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Vollständige Version anzeigen : Nachruf den Münchnern / 2 Sprayer aus München tödlich verunglückt



Temper
03-08-2001, 11:41
Zwei Graffiti-Sprayer von Intercity getötet


München (dpa) - Zwei Graffiti-Sprayer sind in der Nacht in München von einem Zug erfasst und getötet worden. Die beiden 19 und 20 Jahre alten jungen Männer waren laut Polizei gerade damit beschäftigt, die Wände einer Unterführung im Stadtteil Sendling zu besprühen, als der ICE heranraste. Die beiden bemerkten den Zug offenbar noch und versuchten zu flüchten. Der Lokführer erlitt einen schweren Schock. Die Bahnstrecke war mehr als drei Stunden gesperrt

DikKknN
03-08-2001, 11:44
R.I.P.

UDU
03-08-2001, 12:11
Zwei Sprayer, 19 und 20 Jahre alt, hatten die Wand einer Unterführung in S. bearbeitet als der Intercity aus Richtung Salzburg sie erfaßte. Sie hatten den Zug zu spät bemerkt.
Die Notbremsung durch den Lokführer hatte den Tod nicht verhindern können.

Ich bin stark betroffen.

Mein Mitgefühl gilt nicht nur den Opfern und deren Angehörigen, sondern auch dem Lokführer und denen, die die Körper der Sprayer zu bergen haben. Diesen Anblick wird man nicht wieder los.

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch bitten, mir Fotos von Sprayern zuzuschicken, die ums leben gekommen sind. ich plane eine Erinnerungssseite auf unserer Homepage zu machen.
Udu

synapsta1
03-08-2001, 12:45
Only the best die young.

Stratege
03-08-2001, 12:46
welch dämlicher prollspruch...

six8er
03-08-2001, 12:58
scheisse das ist ja echt krass die beiden tun mir leid.....so kann mann auch gute leute verlieren:(

Temper
03-08-2001, 14:14
ob gute oder nicht gute spielt eigentlich keine Rolle ,sowas würd ich net mal jemandem wünschen der mich z.B. gecrosst hat,oder 'nem BGSler der mich auf den Schienen verfolgt..........

MichaelKnight
03-08-2001, 15:17
tod is das falsche ende von diesem spiel! egal für wen.

und ausserdem: wer im bahngelände rumhüpft, sollte sich auch mal damit beschäftigen, wie der kram funktioniert, was die signale bedeuten und so kram, welche schiene in welche richtung fährt...

tapeterrorist
03-08-2001, 15:50
Scheiße , mein Vater hats mir heut beim Mittagessen gesagt , er hatte's im Radio gehört , hat mich ziemlich geschockt , vor allem , da bei uns in der Nähe erst so was ähnliches passiert is ...

mAxsteel_132
03-08-2001, 16:39
ist wirklich kein schöner anblick sowas,ich glaub unser bahnhof ist einer der hauptanzugspunkte für selbstmörder...:(

stimmt wohl,man sollte mal drüber nachdenken und überlegen,ob es sich lohnt,für dieses ding wirklich sein leben aufs spiel zu setzen...das ist kostbar!!!

trotzdem tun mir alle leute leid,die mit der oder ähnlichen sachen was zu tun haben und darunter leiden!

pees...

Temper
03-08-2001, 17:01
....und ich kenn einen der an den mörderischsten Stellen unsrer tagsüber die Hecken schneidet...........Udu,den kennst du auch....

Beatmischa
03-08-2001, 18:53
mann, mann... habs auch vorhin auf SWR3 gehört...

R.I.P. !

Pyton
03-08-2001, 21:12
ursprünglich geschrieben von Stratege
welch dämlicher prollspruch...

genau so is es.
Wie kann man nur sowas dämliches vom stapel lassen!!!!
Durch solche sprüche werden ziemlich viele leute angeheizt.

illegal n´malen is ja schön und gut(oder auch nicht)
aber is des das wirklich wert.

Die jungs waren gerade mal 19/20, da is des Leben schon ziemlich früh vorbei...

Ist der Fame es wirklich wert für zu sterben, frag ich mich??????

