Alternativen zum System!?!

Big Mäk

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Original geschrieben von Kaos
Moinsen Big Mäk,

Vielleicht bist du nicht egoistisch, ich kenne dich nicht... ...aber die Sachen von wegen: Versuchen, Deutschlands/Europas Wirtschaft stärken mit Schutzzöllen und was weiß ich. Kapitalistische Wirtschaft ist Competition: Ein Gegeneinander... ...Kapitalismus bedeutet, jeder will ein großes Stück für sich. Egal, ob jetzt die Industrien oder der Staat die Kapitalisten sind.

Und: Man muss erst Geld haben, bevor man es anderen geben kann ?

Was soll das für ein Statement sein ? Denkst du, wenn Deutschland genug Geld hat, fangen sie an mit globaler Umverteilung ?
0,3 Prozent an die Dritte Welt geben ist absolut lächerlich, selbst 0,7 Prozent wären es...
...da geben etwa 1,3 Prozent der Menschen 0,3 Prozent ihres Geldes, während so ca. 75 Prozent der Menschen an der Armutsgrenze oder darunter leben und 6 Prozent der Menschheit 60 Prozent des Geldes haben.

Selbst in Deutschland haben ca. 10 Prozent der Menschen die Hälfte des Kapitals für sich allein.

Die Deutschen jammern auf hohem Niveau (z. B. Benzinpreise)... ...zum Kotzen !

Deswegen: Jeder der Kapitalismus/Liberalismus befürwortet, ist ein Egoist oder zu dumm, Zusammenhänge zu verstehen.


Peaze,
Kaos


PS: Kapitalismus = Wirtschaftssystem, das auf dem freien Unternehmertum und dessen treibende Kraft das Gewinnstreben Einzelner ist, während die Arbeiter keinen Besitzanteil an den Produktionsmitteln haben... ...falls es jemand genau wissen will ! :D


Kaos, ich glaub Du hast meine Theorie nicht verstanden, mir geht es darum die MAcht über die Wirtschaft den Konzernen zu entreissen und dem Staat zurückzuführen. Die 6% die 60% des Gesamtkapitals haben sind nicht die Staaten, das sind Grossindustrielle, was siehst Du von den 16 Milliarden Euro Umsatz von Bayersdorff im Jahr??? (Schätzwert!) Was sieht Deutschland davon? Oder der Steuerzahler? NIX! Das Geld versickert, man investiert im Ausland und setzt das Geld hier von der Steuer ab.
Ich verstehe ja, dass Du nicht daran glaubst, dass die Politik der reichen Nationen das Geld wirklich gerecht in der Welt aufteilen würde, aber momentan ist das Geld in den Händen der Konzerne, die arbeiten auf höhere Renditen zu um ihren Aktienkurs erhöhen zu können, die geben nix von ihrem Geld ab. Wenn nun der Staat Besitzer des Kapitals wäre, oder zumindest eines gerechten Anteils des von den Konzernen erwirtschafteten, dann muss der nächste Schritt folgen: Gerechte Umverteilung!

Im Übrigen verstehe ich das Gejammer über zu hohe Benzinpreise ebenfalls nicht. Defakto schädigen Abgase merklich unserer Umwelt, Klimaverschiebungen sind bereits jetzt Spürbar. Der erhöhte Benzinpreis hat ja grade den SINN, dass man sein Auto länger stehen lässt, die Umwelt daher weniger belastet. Wer über die Amis und ihren Verbrauch meckert, der sollte lieber seinen eigenen drosseln (ich habe weder Führerschein noch Auto).

Der Kapitalismus und der Neoliberalismus ist die FREIHEIT des Kapitals, will heissen: Der Staat hat keine Kontrolle mehr über das Kapital, Währungen und Geld sind nur noch Güter die gehandelt werden. Nur wer kann sich diesen Handel leisten? Die Konzerne! Letzendlich ist Neoliberalismus nur ein netter Ausdruck dafür, dass man das Geld der Armen den Reichen in die Ärsche schiebt. Deswegen bin ich für eine strikte Kontrolle des Kapitals, denn wo das Geld in seiner Freiheit eingeschränkt ist, da ist der Markt in seiner Freiheit eingeschränkt, da sind die Konzerne in ihrer Freiheit eingeschränkt!
Versteht mich nicht falsch, aber ich halte nichts von der freien Marktwirtschaft, die soziale Marktwirtschaft gefällt mir da wesentlich besser, und die wird momentan SChritt für Schritt abgebaut.

BROT UND SPIELE!!!
 

