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Vollständige Version anzeigen : warum vergewaltigen männer?



SaNe01
05-07-2001, 00:20
Ich habe gerade eine ziemlich interessante dokumentation auf ARD gesehen, in der auf 3 thesen als mögliche antwort(en) auf diese frage eingegangen wurde.

Biologen sind der meinung, dass es in der natur des mannes liegt, das verlangen in sich zu tragen sich möglichst oft fortzupflanzen und das ohne rücksicht auf gefühle und emotionen. Es ist sei unterscheiden zwischen liebe und sex. Auch interviewte serientäter gaben an, sie hätten bei ihren taten nur das verlangen nach dem bloßen "akt", nicht aber nach körperlicher nähe und zuneigung gehabt. Selbst in der tierwelt sei zu beobachten, dass die tiere mit den ausgeprägtesten spezifischen merkmalen die größte anziehungskraft auf den weiblichen gegenpart haben. Hat ein männliches tier diese besonderen merkmale nicht, so findet es auch keinen "sexpartner" und greift deswegen zur gewalt, um seiner "natur" zu folgen.

Soziologen dagegen sind anderer meinung. Die gesellschaft und das persönliche umfeld hätten die männer zu tätern gemacht. Ein mann wird nicht als täter geboren, sondern die sozialen umstände, in denen er aufwuchs und lebt machen ihn zu solch taten fähig. In unserer gesellschaft darf ein mann keine gefühle zeigen, er muss stark sein und sich anderen gegenüber beweisen. Erst wenn ein mann macht verspührt, fühlt er sich als ganzer mann. dies treibt ihn zu gewalt gegenüber frauen. Erst die macht gegenüber der frau (und anderen körperlich schwächeren) befriedigt ihn.

Die dritte und letzte these vertreten die neurologen. Sie behaupten, dass ein defekt im gehirn die ursache von gewalttaten seien. Raucht eine frau während derschwangerschaft täglich eine halbe schachtel zigaretten, so riskiere sie, dass ihr kind hirnschäden davonträgt. Auch gewalt im kindesalter, etwa ein heftiges hin-und herschütteln des kindes kann bewirken, dass der vordere teil des gehirns schäden davonträgt. Dieser teil ist u.a. für emotionen zuständig. Wird dieser teil beschädigt, so kann es sein, dass best. emotionen aussetzen und zu gewalttaten führen.

Wie sind eure meinungen? Liegt die ursache für solche brutalität in den genen, vererbt von unseren vorfahren? oder denkt ihr, dass die ursachen in unserer gesellschaft zu finden sind? Was sagt ihr zu den thesen? Mich würden eure meinungen wirklich interessieren, da mich dieses thema schon länger beschäftigt...

.sane.

P.S. mit absicht habe ich nicht über die problematik der bewältigung einer solchen tat gesprochen, das ist ein anderes, viel viel (...) traurigeres thema.

DeLaPenYa
05-07-2001, 00:25
ich hab den bericht auch teilweise gesehen und glaube nicht das so ein verhalten bei manchen männern vorprogrammiert ist. ich denke eher dass das durch geistige schäden bedingt ist die entweder von geburt an vorhanden sind oder die durch ne schwere kindheit/falsche erziehung entstehen

kOzz-moE
05-07-2001, 00:36
ich hab keine ahnung, woher das kommen könnte... klingt aber einleuchtend, die 3 thesen, wobei die 2. für mich am realistischsten scheint. im grunde ist es scheißegal, weil meiner meinung nach die männer sich einfach unter kontrolle zu halten haben! keine erklärung rechtfertigt so eine tat! und selbst wenn es biologisch bedingt sein könnte, sollte jeder mann sich soweit unter kontrolle haben bzw. dann ausweichmöglichkeiten suchen z.b. prostituierte oder sich einen runterholen...

