Asylbewerber und Flüchtlinge

--Cha\/ezz--

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Leider gibt es das ZEIT Interview von Merkel noch nicht online im Volltext, aber anscheinend scheint sie unter starken Wahrnehmungsstörungen zu leiden:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Kritik an der Schließung der Balkanroute erneuert. Merkel bestreitet zudem, sie habe einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik vollzogen und kündigt ein verstärktes Engagement in Afrika an. In einem Interview mit der ZEIT machte sie deutlich, dass das Wohlergehen der Bevölkerung Afrikas zum deutschen Interesse zähle.

"Wenn Sie mich also fragen, ob die Schließung der Balkanroute das Problem gelöst hat, sage ich klar Nein", sagte Merkel. "Sie hat in den Wochen, bevor das EU-Türkei-Abkommen in Kraft trat, zwar dazu geführt, dass weniger Flüchtlinge in Deutschland ankamen – aber dafür 45.000 in Griechenland." Umgerechnet auf die deutsche Einwohnerzahl wären das 360.000 gewesen, "also fast doppelt so viele wie wir im schwierigsten Monat November hatten", so die Kanzlerin.

Selbstverständlich war die Schließung und auch die Durchsetzung dieser ein Zeichen an die in der Türkei wartenden Flüchtlinge nicht mehr zu kommen.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/angela-merkel-fluechtlinge-balkanroute-schliessung
 

SirJackson

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Was soll sie auch sonst sagen. Die Frau sitzt in der Zwickmühle:

Entweder sie gibt zu, dass sie das Volk nichtmal mehr ansatzweise repräsentiert oder sie gibt zu, vollkommen unfähig zu sein.

Beides diskreditiert sie als Bundeskanzlerin.
 

LaRonTheGreat

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http://m.n24.de/n24/Nachrichten/Pol...droht--dramatische--migration-aus-afrika.html

"Müller verwies darauf, dass sich die Bevölkerung Afrikas in den kommenden 30 Jahren auf mehr als zwei Milliarden Menschen verdoppeln werde"

Ein verlorener Kontinent, dem nicht mehr zu helfen ist. Da kannst du noch so viel Geld rein pumpen und noch so viele Jobs schaffen.

"Südlich der Sahara gebärt eine Frau im Schnitt 4,8 Kinder" Stand 2012

Und nicht ein Land schafft die Geburtenkontrolle einzuführen?
Man kann von außen nichts ändern, wenn sie selber nichts ändern wollen.
 

<F4SH|0N>

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"Müller verwies darauf, dass sich die Bevölkerung Afrikas in den kommenden 30 Jahren auf mehr als zwei Milliarden Menschen verdoppeln werde"

Ein verlorener Kontinent, dem nicht mehr zu helfen ist. Da kannst du noch so viel Geld rein pumpen und noch so viele Jobs schaffen.

"Südlich der Sahara gebärt eine Frau im Schnitt 4,8 Kinder" Stand 2012

Und nicht ein Land schafft die Geburtenkontrolle einzuführen?
Man kann von außen nichts ändern, wenn sie selber nichts ändern wollen.

dummheit regiert


wie viele menschen gibt es die erst kinder in die welt setzen und sich dann beschweren dass sie sie nicht ernähren können
 

SirJackson

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Liegt aber an ganz anderen Faktoren. Simpelstes Beispiel:

Sowas wie Rente gibt es da null, demnach muss genug Arbeitskraft vorhanden sein um die Alten miternähren zu können. Ergo, werden mehr Kinder gezeugt.

Afrikas Problem ist viel zu groß und kompliziert, um das hier ernsthaft erläutern zu können.
 

--Cha\/ezz--

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"Müller verwies darauf, dass sich die Bevölkerung Afrikas in den kommenden 30 Jahren auf mehr als zwei Milliarden Menschen verdoppeln werde"

Ein verlorener Kontinent, dem nicht mehr zu helfen ist. Da kannst du noch so viel Geld rein pumpen und noch so viele Jobs schaffen.

"Südlich der Sahara gebärt eine Frau im Schnitt 4,8 Kinder" Stand 2012

Und nicht ein Land schafft die Geburtenkontrolle einzuführen?
Man kann von außen nichts ändern, wenn sie selber nichts ändern wollen.

Du machst es dir ein bisschen einfach. In der Regel sind dies alles schwache Staaten, die keine Geburtenkontrolle durchsetzen können. Die Geburtenrate wird auch in Afrika mit steigender wirtschaftlicher Entwicklung sinken. Wie in anderen Gesellschaften auch.
 