Several Path

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Also eine Alternative zum heurigen Kapitalismus wäre das Geldsystem von Sylvio Gesell.
Geld hat zwei Funktionen: 1. Tauschmittel, 2. Schatzmittel
Dank umlaufgesichertem Geld würde Punkt 2 entfallen. Das bedeutet, daß um so länger man ein Geldschein besitzt, um so eher verliert der Schein an Wert - ergo gibt man das Geld aus und das Geld wird nie flüssiger fliessen.
Nebenbei mal die Konsequenz der Schatzmittelfunktion:
Leute, die wirklich viel Geld haben brauchen nie wieder arbeiten, da ihr Gesamtkapital durch Bankeinlagerung zu einer erhöhten Verzinsung (und Zinseszins) führt. Sprich man bekommt jede Menge Geld nur dafür, daß man Geld hat. Andersherum genau so: Wer einmal in der Schuldenfalle hockt, kommt wegen der Zinsen nicht so schnell wieder raus. Um so größer die Verschuldung, um so unwarscheinlicher, daß die Bank ihr Geld wiederkriegt. Das führt zu Punkt 2, die Abschaffung des Zinssystems (Wucherer im MA genannt). Wenn ich 'nen Kollega 100€ leihe, will ich auch 100€ wiederhaben - aber nicht 115€. Der Zins sieht das anders, da er aus Faktoren besteht, die den Zins zu einer drückenden Last machen können. Faktoren wie Inflation, Risiko, etc (ca. 9 weitere Faktoren). Der einzig gerechte Faktor wäre das Risiko, ansonsten ist der Rest zur Bereicherung gedacht. Weiterhin sollte man an das Scherensystem denken (Reiche werden reicher, Arme immer ärmer), daß seine Wurzeln darin gründet. Will man dieses kapitalistisch nicht aufzuhaltende Gefälle zum Sturz bringen, so muß man das Geld vom Schatzmittel befeien.
War nur mal kurz angerissen, wenn ich das noch länger schreibe, liest es ja niemand!
Several Path
 

Gatekeeper3

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zinsen abschaffen ist auf jedenfall ne sehr gute sache....das geldentwertungsding net so....meine meinung
 

davidD

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Ich bin für eine regulierende Dynamik im Kapitalismus. :rolleyes:
D.h. auf jeden Fall mehr Sanktionen für die Wirtschaft.
Es geht wirklich nicht an, dass Riesenkonzerne ihren Gewinn unversteuert nutzen können. Jedenfalls ist unsere soziale Marktwirtschaft nicht unbedingt sehr sozial, was natürlich auch auf die ungeheure Macht der Wirtschaft zurückzuführen ist. Und wenn die netten Politiker sich dann auch noch bestechen lassen frage ich mich, wo soll das hinführen?
Die Globalisierung schreitet fort, die Konjunkturschwäche ist bald überwunden, da sich neue Märkte im Osten öffnen...und dann?
Wer regiert am Ende das Land, die Welt? Ein paar Konzernchefs?
Wohl wahrscheinlicher als ein paar korrupte Politiker.
 

Several Path

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Ich tippe mal, daß am Ende in wenigen Jahren eine Instutition wie die UNO auf den Thron kommt und ein einzelner Mann als Großkonzernfreund (wie zum Beispiel Schröder und Stoiber) die Interessen der Großen lenkt. Natürlich wird USA eine große Rolle in der Vorbereitungsphase spielen, als Ritter des Großkapitals. Naja, schaun mer mal!
 

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anarchie?

Original geschrieben von Arse
anarchie

gute idee. was ist für dich anarchie? durch die gegend rennen, leute abknallen, die dir nicht in den kram passen? oder auf die rabatten pissen oder an wände sprühen? was isn für dich anarchie? punk? letztendlich sind anarchisten, die, die in banken oder bei versicherunegn arbeiten. das ist anarchie. sich ins system einschleichen und dort anarchie verkörpern ohne dass es jemand merkt....

huuuuuuuuu. anarchie.... demokratie haben wir sicherlich nur geträumt... anarchie gab es nie...

[.:noreia:.]
 

Kaos

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Moinsen,

Several Path hat ganz recht: Die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer...
Ich glaube aber nicht, dass wir wirklich von der Uno regiert werden... ...höchstens scheinregiert.
IWF und Weltbank halte ich für wahrscheinlicher.
Bill Clinton hat sich Sorgen gemacht, dass der President der US-Notenbank die Zinsen um 0,25 % anheben will, weil dadurch sein wirtschaftlicher Aufschwung gebremst werden könnte.
Die IWF übt Druck auf Dritte Welt Länder aus, bis sie um 25 % (das hundertfache !) erhöhen.
Nach der deutschen Wiedervereinigung und dem Niedergang des Ostblocks geht es ihm nun wirtschaftlich schlechter als je zuvor. (Selbst während des 2. WK hatten sie eine stabilere Wirtschaft). Seitdem werden aus diesen Ländern Rohstoffe quasi fast schon geplündert. Die IWF setzt durch, das in Dritte Weltländern kein Softdrink-Unternehmen sich gegen Coca Cola und Pepsi durchsetzen kann: Man kann keine eigene Wirtschaft entwickeln... ...die der USA wird aufgezwungen.

Stimmgewichte in der IWF:
USA 26,5
Deutschland 8,4
Japan 8,4
Frankreich 7,2
Großbritanien 7,2
...
...
...
China 3,4

China hat etwa die 3,5fache Bevölkerung, jedoch nur etwa ein Achtel der Stimmen, wie die USA... ...halte ich also für eine fast demokratische Einrichtung. :D

Ich bin gegen Kapitalismus, denn der beinhaltet die Schatzform des Geldes und setzt sie vorraus... (...man braucht Kapital (=ruhende, große Geldreserven) um irgendetwas zu machen.)

