Aus und / oder Weiterbildung als Audio Engineer (SAE etc.)

spookone

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Hat hier jemand Erfahrungen mit Instituten wie SAE oder Deutsche Pop Akademie gemacht?
 

ManniMexico

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Ja, was willst'n du genau wissen?

P.S.
wenn ich dir einen Tip geben darf, spar das Geld lern was vernünftiges und betreib es als hobbie weiter! Es gibt einfach zu viele und der markt ist am ende...
 

PeterPiper0815

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Stimme da voll und ganz mit Manni überein. Natürich ist es toll wenn man mal an ner SSL oder einer ProTools Control mit allem drum und dran und der ganzen anderen Hardware sitzen kann. Dennoch halte ich es für sinnvoller (weil geldbeutelschonender und trotzdem lehrreich) sich nen Praktikumsplatz in der Richtung zu suchen. Das meisste an theoretischem Wissen kann man sich durchs Netz und Bücher selbst aneignen. Sengpiel ist da zB schon ne nette Adresse auch wenn die Seite nicht gerade "schön" ist aber Knowledge gibts da zu Hauf.

http://www.sengpielaudio.com/

Ein Vorteil von beispielsweise SAE ist dann noch dass man dort Kontakte knüpfen kann. Das ist bei einem Praktikum nicht immer so der Fall. Kommt drauf an wo man ist.

Im Endeffekt wirds aber warscheinlich drauf rauslaufen dass du dich als freier Techniker hier und da durchboxen musst. Gegen zig andere. kp ob das so deinem Traumjob entspricht. Festanstellung......ja wäre schön aber selbst grosse Unternehmen wie Radio und Fernsehen laufen nach meines Wissens nach heute mit freien Technikern.
peace
 

BASSpirin

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Du brauchst auf jeden Fall Geld, Motivation, Eigeninitiative und solltest Kurse so wählen, dass du am Ende nicht allzu eingeschränkt bist, sprich: Live- und Studiotontechnikerausbildung z.B., um nicht ohne Job da zu stehen, wenn du keinen Studio-/Livejob findest. (Es sei denn du weißt genau, was du willst.)
Und ganz wichtig: Schon während der Ausbildung Kontakte knüpfen, sei es mit Dozenten, bei Konzerten oder bei Praktika.
Ich würde vlt. auch in die Entscheidung mit einbeziehen, welche Programme verwendet werden. - Angenommen du arbeitest seit du denken kannst mit Logic, solltest du vlt. zur POP gehen, denn ich meine, bei der SAE arbeitet man mit Cubase. Somit hast du mehr Zeit für andere Unterrichtsinhalte.
 

ManniMexico

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Du brauchst auf jeden Fall Geld, Motivation, Eigeninitiative und solltest Kurse so wählen, dass du am Ende nicht allzu eingeschränkt bist, sprich: Live- und Studiotontechnikerausbildung z.B., um nicht ohne Job da zu stehen, wenn du keinen Studio-/Livejob findest. (Es sei denn du weißt genau, was du willst.)
Und ganz wichtig: Schon während der Ausbildung Kontakte knüpfen, sei es mit Dozenten, bei Konzerten oder bei Praktika.
Ich würde vlt. auch in die Entscheidung mit einbeziehen, welche Programme verwendet werden. - Angenommen du arbeitest seit du denken kannst mit Logic, solltest du vlt. zur POP gehen, denn ich meine, bei der SAE arbeitet man mit Cubase. Somit hast du mehr Zeit für andere Unterrichtsinhalte.

Sry so stimmt das aber nicht.. In der SAE wird hauptsächlich mit ProTools, Logic und Cubase gearbeitet...

Logic und Cubase auch hauptsächlich für die Midi-Test's...
 

Big E

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Mach Abi und studier was in der Richtung! Medientechnik, E-Technik oder notfalls Nachrichtentechnik. Bei Medien- und E-Technik kannste dich aber besser spezialisieren/AufTontechnikKonzentrieren als bei Nachrichtentechnik!

PeacE
 

Spider Mike

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Mach Abi und studier was in der Richtung! Medientechnik, E-Technik oder notfalls Nachrichtentechnik. Bei Medien- und E-Technik kannste dich aber besser spezialisieren/AufTontechnikKonzentrieren als bei Nachrichtentechnik!

