppau

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Re: jaja, soso. bush, alt-cracker

Ursprünglich geschrieben von Lion
...einschließlich
unser bruder mumia, ...


An den 16jährigen Klugscheißer:
Ob mumia wußte, daß er einen "Bruder" (G *heul*) Lion hatte?
Und ob´s ihn interessiert hat?

An alle:
Es gilt abzuwarten.
Bush ist erwiesenermaßen kein sehr gebildeter Mensch.
Er verkörpert eben für viele den Ur- Amerikaner, und das ist für manchen schon Grund genug, ihm seine Stimme zu geben.
Bush wird allerdings nicht alleine regieren.
Er hat einen Mitarbeiterstab, der wahrscheinlich mehr Einfluß auf die USA nehmen wird als Bush selbst.

Falls ihr euch keine PlayStation2, 1210er, Klamotten oder Pokemon- Plüschfiguren zu Wheinachten wünscht, könnt ihr von Tom Clancy das Buch "Im Zeichen des Drachen" auf eure Wunschzettel schreiben. Das Buch ist spannend geschrieben, fiktive Geschichte mit realitätsbezogenen Ansätzen im Rahmen einer internationalen Krise. Der Autor ist ein noch schlimmerer Nationalist als Bush.
Das Buch selbst ist leicht zu lesen und Unterhaltung pur. Wenn man allerdings zwischen den Zeilen ließt, entfaltet sich das interessante (selbstverliebte/ naive) Weltbild eines stolzen Amerikaners (des Autors).
Da das Werk in den USA ein Verkaufsschlager ist (wie alle Werke Clancy´s), kommen wohl viele Amis auf Clancy´s Weltbild klar... (nur eine Vermutung)
[Bearbeitet von oppau - 14-12-2000 22:54]
 

UDU

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Die Sternumfrage über Bush:

Was erwarten Sie vom US-Präsidenten George W. Bush?
So haben 1463 STERN-Besucher entschieden:

Klasse, er ist der beste Mann für
diesen Job
3.2 %
Er wird mit der Aufgabe wachsen
13.7 %
Internationale Spannungen werden
zunehmen
13.0 %
Als Präsident ohne Mehrheit wird er
immer schwach bleiben
27.5 % Er wird als miserabler Präsident in die
US-Geschichte eingehen
42.7 %



Mal sehen, wie er wirklich sein wird und was sein Mitarbeiterstab taugt!
Das Sprichwort sagt: "Wie der Hund, so der Herr!"
Udu
 

PAK

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1.Ihr SChlauköpfe:George W Bush war noch niemals President.
2.Bush hat nicht die alleinige Macht (aussa am Knopf),vielmehr tut er das was die Partei und das Kapital will..
 

Stratege

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Bush weiß auch sehr wohl, daß er Gore's Zustimmung und die seiner "Mannschaft" für gewisse Entscheidungen, Veränderungen und Beschlüsse braucht. Es gilt noch immer bei Abstimmungen das Mehrheitsrecht...
 

bu´gin aka oppau

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Der erste farbige Außenminister der USA heißt Powell (63)und er war im Golfkrieg Stabschef der Streitkräfte im Team von Präsident Bush, Juniors Vater...
 

coxil

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was für ein glück, daß PAKs schlauer bauch wieder am grummeln ist, hat er doch alle präsidenten eigenmächtig vereidigt!!!!
PAK, nicht s viel im netz sein, auch mal ins geschichtsbuch gucken, dieser präsident bush hatte einen vater, der sehr wohl auch schon präsident war, aber das sag ich dir nicht!!!!! :D :D :D :cool: was????
c.
 

UDU

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Ursprünglich geschrieben von PAK
1.Ihr SChlauköpfe:George W Bush war noch niemals President.

Du bist von allen Schlauköpfen der KING!!!!!!
Selbstverständlich war der Vater von Bush Präsident. Der Sohn schleppt sogar einen Nachkommen vom Hund seines Vaters mit ins Weiße Haus!

Mit NICHTWISSEN prahlen ist ja mal eine ganz neue Nummer hier! :cool:
Udu
 

Lion

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RE: powell

dass powell jetzt außenminister ist, nützt niemandem etwas!
das ist n normaler onkel tom!
es wird auch die emanzipation nicht vorantreiben, wenn merkel bundeskanzlerIN werden würde!
solange diese typen die falschen, weißen entscheidungen treffen, wird sich nichts ändern...
peace
 

looup

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ich bin einfach ma gespannt was und vor allem von wem sich dieser unerfahrene, unwissende präsident beeinflussen lässt, und in welch e richtung das führt
 

UDU

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Das stand im stern- letter von heute früh. Diese Wahl, wie immer der Präsident auch sein wird, wird in die Geschichte eingehen. Das Wahlverfahren einer Weltmacht steht im Jahre 2000 dem einer Bananenrepublik in keiner Weise nach, nur das letztere sich nicht anmaßt, den Weltfrieden organisieren zu wollen.
Warten wir´s ab!
Udu