Peaze,
Kaos
 

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da hab ich doch glatt noch was nettes zu den usa:

Firma beginnt in USA mit Produktion von Chip für Implantation
Washington (dpa) - In den USA beginnt eine Firma mit der Produktion eines umstrittenen Computerchips, der Menschen zur Identifikation eingepflanzt werden soll. Das Unternehmen Applied Digital Solutions teilte mit, es habe von der US-Gesundheitsbehörde grünes Licht für die Produktion erhalten. Der winzige Chip wird mit Daten gefüttert und dann unter die Haut gespritzt. Die Daten können mit einem Lesegerät jederzeit abgelesen werden Veröffentlicht von RZ-Online am 05.04.2002 18:24


-urgs-ich hack mir die hand ab, sollte mir jemand jemals jemine solch ein teil implantieren-

[:.noreia.:]
 

Several Path

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Re: 666

Original geschrieben von [:.Noreia.:]
da hab ich doch glatt noch was nettes zu den usa:

Firma beginnt in USA mit Produktion von Chip für Implantation
Washington (dpa) - In den USA beginnt eine Firma mit der Produktion eines umstrittenen Computerchips, der Menschen zur Identifikation eingepflanzt werden soll. Das Unternehmen Applied Digital Solutions teilte mit, es habe von der US-Gesundheitsbehörde grünes Licht für die Produktion erhalten. Der winzige Chip wird mit Daten gefüttert und dann unter die Haut gespritzt. Die Daten können mit einem Lesegerät jederzeit abgelesen werden Veröffentlicht von RZ-Online am 05.04.2002 18:24


-urgs-ich hack mir die hand ab, sollte mir jemand jemals jemine solch ein teil implantieren-

[:.noreia.:]
Planung? Muah muah muah - mein Onkel ist so 'n wichtiger amerikanischer Geschäftsasi und der hat erzählt, daß längst Geschäftsleute der höheren Klasse einer Implantation zugestimmt haben. Das sah dann so aus, daß Du halt am Flughafen den ganzen Papierkrieg entgehen kannst. Du gehst an einem Scanner vorbei, der identifiziert Dich und fertig. Genervte "Normalbürger" haben das gesehen und wollten unbedingt auch so 'n Chip implantiert bekommen, damit sie nicht stundenlang am Flughafen komplizierterweise abhängen müssen und auch so schnell abgefertigt werden. Diese Kampagne ist im kleinen Rahmen gehalten worden, hat aber Aufmerksamkeit erzeugt. Diese Firma, die jetzt diese Chips allgegenwärtig machen will hat gute Gründe, diesen Chip herzustellen! und zwar ist da zum Einen der Staat, der aus welchen Gründen auch immer riesiges Interesse (und Kapital) in diese Chipforschung gesteckt hat und zum zweiten gibt es da diese Normalbürger, die sich über den Papierkrieg am Flughafen geärgert haben und auf dem Geschmack gekommen sind, Anfragen wurden über Flughafen und anderen Instutitionen direkt zu den Herstellern des Chips versandt und sieh' da, ein kapitalistesches Gesetz tritt in Kraft - wo Nachfrage ist, muß auch Angebot sein. Die Legitimisierung dieser Chips ist also längst abgesegnet. Nur ein Punkt ist heuer nicht durchsetzbar: Relativ global (=Industrieländer, Westregiment) dieses Vorhaben auf die Menschheit loszulassen. Man braucht einen essentiellen Grund, der jeden "normal" denkenden Bürger dazzu bewegt, diesen Chip anzunehmen. Beispiel könnte so aussehen: Börsencrash - dank globaler Vernetzung ist eigentlich jedes Land davon betroffen, es kommt zur globalen Dekapitalisierung durch Nöte, zum Beispiel in dem man zentrale Lebensrationsstationen einführt, wo man das wichtige Essen nur dank Chip erreichen kann. Da werden selbst Implantatgegner zu dankbaren Chipträgern
Puh, bevor es zuviel wird, schicke ich das mal ab, hätte dazu noch etliche Stories auf Lager - und Beweise, daß es so geplant ist!
P.S.: Die Chips sind schon seid 1970 geplant und seid 1980 so gut wie fertig.
 

hajlok

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Re: anarchie?

Original geschrieben von [:.Noreia.:]


gute idee. was ist für dich anarchie? durch die gegend rennen, leute abknallen, die dir nicht in den kram passen? oder auf die rabatten pissen oder an wände sprühen? was isn für dich anarchie? punk? letztendlich sind anarchisten, die, die in banken oder bei versicherunegn arbeiten. das ist anarchie. sich ins system einschleichen und dort anarchie verkörpern ohne dass es jemand merkt....

huuuuuuuuu. anarchie.... demokratie haben wir sicherlich nur geträumt... anarchie gab es nie...

[.:noreia:.]

maaaaaaaaaaaaaan, ich hasse all euch angepassten und eingegliederten leute mit euren bescheuerten bürgerlichen vorurteilen und vorstellungen, welche nur durch widerstandlos geschluckte system-propaganda zustande kommen können! informiert euch mal gescheit!

hier mal kurz n (mittelprächtiger) schüleraufsatz aus der schweiz, den ich grad auf www.anarchismus.de gelesen hab:



Alle reden davon, doch niemand weiß wirklich, was es ist.
Was ist eigentlich Anarchie?

Antwort: Eine Gesellschaft ohne Staat.

Logische Schlussfolgerung von ca. 90 Prozent der Bevölkerung: Chaos, Zerstörung, wilde Banden von Terroristen, gegenseitige Bekämpfung, Morde, ...
Das dies jedoch nicht so ist, soll hier aufgezeigt werden. Es wird sicher einige positiv überraschen, und vielleicht auch die Meinung von ein paar Leuten ändern, die sich bis jetzt als AnarchistInnen bezeichnet haben.

