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Und wieder bricht die Apokalypse über die Menschheit herein... doofe Atomwaffen, also ehrlich.
Regisseur Romolo Guerrieri - aus dem Clan der Girolamis - pfiff auch hier zusammen mit seinem Schreiber Roberto Leoni auf sämtliche Logik, was im Prinzip nix neues ist und auch den geneigten Fan nicht im geringsten stört. So ist zwar die Welt zerstört, aber die Moto-Guzzis piccobello geflegt, die Enduros knattern im Wüstenwind und die Autos haben ebenfalls noch genug Benzin - die Ölpumpen fördern also noch! Strom gibts in Massen (Danke, Atomzeitalter!), Hunger leidet auch niemand (ok, fast niemand), die Frisur hält bei jedem Wetter, die Klamotten frisch gewaschen - also, auf Annehmlichkeiten muß man auch in der Endzeit nicht verzichten. Die Radioaktivität hält vor der Schloßtür inne, das Pack davor scheint verseucht - sieht dennoch knackig aus. Aber die High-Society darbt gelangweilt vor sich hin und muß sich beschäftigen. Hier mit Jagd auf die Untermenschen, auch Pack, Ziele, Beute genannt. Ist klar, beim drohenden Untergang der Menschheit achtet man nicht so sehr auf die Fortpflanzung bei der eigenen Rasse, sondern fördert vielmehr die Ausrottung. Für die Untermenschen ist der Zug abgefahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Züge - man stelle sich vor - fahren auch noch. So werden die Opfer, nennt sie Schlachtvieh, direkt zur Wüste kutschiert, wo die Jäger mit Namen Hydra, Erasmus von Mike, Diana oder Melvin bereits auf sie warten. Unter den menschlichen Lämmern auch Oberelektriker Alan, der zusammen mit seiner Frau aus dem Trupp der Verseuchten ausgestoßen wird. Sie wird vergewaltigt und getötet, er für tot gehalten. Aber Sam, der alte Haudegen, zieht Alan aus den Fluß, hegt und pflegt ihn, um ihn dann schließlich mit Armytraining für die große Abrechnung fit zu machen. Die endet, wie sie enden muß: ohne Höhepunkte, im Namen des Gesetzes....
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