LaRonTheGreat

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Sowas wie Rente gibt es da null, demnach muss genug Arbeitskraft vorhanden sein um die Alten miternähren zu können. Ergo, werden mehr Kinder gezeugt.

Afrikas Problem ist viel zu groß und kompliziert, um das hier ernsthaft erläutern zu können.
Zum 1. Absatz: ist richtig aber dann ist das ein Teufelskreis. Die jetzigen jungen muessten in die Rente einzahlen, damit sie was haben wenn sie alt sind. Wenn man jetzt noch mehr Kinder macht damit die dann die Rente von der jetzigen Generation zahlt dann geht es ja immer so weiter...
Man hat jetzt viele junge Leute, jetzt muss man den Hebel ansetzen. Ein Rentensystem aufbauen und die Geburtenkontrolle einführen. Klar wird der Demografische Wandel sich bemerkbar machen nach 3-4 Generationen, aber das is nun mal ein Nachteil der Geburtenkontrolle. Man muss ja nicht gleich übertreiben sondern peu a peu die Geburtenzahl nach unten setzen.

Zum 2. Absatz: Ist auch richtig, die Probleme sind zu groß, trotzdem kann man ueber einige davon Diskutieren.

Die Staaten muessen streng begleitet werden, ungebildete Politker werden es nie schaffen die Länder weiter zu bringen. Dazu kommen noch Diktatoren, Korrupte Politiker, der Glaube und und und..

@--Cha\/ezz-- so lange kann man aber nicht warten. So wie der Zustand jetzt ist, wird sich nie was tun.

Fakt ist, ohne die anderen Kontinente ist Afrika verloren, aber so lange Leute an der Macht sind wie Mugabe, Mswati, Jammeh usw. koennen wir nichts machen.


Und dieses Problem ist weit aus groesser als das Problem was wir jetzt haben.
 

SirJackson

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Zum 1. Absatz: ist richtig aber dann ist das ein Teufelskreis. Die jetzigen jungen muessten in die Rente einzahlen, damit sie was haben wenn sie alt sind. Wenn man jetzt noch mehr Kinder macht damit die dann die Rente von der jetzigen Generation zahlt dann geht es ja immer so weiter...
Man hat jetzt viele junge Leute, jetzt muss man den Hebel ansetzen. Ein Rentensystem aufbauen und die Geburtenkontrolle einführen. Klar wird der Demografische Wandel sich bemerkbar machen nach 3-4 Generationen, aber das is nun mal ein Nachteil der Geburtenkontrolle. Man muss ja nicht gleich übertreiben sondern peu a peu die Geburtenzahl nach unten setzen.

Zum 2. Absatz: Ist auch richtig, die Probleme sind zu groß, trotzdem kann man ueber einige davon Diskutieren.

Die Staaten muessen streng begleitet werden, ungebildete Politker werden es nie schaffen die Länder weiter zu bringen. Dazu kommen noch Diktatoren, Korrupte Politiker, der Glaube und und und..

@--Cha\/ezz-- so lange kann man aber nicht warten. So wie der Zustand jetzt ist, wird sich nie was tun.

Fakt ist, ohne die anderen Kontinente ist Afrika verloren, aber so lange Leute an der Macht sind wie Mugabe, Mswati, Jammeh usw. koennen wir nichts machen.


Und dieses Problem ist weit aus groesser als das Problem was wir jetzt haben.

Das ist nicht umsetzbar weil es in Afrika kein Sozialsystem gibt. Die Korruption und Vetternwirtschaft bzgl. der verschiedenen Stämme ist riesengroß.

Weltpolitisch ist es fast eher von Vorteil, wenn Afrika ein Entwicklungskontinent bleibt und nur einzelne Länder entsprechend, sowohl sozialpolitisch als auch wirtschaftlich, nach oben hin angepasst bzw. subventioniert werden.

So einfach ist solch eine Kontrolle nicht. Wie willst du das kontrollieren? Solche Kontrollen sind vllt in zivilisierten Gebieten möglich (eigentlich nicht einmal da), aber doch nicht im "Busch". Wie sollen entsprechende Verstöße bestraft werden? Mit Geldstrafen? Gefängnis? Bildungsferne Leute interessieren diese Konsequenzen nicht.

Machtinhabern ist eine inflationäre Ausbreitung sogar Recht, umso mehr Entwicklungsgelder fließen.

Bevor man etwas wie Geburtenkontrollen einführen kann, müsste man die Korruption und den Lobbyismus bekämpfen. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen, da Europa rein verantwortungshistorisch sich nicht großartig einmischen darf/soll, weil sonst Affen wie ceza sofort aufschreien würden, dass Europa / die USA anderen ihren Willen aufzwingen.