PeacE

das sind aber zwei verschiedene Welten:

Wenn ich richtig informiert bin, geht es an der SAE um die Anwendung. Bei den Studiengängen die du da aufzählst geht es primär um die Entwicklung, Herstellung und Programmierung der Hard und Software die z.B. an der SAE benutzt wird

Medientechnik oder Elektrotechnik sollte man nur studieren, wenn man sich bewusst ist, dass da primär Mathe, Physik, Informatik, Signal-und Systemtheorie usw. auf der Tagesordnung stehen. Bei derlei Studiengängen geht es nicht darum "Wie setze ich den EQ ein ?", sondern "wie programmiere ich einen EQ ?" ( vereinfacht gesagt ;) )

Die beiden Welten können sich ergänzen, müssen aber nicht ;)
 

Big E

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Nein, das stimmt so nicht ganz. Natürlich ist die Theorie ein großer Bestandteil eines Medientechnik Studiums. Die Praxis kommt da aber auch nicht zu kurz! Du kannst dich im Medientechnik Studium ja auf eines von 4 Fächern spezialisieren. Das sind Fernsehen, Hörfunk, Printmedien und Digitale Medien. Les dir mal durch, was man z.B. bei der Fachhochschule in Mittweida macht in diesem Studium... https://www.me.hs-mittweida.de/index.php?id=1523

Was glaubst du denn, haben die ganzen Oberheads gemacht? Die waren mit Sicherheit NICHT auf der SAE (ok, vielleicht ein Teil)! Die meisten haben technische Studiengänge wie E-Technik u.ä. absolviert!

PeacE
 

Spider Mike

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Nein, das stimmt so nicht ganz ...
PeacE

ok, da scheint ja wirklich Medienproduktion auch ein Teil der Ausbildung zu sein. Zumal als Anschlussqualifikation sowohl Master of Science als auch Master of Arts genannt wird.
Ich denke da legt jede Hochschule ihre eigenen Schwerpunkte fest, ob da eher die Anwendung/Produktion oder das Entwickeln von Hard-und Software im Vordergrund steht ( oder beides gleichermaßen ). Bevor man sowas studiert sollte man auf jeden Fall die angebotenen Fächer unter die Lupe nehmen, ob es auch wirklich das ist, was man will.

Dennoch unterscheidet sich meiner Meinung nach ein SAE Studium trotzdem grundlegend von einem ingenieurs-technischem Studium im Bereich Medientechnik oder E-Technik. Da sollte man vielleicht Ausschau nach einem eher künstlerisch ausgerichtetem Studium halten ...
 

Big E

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Du bestrachtest die Studiengänge, glaube ich, etwas zu allgemein. Du kannst dir immer deine Schwerpunkte legen und dich in die gewünschte Richtung schubsen.

Du magst da bei E-Technik recht haben, aber Medientechnik ist wirklich ein sehr gutes Studium um einen Fuß in die Tontechnik zu setzen. Du hast die "Grundlagen" der E-Technik (Die auch sehr wichtig für die Tontechnik sind) erweitert mit dem künsterlischen und der Tontechnik. Was besseres kann einem nicht passieren, meiner Meinung nach!

PeacE
 

BASSpirin

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Sry so stimmt das aber nicht.. In der SAE wird hauptsächlich mit ProTools, Logic und Cubase gearbeitet...

Logic und Cubase auch hauptsächlich für die Midi-Test's...
Achso, gut man lernt nie aus:D Mir war irgendwie so danach, dass an der SAE nur mit Cubase gearbeitet wird. War da mal aufm Infotag und hatte nur in Erinnerung, dass sie da Cubase hatten.
 

Untitled da doc

Altgedient
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Ich bin zur Zeit an der Deutschen Pop in HH.

Für Leute die noch keinen Plan von der Materie haben wird das Ganze was bringen,die machen in Kürze einen Riesenschub.Menschen wie meine Wenigkeit,die seit Jahren ein "Selbststudium" in Sachen Tontechnik betreiben wird es nicht sooviel Neues bringen.Ich konnte mein Wissen nur nochmal abrunden und saubere Kontakte knüpfen.Außerdem sind die Dozenten durchweg korrekte Leute aus der Branche die einem offen zur Seite stehen.
 

