Vollständige Version anzeigen : Hip Hop und Reggea
Von vielen Leuten höre ich "Reggae gehört nicht zum Hip Hop !"...
Ich sehe das auf jeden Fall anderst. Für mich sind beides Bestandteile der Kultur !
Wie seht ihr das ?
PS: Warum steht das Thema unter "off topic" ???
für mich gehört zum hiphop viel mehr als nur diese "ewigen 4 elemente"
hiphop is für mich universell,
und reggae is für mich auf jeden fall teil von hiphop, weils einfach geniale musik ist, und von den themen und ansichten auch nicht sehr vom "hiphopgedanken" abweicht.
und ausserdem, wer definiert was hiphop is und was nicth. tut was ihr wollt.
oh gott, was schreib ich fürn stuss, ich sollte wieder ins bett :D
ursprünglich geschrieben von looup
für mich gehört zum hiphop viel mehr als nur diese "ewigen 4 elemente"
hiphop is für mich universell,
So ist es ! Man sollte nicht nach ungeschriebenen Gesetzten leben !
ich sollte wieder ins bett :D
Guter Gedanke ! Will auch wieder nach Hause ins Bett ! *schnüff* :(
Hier geht es doch um Reggae...
Ich finde, live kommt Reggae sehr gut. Auch wenn HipHop Bands mit Live-Band spielen gefällt mir das, weil man vielmehr das Gefühl hat, dass eswirklich musikalisch ist. Deswegen finde ich den Kurs, den z.B. die Fantas einschlagen auch sehr interessant.
versteht jemand was ich meine?
mmh, nee, ich finde dass man irgendwie auch irgendwo trennen müsste... sonst kommt nächste woche einer, dagt heavy metal is geile musik, n paar leute da kiffen auch und chilln dazu, gehört auch zu hh...
ich mag reggae, sogr sehr, aber für mich gehört es nich zu hh... ds is jetzt irgendwie nur so n neuester hype, ich denke nur 10% der leute, die jetzt reggae oder dancehall hören haben das vor jan delay, d-flame etc. nich getan, was ja im grunde nich schlimm is, aber es is eben nur ein weiterer hype...
ursprünglich geschrieben von krizzy
sonst kommt nächste woche einer, dagt heavy metal is geile musik, n paar leute da kiffen auch und chilln dazu, gehört auch zu hh...
Na, na ! Bisschen weit hergeholt !
nich weit hergeholt, wieso denn??? es kann nich einfach alles zu hh gehören was ein paar leuten gefällt... dann wärs nämlih so, dass kiffen zu hh gehört etc. und das fänd ich schon sehr traurig und bedenklich...
Vom Musikalischen her haben Rap und Reggea viel gemeinsam ! Und das lässt sich wohl kaum bestreiten !
dann bräuchte man ja kein ragga mehr... oder dancehall...
dan steckt man einfach alles unter einen hut... wozu denn noch unterscheiden???
aber der tolleranz halber sag ich mal das was immer gesagt wird damit alle zufrieden sind: zähl doch jeder dazu was er will...
Wenn man zwei Sachen unter einem Oberbegriff zusammenfasst verlieren sie dadurch doch nicht ihre eigene Identität ! Aber egal, wie Du sagst...jeder soll einfach denken wie er meint !
ja, aber das war nur einer...
hh hat sich ohne reggae entwickelt und reggae ohne hh, so what???
Selecta SlipMad
30-07-2001, 14:40
also wenn gehört hiphop zu Reggae ;)
nur ma so...hiphop hat zum Teil in Reggae seine roots
und zwischen hiphop und reggae gibt es einfach schon gute und enge verbindungen (diverse Colabos und Features zw. HipHop und Reggae Artist...hipHop Remixe von Reggae Artists), sowie auch viel gemeinsamkeiten..jeoch würde ich Reggae und Hiphop trennen...denn nicht jeder hiphop head kann mit Reggae und vorallem viele Reggae fanatics können nicht viel mit hiphop anfangen
es is ja so: hh is aus so viele zusammengemixt wurden...
schließlich hatten die damals ganz früh keine reinen hh-beats, sondern haben beats von anderen sachen genommen, dass waren dann halt funk etc.
und vielleicht war da auch ma reggae dabei...
aber so gesehen gehrt auch funk und der ganze kram dazu...
