Vollständige Version anzeigen : Software Sampler - Quantisierung ?
Staubklopfa MC
08-02-2005, 13:18
Grüß euch!
Prinzipiell hab ich zwei Fragen an die Fachkundigen unter euch:
Ich will beim Beatcontest mitmachen, aber mein Drumming nicht mit dem langweiligen Fruity StepSequencer machen.
Jetzt dachte ich daran alles mit meinem MidiKeyboard einzuspielen, und zwar über NI Kontakt. (war mal bei ner SampleKit CD dabei).
Alles schön und gut. Aber:
Ich blicke nicht ganz wie das alles funktioniert... Muss ich HiHats, Basedrum und Snare etc. jeweils einzeln einspielen ?
Ich wollte eigentlich wie bei nem drumkit alle Sounds aufm Keyboard haben, ist das möglich ?
Zweite Frage:
Ich hab oftmals das Wort "Quantisierung" in Verbindung mit Groove in den Drums aufgeschnappt...
Was genau muss ich da im Cubase anstellen, damit dieser "Groove" ins Drumming kommt ?
Danke für (hoffentliche) Antworten ... :D
Haut rein!
Du musst in Kontakt ein neues Instrument erstellen. Dann gehst du auf Edit und wählst den Mapping Editor. Da sieht du eine virtuelle Klaviatur und kannst aus dem Sample Browser deine Drumsamples auf verschiedene Tasten mappen.
Quantisierung hat nur bedingt etwas mit Groove zu tun. Die Quantisierung hilft dir, das was du per Keyboard eingespielt hast in ein genaues Raster zu pressen. Groove entsteht durch die Programmierung der Drums und die Komination deiner Drumsamples würd ich sagen.
cya
Staubklopfa MC
08-02-2005, 14:32
Das provier ich dann gleich mal aus. Vielen Danke dir, r-abit!
PeterPiper0815
08-02-2005, 17:23
Groove ist aber nicht nur ein Ding der Position des Instrumentes sondern hängt auch gewaltig mit den unterschiedlichen Lautstärken der einzelnen Schläge zusammen. Grade die kaum hörbaren Sounds sorgen oft für einen bestimmten Groove. Man höre sich Clyde Stubblefield an (Drummer von James Brown) oder den vertrackten "The Jam" Beat von Larry Graham and Graham Central Station. Die leisen Zwischenschläge grooven wie SAU.
Peace
nurmeinname
09-02-2005, 05:09
Original geschrieben von PeterPiper0815
Grade die kaum hörbaren Sounds sorgen oft für einen bestimmten Groove.
lieber drumcomputer:)
FoRoE MC
09-02-2005, 10:25
lautstärke is halb richtig.
es kommt auf die anschlag dynamic derr hats beispielsweise an,
so klingt ein nicht so doll angeschlagener hat dumpfer als ein voll angeschlagener
genauso wie bei einem piano drück e taste ganz seicht an und sie klingt leiser und dumpfer.
das is der effekt der ziemlich zum groove bei drumlines beiträgst
aber groove is eigentlich shon eine sache der takt ungenauigkeit im ganz kleinen umfang.
man muss immer daran denken wie spielt ein echter drummer die drums. wenn man mit einem drumcomputer drumssetzt.
ein rummer is nicht hundertprozent on point wie ein drumcomputer nach einer quantisierung. klitzekleine verschiebungne an drums und hats können zu groove führen,. aber das kann dauern bis man den dreh raushat also ÜBEN
peace
Original geschrieben von FoRoE MC
man muss immer daran denken wie spielt ein echter drummer die drums. wenn man mit einem drumcomputer drumssetzt.
ein rummer is nicht hundertprozent on point wie ein drumcomputer nach einer quantisierung. klitzekleine verschiebungne an drums und hats können zu groove führen,. aber das kann dauern bis man den dreh raushat also ÜBEN
darum finde ich es auch besser drums einszuspielen anstatt zu programmieren. selber grooven ist doch cooler, als Balken einzuzeichen (außer jetzt vielleicht bei den Grund-Snareschlägen 2 und 4 ;)).
Staubklopfa MC
09-02-2005, 15:49
Wobei man auch beachten sollte dass groove im Blut liegt, nich ^^
Danke für die zahlreichen antworten, peace!
