Eine Idee wie der BVB nächste Saison spielen könnte (gerade keinen Bock Mittagspause zu beenden):
Erste Elf:
Kobel
Mr. X RV / Meunier - Süle - Schlotti - Mr. X LV 1 / Mr. X LV 2 (/ Schulz)
Bellingham - Dahoud / Can - Guerreiro
Brandt / Reyna
Malen / Reus - Adeyemi
Backups (Verkaufkandidaten in Klammern):
Unbehaun
(Meunier /) Morey / Wolf - (Akanji /) Hummels (/ Zagadou) - Mr. X LV 2 / (Schulz /) Passlack
Mr. X ZM (/ Hazard) - Dahoud / Can - Mr. X ZM (/ Hazard)
Brandt / Reyna
Malen / Reus - Moukoko
Hintergrund:
- ich habe letzten Winter / Frühjahr irgendwo gelesen, dass die vorläufige Analyse von Kehl (und Rose?!) ergeben hätte, dass deutlich zu wenig Geschwingkeit und (Gegen-) Pressing im letzten Drittel da sei und Rose eh am liebsten ein 442 mit Raute im Salzburg Stil spielen lassen würde, aber die Spieler fehlen würden
- das oben macht Sinn wenn man bedenkt, dass Hazard der einzige echte Offensivwinger ist, sprich mit dieser Systemumstellung müsste man nur für ihn einen Platz finden oder ihn verkaufen
- im Gegensatz zu den ganzen Offensivspielern, die keine Winger sind, sondern 10er, Halbstürmer oder echte Stürmer: Brandt, Reyna, Malen, Reus und Adeyemi - willst du ein klassisches 4231 spielen, dann hättest du ein Problem und min. drei davon müssten auf der Bank sitzen oder auf nicht idealen Positionen spielen (wie bislang)
- Malen ist quasi eine hängende Spitze, auch Reus hat in seinen ersten Jahren in Gladbach nur so gespielt und geglänz und nicht als Winger oder 10er wie beim BVB später
- Bellingham und Guerreiro sind imho ideale Spieler für die Halbpositionen, mit Dahoud und Can könnte man je nach Gegner in der Zentrale variieren, auch ein Spielmacher dort ist möglich mit den beiden Zweikampfmonstern dahinter
- Guerreiro könnte auf der für ihn idealen Position wie unter Tuchel seine Stärken noch besser ausspielen, die Schwächen fallen deutlich weniger ins Gewicht
- je nach Gegner könnte man auf der 10 zwischen Brandt (Spielmacher, Stratege) und Reyna (Dribbler, sau Pressing-resistent, schnell) variieren, auch Reus könnte dort noch spielen
- man hätte vier schnelle bis pfeilschnelle Spitzen und könnte Moukoko in einem solchen System vielleicht mehr realistische Spielzeit versprechen und zum Verlängern bewegen
- Vorteil: man bräuchte eigentlich nur noch einen Spieler auf Top-Niveau (LV), dann wäre der Kader für dieses System komplett, eigentlich auf einem guten bis sehr guten Niveau
- Vorteil: evtl. würden selbst Schwachpunkte wie Meunier und Schulz in diesem System gar nicht so sehr ins Gewicht fallen, da ihre Aufgaben nur noch die Defensive und im Aufbau und in der Offensive das Spiel breit zu machen wären und eben viel Laufen, was beide ja können - Flanken und Kombinationsspiel (ihre Schwächen) spielen in einem solchen System keine große Rolle und auch die spielerischen Akzente kommen zumindest auf dem Papier eher von den anderen Spielern vor ihnen
- die ein bis zwei neuen AVs sind kein Nachteil, die braucht man sowieso, unabhängig vom System (hier würden ggf. sogar Schwächen kaschiert)
- Nachteil: man bräuchte eigentlich noch mehrere Spieler für die Kadertiefe auf den drei Positionen im ZM
- Nachteil: die Wucht und physische Präzenz eines Haalands und auch eines "normaleren" klassischen Mittelstürmers gehen einem hier natürlich völlig ab und es fehlen taktische Variationen