Afrika besitzt unfassbar großes Potential, man müsste eher direkt einzelne geographische Teilbereiche strukturieren und kolonialisieren, um direkt eine Art Wandel und Umdenken zu erzeugen. Das ist allerdings nicht ohne weiteres möglich, weil man viel zu viele Gelder an Unterhändler und Milizen abdrücken müsste, da damit die entsprechenden Kolonien auch sicherheitstrukturell erhalten und der Glaube der Bewohner an diese "zivilisiertes" Grundkonzept bestehen bleibt.

Man müsste also sozialpolitisch ein komplettes Gebiet inklusive Verwaltungsapparat umstrukturieren und legitimieren. Da stehen jedoch die Korruption und entsprechende Machtinhaber im Weg. Solch ein Konzept müsste man mit militärisch starken Ländern und entsprechenden legitimen Bündnissen (der UN) absprechen. Da die entsprechenden Länder und deren korrumpierte Regierungsvertreter ebenfalls in jedem Apparat sitzen, ist eine schnelle Lösung kaum bzw. garnicht möglich.

Entweder es findet eine Art "Säuberung" statt (wie zu Zeiten der Kolonialisierung, nur eben mit einem Konzept der langfristigen Veränderung und Umstrukturierung Schwarzafrikas und der Entmachtung sämtlicher Milizen bzw. Despoten) oder man schmiert eben jene Despoten solange, bis strukturell und bildungstechnisch (Verhütung, Karriere, Sozialsystem) ein Umdenken stattfindet.


Knapp:

"Importiere" talentierte Schwarzafrikaner, entwickle und bilde sie sozial- und wirtschaftspolitisch und bete zu Gott, dass diese genügend Ressourcen und Unterstützung in Ihrer Heimat erhalten, damit eben jene in Ihrer Heimat Dinge ändern können. Als Weißer wirst du dort nichts bewegen können, weil du die korrumpierten Stämme nicht umstimmen kannst.

Allein über die Stammesverteilung und deren Korruption kannst du Tage diskutieren.
 

Murmel

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LaRon ich will dir nicht zu nahe treten, aber glaub ich habe hier im RDW (!) noch nie 1 so naiven Post gelesen

lel Rentensystem in Afrika aufbauen
 

LaRonTheGreat

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LaRon ich will dir nicht zu nahe treten, aber glaub ich habe hier im RDW (!) noch nie 1 so naiven Post gelesen

lel Rentensystem in Afrika aufbauen
Komisch, in Nordafrika gibt es solche Systeme, Süd Afrika hat zwar kein gesetzliches aber immerhin private Sparmodelle die von unternehmen unterstützt werden.
 

Murmel

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ja klar, glaub ich, warum auch nich

das gerede von "afrika" in toto ist 1 lustiger aspekt der aussage, afrika bräuchte 1 rentensystem, allerdings sehr nachgeordnet
 

LaRonTheGreat

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Ja da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Mir ist schon klar das man kein Rentensystem fuer den ganzen Kontinent auf die Beine stellen kann. Dennoch gibt es Länder da ist es nicht unmöglich;).
 

SirJackson

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Können sich also nicht mehr erinnern haha.

Das erinnert mich doch an jemanden.

#AlthausStyle
 

--Cha\/ezz--

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Das ist einfach erbärmlich:

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstattet nach der Entdeckung von gefälschten Pässen so gut wie nie Anzeige. Das erfuhr die „Welt am Sonntag“ aus Sicherheitskreisen. Konkrete Nachfragen dazu beantwortete das BAMF nicht.

Im ersten Halbjahr 2016 überprüfte die Nürnberger Behörde insgesamt 217.465 Pässe, Geburtsurkunden oder Führerscheine von Asylsuchenden. Bei rund einem Prozent (2273 Fälle) bemerkte die physikalisch-technische Urkundenuntersuchung des BAMF schwere gerichtsfeste Manipulationen. Im Raum steht damit der Verdacht der Urkundenfälschung. Das kann mit fünf Jahren Gefängnis bestraft werden.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) forderte die Behörde auf, künftig bei jedem gefälschten Pass Anzeige zu erstatten. „Es kann nicht die Aufgabe des BAMF sein, zu entscheiden, ob eine Anzeige angemessen ist oder nicht“, sagte der Vizevorsitzende Michael Böhl.

https://www.welt.de/politik/deutsch...Fluechtlinge-trotz-falscher-Paesse-durch.html
 
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