Mr.Madmax
30-07-2001, 15:35
So ist es Hiphop hat seine Wurzel im Reggae. Kool DJ Herc, einer der ersten (oder war es der erste) sogenannte Hiphop-DJ. Kommt aus Jamaica, war also von Reggae geprägt. Mit 12 zog er in die Bronx. Er mischte seine Reggae Platten ineinander oder mit Funk Sachen. Daraus entwickelte sich der Breakbeat, die Grundlage für die Hiphop-Musik. Ichm meine die Verwandschaft der beiden Stile hört man ja noch heute. Aber man kann nicht sagen das Reggae zu Hiphop gehört.
1. Reggae gab es ja schon lange vor Hiphop.
2. Ist ja Hiphop aus Reggae entstanden und nicht umgekehrt, ne? ;-)
Madmax
Darum ging es ja auch ! Haben die zwei Sachen etwas gemein ? Antwort: Ja ! Ich bin darauf nur gekommen weil es für viele Leute so willkürlich erscheint das gerade Reggae und Rap oft zusammen auf Konzerten, Jams oder in Clubs präsentiert wird !
Selecta Sativa
30-07-2001, 17:48
Ich meine wer hiphop und reggae zusammenschmeißt der muß noch ne menge über reggae lernen!
Das auf Jamaica HIPHOp immer wichtiger wird läßt das zwar vermuten aber geschichtlich gesehen hat es nicht viel miteinander zu tuen.
Und ein großes problem zur zeit ist ja das Dancehall als ziehkind vom hh gilt und leute wie ihr sie schon genannt habt das alles noch verschlimmern.
Ich muß sagen es gibt hier in Dt. ne lebendige DANcehallzene die von Delay und d-flame usw nicht allzuviel wissen will besser gesagt ein dorn im Auge ist.
Von mir aus kann man in der hinsicht ein neues thema eröffnen, wie ihr das seht da ihr ja mit hh verwuzelt seit.
Auf jeden respect an slipmap das er hier für aufklärung sorgen will.
peace
ursprünglich geschrieben von Selecta Sativa
aber geschichtlich gesehen hat es nicht viel miteinander zu tuen.
Das hat niemand direkt behauptet ! Trotzdem lassen sich diverse andere Gemeinsamkeiten erkennen !
mighty Komapatient
31-07-2001, 15:05
ich denke das der einfluss von reggea musik(und sogar dancehall) im hip hop sehr oft unterschätzt wird.
die anfangsphase das raps wurde sehr wohl auch von reggea rythmen geprägt, während heute eher ein beiderseitiger austausch stattfindet.
im dancehall werden viele ami-rap beats benutzt, gleichzeitig gibt es viele rap gruppen, welche deejays featuren oder selbst toastings in ihre strophen einbauen.
der dancehall hype in europa und den usa hätte so nie stattgefunden, wenn die beiden szenen nicht relativ eng verknüpft gewesen wären. naja, also vom "kulturellen" her sind die gemeinsamkeiten nicht unbedingt so offensichtlich, auch wenn z.B der vorherrschende kleidungsstil immer ähnlicher wird. die musikalischen gemeinsamkeiten sind aber nicht zu leugnen!
also, ich bin PRo-dancehall forum eingestellt! und das nich wegen den angeführten gründen sondern weil die musi, einfach geil ist...
pEaCe mK!
el kariès
31-07-2001, 16:47
ursprünglich geschrieben von Fotee
Das hat niemand direkt behauptet ! Trotzdem lassen sich diverse andere Gemeinsamkeiten erkennen !
Guck mal nen Stück nach oben.
"So ist es Hiphop hat seine Wurzel im Reggae"
Für mich sind Reggae und Hiphop zwei völlig unterschiedliche Dinge und es wäre falsch Reggae/Dancehall als 5 Element des Hiphop an zu sehen oder Hiphop als Teil von Reggae.
Selecta Sativa
31-07-2001, 17:23
OK das mit den gemeinsamkeiten ist so ne Sache aber recht hat irgendwie jeder bloß des mit dem 5. element kann ich nun wirklich nich nachvollziehen!