LONER
05-07-2001, 00:44
ursprünglich geschrieben von kOzz-moE
. im grunde ist es scheißegal, weil meiner meinung nach die männer sich einfach unter kontrolle zu halten haben! keine erklärung rechtfertigt so eine tat! und selbst wenn es biologisch bedingt sein könnte, sollte jeder mann sich soweit unter kontrolle haben bzw. dann ausweichmöglichkeiten suchen z.b. prostituierte oder sich einen runterholen...

hää??????
was redest du da eigentlich ??
ein völlig normaler mensch(geistig auf der höhe und körperlich ok)wird sowas nicht tun...also sucht sich son typ auch nicht auis ob er vergewaltiger wird....erst denken dann (reden) schreiben

Vonlo
05-07-2001, 00:56
weiss nich obs wirklich zum thema passt, aber erst heute hab ich n bissl drüber nachgedacht, wie karnk es ist solche nuenjährigen und so zu vergewaltigen. ich kann mir gut vorstellen, dass es in der naturt des mannes liegt sich so oft wie möglich fortzupflanzen, aber wie kann man auf kleine kinder stehen?! bei solchen typen fänd ich die todesstrafe soger ein bisschen angebracht, auch wenn ich sonst nicht dafür bin...


*knuddel*

el_Prez
05-07-2001, 01:19
die usa ist uns in dem punkt vorraus:
wer n vergewaltiger is und wieder rauskommt, muss jeden in seiner nachbarschaft über seine tat informieren, wenn er wieder auf freiem fuß ist. so können eltern ihre kinder viel besser schützen. die rückfallquote ist ja auch sehr hoch bei solchen leuten.
wenn man jemandem die vergewaltigung 100% nachweisen kann, muss er sterben!!
ich bin eigentlich auch nicht für die todesstrafe, aber bei sowas hörts auf!


ich denke, dass vergewaltiger mit einer veranlagung zum vergewaltigen geboren werden, diese veranlagung kann dann durch bestimmte erlebnisse aktiviert werden.

so wie andere muskalisch veranlagt sind, und wenn sie inspiriert werden selbst anfangen, kreativ zu werden.

-ich weiss, dummer vergleich, aber mir sia grad nichts besseres eingefallen.

Raptor
05-07-2001, 05:30
Ich glaube das die ersten beiden Thesen zusammenwirken. In jedem Mann steckt der Drang sich Fortzupflanzen. Der ist mal stärker und mal schwächer ausgebildet. Und wenn zu einem starken Drang noch Probleme in der Kindheit, mangeldes Selbstbewustsein oder psychische Störungen kommen kann ein Mann zum Vergewaltiger werden. Es müßen aber schon mehrere Faktoren zusammen kommen, damit das passiert, weil jemand der z.B. Probleme in der Kindheit hatte wird nich automatisch ein Vergewaltiger. Genau sowenig wie jemand mit einem starken Fortpflanzungs Drang.
Aber die dritte These halte ich für absoluten Schwachsinn. Vergewaltiger weil die Mutter bei der Schwangerschaft geraucht hat, dann müßte die ganze Welt voller Vergewaltiger sein.

Bene
05-07-2001, 10:49
Also, ich könnte mir vorstellen, daß es zwei "Arten von Vergewaltigern" gibt. Die erste und die zweite These, meine ich. Die 3. ist für mich Schwachsinn. Es klingt einfach...blöd. Weiß nicht. Weil die Mutter während der Schwangerschaft raucht? Hm... Wurde da gestern auch als Vergleich gezeigt, wie das Orang Utan Männchen das Weibchen vergewaltigt hat, als es so nicht wollte?

Leeva n II
05-07-2001, 12:53
also ich kann mir nicht vorstellen dass äussere einflüsse daran schuld haben können... denn vergewaltigungen gab es schon immer und das in allen kreisen! ich lese grade einen historischen roman.... und um 1700 haben die leute es lediglich als unannehmlichkeit angesehen wenn sich ein etwas höher gestellter an zB nem stallburschen vergriffen hat... ekelhaft aber war so.

ich glaube es ist einzig und alleine der trieb! denn ein mann der von seiner frau oder sexuell völlig ausgefüllt ist würde so etwas nie tun! vielleicht hat das was mit frustration zu tun oder krankhafter perversität...dass man nur lust empfinden kann wenn der andere angst hat oder sich wehrt.