UDU
03-08-2001, 22:05
Anbei den Bericht der Welt München, der sich mit meinen Infos ziemlich deckt:
Zwei Sprayer von Zug erfasst und getötet

Die beiden jungen Männer sind in der Szene bekannt - Polizei befürchtet Erinnerungs-Graffitis



Von Gregor Staltmaier

München - Zwei Graffiti-Sprayer sind in der Nacht zum Freitag an einer Bahnunterführung in München von einem Zug erfasst und getötet worden. Ein 19-jähriger Deutscher und ein 20 Jahre alter Türke hatten kurz vor Mitternacht ein Graffiti mit der Aufschrift "she" an die Pfeiler der Ganghoferbrücke im Stadtteil Sendling gesprüht, als sich ihnen der in Richtung Salzburg fahrende Regional-Express näherte. Der Zug, der mit etwa 100 Stundenkilometern unterwegs war, erfasste die beiden jungen Männer jedoch nicht direkt vor den Graffiti, sondern mehrere Meter davon entfernt. "Vermutlich sind die beiden in Panik geraten und wollten vor dem Zug fliehen", erklärte Wolfgang Wenger, Pressesprecher der Münchner Polizei. "Der Lokführer sah einen der Männer noch im Augenwinkel, dann hörte er einen Schlag und zog die Notbremse."

Die Berufs- und die Freiwillige Feuerwehr aus München, die mit etwa 30 Mann ausgerückt waren, konnten die beiden Männer nur noch tot bergen. Die viergleisige Bahnstrecke war für mehr als drei Stunden gesperrt.

Der 38-jährige Lokführer erlitt einen schweren Schock. Er wird, ebenso wie die Eltern der beiden Sprayer vom Kriseninterventionsdienst des Arbeiter Samariter-Bundes (ASB) betreut: "Wir versuchen, dem Lokführer die Anspannung zu nehmen. Der Betroffene muss das Unglück in Ruhe rekapitulieren können", erklärt Roland Herzog vom ASB. Besonders tragisch: Für den Lokführer war dies bereits der zweite Unglücksfall innerhalb eines Jahres.

In der Münchner Sprayer-Szene war der 19-Jährige Deutsche der Polizei bereits als "prominentes" Mitglied bekannt. "Der Mann ist uns zum ersten Mal 1996 aufgefallen", erklärt Roland Steitz von der Koordinierungsgruppe für Graffiti-Delikte. Der 19-Jährige gehört, ebenso wie der 20-jährige Türke zur großen Münchner Graffiti-Gruppe "Da Midnight Adventure", kurz "DMA". Seit 1997 legt ihr die Polizei rund 168 Taten mit einem Gesamtschaden von rund 180 000 Mark zur Last.

Offenbar versuchten die Männer mit diesem Graffiti, das sie an einer besonders gefährlichen und schlecht zugänglichen Stelle angebracht hatten, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern: "Mit einem solchen Graffiti macht man sich in der Szene einen Namen." Nach dem Tod der beiden jungen Männer befürchtet die Polizei nun viele "In Memory"-Graffitis, die von anderen Mitgliedern der DMA-Gruppe zur Erinnerung an die beiden Sprayer an öffentiche Wände gesprüht werden.

UDU
03-08-2001, 22:16
Persönliche Anmerkungen:
In der Münchner Sprayer-Szene war der 19-Jährige Deutsche der Polizei bereits als "prominentes"
Mitglied bekannt. "Der Mann ist uns zum ersten Mal 1996 aufgefallen", erklärt Roland Steitz von der
Koordinierungsgruppe für Graffiti-Delikte. Der 19-Jährige gehört, ebenso wie der 20-jährige Türke zur
großen Münchner Graffiti-Gruppe "Da Midnight Adventure", kurz "DMA". Seit 1997 legt ihr die Polizei
rund 168 Taten mit einem Gesamtschaden von rund 180 000 Mark zur Last.

Es bleibt abzuwarten, ob das wieder heiße Luft ist, wie in Würzburg oder Mannheim; denn selbst wenn es deren "tag" gewesen wäre, müssen nicht zwangsläufig alle diese "tags" von ihnen ausgeführt worden sein.

Es bleibt auch abzuwarten, ob die Summe der Schäden richtig ist, schließlich hat die Bahn schon mehrfach für Waggons doppelt abkassieren wollen, hat Schäden falsch zugeordnet und die Reinigungskosten nicht nachvollziehbar aufgelistet, so daß die Landgerichte die Forderungen krass zusamamenstrich.

Es wäre wünschenswert, wenn sich die SOKO Graffiti endlich mal sachkundig macht, Reinigungs- u. Wartungsunterlagen sofort als Beweismittel vorlegen läßt und Strafantrag wegen Betrug gegen faule Bahner stellt, wenn sich die Angaben nicht bewahrheiten, statt in uralt- Lexika von Prof. Kreutzer herzumzudocktern.