Interresant finde ich das jemand dieses dancehall forum auchmal begrüß und nicht sofort dumm macht(MK).
Meiner meinung nach gibt es zwischen HH und Dh/Reggae aus meiner erfahrungen her sehr viele streitigkeiten ausgelöst von beiden massiv´s, dies gilt irgendwie aufzuklären.
Denn wenn ich lese was hat das mit HH zu tun haut ab usw. dann find ich das sehr intolerant!
Vieleicht is es auch irgendwie neid oder so das sich immer mehr ex HHer den Jamaica bizz zuwenden oderso.
Naja ich hoffe das nun alle bald mit neuen Diskusionthemen dieses kleine DH-forum füllen werden und das ein paar konstruktive Informationen an die leute gelangt für die die HH kultur auf die dauer zu klein ist.
respect&peace
Sativa
el kariès
31-07-2001, 17:59
"Denn wenn ich lese was hat das mit HH zu tun haut ab usw. dann find ich das sehr intolerant!"
Zu fragen was Hiphop mit Reggae zu tun hat ist kein Zeichen von Intoleranz.
Nur weil irgendwelche deutschen ex Rap MONGOS über Themen wie Konsolenkinder singen gehört Reggae noch lange nicht zum Hiphop und deshalb überrascht es mich
natürlich ein Reggaesparte in Deutschlands größtem Hiphop Forum zu finden.
Mr.Madmax
31-07-2001, 18:31
ursprünglich geschrieben von Knut
und deshalb überrascht es mich
natürlich ein Reggaesparte in Deutschlands größtem Hiphop Forum zu finden.
Und deshalb auch Off Topic!
el kariès
31-07-2001, 18:41
Es ist scheiß egal ob off Topic oder nicht.:D
Ich würd mich auch wundern wenn man Volksmusik oder Techno Forum hier eröffnet, da dies verschiedene Musikrichtungen sind und nix mit Hiphop zu tun haben.
Egal ich finds gut das es die Reggaesparte hier gibt, auch wenn ich die Gemeinsamkeiten von Hiphop und Reggae noch nicht so ganz erkannt habe.
Mr.Madmax
31-07-2001, 19:28
Ich sehe das eigentlich genauso wie du, nur gab es halt in letzter Zeit viele Threads die was mit Reggae zu tun hatten und da hat sich wohl irgendein schlauer Mensch gedacht das man dafür ja auch eine extrasection aufmachen könne. Und ich finde das ganz cool so.
Selecta Sativa
31-07-2001, 20:33
Tja das Ding is halt so das HHer halt HH leben oder leben wollen oder was auch immer und dabei nicht so richtig mitbekommen was sich solangsam national u. international tut.
Wenn ich da zBsp. Foxy Brown´s neues Album sehen wo ne menge reggae vibz drauf sind und dazu noch das geile vidoe wo es nur so von torches wimmelt dann ist das natürlich euer gutes recht euch aufzuregen was reggae im "gößten dt HH Forum sucht" aber wie ich die sache sehe gehört Foxy B. eh nicht zu eurer zene denn die bitch ist ja oberkomerz.
Die diskosion kann beginnen!
peace
Ein paar weitere Beispiele:
Rascalz feat. Barington Levy "Top of the World"
Afu-Ra feat. Ky-Mani Marley "Equality"
Afu-Ra "D&D Soundclash
Mc Mell'o' "Melloizdaman"
Kc da Rookee "Buffalo Soldier"
etc.
el kariès
01-08-2001, 11:15
Kacke ich hör mich ja an wie son verstörtes Hiphop Kind, dass seine heile Welt verteidigen will.
"da dies verschiedene Musikrichtungen sind und nix mit Hiphop zu tun haben."
:D
nein leute, es is nunmal so, dass solche leute reggae als neuen trend gesehen haben und sichd ann gedacht haben "oh, das lassen wa doch dann mal verstärkt einfliessen"... seht es doch mal ein und verschliesst nich eure augen, ihr müsst doch zugeben dass es nunmal so läuft'!
