Aufbau eines Studios

Loftone

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Ich glaube auf die Mpc kannste vorab erst verzichten, da sonst dein Budget nur noch die Hälfte inne hat.
Ich persönlich habs nie verstanden warum alle so geil auf die sind, die wenigsten Modelle können 24bit Samples einlesen, alles andere halte ich nicht für uptoDate, aber das sieht jeder anders.
Ne Mpc kannste vorab mit der Native Instruments Battery und nem MidiKeyboard kompensieren. Auch beim Midikeyboard kann es schlauer sein, sich aufm Gebraucht markt für 200 nen 80iger/90iger jahresynth zu kaufen, den da bekommst neben der Tastatur auch noch gleich einen Klangerzeuger. Da du sowieso ein kleines Pult(inkl 48V Phantomspesiung, mind. 2Aux Sends sowie einer Subgruppe (auch wenn du grad nicht weisst wofür)) benötigst, kannste vorerst auf externe MicPreAmps verzichten, die reissen auch unnötig nen Loch in der Kasse und für nen T Bone würd ich erst recht keinen seperaten PreAmp holen. Richtig geile fangen bei 500(gebraucht) an und enden im Kleinwagensegment

Ich denke für 2400 wirste kein komplettes Studio inkl akustikMassnahmen (Noppenschaum usw) einrichten können, aber zumindest den ersten Schritt machen.

Such dir in deiner Bude ne Ecke aus, spanne Duschmässig ne (Halb-/Rundbogen)Stange unter die Decke und hänge eine bis zum Boden reichenden Vorhang aus Moltonstoff auf. Alles andere wäre zu teuer fürs jetzige Budget Zusätzlich kannste in der Ecke auch ne Noppenschaummatte ähnlich nem Bild anbringen und so jederzeit es rückbauen, damit noch ein sonstiges "Wohnen" möglich ist

Besorg dir nen kleines Pult, ein gutes Mic wie zB Electrovoice RE20 (Angeblich von Beyerdynamic geclont im günstigerene Modell M 99), Poppschutz (keinen im Gitterlook aus Metall oder Plastik, sondern mit Stoffbespannung mit Hohlkammer) Fette SOundcard samt/sowie Midiinterface, nen Keyboard
und der PC mit den Recordingprogrammen ist ja schon da.
Je nach Soundcardanschlussen/Pultanschlüssen, kannste dir nen seperaten Kopfhörerverstärker wie zB Behringer Ha4700/8000 um Playbacks über geschlossese Kopfhörer an die Crew auszugeben.So kann jeder auch sein eigenen Pegel fahren.

Nun am besten Workshops buchen (damit du nicht erst 5Jahre lang im Blindflug das kleine 1x1 erlernst) und Literatur für Anfänger kaufen

ZB Effekte und Dynamics von Thomas Sandemann, ein sehr gutes Buch für Einsteiger, das wirste auch kapieren und zum Teil sofort umsetzten können.

Ne Gescheite Abhöre müsstest du (vermutlich) erst in der zweiten Rüstungswelle besorgen, dann sollten es aber aktive Nahfeldmonitore sein

Ich würd das meiste Geld zunächst ins Pult und Soundcard stecken und dann Mic und dann den Rest (sofern die Grundquali schon von guter Güte sein soll)


Viel Erfolg
 

p0i

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hier mal ne kleine zusammenstellung meinerseits für das starten, sind alles sachen, die ich selber besitze und mit denen ich ausschließlich gute erfahrungen gemacht habe:

Soundkarte:
ESI Juli@ http://www.thomann.de/de/esi_juliat.htm

Kleinmischer
Soundcraft Compact 4 http://www.thomann.de/de/soundcraft_compact_4.htm
(2 Micpreamps drin)

Mic:
T.Bone SC 450 http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc450_value_set.htm
mit plopkiller und kabel

Ständer:
n billiger Millenium http://www.thomann.de/de/millenium_ms2005_mic_stand.htm

Midikeyboard: M-Audio Keystation 49e http://www.thomann.de/de/m-audio_keystation_49e_usbmidikeyboard.htm

dann beatmäßig mit fruity arbeiten, da is ja shcon einiges dabei, und ansonsten mit freedrumsamples aus dem netz oder free soundfonts oder free vsts, gibts auch einige sehr gute...

Summe 409 Euro... done, und damit geht eine gescheite quali...

wenns gleich am anfang noch ne einigermaßen gescheite abhöre sein soll, würd ich die rubicon r6a empfehlen
http://www.thomann.de/de/samson_rubicon_r6a.htm

wären dann damit zusammen 788 euro

plus die ganze verkabelung vielleicht 850, so um den dreh rum

mfg des wär mal so mein vorschlag
 
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