Alles zum Thema Islam, Islamismus, politischer Islam und Islamofundamentalismus III

SirJackson

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Wenn wir hier über die Bedeutung der Vollverschleierung im Westen und in diesem Zusammenhang über ein mögliches Verbot diskutieren, finde ich es ziemlich belanglos, was in Ländern wie Afghanistan oder Saudi-Arabien passiert. Kann mir schon vorstellen, dass viele Frauen dort eigentlich keinen Bock drauf haben sich zu verhüllen. Vielleicht auch der größte Teil, kein Plan. Aber da reden wir dann halt auch über Länder, in denen es viel größeren Druck u.a. auch in Form von Gesetzen gibt. Und allgemein ist die Situation mit der in Europa eher nicht vergleichbar. Kanada kommt da schon weit näher an die hiesigen Verhältnisse und laut der Studie trägt die überwiegende Mehrheit der vollverschleierten Frauen dort den Schleier freiwillig und entgegen den Wünschen der Familie.

Finde ich nicht. Zu den wichtigen europäischen Werten, mit denen wir uns ständig rühmen gehört doch nicht zuletzt, dass jeder das Recht hat frei zu entscheiden, wie er rumlaufen, welche Weltsicht er haben und wie er die zum Ausdruck bringen will. Ich bin nicht bereit das so einfach aufzugeben.

Ich sehe nicht, inwiefern diese Artikel deinen Standpunkt untermauern. Der erste behandelt die Frage, wieviele Frauen im Vereinigten Königreich Niqab tragen und kommt zu dem Schluss, dass man "lediglich sagen kann, dass es wahrscheinlich sehr wenige sind". Und der zweite Artikel stellt fest, dass Kanada inzwischen weit weniger offen und tolerant ist. Hast du überhaupt gelesen, was du da verlinkt hast? :D


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1. Ist es von Belangen. Ich dachte wir denken hier global?

2. Freiheit insofern indem ich dir Freiheit anderer nicht einschränke. Ich mach es mal absurd:

Wenn Leute sich also von einer Vollverschleierung gestört oder in ihrer eigenen Freiheit eingeschränkt werden, ist es eben nicht mehr legitimiert. Beispiel Nacktheit.

3. Habe beide Artikel gelesen. Der erste Artikel sollte darauf hinweisen, dass hier ein Thema über eine extreme Minderheit eröffnet wird und dass das Potential dass sich der Großteil davon gestört führt, offensichtlich vorhanden ist. Das Wohlbefinden der Allgemeinheit über das der Individuen.

3b Auch das habe ich natürlich gelesen und wollte damit klarmachen, dass Kanada ebenfalls sehr konservativ über dieses Thema denkt und politisch, im Gegensatz zu Frankreich z.B. Nicht durch aktuelle Umstände direkt beeinflusst wird.

Welchen Punkt soll ich denn untermauern? Dass es eine Farce für die Frauen aus Nahost ist, zu sehen, dass in der westlichen Welt die Burka als individuelles Schmuckstück getragen wird? Ich halte es für ebenso unsensibel in westlichen Gefilden damit herumzulaufen, denn in Kanada wird die Burka wohl nicht aus Empathie zu den Frauen in Nahost getragen. DAS IST btw mein größter Kritikpunkt. Die mangelnde Empathie innerhalb der muslimischen Gemeinde.

Zuhause sitzen meine Glaubensschwestern und werden mithilfe der Vollverschleierung drangsaliert und im Westen sporte ich all black.
 

--Cha\/ezz--

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natürlich nicht. aber solange der westen gute beziehungen zu einem totalitären staat wie saudi arabien unterhält und das treiben dieses staates, der maßgeblich für die ausbreitung der wahabitischen ideologie verantwortlich ist, einfach kritiklos hinnimmt, kann man sich eben nicht gleichzeitig beschweren, dass deren steinzeit-islam immer populärer wird. dabei müssten die für ihre weltweite finanzierung wahabitischer indoktrinationsstätten und die unterstützung diverser terrorgruppen (deren ideologie ja außerdem ein offshoot des saudischen islam ist) von vorne bis hinten sanktioniert werden.