Kennt hier jemand die Geschichte die hinter dem Namen Rascalz steht ?! Das wäre ein gutes Beispiel !
mighty Komapatient
01-08-2001, 15:31
ursprünglich geschrieben von krizzy
nein leute, es is nunmal so, dass solche leute reggae als neuen trend gesehen haben und sichd ann gedacht haben "oh, das lassen wa doch dann mal verstärkt einfliessen"... seht es doch mal ein und verschliesst nich eure augen, ihr müsst doch zugeben dass es nunmal so läuft'!
wen meinst du in diesem fall mit "solche leute"? in der von fotee aufgeführten liste sehe ich fast nur leute, die sich bestimmt nich von irgendwelchen trends diktieren lassen, welche gäste sie featuren sollen.
es gibt halt viele leute aus der hh szene die gerne auch dancehall hören, is doch kool wenn da kollabos zustande kommen.
@selecta sativa: das erwähnte foxy brown stück ist nicht schlecht, aber der part von spragga benz beschränkt sich ja auf ein bisschen backgroundgesang...
pEaCe mK!
ich sehe mich hier umringt von leuten, die sich irgendwie gegenseitig "die augen oeffnen wollen", sie aber selber anscheinend zu haben... also wie bitte soll das gehen?
immer diese grundsatzdiskussionen, die eigentlich keine diskussionen sind, da hier eigentlich groesstenteils bloss versucht wird, anderen die eigene meinung aufzuzwingen. was issen mit euch los? ueberhaupt hab ich den eindruck, das andersdenkende in diesem forum hier sehr schnell niedergemacht werden, da hilft dann auch kein "soll doch jeder denken wie er meint" am ende. ja, die tollerante hiphop szene... :rolleyes:
ne. sind ja nicht alle so.
one ....
jinx
Er hat recht, bei einigen Themen ist mir das auch schon aufgefallen. Allerdings können meiner Meinung nach können hier viele ihre Ansichten auch nicht richtig rüberbringen, so das sie schnell missverstanden werden.
ursprünglich geschrieben von Casimir
Er hat recht, ...
ich bin ne sie ;)
juchu, noch was grundsatzmaessiges... :rolleyes: :D
ursprünglich geschrieben von mighty Komapatient
wen meinst du in diesem fall mit "solche leute"? in der von fotee aufgeführten liste sehe ich fast nur leute, die sich bestimmt nich von irgendwelchen trends diktieren lassen, welche gäste sie featuren sollen.
es gibt halt viele leute aus der hh szene die gerne auch dancehall hören, is doch kool wenn da kollabos zustande kommen.
@selecta sativa: das erwähnte foxy brown stück ist nicht schlecht, aber der part von spragga benz beschränkt sich ja auf ein bisschen backgroundgesang...
pEaCe mK!
na, nich in seiner liste, aber irgendwer meinte das... foxy brown z.b.
und glaubt mal nich, dass eure ach so hochgeschätzten artists nich auch nur versuchen ihre brötchen zu verdienen... entschuldigt, aber seht es ein: it´s all about the money!
ursprünglich geschrieben von krizzy
it´s all about the money!
Nicht alles !
Reggae
Reggae is a music unique to Jamiaca, but it ironically has its roots in New
Orleans R&B. Reggae's direct forefather is ska, an uptempo, rhythmic
variation based on the New Orleans R&B Jamaican musicians heard
broadcast from the US on their transistor radios. Relying on skittering guitar
and syncopated rhythms, ska was their interpretation of R&B and it was
quite popular in the early '60s. However, during one very hot summer, it
was too hot to either play or dance to ska, so the beat was slowed down and
reggae was born. Since then, reggae has proven to be as versatile as the
blues, as it lends itself to a number of interpretations, from the melodic rock
steady of Alton Ellis and the rock and folk-influenced songwriting of Bob
Marley to the trippy, near-psychedelic soundscapes of dub artists like Lee
"Scratch" Perry. It has crossed into the mainstream through the bright,
bouncy "reggae sunsplash" festivals and pop-oriented bands like UB40, but
more adventurous reggae artists, such as Marley and Perry, have influenced
countless reggae, folk, rock and dance artists. Their contributions resonate
throughout popular music.
Dancehall
Dancehall developed in the '80s as "ragamuffin," a hybrid style featuring a
DJ or "sing-jay" half-singing, half-rapping with often bawdy ("slack")
themes. The musical structure is rooted in reggae though the rhythms, played
by drum machines, are considerably faster. By the '90s, dancehall crossover
was common, with many gangsta-rappers incorporating dancehall rhythms
and its rapid-fire toasting. Major dancehall figures include Yellowman and
Shabba Ranks.
