mal n anderer gedanke zum kurz mal drüber nachdenken:
musiker gibt es wahrscheinlich seit anbeginn der menschheit. die sind früher von dorf zu dorf gezogen und ham liedchen zum besten gegeben und wahrscheinlich hier und da mal ne hühnerkeule dafür bekommen.
dann gabs klassische komponisten, die meist von königen oder so gesponsort wurden und orchestermusikanten, die für auftritte geld bekommen haben.
musiker sein hiess also seit 20.000 jahren einen beruf wie alle andern haben und damit irgendwie über die runden kommen. ausser man hiess mozart, und auch der war nur wohlhabend und nich superreich.
plötzlich gabs die möglichkeit zur massenhaften vervielfältigung. allerdings nur industriell und nicht zuhause. goldene zeiten. 1 mal singen, millionenfach verkaufen. perfekt. plötzlich konnten musiker richtig reich werden....
...bis der segen zum fluch wurde, denn die vervielfältigung, die diese wahnsinnigen gewinne möglich machte, führt nun dazu, daß viele musiker ihr geld wieder durch liveauftritte verdienen müssen. wies halt schon immer war. bis auf die kurze phase von 50 jahren.
andererseits gibts bestimmt immernoch mehr gutverdienende musiker als 1809. und es können bestimmt auch mehr davon leben als vor 200 jahren.
also wo ist der grund für die aufregung?
wo steht geschrieben, daß es ein naturgesetz ist, daß jeder musiker damit reich werden muss? oder auch einfach nur davon leben kann?
wenn das so wäre, würd ich sofort auch musiker werden.
oder auch einfach nur rapper.