Der Sumpf von Florida
Wenn George W. Bush wirklich 43. Präsident der USA wird, dann dank gewaltiger Schlamperei, übler Tricks und der tatkräftigen Nachhilfe republikanischer Mitstreiter im Sonnenstaat, in dem Bruder Jeb Gouverneur ist

Juan Hidalgo versteht die Neue Welt nicht mehr. Der
Verkäufer in einer Mode-Boutique emigrierte neulich von
Medellín, Kolumbien, nach Miami, Florida, aber dort kommt ihm alles sehr bekannt vor: "Es geht genauso zu wie bei uns."
Die älteste Demokratie steckt in einem Sumpf aus Pfusch und Schiebung. Was vor fünf Wochen als Auszähl-Farce begann, ist zu einer bitteren Verfassungskrise geworden. Niemand weiß, wann und wie sie ausgeht. Die Unvereinigten Staaten sind in zwei feindliche Lager gespalten. Gegenseitig werfen sie sich
vor, das höchste Amt im Staat stehlen zu wollen. Auch die Justiz ist geteilt, parteiische Richter sprechen jeweils für die Klientel, der sie ihre Karriere verdanken.
Und all die Ungereimtheiten passieren in einem Staat, in dem zufällig der Bruder eines Kandidaten regiert? So etwas kennt man sonst nur aus Ländern, wo Bananen wachsen. Mit der tatkräftigen Hilfe seines Bruders wird George W. Bush wahrscheinlich die heiß umkämpften 25 Florida-Stimmen erobern, die ihm zum Sieg verhelfen.
Dabei hat Vizepräsident Al Gore höchstwahrscheinlich auch im Rentnerparadies die Mehrheit errungen. Eine Studie, von der Zeitung "Miami Herald" in Auftrag gegeben, kam zu dem Ergebnis: Wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre, wenn die Wahlmaschinen ordentlich funktioniert und die rund
sechs Millionen Stimmzettel fehlerfrei ausgezählt worden wären, hätte Gore vermutlich 23000 Stimmen mehr als Bush.
Dass sie bis heute nicht genau ausgezählt worden sind, ist ein Skandal, der die Glaubwürdigkeit der USA noch lang erschüttern wird. Die Nation, die gern ihren Finger und manchmal sogar ihre Gewehre hebt, um dem Rest der Welt Lektionen in Sachen Demokratie zu erteilen, sollte in Zukunft wohl etwas bescheidener auftreten.
Denn was an Murks, Mogelei und Rassismus aus Florida bekannt wird, ist atemberaubend.
Harmlos war dabei noch, dass ein Packen Stimmzettel erst verschwand und dann im Sheraton Hotel von Miami wieder auftauchte. Andere Stimmzettel waren für immer futsch, wie in Highlands County. Harmlos war auch, dass manche Stimmbezirke das Ergebnis nicht an die Wahlzentrale übermitteln konnten, weil die Telefonleitungen nicht funktionierten. Amerikaner sind Ärger mit ihren miserablen Telefongesellschaften gewohnt.
 

UDU

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Hamburger Morgenpost Online vom 20.12.2000

Clinton traf sich mit seinem Nachfolger für
reibungslosen Übergang

Wahlmänner stimmen für
Bush

Washington - Zur Sicherung eines möglichst reibungslosen Regierungswechsels hat der scheidende US-Präsident Bill Clinton seinen Nachfolger George W. Bush gestern zu einem
Gespräch ins Weiße Hause eingeladen. Bush sagte erneut, er werde sich um die Versöhnung der großen Parteien bemühen. Außerdem war auch ein Treffen Bushs mit Wahlverlierer Al Gore geplant.

Bush wurde am Montag von den Wahlmännern aus 50 US-Staaten und dem Bezirk der Hauptstadt Washington zum 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Der Gouverneur von Texas erhielt mit 271 von 538 Stimmen die knappste mögliche Mehrheit.
Offiziell wird das Ergebnis am 6. Januar vom Kongress
bekannt gegeben. Es war eines der knappsten Rennen um den Einzug ins Weiße Haus.

Eine unabhängige Forschergruppe teilte unterdessen das Endergebnis der Wahl vom 7. November mit. Bush wird US-Präsident, ohne die Mehrheit des Volkes hinter sich zu haben. Al Gores Vorsprung betrug 539897 Stimmen oder etwas mehr als ein halbes Prozent.



