Canberra (AP) Ein australisches Gericht hat der Geschlechtsumwandlung eines 13-jährigen Mädchens zugestimmt. Die Jugendliche, die von ihrem zwischenzeitlich verstorbenen Vater wie ein Junge aufgezogen wurde, kann sich nach dem Urteil nun einer Hormonbehandlung unterziehen.
Operieren lassen darf sich «Alex» - wie das Mädchen in den Gerichtsakten genannt wird - aber erst, wenn sie volljährig ist. Bis dahin erhält sie Östrogen und Progesteron, die verhindern, dass die Pubertät einsetzt. Wenn Alex 16 ist, soll ihr Testosteron verabreicht werden. Dies bewirkt beispielsweise, dass der Stimmbruch einsetzt.
Die Psychiaterin Louise Newman begrüßte das Urteil. Für den Teenager sei es unzumutbar, die weibliche Pubertät durchzumachen, sagte die Vorsitzende des Königlich Australischen und Neuseeländischen Psychiatrie-Kollegs.
Operieren lassen darf sich «Alex» - wie das Mädchen in den Gerichtsakten genannt wird - aber erst, wenn sie volljährig ist. Bis dahin erhält sie Östrogen und Progesteron, die verhindern, dass die Pubertät einsetzt. Wenn Alex 16 ist, soll ihr Testosteron verabreicht werden. Dies bewirkt beispielsweise, dass der Stimmbruch einsetzt.
Die Psychiaterin Louise Newman begrüßte das Urteil. Für den Teenager sei es unzumutbar, die weibliche Pubertät durchzumachen, sagte die Vorsitzende des Königlich Australischen und Neuseeländischen Psychiatrie-Kollegs.