J-A-M-I-R-A
auf Eis gelegt
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- 21 Februar 2004
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- 246
Original geschrieben von tobiatsch
guter thread!
habe mir auch schon überlegt ein buch zu schreiben. am liebsten über den sinn des lebens oder meine eigene lebensgeschichte (mit 16 vielleicht relativ früh) oder die liebe. würde aber nur WAHRE GESCHICHTEN schreiben, die sich auch so zugetragen haben, wie sie verfasst wurden. wenn ich ein buch lese berühren mich solche texte am meisten. ich würde auch ein buch schreiben wollen, dass den leser nachdenklich stimmt, berührt, emotional werden lässt (z.b. weinen). ja.
Original geschrieben von tobiatsch
am liebsten über den sinn des lebens oder meine eigene lebensgeschichte (mit 16 vielleicht relativ früh) oder die liebe. würde aber nur WAHRE GESCHICHTEN schreiben, die sich auch so zugetragen haben, wie sie verfasst wurden.
Original geschrieben von Lebkuchenmännchen
Na?Habt ihrs auch schon mal versucht??Oder seid ihr vielleicht gerad dran?Oder habt ihr en bisschen Erfahrung mit dem Verlagswesen?In diesem Thread soll es um Amateur-Autoren und alls, was damit zusammenhängt, gehen.
Und ab!
Original geschrieben von 3headed Monkey
ihr müsst alle ein wahnsinnig aufregendes leben gehabt haben, wenn ihr darüber schon bücher schreiben wollt...
Original geschrieben von H aka N
kurzgeschichten habe ich viele geschrieben...halt in raps....in poste mal ne geschichte hier rein...
Die Sonne scheint er weint tausend Teile seines Herzens/
Liegen am Boden eine wahre Augenweide für die Schmerzen/
Sein Handy piepst und er liest die SMS fast atemlos/
Er saugt die Worte in sich auf und spürt den Gnadenstoss/
Die Hoffnung is gestorben er ist ein seelisches Wrack/
Sein Leben fädelt sich ab weil er das Mädel nicht hat/
Er spürt kein Hass – letzten Endes war sie schon
In festen Händen - ein lächeln auf den lippen wenn er an gestern denkt/
Seitdem er sie kennt – ist er verliebt über beide Ohren/
Doch jetzt mit der Gewissheit ist sein Leben eingefroren/
Er denkt kühl nach fühlt sein Herz zerbrechen/
Sehr besessen erinnert er sich an ihr allererstes Treffen/
Vor genau einem Jahr sah er sie in Santa Fe/
Sie machte grade Urlaub und relaxte dort im Strandcafé/
Er sprach sie an – sie lächelte – alles wunderbar/
Doch ab diesem Zeitpunkt wurd er zu ihrem Untertan/
Sie kamen aus der gleichen Stadt in Deutschland seine
Leidenschaft stieg bis sie sagte das sie einen Freund hat/
Ihm machte das nix aus - er wollte mit ihr Zeit verbringen/
Denn die gleichgesinnten Menschen sind nicht leicht zu finden/
Weiter ging’s der Eifer sinnt nach mehr will die Partnerliebe/
Er baut das Mädchen auf gegen die mentale Krise/
Der Junge gibt ihr das Gefühl sie hat Geborgenheit/
Sie verstehen sich sogar über Morsezeichen so das Worte weichen/
Er kann es gar nich glauben - er lebt jetzt an Grenzwerten/
Wartet drauf mit Adleraugen, dass sie sich trennen werden/
Er wartet vergebens – langsam wird der Frieden knochenhart/
bis er nich mehr kann und seine Liebe offenbart/
Sie is verdutzt – sie mag ihn (auch) nicht nur die Charakterzüge/
er hat eine Mixtur aus Charme und perfekte Taktgefühle/
Doch sie hat ja’n Freund und will mit ihm zum Standesamt/
Drum wird mit keinem andern Mann Hand in Hand was angefangen/
Ihm leuchtet das ein doch ist enttäuscht und allein/
Er kann nichts anfangen mit dem nur „befreundet zu sein“/
Er beugt sich der Pein – wills nich als Hindernis sehen/
Er lässt sich vom Winde verwehen weil Wunden ja immer vergehen/
Innerlich sehnt er sich nach diesem engelsgleichen Wesen/
Er würde sie so gerne zu einem Cande Light bewegen/
Mit ihr reden, geben oder auch Denkanreize nehmen/
Bis Hoffnungen zerspringen und sich in Fensterscheiben legen/
Er will sich ablenken was für Stadtmenschen nicht einfach is/
Soziales Abgrenzen - er findet kein Gleichgewicht/
Keine andre Frau is ganz genau so massgeschneidert/
So wie sie es war – doch is sie jetzt sein Sklaventreiber/
Er stellt sich sie in Abendkleidern vor, er der Bräutigam/
Zwei Delphine im Meer doch ihr Freund spielt die Schleusenwand/
Er liebt sie auch sieht die Frau und schmilzt dahin wie Winterfrost/
Egal was der Junge macht, sie is in seinem Hinterkopf/
Es wird immer schwerer, er flüchtet in Gedankengänge/
Stellt sich vor den Freund zu töten in nem Handgemenge/
Jetzt sitzt er hier am Felsenriff entbehrt jedem Hagestolz/
Er weiss ja selber nichtmal was er sagen soll/
Das Handy piepst noch mal in der SMS steht geschrieben/
„Bitte melde mich! Mein Freund is in nem Unfall dahingeschieden/“
Tränen in den Augen voller Schuldgefühle und Selbsthass/
Er dachte wenn ihr Freund stirbt sei er an der Weltmacht/
Doch dem war nicht so es war nich schwer zu begreifen/
Er wollte los und statt ihr Herz zu erweichen ihm die letzte Ehre erweisen/
__ Und er schrieb zurück: „Es tut mir leid/
ich mach mich auf den Weg – es tut mir leid/“
Er stand auf ging auf den Klippen ohne Fassungskraft/
Kanns nicht glauben ohne das die Sache eine Schwachpunkt hat/
Der Leere blick er blickt nicht was die Füsse da machen/
ER geht ins Nichts und spürt zugleich das üble Erwachen/
Er torkelt - plötzlich is alles spiegelverkehrt/
Und er fällt in die Tiefe Richtung Iden des märz/
Die Sonne scheint er weint tausend Teile seines Körpers/
Liegen am Boden das Leben ist so hart man findet keine Wörter/