Einleitend veröffentlichen wir hier einen Gewerbeschule-Aufsatz eines jugendlichen Anarchisten:


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Anarchie als Ordnungsbegriff

Wenn ich den Begriff Anarchie nur schon erwähne, denken die meisten Leute an das totale Chaos. Ich möchte Ihnen in diesem Aufsatz aufzeigen, dass die Anarchie mit dem Durcheinander nichts zu tun hat. Im Gegenteil: Sie ist die höchste Form der Organisation.

Schon in den allgemein gültigen Lexiken und dem offiziellen Sprachnachschlagewerk "Duden" wird der Begriff Anarchie nur mit "Gesetzlosigkeit" übersetzt. Dies ist jedoch nur bedingt richtig: Zwar wollen die Anarchisten den Staat und somit auch alle Gesetze abschaffen, dies bedeutet jedoch noch lange nicht, dass es keine Regeln mehr gibt.

Diese werden jedoch als mündliche Vereinbarungen gehalten.

Doch von Anfang an. Was ist Anarchie überhaupt? Die ersten Gedanken an eine staatenlose Zukunft wurden bereits am Ende des 17. Jahrhundert vom englischen Philosophen Godwin getätigt, der auf der Suche nach dem perfekten "Staat" war. Genau genommen, war dies zwischen 1789 und 1800 zur Zeit der Französischen Revolution. Der Begriff Anarchie selbst entstand jedoch erst vor rund 150 Jahren.

Die Erfinder? Das Volk. Oder Besser gesagt das revolutionär gesinnte Volk des Proletariats.

Einer der Hauptunterschiede zwischen Kommunismus und Anarchie ist, dass es bei der Anarchie keinen klaren Erfinder gibt (wie Karl Marx beim Kommunismus), sondern dass sich die Anarchie immer wieder mit neuen Erfahrungen aus Revolutionen anreicherte und sich so weiter entwickelte.

Der wichtigste Unterschied zwischen diesen beiden Formen (Kommunismus und Anarchie) ist jedoch ein anderer: Während die Kommunisten den Staat nach der Revolution ersetzen wollen, wollen ihn die Anarchisten abschaffen. Sie wollen auf eine Regierung, auf die Polizei, auf die Bürokratie etc. verzichten und den ganzen Staatsapparat dem Volk überlassen. Dies soll dann Räte bilden, welchen sämtliche Personen angehören, die vom entsprechenden Thema betroffen sind. Also zum Beispiel einen Konsumentenrat, einen Quartierrat und so weiter. In diesen Räten ist jeder gleichberechtigt. Um überregionale Probleme, wie zum Beispiel das Postwesen oder den öffentlichen Verkehr, zu lösen, finden Versammlungen statt, an welchen Vertreter aus allen betroffenen (regionalen) Räten teilnehmen. Diese Vertreter werden von mal zu mal neu gewählt, und haben gegenüber den Volksvertreter in einer Demokratie den Vorteil, dass erstens jedes Ratmitglied den Vertreter kennt und zweitens die Vertreter sich klar an die Vorschriften und Interessen des Rats zu halten haben. Die Abschaffung des Staats und die Anschaffung von Räten ist der wichtigste Punkt der Anarchie. Alles weitere sind noch Folgen dieses Schrittes. So auch die Abschaffung der Grenzen, die Abschaffung des Geldes und die Abschaffung der jetzigen Familienformen wie die Ehe (Zitat Godwin: "Die Ehe ist ein Gesetz und das schlechteste überhaupt"). Laut Meinung der meisten Anarchisten sollten die Menschen in großen Wohngemeinschaften leben, und die Wahlverwandtschaft sollte eingeführt werden. Ein weitaus interessanterer Schritt als die Abschaffung der Ehe ist jedoch die Abschaffung des Geldes. Sie werden nun denken: "Was? Und dann sollen wir wieder mit Ziegen und Kühen tauschen wie in der Urzeit?" "Nein, natürlich nicht", ist darauf meine Antwort.

Nehmen wir mal an, sie könnten in eine Bäckerei gehen, eine Brot "kaufen" und ohne zu bezahlen wieder gehen. Anderseits kann jedoch der Sohn des Bäckers gratis zu Ihnen in die Schule kommen. Und der Bäcker kann beim Bauern seine Milch gratis beziehen. So kann man auf das Geld, ohne die Einführung des Tauschhandels, verzichten. Nun werden Sie wieder sagen: "Was? Und was ist, wenn jemand nicht mehr arbeiten geht? Muss dann die Gemeinschaft weiter für ihn aufkommen?" Darauf antworten Ihnen die Anarchisten, dass eine Kommune (Gemeinschaft) nicht dazu verpflichtet ist, jemanden aufzunehmen. So kann ein nicht mehr arbeitendes Mitglied auch wieder ausgeschlossen werden. Doch es wird auch nicht mehr ein so großes Verlangen bestehen, nicht zu arbeiten.

Seien wir mal ehrlich. Die meisten Menschen gehen nicht gerne zur Arbeit.

Dies gilt vor allem für Fabrikarbeiter. Das liegt wohl in erster Linie daran, dass ihre Tätigkeit eintönig und langweilig ist. Sie können nichts von Anfang bis Ende produzieren, sondern machen immer nur die eine Bewegung am Fliessband. Tag ein, Tag aus. Gehen wir jetzt davon aus, dass man diese Arbeit wesentlich attraktiver und interessanter gestalten könnte (mit Hilfe modernster Technik ist das möglich). Müssten dann nicht auch diese Arbeiter ihren Beruf wieder lieber ausüben? Und bestände dann nicht einen viel kleinerer Drang, zu Hause zu bleiben? Und wenn mal jemand einen Tag nicht arbeiten geht, ist ja das auch nicht weiter tragisch.

