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Vollständige Version anzeigen : Schritt für Schritt zu fetten Drums!



Fiftynine
23-05-2008, 15:15
Moin,

Da ich hier hin und wieder mal lese wie man seine drums richtig fett kriegt hier ein paar kleine tipps.

1. Auswahl der passenden Klänge.

Hierbei fängt die Vorarbeit an. Man sollte sich aufjedenfall nur auf Sounds konzentrieren die einem von Anfang an überzeugen. Obwohl fürs Layern meist schon ein gewünschtes Merkmal ausreicht was man dann beim bearbeiten mit einem Equalizer geschickt betonen kann.

2. Beispiele für die oben genannten Merkmale.

Die in Punkt 1 beschriebenen Merkmale können z. B. das Volumen, der Druck, eine ausgeprägte Hüllkurve oder die gewünschte Klangfarbe sein.
Nun ist es wichtig die richtige Endauswahl zu treffen und diese dann zu kombinieren.

3. Einsatz des EQ´s

Das Schlüsselwort hier ist es Frequenzüberschneidungen zu vermeiden. Ob dies durch den Eq oder andere Filter geschieht ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist es beim kombinieren von mehreren Bass Sounds das nur einer die Tiefbassfrequenz besitzt. Um Platz für die Frequenzen zu schaffen langt oftmals ein einfacher Lowcut Filter.

4. Die Drums in die breite ziehen.

Kann sich wohl jeder denken was damit gemeint ist. Nehmen wir an man hat 2 Bassdrums. Man nehme diese und setzt sie in ein Audiobearbeitungstool (z.B. Audacity o.ä.) und versetzt sie um millisekunden um den Attack breiter zu machen. Schon klingt der Sound fülliger. Sollten die Bassdrums unterschiedliche Ausklingzeiten haben ist es nicht schlimm solang die Eigenschaften der Drums sich nicht zu sehr unterscheiden.

5. Das Left/Right Spiel.

Und zum Schluss noch etwas was wohl vielen bekannt ist um ein wenig Abwechslung rein zu bekommen und den Sound dicker klingen zu lassen. Hierbei handelt es sich um Das Left/right ding man nehme z.B. 2 Snares und legt diese so das eine Links durch den Speaker kommt und eine Rechts wobei die Frequenzen auf beiden Seiten nicht viel unterschied haben dürfen.

Aber letzenendes ist alles Geschmackssache.

Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.

Gruß

blueflashed
26-05-2008, 12:33
cool dass dir die mühe gegeben hast ;)
ich würde meinerseits (wenn auch wenig) hinzufügen zum thema kicks......man kann durchaus mehrere (ich selbst nehme da oft 2-4) verschiedene und wie oben erwähnt, beton ich bei jeder kick eine bestimmte sache....z.B. den druck, bei der nächsten die fellanteile (also etwas die mitten einbeziehen)...dann ne tiefe und noch ne tiefe die die erste tiefe stellenweise "unterstützt" (mag für manche schwachsinn sein; ich machs aber so und bin zufrieden....)....

soweit mein senf
peace

PeterPiper0815
26-05-2008, 13:07
cool dass dir die mühe gegeben hast ;)
ich würde meinerseits (wenn auch wenig) hinzufügen zum thema kicks......man kann durchaus mehrere (ich selbst nehme da oft 2-4) verschiedene und wie oben erwähnt, beton ich bei jeder kick eine bestimmte sache....z.B. den druck, bei der nächsten die fellanteile (also etwas die mitten einbeziehen)...dann ne tiefe und noch ne tiefe die die erste tiefe stellenweise "unterstützt" (mag für manche schwachsinn sein; ich machs aber so und bin zufrieden....)....

soweit mein senf
peace

muss ich mal probieren. Hab bis jetzt immer die Erfahrung gemacht das sich gerade im Bassbereich die Sachen gerne vermatschen. Aber mit extremem EQing und einer gekonnten Frequenzaufteilung kann ich mir da schon gute Ergebnisse vorstellen. Eine BD bei 80Hz eine zweite bei 40Hz (eine Oktave tiefer) oder aber 64Hz (eine Quinte tiefer wenn ich mich jetzt nicht verrechnet hab:))

peace

ChipZ
26-05-2008, 15:10
muss ich mal probieren. Hab bis jetzt immer die Erfahrung gemacht das sich gerade im Bassbereich die Sachen gerne vermatschen. Aber mit extremem EQing und einer gekonnten Frequenzaufteilung kann ich mir da schon gute Ergebnisse vorstellen. Eine BD bei 80Hz eine zweite bei 40Hz (eine Oktave tiefer) oder aber 64Hz (eine Quinte tiefer wenn ich mich jetzt nicht verrechnet hab:))

peace

Wenn ich eine fette Bassdrum mit vielen Tiefen habe und die mit dem Bass kollidiert, dann Mute ich den Bass auf die Bassdrum, dass sich der Bass beim Bassdrumanschlag ausschaltet. Passt aber nicht immer