Offenbar versuchten die Männer mit diesem Graffiti, das sie an einer besonders gefährlichen und
schlecht zugänglichen Stelle angebracht hatten, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern: "Mit einem
solchen Graffiti macht man sich in der Szene einen Namen." Nach dem Tod der beiden jungen
Männer befürchtet die Polizei nun viele "In Memory"-Graffitis, die von anderen Mitgliedern der
DMA-Gruppe zur Erinnerung an die beiden Sprayer an öffentiche Wände gesprüht werden.

Wenn die Memory Graffiti das Einzige ist, was der BGS befürchtet, dann lebt er ziemlich sorgenfrei!
Ziemlich gefühlsarme Ansage! ARMES DEUTSCHLAND!

Udu

paranoid
03-08-2001, 22:34
ein schwerer schlag für münchen... das mein ich ernst, es sind aber ned nur die maler die mir leid tun, auch der lokführer hat des ned verdient... Rest In Peace! wir werden euch vermissen...
peace!

TWISTER
04-08-2001, 12:45
Wenn überhaupt Gründe zum Sterben
gibt dann nicht diesen!

Sinnloser kann er nicht sein!

Doch man muss sich auch Fragen, warum man sich
als Writer keine Grenzen setzt und in der Betriebs-
zeit ein fast unbegehbares Territorial betritt, sein
Leben aufs Spiel setzt, nur um sich irgendwelchen
Adrenalinstößen auszusetzen. Sicher gibt es dafür
auch andere Methoden!

Traurige Aktion!

Erinnert mich auch an Fälle in Magdeburg
Berlin oder Frankfurt!

Verhindern kanns leider nie Jemand!

TWISTER

.

Hi ich bin ein Cop
04-08-2001, 13:05
aber trotzdem: ich kann mir die anlage net so ganz vorstellen wenn die so unzugänglich war , warum führt dann der zug direkt daneben her dass man sich anscheinend nicht mal an di e mauer hätte pressen können um sich zu schützen. dennoch scheint sie ja doch gut zu sehen zu sein. nicht desto trotz: es tut mir sehr leid, nicht nur weil es writer waren auch so. sowas verdient eigtl. keiner! deswegen ist es schwer zu verkraften (vor allem für die familie und den lockführer)!

und diese pietätlosen kleinen scheisser von der Polizei sollen sich blos ernsthaften dingen zuwenden (strecken sicherer zu machen) und net nur an memory-pieces denken!!!

Der Mann mit der Pistole.

Kobärsönlich
04-08-2001, 13:59
wie soll man denn graffity bitte sonst machen???

"das wars nich wert..." blablabla... KLAR is es VERDAMMT TRAURIG, dass die beiden gestorben sind, aber GRAFFITY is nich nur legal ohne jegliches risiko malen sondern es geht um FAME! und wer illegal malt und an solchen stellen, der WEIß was er riskiert... also

RUHET IN FRIEDEN, aber nich son gelaber "das hätte nich sein müssen..." - es IST passiert... also...

danke.

six8er
04-08-2001, 14:04
es steht ein grosser schock für die familie aber auch für denn zuführer ist ja klar das mann mit ne hohe geswindigkeit net anhalten kann.aber die beiden hätten sich doch an die seite der line oder so sich gegen die mauer oder so pressen können ....RIP.....mir ist es auch mal fast passiert mann muss halt an die anlagen ampeln öfters achten oder zumindest rücksicht auf die züge nehmen bei so ne action...so was kann schneller passieren wie mann denkt...peace

UDU
04-08-2001, 19:12
Es ist schon erstaunlich, wie man die Bevölkerung belügt:
Kameras erhöhen sie Sicherheit!
Wo denn???
Für wen oder was denn?
Man könnte meinen, daß der gesamte Sicherheitsdienst gegen den BGS Gameboy gespielt haben.

Ich hatte immer schon behauptet, daß Kameras keinen Funken mehr Sicherheit bieten,
sie registrieren zwar Täter und Schäden,
aber sie beschützen nicht,
sie trösten nicht und sie
können auch keine Gewalttäter verhaften.
Udu

synapsta1
04-08-2001, 19:46
:confused:
Was denn los???
Ich hab das doch nicht in dem Sinne geschrieben, das es gut war, dass sie für ihr Hobby/Lebnsinhalt gestorben sind!

