1160 Sekunden mit Chefket

Was dau­ert im Leben alles 300 Sekun­den? Das War­ten auf die nächs­te U-​Bahn zum Bei­spiel. Oder bis man im Super­markt abkas­siert wird. Viel­leicht auch eine kur­ze Rau­cher­pau­se oder die Zeit, bis dein Mit­be­woh­ner end­lich im Bad fer­tig ist. Es sind klei­ne fünf Minu­ten, die einem manch­mal wahn­sin­nig lang vor­kom­men – und in denen einem ein Künst­ler sicher­lich Din­ge erzäh­len könn­te, die sonst in Inter­views oft kei­nen Platz fin­den. Weil sie zu unbe­deu­tend oder neben­säch­lich zu sein schei­nen, um "das Fass auf­zu­ma­chen", einem aber zusam­men­ge­nom­men ein ganz ande­res Gesamt­bild einer Per­son geben könn­ten. Im MZEE​.com For­mat "300 Sekun­den" sol­len nun aus­schließ­lich die­se klei­nen und kurz zu beant­wor­ten­den Fra­gen ihren Platz – und ihre Ant­wor­ten – fin­den, wäh­rend wir einen Ort sehen und erklärt bekom­men, den der Künst­ler extra für unser Inter­view aus­ge­wählt hat …

 

Vier Wochen ist es her, dass Chef­ket sein aktu­el­les Album "Alles Lie­be (Nach dem Endes des Kamp­fes)" releast hat. In die­sem Zusam­men­hang nahm sich der Rap­per auf dem "One Race Human"-Festival in Aschaf­fen­burg die Zeit, uns eini­ge Fra­gen zu beant­wor­ten. Mal wie­der spreng­te damit ein Künst­ler den Rah­men von 300 Sekun­den – aber das ist voll­kom­men legi­tim, denn was Chef­ket zu erzäh­len hat, ist auf eine posi­ti­ve Wei­se so ehr­lich und inter­es­sant, dass wir ihm ger­ne mehr Raum dafür gege­ben haben. So erfuh­ren wir zum Bei­spiel, war­um Rap für ihn The­ra­pie ist, wo es das per­fek­te Sucuk mit Ei gibt und was das Cools­te an Ber­lin ist. Was uns aber wirk­lich im Gedächt­nis blieb, ist die bild­haf­te Beschrei­bung als Ant­wort auf die Fra­ge, wel­cher der auf­re­gends­te Ort sei, an dem er je war – wir hof­fen, Euch beein­druckt das genau­so …

 

Chef­ket – 300 Sekun­den (Inter­view)

Chef­ket auf Face­book
Chef­ket auf Insta­gram

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra: Micha­el Abfal­te­rer & Jonas Sei­bert)
(Nach­be­ar­bei­tung: Anna Eber­ding)