Da kann man nur hoffen, daß sie die Dollars besser zählen können!!!!
Udu
 

UDU

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Es wird spannend werden, ob sich die Amerikaner künftig mit ihrem Wahlsystem weiterhin abfinden werden oder es ändern.
Hier das Ergebnis der Wahl:

Gore

Fast 540.000 Stimmen mehr als Bush

Das Endergebnis der US-Wahlen steht fest: Der Republikaner George W. Bush wird der vierte Präsident in der
amerikanischen Geschichte, der nicht die Mehrheit der Stimmen bekam, sondern die meisten Wahlmänner - bitter für seinen Rivalen Al Gore.

Washington - Gore erhielt mit 50.996.116 Stimmen genau 539.947 mehr als Bush. Gores Pech:
Der Staats- und Regierungschef der Vereinigten Staaten wird nicht direkt vom Volk gewählt,sondern indirekt über ein Wahlkollegium.

Gegner der Politik des künftigen US-Präsidenten haben für den Tag der Amtseinführung Bush im Januar massive Demonstrationen in Washington angekündigt.Zu Ausschreitungen werde es nicht kommen, wenn sich die Polizei zurückhalte, kündigte Brian Becker von der Organisation Internationales Aktionszentrum an. Globalisierungsgegner, Umweltschützer, Befürworter des Rechts auf Abtreibung und einer Änderung des Wahlsystems, Todesstrafengegner und Antirassismusgruppen wollen an den Protesten teilnehmen.

Bush nahm unterdessen offiziell seinen Abschied von Texas. In einer gefühlsbetonten Zeremonie trat er in der Staatshauptstadt Austin als Gouverneur zurück und übergab das Amt an den bisherigen Stellvertreter, den Republikaner Rick Perry.
 

UDU

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Nun wird es spannend und mal sehen, was kommt. Fest steht, daß schon wieder ein Todeskandidat aus seiner zelle entlassen wurde, weil er durch den DNA- Nachweis seine Unschuld beweisen konnte.
Schlachter Bush oder Präsident???
Udu


DAS KABINETT DES NEUEN US-PRÄSIDENTEN IST PROGRAMM

Spalten statt versöhnen

Ist der Politnovize George W. Bush tatsächlich Präsident der USA
oder doch nur ein Pappkamerad, den die reichen republikanischen
Freunde seines Vaters ins Rennen schickten, um die Schmach der
Niederlage gegen den Babyboomer Bill Clinton zu tilgen? Die
bisherigen Kabinettskandidaten bestätigen die zweite These. Da
werden unter der führenden Hand von Vizepräsident Richard
Cheney republikanische Veteranen in Stellung gebracht, um die
verlorenen Schlachten der Reagan- und Bush-Jahre erneut
auszukämpfen. Bei Donald Rumsfeld, dem zukünftigen
Pentagonchef, muss man sogar bis zur Amtszeit Gerald Fords in
die 70er-Jahre zurückgehen, um den Beginn seiner politischen
Laufbahn in der US-Hauptstadt zu entdecken. Seitdem ist der
Mann viel herumgekommen, hat gelernt, Riesenorganisationen zu
managen, und 1998 eine Kommission geleitet, die den Anstoß zu
dem fatalen Raketenschildprojekt (SDI) der USA gab.
Subventioniert man jetzt also die Rüstungsindustrie mit 25
Milliarden Dollar statt mit Nordkorea, Irak oder Libyen zu
verhandeln, um der Bedrohung durch diese angeblichen
Schurkenstaaten politisch zu begegnen? Bombensicher!

Ist ein Mann wie der designierte Justizminister John Ashcroft - ein
als Senator im November abgewählter Ultrakonservativer aus
Missouri - geeignet, Bush juniors Ankündigung, die Nation zu
einen, wahr werden zu lassen? Seine Nominierung schweißt
allenfalls den lautstarken rechten Flügel der republikanischen
Partei an das politische Projekt Bush/Cheney. Ashcroft, ein
Champion der Schusswaffenlobby und der
christlich-fundamentalistischen Rechten, ist ein rotes Tuch für
Umweltschützer, Frauen, Bürgerrechtler und Afroamerikaner; die
Anhörungen vor seiner Ernennung im Senat versprechen hitzige
Debatten.

Andere der bisherigen Ernennungen sind weniger kontrovers,
einige, so die des zukünftigen Finanzministers Paul ONeill, haben
das Partei-Establishment gar überrascht. Auch Christine Todd
Whitman als Chefin der Umweltschutzbehörde EPA ist nicht die
schlimmstmögliche Wahl. Doch einige böse Überraschungen
könnten noch kommen: Womöglich wird der erzkonservative und
von Umweltschützern vehement bekämpfte Exsenator Slade
Gorton zum Innenminister - und damit auch für die Umwelt
zuständig. George W. Bush ist offenbar zu bedeutsamen
Geschenken an den rechten Parteiflügel bereit, auch wenn er
damit die politische Spaltung des Landes weiter zementiert.

STEFAN SCHAAF

taz Nr. 6334 vom 30.12.2000, Seite 13, 54 Zeilen Kommentar STEFAN SCHAAF
 
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