Standardantwort
Ich denke trotzdem eher es ist mangelnde Bildung und generelle Blödheit.
Naja, Idioten gibt es auf beiden Seiten des Spektrums. Der Behindertenquotient wird beim Schild & Schwert Festival auch nicht höher sein als im nächsten autonomen Zentrum. Überhaupt halte ich die Pathologisierung politischer Gegner, als gäbe es nur eine richtige Meinung und der andere wäre einfach zu dumm oder gestört um ihr heiliges Licht zu sehen, für ziemlich kindisch. In dieser Einsicht würde ich übrigens den Kern der Rechten sehen: Dass es eben keine universelle Heilsideologie gibt, eine richtige Wahrnehmung der Welt vielleicht aber nie eine einzige richtige Art und Weise, ihre Probleme zu lösen. Aus dieser Einsicht erwächst die Ablehnung globalisierender Tendenzen in der nationalen Politik, die Trauer um den Verlust regionaler Kulturformen zugunsten globaler (internetbasierter) Kulturformen, und die Skepsis gegenüber Menschheitsideologien, die die Einheit der Spezies statt ihrer Vielfalt betonen.
Dann nenn's halt rechtsextreme, wenn du dann glücklicher bist.
Ich würde den Begriff "rechts" oder auch "rechtsradikal" bevorzugen. Nun will ich nicht über Definitionen streiten aber politischer Extremismus, unabhängig von welcher Seite, bezeichnet doch eigentlich die Tendenz, Meinungen von außerhalb des eigenen Lagers (Extrems) nicht anzuhören oder gar zu unterdrücken. Das trifft auch mich ebensowenig zu wie auf meine Freunde - eher auf Face & Co.
Dazu müsste der Typ real sein. Kapierst du nicht, das der Account komplett Fake ist? Da is keiner durch ghost dog auf mzee gelandet...sag mal...
Solche Arthousefilme sind eigentlich ziemlich beliebt in der neurechten Szene - Studenten halt.
Ghost Dog ist natürlich auch ein Remake von Pierre Melvilles
Le Samourai, von dem man schon sagen kann, dass er einen rechten Mindset beschreibt - der einsame spirituelle Krieger, Abbild einer ehrenhaften Tradition, in einer dekadenten, materialistischen Welt und so. Insofern ist auch
Ghost Dog rechts. Ist aber auch egal, ich habe hier schon vor Jahren hin und wieder gelurkt. Diskussionen sind interessanter als die redaktionellen Reviews zu vielen Platten. Angemeldet hatte ich mich zur Diskussion um Murmels letztes Album.