Ich wusste gar nicht, dass es noch soziale Menschen unter uns gibt ;)
Auf jeden Fall ein guter Thread!!

Multiphonic
26-05-2008, 15:38
Wenn ich eine fette Bassdrum mit vielen Tiefen habe und die mit dem Bass kollidiert, dann Mute ich den Bass auf die Bassdrum, dass sich der Bass beim Bassdrumanschlag ausschaltet. Passt aber nicht immer

Ich wusste gar nicht, dass es noch soziale Menschen unter uns gibt ;)
Auf jeden Fall ein guter Thread!!

da ist sidechaining die einfachere methode :)

Big E
26-05-2008, 15:46
3. Einsatz des EQ´s

Das Schlüsselwort hier ist es Frequenzüberschneidungen zu vermeiden. Ob dies durch den Eq oder andere Filter geschieht ist jedem selbst überlassen.

Das Überschneiden der Frequenzen kann aber auch sehr gut dafür sorgen, dass die Drum mehr druck kriegt! Vorallem was den Anschlag der Drum angeht. Aber is nicht immer der Fall ;)

Ansonsten ein cooles "tutorial" ;)

PeacE

RogerRapit
26-05-2008, 15:47
n guter trick bei kicks is auch auf die bassdrum mit einem noisegate über den sidechain einen tiefen sinuston zu legen (90 Hz oder was eben passt). damit kriegt die kick nochmal richtig schönen bassanteil.
bei snares kann man das gleiche gut mit white noise machen.

habs mal ausprobiert und klingt echt geil aber passt natürlich nich immer. darf sich wie erwähnt auch nich mitm bass schneiden

shukone
26-05-2008, 23:02
n guter trick bei kicks is auch auf die bassdrum mit einem noisegate über den sidechain einen tiefen sinuston zu legen (90 Hz oder was eben passt). damit kriegt die kick nochmal richtig schönen bassanteil.
bei snares kann man das gleiche gut mit white noise machen.

habs mal ausprobiert und klingt echt geil aber passt natürlich nich immer. darf sich wie erwähnt auch nich mitm bass schneiden

Gibts sogar von "mda" als kostenloses VST Plugin (mda_subsynth heißt das Ding). Kann man einfach per Insert oder Send einbinden und kommt ohne SC aus :)

concave
28-05-2008, 19:22
hm hätte nur hinzuzufügen, dass man bisschen auf die stereopositionen im bass achten sollte vlt :> ne in die breite gezogenen snare mit nem lowpass und untere mitten + bass weg auf die kick, kommt ab und an auch mal gut.

synths mit tune funktion machen die sache auch noch bisschen angenehmer - also mit fertigem audio material kann man in nem layer weniger retten finde ich (ohne guten pitch). manchmal verlier ich durch starkes eqing einfach zu viel druck in irgendeinem charakter irgend eines sounds, wo nur ein bisschen detune auch schon alles rausreissen würde.

jeden layer in eine grp sofern eine frei ist, bzw bis die cpu schreit! :D so long

king roc
28-10-2008, 22:41
Sehr schönes tutorial

hat mir bis jetzt schon sehr geholfen

restless
12-01-2009, 09:21
Bei mir klappt das "in die Breite" ziehen nich so.
Wenn ich die Drums bei Audacity versetze stört das sofort.
Oder gibt es ein Kürzel um bei Audacity nur Millisek. zu versetzen?

StrichaelStrich
12-01-2009, 17:08
Hat noch einer den Thread am Start mit dem Video zum Thema Drums mischen in Reason(30min)!?Lg

Big E
12-01-2009, 17:30
mit welchem Programm du mischst, ist doch völlig egal!