aber keine reue zu empfinden sich zu befriedigen indem man einem anderen menschen die seele raubt kann glaube ich auch nur ein mann der um jeden preis ****en will............

cock_sparrer
05-07-2001, 12:59
Also von der Todesstrafe halte ich sogar bei solchen Leuten überhaupt nichts. Kein Mensch hat das Recht über das Leben eines anderen Menschen zu entscheiden (ich weiss dass sich meine Meinung bestimmt ändern würde, wenn eine Frau aus meinem Bekanntenkreis Opfer eines solchen Arschlochs werden würde).
Als erstes mal sollte man eine Zwangskastrierung durchführen. Das allein bringts aber auch nicht.
Da ich auch nichts davon halte den Namen der Verbrecher überall publik zu machen, denn dann würden wir in die "Hexenjagden" des Mittelalters zurückfallen, bleibt im Grund nur eine Lebenslange Sicherheitsverwahrung in der geschlossenen Anstalt der Psychatrie.
Vielleicht sollte die Gesellschaft aber auch mal langsam anfangen die Ursachen an der Wurzel zu bekämpfen.
Zum Beispiel indem es das verquere Bild dem Männer nacheifern (nämlich Macht, Geld, Sex usw.) gerade zu rücken und Frauen vielleicht auch mal mit den Folgen des Rauchens in der Schwangerschaft konfrontiert. Und zwar in dem man ihnen ganz direkt klarmacht:"Wenn sie rauchen, wird ihr Kind höchstwahrscheinlich einmal, ein Gewaltverbrecher."

Mr.Chill
05-07-2001, 14:00
ich würd mal sagen das das vergewaltigen jedem mann in die wiege gelegt wurde(seit urzeiten vererbt), nur manche menschen kommen damit klar und andere drehen aus verschiedenen gründen durch. es ist einfach ein trieb den manche menschen bewältigen können und andere nicht. traurig aber wahr.

peazzi

Xirior
05-07-2001, 22:56
ich denke das die erste these bedingt zutrifft, durch die zweite aber erst das ausgelöst wird, was einen mann zum vergewaltiger macht.

dass es vergewaltigungen schon immer gab, dazu kann ich nix sagen, kann gut sein, aber es ist doch auffällig, dass jetzt in den letzten jahren/jahrzehnten so eine masse von vergewaltigungen passieren. die vergewaltigung von kindern wird in letzter zeit echt enorm. dass finde ich krass und ich denke, dass das eher aufgrund falscher erziehung und sozialen problemen, kindertrauma etc. zusammenhängt.

el_Prez
06-07-2001, 01:07
ursprünglich geschrieben von Mr.Chill
ich würd mal sagen das das vergewaltigen jedem mann in die wiege gelegt wurde(seit urzeiten vererbt), nur manche menschen kommen damit klar und andere drehen aus verschiedenen gründen durch. es ist einfach ein trieb den manche menschen bewältigen können und andere nicht. traurig aber wahr.

peazzi

du denkst also dass jedes männliche wesen ein potentieller vergewaltiger ist?????????????
natürlich gibt es den sex trieb bei jedem, aber den vergewaltigungstrieb???
was ist mit schwulen, ist dann auch jeder eigentlich schwul?? denn den trieb gibts ja bei manchen menschen auch.

Matusek
06-07-2001, 01:27
...
Ihr stellt Fraun hin, als hätten die keinen SexTrieb..

Theoretisch müssten genausoviele Fraun vergewaltigen, doch das geht aufgrund der anatomie nicht (körperliche Überlegenheit des Mannes und wenn der Schwanz nich steht gehts nich). Allerdings gibt es auch viele Kindesmisshandlungen durch Fraun.
Der Grund für Vergewaltigungen kann vielseitig sein, vielmals sind es irgendwelche Leute, die bestimmte Kindheitserfahrungen gemacht haben, hinzu kommt, dass der Mann aktiv, die Frau passiv erzogen wird.
Mit den Genen hat das wohl nicht allzuviel zu tun denke ich.