Eingangs dieses Aufsatzes habe ich erwähnt, die Anarchie sei die höchste Form der Ordnung. Dies trifft zu, weil sie die natürlichste Form der Ordnung ist, da jegliche Form der Autorität und der Unterdrückung abgeschafft ist.

Wenn Sie das auch nicht glauben, so hoffe ich jedoch, Ihnen wenigstens aufgezeigt zu haben, dass Anarchie nicht das Chaos bedeutet. Das sei Wunschdenken, sagen Sie? Dann wissen Sie wohl nicht, dass Spanien 3 Jahre und die Ukraine 4 Jahre als Anarchie funktionierten. Wieso nur so kurz? Sowohl die spanische wie auch die ukrainische Anarchie sind unter dem Kugelhagel fremder Völker zu Grunde gegangen.

Ich möchte diesen Aufsatz mit ein paar Sprüchen beenden. Der erste ist für diejenigen, die die Demokratie, als höchstmögliche Form der Freiheit ansehen:

Ich bin nicht frei. Ich kann nur wählen, welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen.
Seid realistisch, fordert das Unmögliche (Ernesto "CHE" Guevara)
Die Übertreibung ist der Anfang jeder Erfindung.
Anarchie ist die sehnsüchtige Suche nach der unendlichen Freiheit.
 

hajlok

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teil 1

Warum Anarchie? Und: Was ist Anarchie?
Was ist eigentlich Anarchie?
Wollen die Anarchisten die Republik ins Chaos stürzen?


In tiefer Nacht, wenn die Lichter der Laternen die dunklen Winkel nicht mehr erreichen, und die Fassaden lange Schatten werfen, gehen mysteriöse, schreckliche Dinge vor. Durch die schlafende Stadt huschen schwarzgekleidete Gestalten mit tief in die fanatischen Fratzen gezogenen Schlapphüten und dämonischen Sturmhauben. Sie unterminieren das friedliche Gemeinwesen, verstecken gefährliches Material und schreiben ihr schwarzes Menetekel an die Mauern. Weite Umhänge und Jacken verhüllen mühsam die waffenstarrende Ausrüstung. Sprengstoff beult die Taschen der düsteren Gestalten. Manchmal hört man verhalten laut rauhe Kommandos oder leises signalisierendes Zischen. wenn es nicht gerade von einer rennenden Zündschnur kommt. Im nikotingelben Gebiß blitzt der Dolch. von dem schäumend Speichel tropft, bereit, seine Schneide ins Herz des arglos seine Runde drehenden Polizisten zu ermorden. Stechende Augen belauern die ausgestorbenen Straßen. Leise ächzend werden schwere Kisten voll Waffen und Munition in geheime Keller und Schlupfwinkel geschleppt, in denen VerschwörerInnen Tag und Nacht, aufgeputscht von Drogen, finstere, subversive Pläne schmieden und am Sturz der Regierung arbeiten. Sie bereiten ihn vor, den großen Schlag, den Tag X. an dem sie das Feuer an die Lunten legen. die . Aber ist das die Wirklichkeit? Kann denn jemand allen Ernstes so etwas Entsetzliches wollen?
ANARCHIE IST ORDNUNG OHNE HERRSCHAFT.

ANARCHISTiNNEN gibt es schon seit Tausenden von Jahren, ja wahrscheinlich so lange wie es Menschen gibt, und den Wunsch, frei von Unterdrückung zu sein. Die ersten überlieferten Namen begegnen uns bei den Philosophen der alten Griechen; Zeno, der geistige Vater der Stoiker, war einer von ihnen.
Sein Wahlspruch: "Jeder nach seinem Können, jeder nach seinen Bedürfnissen", gilt uns heute noch immer. Viele bekannte Menschen: SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zählten und zählen sich zu den AnarchistInnen, deren Ziel es ist:

EINE HERRSCHAFTSLOSE UND GEWALTFREIE GESELLSCHAFT AUF DER BASIS DER

FREIWILLIGKEIT UND DER GEGENSEITIGEN HILFE ZU ERREICHEN.

Das sei völlig "utopisch" hören wir die Philister auf ihren Rängen und Emporen stöhnen. Lachend schütteln sie Bauch und Eierköpfe über so viel Unverstand und IDEALISMUS. Seit rund 150 Jahren gibt es in Europa und der Welt Menschen, die sich als AnarchistInnen bezeichnen. Das Wort kommt aus dem Griechischen von"an-archos", das heißt: "ohne Herrschaft". Der französische Sozialist Pierre-Joseph Proudhon bezeichnete sich als erster öffentlich und provokativ als "Anarchist". Obwohl der Anarchismus schon frühere DenkerInnen hatte, wurde er erst Mitte des 19. Jahrhunderts mit der aufkommenden ArbeiterInnenbewegung zu einer politischen Theorie und Kraft.
Eine seiner bekanntesten Figuren war der russische Revolutionär Michael Bakunin, der als Organisator große Bedeutung erlangte. Er bildete auf der sozialistischen Ersten Internationale den Gegenpol zu Karl Marx. Diese Internationale zerbrach 1872 am Widerspruch zwischen dem marxistisch-autoritären Flügel (bis 1876) und dem ("bakuninistisch"-) antiautoritären, der zunächst noch der größere und langlebigere war. Hier stoßen wir darauf, daß sich die AnarchistInnen in der Regel für den SOZIALISMUS (in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes) einsetz(t)en. Der
Grundwiderspruch der ersten Internationale besteht allerdings noch heute:
Die AnarchistInnen wollen einen sich freiwillig entwickelnden Sozialismus, der sich von unten nach oben, also föderativ aufbaut. Das weist auch gleich darauf hin, daß die AnarchistInnen nicht Feinde jeglicher Organisation sind, sondern vielmehr nur zentralistische, autoritäre Organisationsformen ablehnen und somit in direktem Gegensatz zu nahezu allen sogenannten "kommunistischen" oder sozialistischen PARTEIEN stehen. Insbesondere zu den "real-existierenden" (bzw. existiert habenden!). Rätekommunistische oder basisdemokratische Orientierungen stehen den AnarchistInnen somit am nächsten.