BASSpirin

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Ich bin zur Zeit an der Deutschen Pop in HH.

Für Leute die noch keinen Plan von der Materie haben wird das Ganze was bringen,die machen in Kürze einen Riesenschub.Menschen wie meine Wenigkeit,die seit Jahren ein "Selbststudium" in Sachen Tontechnik betreiben wird es nicht sooviel Neues bringen.Ich konnte mein Wissen nur nochmal abrunden und saubere Kontakte knüpfen.Außerdem sind die Dozenten durchweg korrekte Leute aus der Branche die einem offen zur Seite stehen.

Ach was, in welchem Kurs biste da?
Hab am Freitag Abschlussprüfung TA.
 

NO!BeatZ

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wie welche preise?!?!:D ja die gebühren halt^^

postese ne seite ohne die zu checken?!?!^^

geb dir mal das

zitat:

"Die Studiengebühren können als monatliche Gebühr von je Euro 549,- (36 Monate) oder als semesterweise Gebühr von je Euro 3.195,- (sechs Semester) oder als einmalige Gebühr bei Studienbeginn von Euro 17.990,- entrichtet werden.

Die Einschreibegebühr beträgt einmalig 200 Euro."

weiße bescheid:D
 

BigBone

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Leute ganz ehrlich:

Wer sich ernsthaft für ein Studium bei z.B. der SAE interessiert, der sollte sich auch vorort informieren. Die SAE bietet mehrtägige Pobeunterrichte, Tag der offenen Tür, Infoworkshops usw. an. Man kann dort mit aktiven Studenten, Dozenten und Mitarbeitern reden und sich die Technik sowie die Lehrpläne anschauen.

So eine Internetanfrage in einem Forum wie dem hier bringt nichts ausser tausend verschiedene Meinungen und gefährliches Halbwissen zu Tage.
 

Big E

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wie welche preise?!?!:D ja die gebühren halt^^

postese ne seite ohne die zu checken?!?!^^

geb dir mal das

zitat:

"Die Studiengebühren können als monatliche Gebühr von je Euro 549,- (36 Monate) oder als semesterweise Gebühr von je Euro 3.195,- (sechs Semester) oder als einmalige Gebühr bei Studienbeginn von Euro 17.990,- entrichtet werden.

Die Einschreibegebühr beträgt einmalig 200 Euro."

weiße bescheid:D

Naja immernoch billiger als die SAE und staatlich! :)

Für mich kommt der Studiengang sowieso nicht in Frage, von daher hab ich mich über kosten etc. nicht informiert :D

PeacE
 

sNyDaH

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Nach so einem Thema habe ich gesucht. :) Ich persönlich spiele ebenfalls mit dem Gedanken die Zeit in solch ein Studium zu investieren. Ich als gelernter Bürokaufmann will mich irgendwie umorientieren, da ich 1. in Kürze arbeitslos bin und 2. mich der Wirtschaftssektor inzwischen ziemlich langweilt. Da ich mich hobbymäßig ebenfalls für Musikproduktion und Tontechnik interessiere, wollte ich nun diesen Weg einschlagen.

Ich empfinde es für mich auch momentan sehr sinnvoll, da ich nicht so viel Zeit in Musikproduktionen investieren konnte und ich durch das Studium ja sehr viel Zeit damit verbringen würde, da ich ja damit täglich konfrontiert werde.

Durch eure Posts hier frage mich allerdings dann doch wieder, ob das sehr sinnvoll wäre. Es gibt ja auch Kurzkurse, so wie ich das auf der Seite der SAE gelesen habe. Was haltet ihr von denen?? Wahrscheinlich kann man hier auch wieder sagen, dass das alles reine Geldverschwendung wäre, da man das alles zu Hause selbst erlernen kann. Dies erfordert allerdings dann wieder mehr Zeit als wenn man solch einen Kurs besuchen würde, in denen die Lernkurve mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich steiler ist.

Naja werde mich mal weiter informieren. Mir die Unterlagen mal anfordern und die Schule zur Probe mal besuchen.
 
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