Slowmo
06-07-2001, 02:24
Tja..mit Thesen ist das so ne Sache.... Da ist meistens das Problem, das sie nicht allgemeingültig sind...
also erstmal:
Es gibt sicherlich keinen Vergewaltigungstrieb...So ein Blödsinn..... Ich glaube sehr wohl, das insbesondere die männliche Spezies dazu neigt bzw. den Trieb in sich hat, sich möglichst oft fortzupflanzen zwecks Erhaltung derselben.........Das ist bei Tieren genauso..und wenn man mal strenggenommen nimmt, ist der Mensch nichts anderes als ein Säugetier.....
NUR was die Biologen scheinbar vergessen ,ist, das der Mensch im Laufe der Jahrhunderttausende sich einen gewissen Verstand angeeignet hat(..auch wenn man daran sehr oft zweifeln mag) und damit auch ein Gewissen und ein Rechts- und Unrechtsempfinden.... So einfach kann man sich das nicht machen und es wär auch schlimm wenn es so wäre...

Die zweite These halt ich dagegen schon für etwas logischer...... Es spielen wohl viele soziale Faktoren eine Rolle, bevor ein Mann zu einem Vergewaltiger wird bzw. bevor der Trieb zum Sex so überwiegt, das man bereit ist, sich die BedürfnisBefriedigung mit Gewalt zu nehmen.....Hinzu kommt, das die meisten Vergewaltiger einen gewissen Frauenhass entwickelt haben, aus welchen Gründen auch immer... da gehts dann wie schon gesagt wohl um eine gewisse Machtausübung und Rache und nur sekundär um den Sex an sich...
Es ist schwer objektiv über Gründe zu diskutieren, weil mich solch arme Würstchen bis zum geht nicht mehr anwidern.......Wenn ich wie heut wieder hör, das ein kleines Mädchen schon wieder totaufgefunden wurde, dann überkommt mich die Wut., und ich frage mich dann ob eine noch so schlechte Kindheit derartige Taten rechtfertigen bzw. erklären können.....das vermag ich nicht zu entscheiden.....

Zur dritten These kann ich nur sagen Völliger Quatsch... Sicher ist, das Rauchen während der Schwangerschaft gesundheitliche Schäden beim Kind verursachen können, aber ich glaube nicht das dies Kinder zu Gewalttätern macht.... Ich zb. verachte Gewalt in jeder Form, und ich weiss das meine Mutter nicht komplett aufgehört hat, zu rauchen, während sie mit mir schwanger war.....

@Xirior:
Es muss nicht unbedingt sein, das die Vergewaltigungsrate in den letzten Jahren so hoch gestiegen ist...... Es gibt und gab immer eine grosse Dunkelziffer und früher hatten Vergewaltigungen einen geringeren Stellenwert, da die Frau an sich rechtlich in der Gesellschaft eh fast nichts zu sagen hatte...... Ist noch gar nicht so lange her, da waren Vergewaltigungen in der Ehe straffrei für den Mann... Traurig aber wahr.... und auch die Kindervergewaltigungen gibt und gab es, so traurig das auch ist, seit Menschengedenken...

@Matusek:
So ein Humbug hab ich ja noch nie gehört...... Weil die Frau anatomisch nicht dafür gebaut ist, kann sie nicht vergewaltigen, oder wie ?
Ich denke da liegt sehr wohl ein Teil in den Genen ..... Eine Frau ist nunmal, wenn man das verallgemeinern darf, emotionaler und gefühlvoller gestrickt als der Mann.. Schon allein durch die Natur wurd ihr ein gewisser Beschützerinstinkt eingetrichtert...nämlich dadurch, weil sie als Austrägerin der Nachkommen auch für diese verantwortlich war... Natürlich darf man das jetzt nicht mehr auf heute beziehen.....
aber ums mal biologisch auszudrücken...
Ich denke, der Mann war seit jeher der aktive Teil bei der Fortpflanzung.... Schon allein dadurch das der Mann bis zum Tode im Gegensatz zur Frau die Möglichkeit hat den Beitrag zur Zeugung zu leisten... dh. die Frau ist irgenwann *verbraucht* als Zeugungsfaktor..und der Frühmann musste sich andere Frauen suchen, um den Erhalt der Spezies zu garantieren... auch wenn sich das böse und krass anhört.. So sind die Biologen halt (gut das ich keiner bin).....
Natürlich hat die Frau auch einen Sextrieb, aber ich denke die sind bei beiden Teilen komplett anders veranlagt... schon allein von der Natur her...
Naja, das auch Frauen Kinder misshandeln ist klar, aber ich habe noch nie gehört, das dies aus einem sexuell-gesteuerten Antrieb geschah...
Wenn Frauen Kinder quälen oder schlagen, dann ist das kein triebhaftes Verhalten sondern ein sozial-gesellschaftliches Problem... aber das hat ja jetzt nichts mit Sextrieb oder Vergewaltigungen zu tun............