Ragga
Ragga refers to reggae in which the backing instrumentation (or the vast
majority of it) is digital. The style is most commonly associated with
dancehall, and while not all dancehall reggae is electronic (and therefore
not ragga), there is a great deal of overlap between the two. "Ragga" is
short for "raggamuffin," originally a term for a Kingston ghetto youth; the
music took on that name as it became the younger generation's style of
choice in the mid- to late '80s. Because of the relatively low costs of
building synthesized rhythms, ragga became the preferred mode for many
Jamaican producers as well, enabling them to turn out thousands of singles
per year, and to craft more adventurous new rhythms instead of simply
borrowing them from old rock steady records. This also led to the
explosion of the "rhythm album," for which different artists would record
their own lyrics and melodies over the same pre-existing rhythm track.
Although ragga is linked in the minds of many with deejay toasting,
straight-ahead singers often address romantic and Rastafarian concerns, and
the two vocal styles are frequently mixed as well. The first ragga record
was Wayne Smith's 1985 single "Under Me Sleng Teng," which was
produced by King Jammy and built around a rhythm that was discovered
pre-programmed on a Casio keyboard. Its impact was immediate, spawning
a host of imitators and establishing Jammy for a time as Jamaica's most
dominant producer. During the '90s, ragga remained firmly entrenched as
the most popular sound in Jamaican dancehalls. It began to incorporate
hip-hop sampling techniques, and several of its artists scored pop crossover
hits in the U.S.; ragga was also an important influence on the U.K.'s thriving
jungle/drum'n'bass scene.
Ska
Ska marked the true beginning of Jamaican popular music, coming to
prominence during the early and mid-'60s right around the time the island
was granted its independence. Ska ensembles were generally a blend of
electric instrumentation and horns most popular in jazz (saxophone, trumpet,
trombone).
Although structurally simple, ska has a bevy of influences, synthesizing
American R&B, jump blues, Jamaican mento, calypso and other Caribbean
styles, big-band swing, Afro-Cuban jazz, pocomania and other local
religious folk music, and European ballroom dances. Of those, the first
three -- R&B, jump blues, and mento -- were the most important building
blocks. Jump blues tunes -- both sax-driven instrumentals and vocal
numbers by artists like Wynonie Harris and Louis Jordan -- had become
wildly popular at Jamaican dance parties, with sound-system operators
making frequent trips to the U.S. searching for the hottest and rarest 45s. As
R&B shifted into rock & roll, less crossover-oriented American performers
like Little Richard and Fats Domino also became Jamaican favorites. In
1959, when the boogie beat had become less important in rock-oriented
R&B, top sound-system owners like Clement "Coxsone" Dodd and Duke
Reid (as well as restaurateur-cum-producer Leslie Kong) took matters into
their own hands, forming their own labels, acting as producers for local
talent, and recording the music their audiences wanted to hear when it was
no longer readily available in the U.S. From there, the music took on
distinctly Jamaican characteristics, melding influences from all the different
styles in which Jamaican instrumentalists had been trained. The most
important of these was mento, Jamaica's first indigenous musical form; it
was essentially a blend of Caribbean calypso and Jamaican folk music.
Mento ensembles used the banjo to play chords on the off-beat, and when
this practice was transferred to Jamaican R&B recordings, those off beats
were punched up and strongly emphasized because of R&B's emphasis on
driving rhythm. This was essentially the birth of ska, and that rhythmic
emphasis continued to dominate Jamaican music for decades to come.
Important ska vocalists included Derrick Morgan, Laurel Aitken, Prince
Buster (himself a sound system owner), Desmond Dekker, Toots & the
Maytals, and the very young Bob Marley and the Wailers; the Skatalites,
featuring a number of virtuosic soloists and led by the mercurial trombonist
Don Drummond, were far and away the top instrumental group, and also
served as the house backing band for Coxsone Dodd's prolific Studio One.