Die "Geräte" sind doch immer gleich. Ein Kompressor ist ein Compressor und wird acuh ein Compressor bleiben... egal ob Reason, Cubase, FL, Audacity oder was auch immer.

Les dich einfach im allgemeinen, mixen für drums, ein.

PeacE

StrichaelStrich
12-01-2009, 17:36
Ja ick weiß doch.
Er hat halt nur alles richtig geil erklärt in dem Video auch Grundlagen etc.
Wäre halt super!

restless
13-01-2009, 17:25
Ist wirklich immer dasselbe. Erstelle einzelne Redrums für Bassdrum, Snare usw. damit du die einzeln ansteuern kannst. Dann kannst du an jeden einen EQ und/oder Kompressor anschliessen (z.B. MClass Compressor/Equalizer).
Sidechaining funktioniert mit dem "Spider Merger & Splitter". Gibt dazu filmchen auf Youtube.
Lies unbedingt Theorie über EQing und was ein Kompressor genau macht.

sicky popp
13-01-2009, 17:28
ich würde die ausgänge des redrums, jeweils einem mixerkanal eine 14:2 mixers zuweisen..dann hast du pro kanal 4 aux wege, ausserdem kannst du ja zw audgang kick redrum und eingang mixerkanal ein comp hängen....geht super so

sNyDaH
13-01-2009, 17:34
ich würde die ausgänge des redrums, jeweils einem mixerkanal eine 14:2 mixers zuweisen..dann hast du pro kanal 4 aux wege, ausserdem kannst du ja zw audgang kick redrum und eingang mixerkanal ein comp hängen....geht super so

genau so mach ich es auch. :)

ich nutz allerdings keinen compressor, sondern eher eqs für jeden einzelnen kanal. :)

Dopahansi
13-01-2009, 17:36
genau so mach ich es auch. :)

ich nutz allerdings keinen compressor, sondern eher eqs für jeden einzelnen kanal. :)



für jeden einzelnen kanal???


also ich meine das so,du öffnest ein redrum für als zb eine bassdrum haust da nen eq rauf,dann wieder ein für bassdrum dann wieder eq rauf???#


ich hau redrum voll mit bassdrums dann hau ich da nen eq und compressor rauf,genauso wie bei hihat snare...is das falsch oda was??? -.-

StrichaelStrich
13-01-2009, 18:14
Was habt ihr in den Auxkanälen beim 14:2!?
Comp,Eq,Reverb,Maxi!?

Cop Dickie
15-03-2009, 03:43
Ich mische meine Drums allgemein sehr wenig ab und bin trotzdem sehr zufrieden. Das absolut Wichtigste ist die Soundauswahl und das sinnvolle Layern. Der Rest ergibt sich von selbst.

trockenschiss
15-03-2009, 10:23
Ich mische meine Drums allgemein sehr wenig ab und bin trotzdem sehr zufrieden. Das absolut Wichtigste ist die Soundauswahl und das sinnvolle Layern. Der Rest ergibt sich von selbst.
jop, ist bei mir das selbe

Ppalagi
17-03-2011, 03:00
ich hab mal gelesen das man die drums nicht quantisieren sollte damit es sich natürlicher anhört.. also lieber versetzt und nicht gerastert... kennt da jemand irgendwelche tutorials oder so?

Sandmann da MC
17-03-2011, 03:32
Ist wirklich immer dasselbe. Erstelle einzelne Redrums für Bassdrum, Snare usw. damit du die einzeln ansteuern kannst. Dann kannst du an jeden einen EQ und/oder Kompressor anschliessen (z.B. MClass Compressor/Equalizer).
Sidechaining funktioniert mit dem "Spider Merger & Splitter". Gibt dazu filmchen auf Youtube.
Lies unbedingt Theorie über EQing und was ein Kompressor genau macht.Man braucht doch nicht für jede Drum einen einzelnen Redrum zu öffnen.
In der Rückansicht hat doch jede Spur im Redrum ihren eigenen Ausgang, sodass man das dann mit dem Equalizer oder dem Kompressor verbinden kann.
Anschließend bündle ich ähnliche Drums (z.B. wenn ich zwei oder mehrere Snares gelayert hab) wieder im 6:2 Line-Mixer und schließlich die verschiedenen Line-Mixer in einem weiteren, wo dann alle Drums drin sind.