Matusek
06-07-2001, 14:43
Mann und Frau haben den selben Sextrieb, das is keine These die ich aufstelle, sondern mitlerweile anerkannte Wahrheit. Geh mal besser in die Schule und lerne.
Und der simple Grund warum es keine Fraun gibt, die erwachsene Männer vergewaltigen liegt in der Anatomie, rein vom logischen her, müsste es das auch geben, wenn es sexuellen Missbrauch von Kindern durch Fraun gibt.

ICh redete nicht von Misshandlung in Form von Schlägen, sondern von sexuellen Missbrauch von Kindern durch Frauen.

Lion
06-07-2001, 17:00
ich hab zwar noch nicht viel gelesen, aber sag schonmal relativ wört zu matusek!

Slowmo
06-07-2001, 17:11
ursprünglich geschrieben von Matusek
Mann und Frau haben den selben Sextrieb, das is keine These die ich aufstelle, sondern mitlerweile anerkannte Wahrheit. Geh mal besser in die Schule und lerne.
Ich bezweifel es das mir das auf einer kaufmännischen Schule beigebracht wird... Vielleicht frag ich mal mein BWL-lehrer..*tzzz*

Und der simple Grund warum es keine Fraun gibt, die erwachsene Männer vergewaltigen liegt in der Anatomie, rein vom logischen her, müsste es das auch geben, wenn es sexuellen Missbrauch von Kindern durch Fraun gibt.
...vielleicht kannst du mir mal ein konkretes Beispiel nennen..... Ich habe noch nie von einer Vergewaltigung seitens einer Frau gehört..tut mir sehr leid.... Sicher mag es das auch geben, aber das steht in keiner Relation zum Mann........Vielleicht sinds auch nur Wunschvorstellungen von dir !!

[/B][/QUOTE]

Lion
06-07-2001, 17:43
these zwei stimmt halt derbe.
mein vater is auch soziologe und außerdem bestimmt dein sein dein bewusstsein und nicht anders herum!"

el_Prez
06-07-2001, 19:21
ich denk mal das is ne wechselwirkung zwischen sein und bewusstsein.

Xirior
06-07-2001, 22:44
ursprünglich geschrieben von Slowmo

...vielleicht kannst du mir mal ein konkretes Beispiel nennen..... Ich habe noch nie von einer Vergewaltigung seitens einer Frau gehört..tut mir sehr leid.... Sicher mag es das auch geben, aber das steht in keiner Relation zum Mann........Vielleicht sinds auch nur Wunschvorstellungen von dir !!

[/B][/QUOTE]

Matusek hat dir doch grad erklärt warum nicht!!!!!!!!

das liegt in der ANATOMIE!!!!!!!!

aber trotzdem gibt es vergewaltigungen von frauen, den es gibt bestimmte mittel, mit denen man es eben doch schafft, eine erektion hervorzurufen, obwohl der mann nicht will.