Original geschrieben von Staubklopfa MC
Wobei man auch beachten sollte dass groove im Blut liegt, nich
ich würde eher sagen groove ist das ergebnis gezielten drummprogrammings und ist ein gefühlsgegenstand
...irgendwie so.....lol
Staubklopfa MC
09-02-2005, 18:44
Original geschrieben von TOMMERT
ich würde eher sagen groove ist das ergebnis gezielten drummprogrammings und ist ein gefühlsgegenstand
...irgendwie so.....lol
da wärn wir bei den Grunddefinitionen angelangt ... :)
Was ist sinnvoller ? Drums im Fruity zu machen und dann ins Cubase zu loopen oder zu nem bestimmten Instrument mit Midikeyboard durchspielen ?
PeterPiper0815
10-02-2005, 02:31
Original geschrieben von FoRoE MC
lautstärke is halb richtig.
es kommt auf die anschlag dynamic derr hats beispielsweise an,
so klingt ein nicht so doll angeschlagener hat dumpfer als ein voll angeschlagener
genauso wie bei einem piano drück e taste ganz seicht an und sie klingt leiser und dumpfer.
das is der effekt der ziemlich zum groove bei drumlines beiträgst
aber groove is eigentlich shon eine sache der takt ungenauigkeit im ganz kleinen umfang.
man muss immer daran denken wie spielt ein echter drummer die drums. wenn man mit einem drumcomputer drumssetzt.
ein rummer is nicht hundertprozent on point wie ein drumcomputer nach einer quantisierung. klitzekleine verschiebungne an drums und hats können zu groove führen,. aber das kann dauern bis man den dreh raushat also ÜBEN
peace
Tja der Force hat sich lange mit sowas auseinandergesetzt (denk ich) und hat natürlich recht. Jeder Schlag hört sich bei realen Instrumenten anders an. Du hast aber noch vergessen zu erwähnen das es auch einen unterschied macht wo man die Drums anschlägt (Rand oder Mitte) obwohl..... das ist ja nicht ganz so wichtig für die meisten Leute hier (jeder anschlag am Rand müsste bestimmte Frequenzen betonen die bei Schlägen in der Mitte nicht betont werden und umgekehrt dabei sollte aber sachte vorgegangen werden. welche Frequenzen das sind kommt auf die Stimmung der Snare an) Ist doch grob richtig oder Force? :D
Peace
BTW für mein empfinden lassen sich drumms besser mit Drumpads einspielen (wie auf nem Drumcomputer) als mit nem Keyboard. Denke das liegt am (weiten) Weg den die Taste gegenüber dem Pad zurückzulegen hat bis der Sound erklingt. Ist aber auch Geschmacks und Übungssache.
syndic3k1
10-02-2005, 02:38
es kommt beim sound von echten instrumenten auf hunderttausend parameter an ;) hab heute mal wieder schlagzeug gezockt mit neuen sticks und gemerkt, dass selbst die sticks n soundunterschied machen...einen riesenunterschied...
und quantisierung ist quasi das gegenteil von groove...obwohl...man kann auch einzelne instrumente quantisieren, andere nicht, und erhält dadurch nen groove...
dass du das über keyboard einspielst heißt auch nicht automatisch, dass es besser/grooviger klingt als mit gezeichneten balken - die man ja auch noch ohne raster verschieben kann...spätestens wenn es holpert weil du kein timing hast isses mitm groove aus ;)
syndic3k1
10-02-2005, 02:42
Original geschrieben von PeterPiper0815
BTW für mein empfinden lassen sich drumms besser mit Drumpads einspielen (wie auf nem Drumcomputer) als mit nem Keyboard. Denke das liegt am (weiten) Weg den die Taste gegenüber dem Pad zurückzulegen hat bis der Sound erklingt. Ist aber auch Geschmacks und Übungssache.
und einstellungssache...du kannst doch das tastenverhalten der meisten keyboards programmieren...dann löst der halt das sample sofort aus wenn du die taste nur anguckst...oder du kannst den sampler so programmieren dass leise (sanfte) schläge auf die pads/tasten n anderen sound machen als laute/feste (um zb das nach-oben-verstimmen der snare bei lauten schlägen zu imitieren ;) )
PeterPiper0815
10-02-2005, 02:47
Original geschrieben von syndic3k1
es kommt beim sound von echten instrumenten auf hunderttausend parameter an ;) hab heute mal wieder schlagzeug gezockt mit neuen sticks und gemerkt, dass selbst die sticks n soundunterschied machen...einen riesenunterschied...
Das ist klar aber man wechselt die Sticks üblicherweise auch nicht während eines Tracks :D
syndic3k1
10-02-2005, 02:49
öh...wieso nicht? :D
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