Sandmann da MC
17-03-2011, 03:37
ich hab mal gelesen das man die drums nicht quantisieren sollte damit es sich natürlicher anhört.. also lieber versetzt und nicht gerastert... kennt da jemand irgendwelche tutorials oder so?Kommt drauf an, wie du die Drums bedienst.
Ich hau die immer bei Reason in das Pattern vom Redrum rein, da ist das dann eh genau, sodass Quantisieren nichts bringen würde und wenn ich das nicht mache, setze ich die mit der Maus, sodass die auch immer genau sind.

Quantisieren bringt eigentlich nur etwas, wenn man die Drums sozusagen in Echtzeit beispielsweise mit einem Keyboard einspielt.

Ich steh aber nicht so auf ungenauen Sound, wenn der Sound sowieso aus dem PC kommt, sollte er für mein Empfinden auch genau sein.

Wenn die Drums natürlich nur noch Viertelnoten haben, ist das auch langweilig, aber wenn eine Drum ein 32tel früher kommt, dann soll das nicht so sein, weil ich mangels Genauigkeit so gespielt hab, sondern weil ich es bewusst so gewählt hab.

Mit welchem Programm arbeitest du denn?

Ppalagi
19-03-2011, 03:42
mit Logic... aber ich werde mir bald ne mpc holen, da ist es einfacher die drums nicht so plastisch anhören zu lassen

hab zwar mit logic schon paar gescheite drums hingekriegt aber mir wär der mpc sound lieber.. naja

Sandmann da MC
19-03-2011, 03:52
Von Logic hab ich leider keine Ahnung, kann dir also nicht weiter helfen.

sicky popp
19-03-2011, 12:18
mit Logic... aber ich werde mir bald ne mpc holen, da ist es einfacher die drums nicht so plastisch anhören zu lassen

hab zwar mit logic schon paar gescheite drums hingekriegt aber mir wär der mpc sound lieber.. naja

träum weiter...

es gibt weder ein mpc sound noch werden deine beats weniger plastisch, solange du nicht weisst was du tust...aka wie man drums setzen muss...warum sollte das in der mpc anders sein?

Ppalagi
19-03-2011, 14:23
wieso gibt es dann extra mpc grove-templates für die DAW's? wenn ich die lade werden aber manche midi signale nicht aufgenommen.. so n sch...

sicky popp
19-03-2011, 14:38
das sind doch nur änderungen in der velocity und am anschlag, also wann die note gespielt wird...die eine note etwas früher,die andere evtl später...

nix was man nicht selber einstellen könnte

Ppalagi
19-03-2011, 14:45
achso... kann ich dann die einstellung bei 1/16 lassen ohne einen swing auszuwählen.. oder ist das was anderes?

sicky popp
19-03-2011, 15:08
1/16 heisst das die noten die per midi aufgenommen wurden, entweder vor oder zurück auf ein 1/16 Noten Raster geschoben werden. In der MPC is das quasi eine Livequantisierung auf dieses Raster. Swing wiederrum, verschiebt die Noten dann wieder um gewisse % Zahlen..Wie genau weiss ich auch nicht, gibt aber auch sowas wie vor/nach der eigtl Note...

ich würde einfach mal rumspielen...ich hatte oft 1/32 eingestellt, heisst das es ein hochaufgelösteres Raster gibt, die Noten aber schon auch noch quantisiert werden...

besser kann ich es net beschreiben

CONG
22-07-2011, 22:17
Drumloop-> Dj-Mixer (+-0.0 Gain, Filter) -> {Tapedeck (durchschleifen, +- Rec.Gain)} -> Sampler (durchschleifen- Mono - +- Rec gain 8/16Bit - Filter) -> Sampler/Mpc//Computah - Bisschen viel kabel, aber sonst top

King Saiz
27-12-2011, 16:35
hab das früher benützt oft zusammen mit dem mda stereo (einfacher chorus/stereowerweiterer) man bekommt mit dem mda subsynth + leichtem verb geile wabernde bassdrums hin: hier ein beispiel, mir ist leider spontan kein anderer Track eingefallen xd

http://www.youtube.com/watch?v=4Nk5qeAoST8

King Saiz
27-12-2011, 16:39
lieber offbeat als gerastert is ja wohl quark das kannste nich verallgemeinern, in bestimmten fällen kommt es gut damit es entweder scetchy klingt oder nen besonderen flow erzeugt bzw unterstützt. aber dass man es immer nich machen soll fänd ich recht komisch xd