Slowmo
07-07-2001, 02:29
.JaJa.... WAS MATUSEK SAGT IST MIR LATTE, WENN ES NICHT STIMMT..... Eins stimmt allerdings und zwar widerrufe ich meine Aussage, das es keinen sexuellen Missbrauch seitens der Frau gibt... da hab ich mich bischen mehr informiert...Allerdings ist der Prozentsatz schwindend gering... ABER ich kann nun ganz sicher sagen, das die ANATOMIE kein Grund dafür is... VÖLLIGER QUATSCH!!!!!....
Hier ist ein Bericht von Leuten die mehr Ahnung als wir alle haben.... Ein oder Zwei Gründe hab ich eigentlich schon gesagt dafür das es keine bzw. wenige Vergewaltigungen mit Frauen als Tätern gibt....... und zwar ein kleiner Auszug von der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention und Prophylaxe E.V...

das sind Leute vorwiegend aus den Bereichen:
Schulpädagogik
Wissenschaft und Forschung von Universität und Hochschule
Wirtschaft und Produktion
Fortbildungsarbeit mit Erwachsenen
internationalen Entwicklungszusammenarbeit
Sozialpädagogik
Selbsthilfearbeit
und Opfer von sexualstraftaten


Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, vorbeugende Arbeit zur "Gewalt gegen Kinder", insbesondere "sexualisierte Gewalt" zu thematisieren und konkret mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umzusetzen.

Also hier mal ein Auszug in Bezug auf Frauen als Sexualstraftäter.........

Frauen als Täterinnen sexueller Gewalt

Die Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt wurde von feministischer Seite lange Zeit ausschließlich auf dem Hintergrund männlicher sexueller Gewalt gegenüber weiblichen Opfern geführt. Dies hatte seine Berechtigung, angesichts der Zahlenverhältnisse männlicher und weiblicher Täter. Während man zu Beginn der 80er Jahre davon ausging, die Täter fast zu 100% männlich sind, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden, etwa 90% der Täter männlich und 10% weiblich sind. Diese Zahlenangaben sind als Annäherungswerte zu bezeichnen und können nicht auf breit angelegte Forschungsergebnisse gestützt werden. Sie stellen eher Schätzungen dar, die aufgrund von Untersuchungen mit kleineren Stichproben erfolgten. Forschungen über weibliche Täter sind in der Bundesrepublik bisher nicht ausreichend durchgeführt worden. Den MitarbeiterInnen von Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt wurde erst sukzessive bewusst, auch Frauen Mädchen und Jungen sexuell missbrauchen. Dies konnte jedoch erst geschehen, als das Tabu, auch Frauen Täterinnen sind, allmählich aufbrach. In der (feministischen) Beratungspraxis rief diese neue Erkenntnis große Verunsicherung hervor, und erst allmählich reifte die Einsicht, Sexueller Missbrauch zwar seltener als von Männern, aber keineswegs vereinzelt durch Frauen ausgeübt wird. Es stellt also eine Notwendigkeit dar, sich mit dieser Facette sexueller Gewalt auseinander zu setzen.

Wie kommt es, bisher so wenig über Sexuellen Missbrauch durch Frauen bekannt ist?