Herr Schafft
04-08-2001, 22:55
Original geschrieben von TWISTER

...Doch man muss sich auch Fragen, warum man sich
als Writer keine Grenzen setzt und in der Betriebs-
zeit ein fast unbegehbares Territorial betritt, sein
Leben aufs Spiel setzt...


nungut,ich muss sagn,das ich die stelle nicht genau kenne,und ich sie mir auch noch nicht angeschaut hab,und des wahrscheinlich auch nicht machn werd...ich hab aber n bild gesehn,und auf dem wars mir einfach nicht ersichtlich wie man sich an dieser stelle nicht schützn kann...es sind bäume bzw gestrüpp aussenrum und die strecke is viergleisig...dieses brückendings is vielleicht um die 10-15 meter lang und soweit ich des erkennen konnt is die strecke grade.der zug kam nach zeitungsangabn auch ein gleis von der wand entfernt...ich blick einfach nicht durch...zumindest einer der beiden hatte mindestens 5 jahre erfahrung,da gerät man nicht in panik wenn ein zug 2 gleise von einem entfernt entlang fährt...das muss ein schrecklicher unfall gewesen sein,die jungs habn sich wahrscheinlich verschätzt mit der entfernung und wollten noch vor dem zug quer über die gleise...sie habn anscheinend schlichtweg pech gehabt...ein furchtbarer unfall und ein tod dem man nicht seinem ärgsten feinden wünscht.ich für meinen teil darf gar nicht drüber nachdenken,mir wird schlecht wenn ich an dieses unglück denk...münchen trauert!ruhet in frieden kollegen...niemand hats verdient für graf zu sterben,weder die aktivisten noch die geger und schon gar nicht so...:(

UDU
04-08-2001, 23:16
Es ist vollkommen belanglos, was sie hätten tun können oder was Ihr in der Situation getan hättet. Ihr seid weder in der Situation gewesen, noch kann man die Situation nachempfinden.
Entscheidend ist, daß sie durch irgend etwas oder durch irgend wen nicht aufgepaßt hatten und nun nicht mehr leben.

Zwei Leben für eine Wand, die demnächst gebufft wird und nichts wird daran erinnern, daß dafür
2 Menschen gestorben sind, die der Welt zeigen wollten, daß es sie gibt. Ein hoher Preis!
Udu

Herr Schafft
04-08-2001, 23:41
wenn du dir des posting mal durchgelesn hättest dann hättest du auch rausgelesen dass ich keinen vorschlag gemacht hab was sie hätten tun können oder ob ich es anders gmacht hätt...ich hab lediglich auf dieses "...unbegehbares Territorial... ",geantwortet und wollte damit keinen der beiden beleidigen oder ihr andenken beschmutzen...ich gehe nicht davon aus dass jeder die münchner lokalpresse gelesen hat und deswegen wollt ich einen eindruck dieses "...unbegehbares Territorial... "geben.

ich hab keine lust mir von dir irgendetwas zu unterstellen lassen,also les dir das nächstemal ein posting genauer durch bevor du in,für den verfasser,beleidigender weise drauf antwortest...das is ein tragischer vorfall der uns alle berührt hat,also lass uns bitte nicht über irgendentwas streiten,das schlimmes unheil über angehörige und betroffene gebracht hat...

UDU
05-08-2001, 00:50
@Herr Schafft
Ich hatte Dich nicht gemeint, sondern die ansprechen wollen, die meinen, ohne dabei gewesen zu sein, alles besser im Griff zu haben glauben.
Udu

jinx
06-08-2001, 05:38
..diese menschen sind leider immer schnell dabei. wenn irgendwo ein unglueck passiert, sind sie es, die natuelich alles besser gemacht haetten und am lautesten reden, vielleicht, um ihre eigene angst zu verstecken?
mir gehen so ne berichte immer ziemlich nahe. ein freund hat auf aehnliche weise den tod gefunden.
Und ich kann nur sagen, seid froh, das ihr nicht in so ner situation gewesen seit, wie ihrs hier immer diskutiert und wo ihr alles besser gemacht haettet. ich kann nur sagen: ihr haettet genau den gleichen fehler gemacht. und wenns nicht euch getroffen haette, haetten euch die bilder von euren freunden, dies anstatt euch getroffen hat, jede nacht wachgehalten. ich hab das selber erlebt und erlebs zZt immernoch, und ich wuensche es euch nicht.
ihr waeret alle genauso vom zug erfasst worden, egal was ihr hier besser gemacht haben wollt. Und die, die hier am lautesten dikutieren.... ihr waert die allerersten gewesen. hoert euch mal beim reden zu...
friede

UDU
06-08-2001, 19:15
www.hiphophamburg.de
Udu

LUI
06-08-2001, 20:02
..