Da muss ich Clarence zustimmen. Der Export des Wahabitismus durch SA nach Europa muss unterbunden werden. Leider sitzen die Saudis auf einer Menge Öl, sonst würde dieser Staat niemanden interessieren.
 

pabeluga

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Genau das ist doch der Punkt. Man muss das Problem an der Wurzel packen und nicht Individuen aufgrund ihrer Bekleidung in die Ecke stellen, die dadurch noch mehr ausgegrenzt werden und folglich weniger Perspektiven haben und somit vermutlich eher zum Extremismus/Islamismus neigen (nicht die Frauen, aber die Söhne/Neffen etc.). Genau diese unsägliche Debatte führt doch im Moment dazu, dass sich noch viel mehr verschleiern und der Absatz von Burkinis stark steigt (Trotzreaktion). Diese Menschen verteidigen gerade unsere Freiheiten hier in Europa und das ist gut so.
Dass Niqab/Burka in anderen Ländern ein Instrument der Unterdrückung sind, ist ja keine Frage. Aber doch nicht hier in Europa.
 

--Cha\/ezz--

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Genau das ist doch der Punkt. Man muss das Problem an der Wurzel packen und nicht Individuen aufgrund ihrer Bekleidung in die Ecke stellen, die dadurch noch mehr ausgegrenzt werden und folglich weniger Perspektiven haben und somit vermutlich eher zum Extremismus/Islamismus neigen (nicht die Frauen, aber die Söhne/Neffen etc.). Genau diese unsägliche Debatte führt doch im Moment dazu, dass sich noch viel mehr verschleiern und der Absatz von Burkinis stark steigt (Trotzreaktion). Diese Menschen verteidigen gerade unsere Freiheiten hier in Europa und das ist gut so.
Dass Niqab/Burka in anderen Ländern ein Instrument der Unterdrückung sind, ist ja keine Frage. Aber doch nicht hier in Europa.

Das ist doch reichlich naiv. Natürlich wird es hier auch Männer geben, die ihre Frauen und Kinder zwingen so etwas zu tragen.
 

Clarence Boddicker

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Moshe Sebbag, the rabbi of the Grand Synagogue of Paris, announced this week that he supports the French ban on burkinis, the modest swimwear some Muslim women wear to cover up on the beach.

Wearing a burkini, he said, is not “innocent” and it sends a message.

But, we ask Sebbag, what difference exactly is there between the garb Orthodox Jewish women wear to the beach than the burkinis that some Muslim women wear?
http://forward.com/sisterhood/34838...ear-to-the-beach-is-no-different-from-a-burk/

Hätte man sich ja denken können, dass es da ein entsprechendes Pendant gibt. Interessiert die Franzosen aber nicht. Und wer das verbieten will, ist selbstverständlich Antisemit. Bei Frankreich will ich seit geraumer Zeit echt einfach nur noch abkotzen.
 

SirJackson

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Genau das ist doch der Punkt. Man muss das Problem an der Wurzel packen und nicht Individuen aufgrund ihrer Bekleidung in die Ecke stellen, die dadurch noch mehr ausgegrenzt werden und folglich weniger Perspektiven haben und somit vermutlich eher zum Extremismus/Islamismus neigen (nicht die Frauen, aber die Söhne/Neffen etc.). Genau diese unsägliche Debatte führt doch im Moment dazu, dass sich noch viel mehr verschleiern und der Absatz von Burkinis stark steigt (Trotzreaktion). Diese Menschen verteidigen gerade unsere Freiheiten hier in Europa und das ist gut so.
Dass Niqab/Burka in anderen Ländern ein Instrument der Unterdrückung sind, ist ja keine Frage. Aber doch nicht hier in Europa.