Sexueller Missbrauch durch Frauen unterliegt, aufgrund von Weiblichkeits- und Mütterlichkeitsmythologien, derzeit einem noch größeren Tabu als Sexueller Missbrauch durch Männer. Es ist aber davon auszugehen, eine Enttabuisierung dazu beiträgt, eigene Betroffenheit und damit Prävalenz und Phänomenologie bekannt zu machen. Ein weiterer Aspekt ist die zögernde Bereitschaft von Männern/Jungen, über den erlebten sexuellen Missbrauch zu sprechen. Außerdem wird Sexueller Missbrauch an einem (pubertierenden) Jungen durch eine Frau von ihm selbst und von der Gesellschaft oft nicht als sexuelle Ausbeutung eingestuft, sondern, wie bereits erwähnt, als ‘Einweihung ins Mannesalter’ durch eine ‘erfahrene’ und ‘reife’ Frau angesehen oder umgedeutet. Deshalb verdrängen männliche Opfer eher Erinnerungen an einen Missbrauch durch Frauen als an einen durch Männer. Oft wird behauptet, der Junge würde quasi mit Erfahrungen ‘beschenkt’, weil er jetzt weiß, wie mit Frauen ‘umzugehen’ ist und nun nicht mehr ’stümperhaft’ mit pubertierenden Mädchen ‘herumexperimentieren’ müsse. Sexueller Missbrauch durch eine Frau ist für die meisten Jungen jedoch weniger ein Geschenk, sondern vielmehr, ähnlich wie für Mädchen, eine erhebliche Störung in der psychosexuellen Entwicklung.
Sexueller Missbrauch durch Frauen ist schwerer wahrzunehmen und aufzuklären, da er häufig in Pflege- und Fürsorgeverhalten eingebunden ist. Jedoch scheint sich hierin eine Verharmlosung widerzuspiegeln, die von tiefliegenden Ängsten vor sexueller Gewalt durch Frauen und Mütter gekennzeichnet ist. Diese Ängste verhindern Aufklärung Sexuellen Missbrauchs durch Frauen. Hierin spiegelt sich die mythologisierte Idealisierung der Mutterrolle wider. Sie ist in der patriarchalen Gesellschaft ideologisch und emotional geprägt. Die Mutter wird als asexuelles Wesen gesehen, die sich dem Kind selbstlos zuwendet. Die Fürsorge und Pflege der Kinder obliegt auch heute noch vor allem den Frauen. Ihnen wird ein intensiverer Körperkontakt zu Kindern zugestanden als Männern, und bestimmte Handlungen werden bei Frauen noch als ‘normal’ angesehen, die bei Männern aber schon als Übergriffe wahrgenommen werden. So kann das Sorge- und Pflegeverhalten von Müttern oder Frauen, wenn es mit sexuellen Übergriffen gekoppelt sein sollte, gut kaschiert werden.
Wird Sexueller Missbrauch als patriarchales Macht- und Unterwerfungsbedürfnis verstanden, steht diese Erkenntnis scheinbar im Widerspruch zur Mutter- und Frauenrolle. Frauen werden zwar als das ‘friedfertige Geschlecht’ sozialisiert und wurden deshalb lange nicht als potentielle Täterinnen in Betracht gezogen. Frauen jedoch nicht nur Angriffsfläche für männliche Gewalt, sondern auch in der Lage, gegenüber statusniedrigeren, schwächeren Personen Gewalt auszuüben. Dieser Aspekt wurde lange ausgeblendet und führte dazu, Frauen nicht als Täterin wahrzunehmen. Hinzu kamen andere Gründe, die diese Einsicht verhinderten und tabuisierten. Nach Elliotts Auffassung wirkt Sexueller Missbrauch durch Frauen so bedrohlich, weil er unsere Vorstellungen darüber, wie sich Frauen gegenüber Kindern verhalten (sollen) irritiert und in Frage stellt.

Andererseits gibt es Gründe, die erklären, warum weniger Frauen als Männer zu Täterinnen werden:

Die geschlechtsspezifische Erziehung prägt die Orientierung bei Mädchen und Frauen auf ältere, größere und stärkere Partner und ist deshalb nicht auf dominantes Rollenverhalten gerichtet.
Männer sind auch heute noch meist die Aktiven im Herstellen von Sexualkontakten. Die fehlende Akzeptanz gegenüber dem "NEIN" einer Frau führt dazu, sie sich angespornt fühlen, die Frau dennoch zu erobern. Sie setzen sich notfalls über physische und psychische Grenzen hinweg. Sie deuten das "NEIN’ um als verdeckten Wunsch nach Sexualität und bestätigen damit die Rollenerwartung an Frauen, sich nicht allzu schnell in Sexualkontakte einzulassen.
Frauen neigen viel weniger als Männer dazu, Beziehungen zu sexualisieren und verhalten sich deshalb weniger promiskuitiv.
Während Frauen eher durch den Kontext einer emotionalen Beziehung zum/r PartnerIn sexuell erregt werden, sind Männer eher durch Außenreize außerhalb des Beziehungskontextes erregbar (z.B. durch Pornographie).
Frauen können besser zwischen Gefühlen von Zuneigung, Zärtlichkeit und sexuellen Gefühlen unterscheiden. Männer neigen eher dazu, nicht-sexuelle Kontakte als sexuelle zu deuten.
Männer reduzieren positive Zuwendung auf Sexualität und leiten daraus automatisch Penetration ab.
Das Selbstwertgefühl bei Frauen ist weniger auf sexuelle Aktivitäten und Bestätigung ausgerichtet als bei Männern.
Frauen werden schon als Mädchen auf die Mutterrolle hin erzogen und sind daher stärker am Wohlergehen der Kinder interessiert als Männer.
Frauen werden häufiger als Männer versuchen, Mädchen vor sexuellen Übergriffen zu bewahren und ihre eigenen Impulse zu Sexuellem Missbrauch eher unterdrücken.
Die Fixierung der Geschlechterrolle sieht für Frauen die Auswahl älterer Partner vor und stigmatisiert Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern negativ. Umgekehrt werden Sexualkonzepte oder Heirat zwischen älteren Herren und minderjährigen Mädchen toleriert und partiell sogar glorifiziert als persönlicher, besonders männlicher Erfolg bewertet.
Mädchen (Frauen) werden in ihrer Sozialisation eher zu empathischen Verhalten erzogen (angehalten), als Jungen (Männer). Diese Tatsache kann dazu beitragen, Frauen von Missbrauchshandlungen eher abgeschreckt werden.
Konfliktbewältigungen von Frauen und Mädchen erfolgen häufig autoaggressiv und instrumentell. Die Reinszenierung eigener Opfererlebnisse erfolgt selten durch die Einnahme der Täterinnenrolle.
Männer neigen eher als Frauen dazu, zwischen der eigenen Person und den Geschlechtsorganen zu trennen. Sie funktionalisieren ihren Körper und setzen ihn als Mittel ein. Sie können ihren Penis als Waffe einsetzen und dadurch Gewalt ausüben.
Diese Ausführungen sollen Frauen nicht als die ‘besseren Menschen’ hinstellen, sondern Verhalten im Kontext gesellschaftlicher Bedingungen aufzeigen. Die Tatsache, Frauen dennoch zu Täterinnen werden, hat bisher nicht zu einer systematischen und breit angelegten Forschung geführt. Die bisherigen Forschungsergebnisse beziehen sich häufig auf sehr kleine (klinische) Stichproben und sind nicht repräsentativ, daher lassen sich nur bedingt Aussagen machen.

... Wahrscheinlich is das den meisten eh wieder zulang...
..Also wer labert hier Scheisse...

Kommunist
07-07-2001, 13:53
ich hab mir nicht alles durchgelesen, hab die Dokumentation aber gößtenteils gesehen...
Ich frage mich nur ...was soll schön an Sex sein wenn der andere sich wehrt? Also ich weiss nicht ob das hier schon genannt wurde, aber ich glaube es wurde auch etwas von "kein sexueller Hintergrund, siondern nur Gewalt" gesagt...das könnte ich mir vorstellen... weil s.o.

mars
08-07-2001, 22:01
sehr interessant der artikel den slowmo da geposted hat, zwar lang, aber gut!

ichn glaube ehrlich gesagt das es nicht unbedingt so viel mit dem begriff von sex zu tun hat den die meisten hier kennen, von wegen gemeinsam ausgelebter liebe, gefühlen, usw. sondern eher um das gefühl den anderen in der hand zu haben, die Macht zu haben alles mit dem gegenüber machen zu können..
das mit dem rauchen glaube ich weniger, da erscheinen mir die thesen 1 und 2 schon wesentlich logischer...

Lion
10-07-2001, 00:41
ja, der lange artikel sagt ja auch nur, dass sein bewusstsein bestimmt.
der kommunist hat ja auch recht, aber ich glaub, ich hab dat schon gesagt.
es geht einfach drum, dass männer darauf ausgelegt sind, an macht zu gelangen.
wenn sie dies nicht durch geld, status usw können, werden sie das auch
unbewusst durch sexuelle dominanz oder belästigung von frauen erreichen wollen.
fight the power. yo

Luke
10-07-2001, 03:23
bla