Pyton
06-08-2001, 20:32
ich empfinde tiefes Mitgefühl und Hochachtung UDU gegenüber, sie hat wie immer mit dem Nachruf die richtigen worte gefunden...

Pyton:( :( :( :( :( :( :(

HDCHRIS
06-08-2001, 22:23
Ja,die richtigen wort wurden gesagt!
In unserem herzen leben sie weiter!
Ich kann nicht mehr sagen,als es dieser text von udu ausdrückt!

peace be with u...

..chris

jinx
07-08-2001, 00:34
Musst du jetzt auch noch hier anfangen um dich zu treten?
meine fresse...

Hi ich bin ein Cop
07-08-2001, 16:27
Da ich mich eigtl. nicht angesprochen fühle hoffe ich dass nicht etwa mein beitrag gemeint war, der hier breitgetreten wird. da ich die strecke ja net kenne, kann ic ja net sagen wie das passiert sein muss. ich meinte dass so wie der Herr Schafft; das ich das net ganz verstanden habe aus den wenigeren infos. also sagt über wen ihr redet! und wie gesagt sowas kann, leider Gottes, JEDEN treffen.

er Mann mit der Pistole.

Hi ich bin ein Cop
07-08-2001, 16:47
...

Der Mann mit der Pistole.

Erazor
07-08-2001, 17:06
Verflucht tragisch. Sowas lässt einen an dem was man macht schon zweifeln.
Ich hab neulich einen Bericht darüber auf RTL gesehen und die haben einen solchen Müll verzapft. Wie schon gesagt Armes Deutschland.

UDU
07-08-2001, 23:28
Die Mutter hat sich zu Wort gemeldet und über die Presse das Wort an die Writer gerichtet, sie mögen sich nicht in Gefahr begeben.......

Ich hatte an die Süddeutsche Zeitung einen Brief geschrieben, weil mich die Art, wie und was von denen geschrieben wurde, nervte, weil es wieder mal Vorurteile sind, die zum x. Mal bundesweit voneinander abgeschrieben wurde.
Eine Kopie und den Zeitungsausschnitt schickte ich an Brücke e.V.
Julia Schneider beginnt jetzt in München mit einem Projekt, was den Täter- Opfer- Ausgleich mit Sprayern durchführen soll und die sich Gedanken macht, wie man dieses Projekt noch verbessern kann.
Sie sucht übrigens Sprayer aus München, die Lust haben, einen Work- Shop zu gestalten.

Hier ihr Leserbrief:


Zum Artikel: "Polizei rechnet mit Graffiti - Welle" vom 06.08.01

In ihrem Artikel über den tragischen Tod zweier Graffiti - Sprüher vom letzten Freitag schrieb Astrid Becker davon, dass die langjährige Diskussion über die Freigabe von legalen Flächen für graffitibegeisterte junge Menschen anlässlich dieses Vorfalls wieder aufleben werde.
Tut sie das wirklich und wenn ja, wo wird diese Diskussion geführt? - Aufgrund dieses Artikels entsteht m.E. jedenfalls eher das Bild von jugendlichen "Kicksüchtigen" und Unbelehrbaren: Junge Menschen, die sich weder durch die erhöhte Präsenz der Polizei bzw. des BGS noch durch hohe zivilrechtliche Forderungen davon abhalten lassen, ihre Bilder im öffentlichen Raum illegal darzustellen. Außer Zweifel wird in dem vorliegenden Artikel auch gelassen, dass es sich bei den Sprühern generell um Verächter von legalen Angeboten handelt.
Weshalb also sollte eine derartige Diskussion geführt werden? - Vielleicht weil sich die Frage nach dem "warum" aufdrängt, die Zweifel an dem pauschalen Bild einer kicksüchtigen, renitenten Jugend aufwirft? Oder weil es eine Tatsache ist, dass die zwei legalen Flächen, die der gesamten writerszene in München zur Verfügung gestellt werden (Tumblingerstrasse und Feierwerk - Hauswand) bereits mehrere Zentimeter dick übermalt sind, weil sie so stark in Anspruch genommen werden? Oder weil bei einer näheren Auseinandersetzung mit dem Thema erkannt werden müsste, dass dieses legale Angebot für eine Szene, die laut Polizeischätzung (AZ vom 4./5.08.01) ca. 2000 Jugendliche umfasst, nie und nimmer als ernstzunehmende Alternative bezeichnet werden kann? Vor allem deshalb nicht, weil es für die Graffitimaler bekanntermaßen um Ruhm, (An-) Erkennung und Kommunikation im öffentlichen Raum geht, Dinge die nicht an den hiesigen legalen Wänden zu erreichen sind, weil die dort angebrachten Bilder aufgrund des Platzmangels kurzlebiger sind als ihre illegalen Pendants.
Ein weiterer Denkansatz, der diese Diskussion entfachen könnte, bestünde in einer Betrachtung dieses Phänomens mit einer anderen Erwartungshaltung: die der selbsterfüllenden Prophezeiung. Nach Meinung Watzlawik's zieht die Ausgrenzung einer Randgruppe aus der Gesellschaft den "selbstgewählten" Ausschluss dieser Randgruppe nach sich: "Wird zum Beispiel einer Minderheit der Zugang zu bestimmten Erwerbsquellen (etwa Landwirtschaft oder Handwerk) deswegen verwehrt, weil sie nach Ansicht der Mehrheit faul, geldgierig und vor allem‚ volksfremd' sind, so werden sie dazu gezwungen, sich als Trödler, Schmuggler, Pfandleiher und dergleichen zu betätigen, was die abschätzige Meinung der Mehrheit ‚klar' bestätigen wird." (Watzlawik, Anleitung zum Unglücklichsein) - Möchte man also das Gegenteil erreichen, erforderte dies die Integration dieser ‚Randgruppe' in unserer Gesellschaft, z.B. über das Bereitstellen von legalen Flächen. Dies wiederum könnte dazu führen, dass Graffitimalerei eines Tages so normal werden würde wie es heutzutage ist, die minderjährigen Freunde/innen seiner Kinder im eigenen Haus übernachten zu lassen. Und angesichts von soviel Normalität würde schließlich auch kein Jugendlicher mehr auf die Idee kommen, sein Leben auf's Spiel zu setzen - die Unbelehrbaren ausgenommen.
Julia Schneider, Dipl. SozialPäd.,
Angestellte bei der
BRÜCKE e.V. München
im Projekt Graffiti München (ProGraM)
Einsteinstr. 92
81675 München

TWS12ER
07-08-2001, 23:51
Angeblich soll Ismael zum ersten mal beim
sprayen dabei gewesen sein.
Ausserdem verstehe ich nicht, wie das passieren
konnte. Thomas, der seit 4 Jahren (!)
aktiv malt, gerät nicht in panik, wenn ein Zug
anrollt. Vorallem standen sie direkt am ende des Tunnels, zwei Schritte von einem Vorsprung entfernt, hinter dem sie sich locker hätten verstecken können.
Die Pieces waren noch nicht ganz fertig, und die
rennen quer über die vier gleise auf der flucht
vor einem zug ?! Nein, ich glaube nicht, dass sie
vor dem ZUG wegrannten oder durch diesen starben.

Mein Beileid geht an die Angehörigen
und Freunde.

R.I.P

Herr Schafft
08-08-2001, 00:03
ich weis ja nicht ob du aus münchen kommst...aber von welchen 2(??) pieces redest du?...ismael war zum ersten mal dabei?woher hast du das?nicht das ich es besser wüsste,aber woher hast du das?...

UDU
08-08-2001, 02:50
[QUOTE]Original geschrieben von TWS12ER
Angeblich soll Ismael zum ersten mal beim
sprayen dabei gewesen sein.
Ausserdem verstehe ich nicht, wie das passieren
konnte. Thomas, der seit 4 Jahren (!)
aktiv malt, gerät nicht in panik, wenn ein Zug
anrollt.

Als Moderator solltest Du den Text vom roten Balken kennen!

Vorallem standen sie direkt am ende des Tunnels, zwei Schritte von einem Vorsprung entfernt, hinter dem sie sich locker hätten verstecken können.

???

Die Pieces waren noch nicht ganz fertig, und die rennen quer über die vier gleise auf der flucht vor einem zug ?! Nein, ich glaube nicht, dass sie vor dem ZUG wegrannten oder durch diesen starben.

Es gab keine Pieces, sondern nur eines. Es wäre gut, wenn Du darüber nachdenken würdest, daß auch
Gerüchte über Tote rechtliche Konsequenzen für Hinterbliebene haben können, z.B. was zivilrechtliche Forderungen betrifft; denn die hätten die Erben zu erfüllen!