"Sowas klappt doch nie!! Das sind ja alles Spinner, harmlos oder gefährlich, je nachdem!"

Nun, Anarchistische Tendenzen oder Realisierungsversuche im Großen hat es schon mehrfach gegeben, nämlich z.B. in:

der PARISER COMMUNE von 1871, im Blut erstickt von den Versailler Generälen, die, eben von Kaiserdeutschland besiegt, mit dessen massiver Unterstützung in Paris das eigene Volk abschlachteten;

der MEXIKANISCHEN REVOLUTION von 1912, als die "Zapatistas" mit dem Ruf "Tierra y Libertad", "Land und Freiheit", die Diktatur stürzten. Emiliano Zapata wurde vom Militär der neuen "Demokratie" heimtückisch ermordet;

der (2.) MÜNCHENER RÄTEREPUBLIK von 1919 (sowie einigen anderen schwarz-roten Räten z. B. im Ruhrgebiet 1920), abgeschlachtet von SPD-Noske und -Hoffmann und ihren Reichswehr-, Freikorps- und Nazimarodeuren;

der MACHNOW-BEWEGUNG in der UKRAINE während der russischen Oktoberrevolution, heimtückisch niedergemacht von der "Roten Armee" Moskaus, nachdem gemeinsam die zaristisch-kapitalistischen Invasionstruppen Wrangels und Denikins besiegt worden waren, sowie andere anarchistische Republiken zu Beginn der sog. Sowjetunion:
dem AUFSTAND VON KRONSTADT (Insel und Seefestung vor Rußlands Hauptstadt St. Petersburg) 1921, dessen Beteiligte die Bolschewisten Lenin-Trotzki "abschießen" ließen "wie Rebhühner". (0-Ton!);

dem AUFSTAND IN PATAGONIEN (Arsenlinien - 1921), mit Massenerschießungen niedergemetzelt vom Militär;

in der sogenannten "COMMUNE VON SHANGHAI" (1925), der die machthabenden russischen Bolschewisten die Hilfe verweigerten: "Laßt Schanghai brennen!;

der SPANISCHEN REVOLUTION von 1936-1939, der Francos Militär-Putschisten. Hitler, Mussolini und der "Verbündete" Stalin in trauter Eintracht den Garaus machten (1939 Hitler-Stalin-Pakt!), während die europäischen z.T. "sozialistischen" Demokratien und die USA "sich nicht einmischten": so begann der 2. Weltkrieg!

sowie unbekannteren Ereignissen zu vielen anderen Zeiten und an vielen anderen Orten der Erde.

Die bürgerliche und die bolschewistisch-stalinistische Geschichtsschreibung hat die libertären Spuren oft verwischt oder bewußt ganz "bereinigt" und ausgelöscht. Die wiedererstandene anarchistische Literatur bietet hierzu ein weites Informationsfeld. Es gilt ein verschüttetes, freiheitliches Menschenbild wieder zu beleben. Denn

FREIHEIT HAT EINEN NAMEN: ANARCHIE!