Ska's popularity declined in 1966, when the slower, cooler rock steady
style found favor with younger listeners during the particularly hot summer;
moreover, ska lost one of its top performers that year when Don Drummond
was arrested for the murder of his girlfriend and committed to an institution
(he died there several years later). Ska enjoyed a brief and popular revival
in the U.K. during the late '70s and early '80s, thanks to the enthusiasm of
many British punk fans for reggae records, and the skipping, infectious ska
beat in particular. A more rock-oriented take on ska became popular in the
U.S. during the '90s, although it was much farther removed from the music's
Jamaican origins than the British version had been.
Dub
Dub derives its name from the practice of dubbing instrumental,
rhythm-oriented versions of reggae songs onto the B-sides of 45 rpm
singles, which evolved into a legitimate and accepted style of its own as
those re-recordings became forums for engineers to experiment with the
possibilities of their mixing consoles. The practice of re-recording reggae
tracks without vocals dated back to 1967, when DJs found that dancehall
crowds and partygoers greatly enjoyed being given the opportunity to sing
the lyrics themselves. Around 1969, some DJs began talking, or "toasting,"
over these instrumentals (known as "versions"), frequently reinterpreting the
already familiar original lyrics. The most important early DJ was U-Roy,
who became renowned for his ability to improvise dialogues with the
recorded singers; U-Roy ran the sound system owned by engineer King
Tubby, who mixed all of the instrumental tracks over which his DJ toasted.
Eventually, Tubby began to experiment with remixing the instrumental
tracks, bringing up the level of the rhythm section, dropping out most or all
of the vocals, and adding new effects like reverb and echo. The results
were seen by many reggae fans as stripping the music down to its purest
essence. 45-rpm singles with dub versions on the B-sides became
ubiquitous, and King Tubby's credit on the back soon became a drawing
card in and of itself. Full-fledged dub albums began to appear in 1973, with
many highlights stemming from Tubby's mixes for producers Bunny Lee and
Augustus Pablo (the latter of whom also played the haunting melodica,
which became one of dub's signature added elements); other key early
producers included the minimalistic Keith Hudson and the colorful,
elaborate Lee "Scratch" Perry. By 1976, dub's popularity in Jamaica was
second only to Rastafarian roots reggae, and the sound had also found
acceptance the U.K. (thanks largely to the Island label), where roots reggae
artists like Burning Spear and Black Uhuru became just as well-known for
their forays into dub. The Mad Professor and the experimental Adrian
Sherwood helped Britain's dub scene remain vital in the '80s, but in spite of
skilled newcomers like Scientist, Prince Jammy, and Mikey Dread,
Jamaican popular taste had by then shifted to DJ toasters and lyrical
improvisers, which led to the prominence of dancehall and ragga. The
downtempo atmospherics and bass- and rhythm-heavy textures of dub had a
lasting influence outside of reggae, beginning with Public Image Ltd.'s 1979
Metal Box/Second Edition album; during the '90s, dub was frequently
incorporated into the melting-pot eclecticism of underground avant-garde
rock, and Britain's thriving electronica/drum'n'bass scene owed a great deal
to dub's mixing and production techniques.
Lovers Rock
A romantic, R&B-influenced form of reggae, Lovers Rock was a product of
the U.K. reggae scene, becoming popular in the late '70s as mainstream
roots reggae increasingly devoted itself to social protest and Rastafarian
spirituality. From ska to reggae, Jamaican music had long been influenced
by American soul, but lovers rock blurred the lines to a greater extent than
ever before, pairing the smooth sounds of Chicago and Philly soul with
reggae basslines and, to a greater or lesser extent, rhythms. Teenage
vocalist Louisa Marks was the first British artist to score a lovers rock hit
with her 1975 single "Caught You in a Lie"; in the years that followed,
lovers rock became quite popular among inner-city Britons looking for an
alternative to political reggae. While never quite prevalent in Jamaica,
lovers rock was adopted as an alternate style by several major roots-reggae
figures, including John Holt, Gregory Isaacs, Dennis Brown, and Freddie
McGregor, who used it to broaden their repertoires and appeal to wider
audiences. Dancehall vocalist Sugar Minott adopted a similar tactic during
the '80s when he relocated from Jamaica to the U.K. Lovers rock
maintained its popularity with its core urban audience into the '90s, and
while it remained a style that few artists pursued exclusively, it helped
singer Maxi Priest score several international hit singles.