Wie sollen sie Deiner Meinung nach gestorben sein?
Du warst wohl nicht dort, oder?
Udu

Silverhaze
08-08-2001, 18:14
Original geschrieben von TWS12ER
Nein, ich glaube nicht, dass sie
vor dem ZUG wegrannten oder durch diesen starben.


genau meine Meinung! Man hört oder sieht doch nicht erst so spät den Zug, daß keine Rettungsmöglichkeit mehr besteht, oder?

Trotzdem geht mein Beileid natürlich auch in erster Linie an die Familienangehörigen, Verwandte und Freunde. R.I.P.

Silverhaze
08-08-2001, 18:17
Original geschrieben von UDU


Als Moderator ...

Moderator??????????????????

paranoid
08-08-2001, 23:30
können bitte alle laberspacken mal ihre scheißfresse halten!
alles ersinnen schwachsinniger verschwörungstheorien kleiner (zugegeben mutmaßlichen) 13-jährigen profilierungssüchtigen volltrotteln macht die beiden nicht wieder lebendig also was soll der scheiß? hört auf irgendwelchen mist zu verbreiten der sowieso niemanden nutzt, sondern allerhöchstens probleme für aussenstehenede schafft! was habt ihr anstelle von nem hirn?

UDU
09-08-2001, 01:04
Original geschrieben von paranoid
können bitte alle laberspacken mal ihre scheißfresse halten!
alles ersinnen schwachsinniger verschwörungstheorien kleiner (zugegeben mutmaßlichen) 13-jährigen profilierungssüchtigen volltrotteln macht die beiden nicht wieder lebendig also was soll der scheiß? hört auf irgendwelchen mist zu verbreiten der sowieso niemanden nutzt, sondern allerhöchstens probleme für aussenstehenede schafft! was habt ihr anstelle von nem hirn?

Danke
Udu

UDU
09-08-2001, 02:05
Wenn Ihr rausgeht, um illegal zu malen, seid Ihr so von Euch überzeugt, daß es schon klappen wird, bis es dann nicht mehr klappt.
Der Tod ihres Kindes ist das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Sie stirbt ein Stück mit ihrem Kind. Es bleibt eine Lücke. Man kann alle Fotos verbannen, aber es nützt nichts, denn jeder leere Stuhl weckt Erinnerungen.
Noch schlimmer ist es, wenn man beteiligt war. Ich mag gar nicht daran denken, wie es sein müßte, schuldig am Tod eines Menschen zu sein.

Damit Ihr mal mitkriegt, was KIT leistet, habe ich den Artikel reingesetzt
Udu

"Schweigen ist oft die beste Hilfe"

KIT gibt rund um die Uhr psychologischen Beistand nach Unfällen

Von Gregor Staltmaier

München - Der Lokführer des Regionalexpress München-Salzburg sitzt erstarrt in seinem Führerhaus und weint. Wenige Minuten zuvor, kurz vor Mitternacht, waren ihm zwei Sprayer vor den Zug gelaufen. Die beiden jungen Männer, erst 19 und 20 Jahre alt, waren sofort tot. Der Lokführer kann das eben erst Geschehene nicht fassen.
Für Roland Herzog sind Bilder dieser Art an der Tagesordnung. Der 27-jährige Sozialpädagoge arbeitet ehrenamtlich beim Kriseninterventionsteam (KIT) des Münchner Arbeiter-Samariter-Bundes, und wurde neben Rettungsdienst und Feuerwehr zu diesem Unglücksfall am 2. August in München gerufen - um psychologische Hilfe zu leisten: "Bei diesem Einsatz war es besonders wichtig, dem Lokführer Ruhe zu ermöglichen", erklärt Herzog. Sein Kollege Peter Zehentner, der das KIT seit 1999 leitet, ergänzt: "Bei einem Einsatz, bei dem sich ein junger Mann das Leben nahm, saß ich seiner Lebensgefährtin drei Stunden gegenüber und wir haben geschwiegen. Das kann oft die beste Hilfe sein."

Gegründet wurde das KIT 1994 von Mitarbeitern des Rettungsdienstes unter Leitung von Diakon Andreas Müller-Cyran. Zur Zeit arbeiten 42 ehrenamtliche Helfer beim Münchner Team. Zu den häufigsten Einsätzen gehören die Betreuung von Angehörigen und Opfern nach Unfällen sowie die Überbringung von Todesnachrichten. "Wenn man vor der Haustür steht, ist man wahnsinnig angespannt, schließlich bricht für die Familie in wenigen Augenblicken die Welt zusammen", erzählt Zehentner.