FREIHEIT - das ist ein viel benutztes und mißbrauchtes Wort. Alle nehmen es in Anspruch, sogar Nazis und StalinistInnen. Wirkliche Freiheit kann es aber nur da geben, wo es keine Herrschaft von Menschen über Menschen gibt.
Das bedeutet also auch die Abwesenheit von Staat. Kapital, Geschlechterherrschaft (Patriarchat), Rassismus und Imperialismus in jeder Form. Frei ist nur, wer über sich selbst: sein Leben, seinen Körper und Denken, unbevormundet selber entscheiden kann. Dazu bedarf es des Wohlstands für alle: guter Kleidung, menschenwürdiger Wohnverhältnisse, ausreichend gesunder Nahrung, und das Endes des Zwangs zur Arbeit. Heute stehen wir zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit an der Schwelle eines Zeitalters, das diesen alten Traum möglich machen könnte. Ja schon heute bräuchte es keine Hungerkatastrophen und kein individuelles Elend auf Grund von Mangel mehr zu geben. Statt dessen leben wir in einer Welt, die schamlos von den Herrschenden aller Couleur ausgebeutet, zerstört und der Vernichtung anheimgegeben wird. Die großen Probleme unserer Zeit wie Umweltzerstörung, Hochrüstung und Kriegsgefahr, Bildungsnotstand, Arbeitslosigkeit und Hungersnöte, immer perfektere soziale Kontrolle, neuer nationaler Größenwahn allenthalben und rabiate Machtausübung, Frauenunterdrückung, Sexismus, Vergewaltigung und Mord, sprechen eine beredte Sprache.
Die "Freiheit der Menschen" ist nicht zu verwechseln mit "der Freiheit der Männer", als die auch manche Anarchisten ihre Lehre einseitig verstanden zu haben scheinen. Wir leben nach wie vor in einer patriarchalisch organisierten und beHERRschten Gesellschaft und Welt, in der die brutale Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen (und andersgesinnten Männern) die Regel darstellt. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß AnarchistInnen sich an vorderster Stelle gegen die patriarchale Hierarchie auflehnen, die das stärkste und über die ganze Welt verbreitete System der Herrschaft ist. Wir alle haben es tief verinnerlicht. Männer und Frauen stehen ihren "Mann" in der hierarchischen Pyramide und bewahren sie vor dem Einsturz. In den reichen Ländern, in denen wir leben, profilieren Männer und Frauen (in dieser Reihenfolge) vom Patriarchat. Frauen ziehen auch in dieser Gesellschaft in der Regel den kürzeren, und werden zur ökonomischen Ausbeutung zusätzlich sexuell ausgebeutet und mißhandelt. Das trifft in doppelter Hinsicht auf ausländische Frauen zu, die darüber hinaus noch Opfer des allgegenwärtigen AusländerInnenhasses und Rassismus sind. Viele Berührungspunkte zwischen Feminismus und Anarchismus liegen somit auf der Hand. Es kann aber auch nicht der Sinn von befreiender Gleichberechtigung sein, wenn (Alibi) Frauen vom Typ Thatcher, Süßmuth, Breuel, Ciller etc. die Plätze der Macht einnehmen, die Geschlechterrollen einfach umgetauscht werden. Wir AnarchistInnen wollen den gänzlich freien Menschen, ohne Wenn
und Aber, gleichberechtigt in jeder Beziehung, und das hört nicht beim sog."Privaten" auf, sondern gilt gerade und insbesondere da.

ANARCHIE IST OHNE DIE FREIHEIT DER FRAUEN NICHT DENKBAR, schon gar nicht "machbar", (Herr Nachbar...)!
 

hajlok

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Anarchie heißt auch nicht "Freiheit der Erwachsenen". Kinder sind in dieser Gesellschaft als schwächstes Glied der Willkürherrschaft der Familien und ErzieherInnen ausgesetzt. Weltweit sind Kinder als Spielball ihrer Eltern und als Opfer verfehlter Erwachsenenmachtpolitik die Leidtragenden einer autoritären und ausbeuterischen Gesellschaft. Das gipfelt in Vergewaltigung, Folter, Sklaverei und Mord. Anarchie verwirklichen bedeutet vor allem, eine Zukunft für Kinder zu schaffen, die befreit ist von autoritärer Unterdrückung und Manipulation. Kinder sollen frei von Angst und Benachteiligung als kleine, ernstzunehmende Menschen aufwachsen und sich entfalten können. Für sie haben wir zwar Sorge zu tragen und ihnen auf Grund unserer größeren Erfahrung, Körperkraft und unserer materiellen Möglichkeiten unsere Förderung, Schutz und Hilfe zukommen zu lassen. Aber deshalb gibt es keinerlei "Besitzrechte" an ihnen. Es sind nicht unsere Kinder, sondern zu allererst frei geborene und gleichberechtigte Menschenwesen, die ein Recht auf persönliche Freiheit, Unversehrtheit und das Erbe einer intakten Um-Welt haben.

Unserem Selbstverständnis gemäß sind wir natürliche GegnerInnen jedes Rassismus und Nationalismus. FREIHEIT HAT KEIN VATERLAND und niemand ist berechtigt, sich wegen seiner Herkunft oder Abstammung über andere zu stellen.
Von Religionen halten wir ebenfalls herzlich wenig, auch wenn wir sie als Privatangelegenheit tolerieren. Sie vernebeln die Hirne und machen die
Menschen in Erwartung eines "besseren Jenseits" regierbar. Autoritäre Pfaffenbonzokratien, mit ihrer in der politischen Machtentfaltung nur allzu
sehr "weltlichen" Geistlichkeit, bekämpfen wir ebenso wie jeden Staat.
Kapital und Staat versklaven den Körper, die Kirchen den Geist. Und wie wir sehen, gehen beide in Form der "Gottesstaaten" die verderblichste Symbiose ein (Herrschaft "von Gottes Gnaden" <In God we trust!>, Inquisition, "heilige" Kriege, Scharia).

Wir setzen gegen Herrschaft und Unterdrückung uns selbst, das Individuum mit dem revolutionären Bewußt-Sein, die Welt ändern zu wollen und zu
müssen. Wir setzen dagegen die Selbstorganisation aller freiheitlich denkenden Menschen und unser Eintreten für unsere eigenen Belange und
Bedürfnisse, ohne sie auf Kosten anderer Menschen durchsetzen zu wollen.
Wir setzen dagegen die DIREKTE AKTION als subjektive und objektive Veränderung unseres Lebens im Großen und Kleinen, ohne institutionelle
Umwege. Wir tun das Machbare. Wir versuchen das "Unmögliche" Wir setzen gegen das verherrschte Jetzt den Willen jedes einzelnen Menschen zur größtmöglichen FREIHEIT.

WIR BRAUCHEN KEINE ANDEREN HERREN, SONDERN KEINE! (Bert Brecht)

Es gibt keine Patentrezepte, deshalb kann es bei uns auch keine perfekten Programme, keine FührerInnen, Dogmen und VorbeterInnen geben. Die Selbstorganisation ist nur möglich durch die weitestgehende Entfaltung, Mitarbeit und Selbstverantwortlichkeit der Einzelnen zusammen mit anderen, und ihren Willen, zu handeln.