Wer verteidigt was?

Können wir hier mal konkret werden:

Ich würdet also Burkas und Co. auch in öffentlichen Einrichtiungen erlauben, sehe ich das richtig? Auch in öffentlichen Ämtern?
 

Babastyle

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Eine Sache ist klar, ein komplettes Verbot ist absolut sinnlos, weil das die Gesellschaft noch weiter spalten wird. Außerdem kann ein x-beliebiger Mensch auch den ganzen Tag mit einer Donald Trump Maske rumlaufen und keiner würde was sagen.
In öffentlichen Ämter kann man darüber diskutieren, da bestimmte stellen haben eine Vorbildsfunktion haben. Eine Burka zu tragen sollte kein Vorbild darstellen, jedoch sollte es kein Verbot geben! Es sollte einfach klar sein, dass sowas nicht stattfinden kann. Wenn man eine Bewerbung an eine Stelle schickt, und man passt nicht zu Stellenbeschreibung bekommt man ja auch eine Absage. Warum soll man extra ein Verbot erlassen für ca. 1000 Leute um ein Statement zu setzen? Schwachsinn!
Ein Burkini dagegen ist etwas völlig anderes. Warum soll es verboten sein, sich zu bedecken und damit zu schwimmen? Was ist wenn man es aus Scham tun würde?
 

Mr Okamoto

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Die herren der schöpfung sollten mal lieber lernen ihre triebe im zaum zu halten, anstatt frauen, unter dem vorwand der "religion", zu unterdrücken.

Europa muss sich nicht anpassen...
 

--Cha\/ezz--

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Martin Lejeune, Hamas-Fan, Erdogan Apologet und seit kurzem via Facebook zum Islam konvertiert hat heute Abend wohl zufiel eingeschmissen:

 
F

Farmer187

Gast
hab jetz nich nachdem gatestone institute gegoogled, aber allein der erste artikel:

Es mag ihnen endlich angefangen haben zu dämmern, dass das schwedische Schweden bald für immer verloren sein und in vielen Bereichen von einem Nahost-Zustand ersetzt werden wird, in dem unterschiedliche Immigrantengruppen (hauptsächlich Muslime) einander bekriegen sowie Krieg gegen die Schweden führen.

ahaahahahahaahah was zum F***
 

Ceza

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zu Nina Rosenwald

https://www.thenation.com/article/sugar-mama-anti-muslim-hate/

The Rosenwald Family Fund has provided at least $100,000, for example, to the Golan Fund, an initiative of the Israel Land Fund that aims to increase the “Jewish presence” in Israel’s Galilee region and the occupied Golan Heights by “obtain[ing] more of that [Arab] land for agricultural use,” according to its website. Extending its influence across the Green Line, the Rosenwald Family Fund has also provided financial support to the College of Judea (now Ariel University Center of Samaria) in the Israeli mega-settlement of Ariel; the Beit El yeshiva, a religious nationalist school situated in a West Bank settlement that instructs students to disobey government orders to abandon illegal settlement outposts; and to the Central Fund for Israel, a New York City–based nonprofit that serves as a major funding artery between American-based donors and the hardcore settlements of the West Bank.

As Islamophobia consumes broad sectors of America’s pro-Israel community, leading Israel advocacy groups are dispatching anti-Muslim speakers to college campuses across the country. Chief among them is StandWithUs, an organization that Danny Ayalon, Israel’s deputy foreign minister, says his government uses to “amplify our power.” In May StandWithUs sent Rosenwald beneficiary Jasser to appear beside a cast of neoconservative activists at a University of California, San Diego, event dedicated to condemning established human rights groups. Earlier in the year, StandWithUs dispatched Nonie Darwish, an ex-Muslim convert to evangelical Christianity who calls Islam “a poison to our society,” to speak at the University of New Mexico.
 
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