Reggae Pop
Reggae-Pop has its foundation in reggae, but the music is tempered with
strong, melodic hooks, commercial production, and a crossover sensibility.
Sometimes, reggae-pop is performed by pop bands seeking to diversify
their sounds, but more often it's played by reggae artists with a fondness for
pop. During the '70s, such diverse rockers as Eric Clapton and the Clash
experimented with reggae, and the entire 2-Tone ska revival movement of
the early '80s was closely aligned with reggae. Nevertheless, it wasn't until
the '80s -- when artists like UB40, Eddy Grant, and Maxi Priest all
established a place for it on the charts -- that reggae-pop became part of the
mass consciousness. Reggae-pop first surfaced in the mid-'80s, and
flourished toward the end of the decade, as those previously mentioned
artists had crossover hits. During the '90s, the style remained strong, even if
there weren't as many crossover hits as there were in the late '80s and early
'90s.
Win Chester
04-08-2001, 11:18
Das hier geht nur mal so in den Raum:
Ich legte mir gestern den Sampler Germaican Linkup zu
Statement:
na jo, ich hab mir vorgestellt, das jetzt auf Dh Riddims gerappt wird(von den deutschen Acts), dabei ist es aber andersrum. Also ist die Sache nicht so der Bringer.
manche Tracks sind natürlich auch cool.
Ich weiß jetzt nicht genau was ich mit diesem tollen Beitrag erreichen wollte, najo egal.
Wipperfürth brennt
visit www.inkubation.org
hm, fotee, musste das sein?
aber danke fuer die aufklaerung...:rolleyes:
den sampler vom win chester kenn ich auch, hab aber nur so "druebergehoert", keine ahnung , ich fands auch nicht so toll... ne weiss auch nicht. Ich hab nix wo ich das jetzt dran festmachen kann... hab schliesslich nur kurz reingehoert.
muss noch unbedingt was loswerden, ich hab gestern "The Wailers" (ja, die von mr.marley) gehoert+gesehen, die waren live hier in brasilien... war ne ganz entspannte sache, hat mir seeeeeeehr gut gefallen
:cool:*chill*:cool:
jinx
Win Chester
05-08-2001, 13:15
@jinx, du willst uns wohl umbringen, mein Wasserfluss im Mund macht mich fertig:
*keuchhechelkeuch*
Du Glückspilz
visit INKUBATION HOMEPAGE (http://www.inkubation.org)
Wenn ich das schon wieder lese: "Gehört Reggae zu HipHop?" :o
Firlefanz! Reggae gibt es schon wesentlich länger als HipHop! Und zu Hip Hop gehört Hip Hop! Ferdich! Wieso bloß immer dieses Schubladendenken? Kann es nicht einfach um Musik gehen?
Baut Euch doch nicht ständig Schranken im Kopf! Oder haben die richtig realen HipHoper Angst, daß sie Reggae nicht hören dürfen wenn es nicht zu HipHop gehört?:rolleyes:
OH MANN! Wacht auf und erkennt: ES GIBT MEHR ALS HIPHOP!!!
ich würd mal sagen, dass hip hop auch sehr von reggae beeinflusst ist und teilweise aus ihm entstand. da gibt's viele parallelen wie z.B. dancehalls, soundsystems und die alten blockparties ... wenn ixh mich nicht irre !
Selecta Sativa
18-08-2001, 19:52
Fakt ist das sich einige nicht damit abfinden können das sich der HH und der Dhall extrem schnell weiterentwickeln und wer beides mag am eh besten dran ist! Denn wer den Fiesta riddim kennt oder die missy elliot(riddim ) rms von Mr.lexx oder capelt&sizzla der weiß wovon ich schwärme.
Ich könnt natürlich auch nur auf das Dhall fundament pochen aber da wäre ich ja schön blöd!
Peace Sativa
PS ich hab glaube bei der f.Brown sache spragga gar nich erwähnt gehabt,oder (aber er ist zu sehen )
für mich sind hiphop und reggea auf jeden fall zwei paar schuhe, obwohl sie sich ähnlich tragen.
Original geschrieben von Julchen
obwohl sie sich ähnlich tragen.