Parlamentarismus in jeder Form ist im geringsten Fall die ständige Unterdrückung von Minderheiten durch die etablierte Mehrheit. Darum lehnen
wir auch diese Form der Oberherrschaft ab. Es gibt kaum ein Verbrechen, das noch nicht von sogenannten demokratischen Regierungen im Namen von "Demokratie" und "Freiheit" begangen worden wäre, mensch denke nur an die USA. Sogar Hitlers NSDAP (ca. 30% WählerInnen) ist von den (konservativen) Weimarer Demokraten 1933 ohne Not die Macht übergeben worden!
Wir wollen die Kompetenzen für uns behalten, die andere allzu bereitwillig weggeben und in die Hände derer legen, die sie schändlichst mißbrauchen.
Ein ausgeklügeltes System von Gesetzen und Verordnungen sorgt dafür, daß hier und anderswo die ehrlich revolutionärste Partei innerhalb kürzester Zeit zum Polstor wird. auf dem die Mächtigen komfortabel ruhen.
Selbstbestimmung jedoch gibt der Korruption keine Chance, denn wer bescheißt schon sich selbst?!

Noch etwas zum guten Schluß: Wir haben keine Lobby und kochen auch nur mit Wasser. Freiheit ist auch nicht bequem und ungefährlich. Es liegt in der Natur der Sache, daß du dich schon selber aufraffen mußt, etwas zu tun, etwas in Bewegung zu bringen. Du kannst es! Wenn du also von jemand etwas erwartest, dann erwarte es am besten erstmal von dir selber. Das ist ein guter Weg zu gemeinsamer Stärke und Vielfalt.

quelle: www.anarchismus.de
 

[:.Noreia.:]

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kennst du die prophezeiung des johannes?

nach ihm werden wir wundmale an der stirn oder an der rechten hand haben... einige zumindestens... der chip kann nicht das ultimative haben...

ich zumindestens weigere mich sogar gegen den fingerabdruck als identifikation...

ein bisschen vogelfreiheit möchte sich der mensch doch bewahren, oder seid ihr etwa auch zu bequem...

am flughafen warten... oje... singen wir ein lied...

[:.noreia.:]
 

Several Path

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Original geschrieben von [:.Noreia.:]
kennst du die prophezeiung des johannes?

nach ihm werden wir wundmale an der stirn oder an der rechten hand haben... einige zumindestens... der chip kann nicht das ultimative haben...

ich zumindestens weigere mich sogar gegen den fingerabdruck als identifikation...

ein bisschen vogelfreiheit möchte sich der mensch doch bewahren, oder seid ihr etwa auch zu bequem...

am flughafen warten... oje... singen wir ein lied...

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Hmmm, Prophezeiungen kann man's nennen, aber besser bekannt unterm Johannes Evangelium.
Weißt Du, das es aus medizinischen Gründen diese zwei Stellen beängstigend sind? Wenn man da tatsächlich 'nen Chip reinballert, kann man auch den Zustand des Körpers messen und beeinflussen, zum Beispiel durch Hormone...
Aber wenn Du hungerst, dann würdest Du Dir das auch überlegen, es sei denn, Du kannst monatelang in freier Wildbahn überleben. Und wenn man nichtmal weiß, wie man bestimmte Fische zurechtmacht, fängt oder Tiere der Umgebung sich zu nutze macht, dann hat man verdammt schlechte Karten. Das kann man nicht sagen "ja, ich schaffe das" wenn man doch keine Ahnung hat, nur den Willen. Das funktioniert nicht. Wollte das jetzt nict auf Dich ummünzen, der Gedanke ging vom Notfall aus, den ich im letzten Post beschrieben habe (Weltwirtschaftskrise, etc...).
Mit Dir läßt sich's reden, kennst Du die van Helsing Papiere?
Peazen, Several
 

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ja ich kenn die helsing papiere, denke aber solch ein thema gehört nicht hierher... besser per mailing ;)

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Several Path

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Original geschrieben von [:.Noreia.:]
ja ich kenn die helsing papiere, denke aber solch ein thema gehört nicht hierher... besser per mailing ;)

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Alles klar, da gebe ich Dir recht. Hier ist nicht der rechte Platz dafür. Schreibe Dir heut' Abend, bis dennse,
Several
 

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huhu. würde mich freuen, aber es ist halb elf in the night, und ich hab noch immer keine mail von dir ;)

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davidD

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tja, der several, immer nur leere Versprechungen...:D

...aber wahrscheinlich is' ihm 'was Wichtiges dazwischen gekommen...:rolleyes:
 

Several Path

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Original geschrieben von davidD
tja, der several, immer nur leere Versprechungen...:D

...aber wahrscheinlich is' ihm 'was Wichtiges dazwischen gekommen...:rolleyes:
Ist halt nicht so einfach, immer für alles verantwortlich zu sein. Da muß ich halt Prioritäten setzen. Hauptsache, meine Freundin ist zufrieden, dann meine "reellen" Freunde und als letztes alles andere. Aber ich vergesse nichts so schnell. Muß so vielen via PM schreiben, daß ich mich manchmal frage, wo ich die Zeit hernehme! Für mich müßte der 30 Stunden Tag eingeführt werden...;)
 

awake

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ein kapitalismus ohne führungspersönlichkeiten


aber dass ist wahrscheinlich unmöglich
 
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