Die Tätigkeit des KITs versteht Zehentner als präventive Maßnahme gegen die so genannte posttraumatische Belastungsstörungen, also schwere gesundheitliche Folgeschäden im psychischen Bereich, die durch ein traumatisches Ereignis ausgelöst werden. Die Krisen-Helfer sehen sich jedoch nicht als Psychologen. Ihre Aufgabe sei es vielmehr, Menschen in schweren Stunden nicht allein zu lassen.

Um als KIT-Mitarbeiter mit dem weißen VW-Bus mit der Aufschrift "Krisenintervention" auszurücken, müssen die Helfer eine 120-stündige Schulung in Psychotraumatologie und Gesprächsführung durchlaufen und anschließend im Team hospitieren. Was die Helfer, die verschiedenste Berufe ausüben, eint, ist ihre Erfahrung mit der Notfallmedizin. So arbeiten alle Helfer aktiv im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr.

Alle zwei Wochen treffen sie sich zur Dienstbesprechung und zur so genannten Supervision. Fortbildungen wie beispielsweise mit der Trauma-Ambulanz der Universität München sind Pflicht. "Viele Einsätze nagen schon an einem", sagt Zehentner nachdenklich.

Etwa 370-mal sind die KIT-Helfer in diesem Jahr ausgerückt und haben dabei rund 800 Personen betreut. Alarmiert werden sie bei Notfällen über Funk von der Rettungsleitstelle. Die Bereitschafts-Schicht des diensthabenden Helfers dauert 24 Stunden. Zu ihren Einsätzen tragen die Helfer weiße Hose und roten Anorak, wie ein Notarzt. Jedoch mit einer anderen Aufgabe: Sie leisten Erste Hilfe für die Seele.

Dass die Hilfe für die Opfer kostenlos ist, versteht sich für Peter Zehentner von selbst. Die Helfer erhalten lediglich eine geringe Aufwandsentschädigung. "Wenn Angehörige später zu mir sagen, vielen Dank, dass Sie mit mir geschwiegen haben, ist das mehr wert als alles Geld."

CanvasCanword
09-08-2001, 10:13
Respekt


für die ehrenamtlichen Helfer.

*BombMarley*
12-08-2001, 11:01
R.I.P.

@--}--

trickstyle
13-08-2001, 05:54
... Und selbst wenn es 1000 Gedenk Pieces an den
Münchener Bahnstrecken geben sollte, na und ?
Wem sollte es schaden wenn diese alten ,
seit Jahren zugemalten Wände dazu dienen
zwei Verstorbene zu ehren und Sie in den Mittelpunkt
der Aufmerksamkeit zu stellen?
Selbst nach deren Tod versucht die Staatsgewalt noch
ihnen das Recht auf Beachtung und Aufmerksamkeit abzusprechen .
Wer nicht in das System passt wird entweder ignoriert , oder verfolgt.

TWISTER
14-08-2001, 21:41
..ich muss meine Meinung widerufen, welche
besagt hatte, daß ich es nicht verstehen kann,
wie man dieses Territorial in der Betriebszeit
begehen kann...

Ich habe die Stelle jetzt gesehen und auch
das dazugehörige Umfeld.

Für mich gibt es einfache und logische Er-
klärung für die Frage, wie so etwas dort
an dieser Stelle passieren kann!

Die Möglichkeit der Unachtsamkeit kann
man da glaube ich ganz und gar ausschliessen!

Am Ende weiss niemand bis jetzt, wie es
wirklich passiert ist aber so, wie es der
"Starnberger Kurier" erläutert ist mir die
ganze Sache e in einziges Rätsel!?

TWISTER

Herr Schafft
14-08-2001, 22:53
wie ich schon auf seite 2 gsagt hab...des ding ist einfach übersichtlich,also dieser brückenpfeiler...ich verstehs nicht,aber ich möcht auch nicht des spekulieren anfangen was dort passiert is...

TWISTER
15-08-2001, 21:20
Damit hier keiner anfängt zu spekulieren,
schliesse ich dieses Thema zwecks der Brisanz.

Ich glaube in einem jedem Writer oder auch
"nicht" Writer erweckt dieser Unfall Mitgefühl.

Also belassen wir es dabei.

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