Alles zum Thema Islam, Islamismus, politischer Islam und Islamofundamentalismus III

SikiGee

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In der Domstadt ist künftig der Ruf des Muezzins zu hören: Die Stadt Köln erlaubt in einem zweijährigen Modellprojekt Moscheegemeinden, auf Antrag jeden Freitag zum Gebet zu rufen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagt, dass mit dem Ruf Vielfalt gelebt werde.

Für den Ruf gibt es Auflagen: So muss die Gemeinde einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit individuellen Auflagen mit der Verwaltung abschließen. Der Ruf ist nur Freitags zwischen 12 und 15 Uhr zulässig und auf fünf Minuten begrenzt. Auch die Lautstärke des Rufes soll je nach Lage der Moschee mit einer unterschiedlichen Höchstgrenze festgelegt werden.

https://www.welt.de/vermischtes/art...egemeinden-Muezzin-Ruf-zum-Freitagsgebet.html
 

Murmel

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In der Domstadt ist künftig der Ruf des Muezzins zu hören: Die Stadt Köln erlaubt in einem zweijährigen Modellprojekt Moscheegemeinden, auf Antrag jeden Freitag zum Gebet zu rufen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagt, dass mit dem Ruf Vielfalt gelebt werde.

Für den Ruf gibt es Auflagen: So muss die Gemeinde einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit individuellen Auflagen mit der Verwaltung abschließen. Der Ruf ist nur Freitags zwischen 12 und 15 Uhr zulässig und auf fünf Minuten begrenzt. Auch die Lautstärke des Rufes soll je nach Lage der Moschee mit einer unterschiedlichen Höchstgrenze festgelegt werden.

https://www.welt.de/vermischtes/art...egemeinden-Muezzin-Ruf-zum-Freitagsgebet.html

wundert mich ehrlich gesagt dass die das nicht längst dürfen
 

--Cha\/ezz--

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Solche Urteile hätte ich der Justiz hier gar nicht mehr zugetraut. Auch beruhigend zu wissen, dass die Täter auch hier nicht vor Strafverfolgung sicher sind.

Die Deutsche Jennifer W. reist 2014 in den Irak, um einen Dschihadisten des Islamischen Staats zu heiraten. Dort hält ihr Ehemann eine fünfjährige Jesidin als Sklavin und lässt sie verdursten. Die 30-Jährige schaut tatenlos zu - und muss dafür nun lange in Haft.

In ihrem Terror-Prozess vor dem Oberlandesgericht München ist die IS-Rückkehrerin Jennifer W. zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht verurteilte sie unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland, wegen Beihilfe zum versuchten Mord sowie zum versuchten Kriegsverbrechen und wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit. Weltweit ist es das erste Urteil wegen Straftaten von IS-Mitgliedern gegen die religiöse Minderheit der Jesiden.

Die Bundesanwaltschaft hatte der 30-Jährigen aus Lohne in Niedersachsen vorgeworfen, als Mitglied des Islamischen Staates (IS) im Irak tatenlos dabei zugesehen zu haben, wie ihr damaliger Ehemann ein kleines, jesidisches Mädchen bei sengender Mittagssonne in einem Hof ankettete und dort verdursten ließ. Das Kind sei "wehrlos und hilflos der Situation ausgesetzt" gewesen, sagte Richter Baier.

Die Angeklagte habe "von Anfang an damit rechnen müssen, dass das in der Sonnenhitze gefesselte Kind sich in Lebensgefahr befand". Sie habe aber "nichts unternommen", um dem Mädchen zu helfen - obwohl ihr das "möglich und zumutbar" gewesen sei. Das Gericht zeigte sich auch überzeugt davon, dass Jennifer W. der Mutter des Mädchens später, als diese um ihr Kind weinte, drohte sie zu erschießen, wenn sie nicht damit aufhöre.

https://www.n-tv.de/politik/Zehn-Jahre-Haft-fuer-IS-Rueckkehrerin-article22885780.html
 

MrAeko

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Fand ich ganz interessant, mal konkrete Zahlen zu sehen.

Dantschke sagt auch dass das Kalifat für die Männer eine reine Sexorgie war, sie hätten zahlreiche Ehefrauen und Sklavinnen gehabt und Kinder am laufenden Band produziert, sich mächtig und groß gefühlt und sind jetzt hilflose Gefangene. Sie plädiert trotzdem dafür, die in Deutschland zu beaufsichtigen weil sie denkt, man habe so wenigstens Zugang und könnte sie im Auge haben. Wenn eine türkische Offensive in Nordsyrien begänne würden die Kurden die Lager verlassen und die Psychopathen die dort einsitzen wären in alle Winde zerstreut und man hätte keinen Plan was die vor haben.

Und viele der Frauen, die zum IS gingen hätten das Gefühl gehabt keine Anerkennung zu bekommen, während das Kalifat versprach ein Ort zu sein wo sie Familie gründen, eine Aufgabe haben, wichtig sein könnten.
 

WuTangforever

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Sind die 370 alle im deutschen Knast oder laufen auch einige von denen frei rum? Wird da auch was dazu gesagt?
 

MrAeko

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Das ist bisschen schwierig für sie zu beantworten anscheinend weil sie in ihrer Arbeit mit den Rückkehrer:innen nicht immer alle Infos kriegt bzw. als nicht-behördliche Person keinen Zugang zu den polizeilichen Infos hat. Sie erwähnt dass sie von 50 fällen weiß, in denen der Prozess noch läuft oder abgeschlossen ist und die Leute in Haft sitzen. 27 davon sind Frauen.

Zum Teil wurde die Haft als abgegolten eingestuft und die Täter direkt nach Urteilsverkündung entlassen.

Höchste Strafe bislang gab es für Jennifer W., die Frau in deren Haushalt ein jesidisches Kind als Sklavin diente und dort ums Leben kam.
 
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