So könnte man es auch ausdrücken ! ;)
Innagideon
21-08-2001, 14:18
1. ich finde es peinlich, dass in der Thread-Überschrift "Reggea" steht, das war für mich Grund genug, bisher noch nicht mal in den Thread reinzuschauen... Was sicherlich ein Fehler war.
2. Reggae und HipHop sinde zwei völlig eigenständige Kulturen, zwischen denen es zu einer wechselseitigen Befruchtung gekommen ist bzw. immer wieder kommt.
2.1. Henne/Ei - Lesestunde mit Ulf Poschardt, "DJ-Culture", S. 162: "Vor der Rückkopplung schwarzer R&B-Ahnen (Dancehall) mit den R&B-Ahnen im Amerika der 80er Jahre (HipHop) stand der direkte Einfluss des Reggae und vor allem der Soundsystems auf die Ursprünge des HipHop Anfang der 70er Jahre." S. 164: "Anfangs spielte Herc noch Reggae-Platten aus seiner Heimat, doch als er bemerkte, dass diese Musik die Bewohner der Bronx eher unberührt liess ("I couldn't play reggae in the Bronx. People wouln't accept it."), mischte er sie mit Funk- und Latino-Stücken."
2.2. Word! - im schwarzen "Signifying", in der Arbeit an der Sprache als lebender Organismus, wird die Unterdrückung durch Sprache mit der Sprache selbst wieder relativiert. "Minderheitssprachen" sind nicht einfach Subsprachen oder Dialekte, sondern wie Deleuze sagt, "potenzielle Mittel, die Mehrheitssprache in ein Minderheitlich-Werden all ihrer Dimensionen und Elemente zu überführen"... Einfacher: Ob Rapper oder Toaster/Deejay, ob Ebonics (der Begriff für die afro-amerikanische Sprache, die u.a. im HipHop zu hören ist) oder Patois (die "Sprache" des schwarzen Jamaikas) - schon in der Dekonstruktion der Sprache ihrer Unterdrücker, in der Aneignung und inhaltlichen Sinn-Verdrehung, in der Erweiterung und Verschleierung (Codes) offenbart sich (also) eine weitere Gemeinsamkeit zwischen HipHop und Reggae...
3. DJ & Deejay - der jamaikanische Deejay war eben wie Kool Herc nicht nur der Typ, der die Platten auflegte sondern most notably der Typ, der mit kurzen Catchphrases die Menge aufheizte, gleichzeitig zum Tanzen und zur Interaktion aufforderte (er: "Partytime?", alle: "Anytime!"). Der immer wieder als Originator aufgeführte U-Roy wird zurecht von Old School-Helden immer wieder als massgeblicher Einfluss genannt. Auch hier spielt, bei der Betrachtung, der Gemeinsamkeiten neben dem rhythmischen "Sprechgesang" die "Dekonstruktion" und "Aneignung fremden Materials" eine tragende Rolle - so wie U-Roy, Dennis Alcapone, Big Youth und folgende über die alten Riddims von Studio One etc. getaostet haben, haben eben die ersten MCs über die "Riddims" von Clinton, Brown und James gerappt.
4. Payback - ohne HipHop kein Ragga. Mit dem Einläuten der digitalen Ära im Reggae kam es dann zudem, was Poschardt unter 2.1. beschreibt- sowohl was das Selbstbewußtsein als auch was das "Shit Talking" und die "Slackness" anging, lernten die Jamaikaner von den afro-amerikanischen Brüdern. Ab da wurde es dann auch im Reggae und speziell in der Dancehall etwas "dreckiger" - sexuelle Anspielungen wichen explizieten Aufforderungen zum ****en; die Gangster/Bad Boy-Mythologie bekam nach dem kurzen Rudeboy-Intermezzo wieder Hochkultur; "Sufferer" wurden zu "Playern";
alles wurde schneller, lauter und schmutziger...
5. Purity - ich stimme den diversen Vorredner zu, wenn sie sagen, dass trotzdem, bei allen Gemeinsamkeiten und gegenseitigen Beeinflussungen weder das eine Teil vom anderen ist noch, dass es irgendwie notwendig wäre, irgendwelche Reinheitsgebote zu forcieren.
to be continued
I&I
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