Teka: Lass mal lieber einen bauen #06

Man kann es dre­hen und wen­den, wie man will: Nach wie vor erhal­ten Deutschrap-​Produzenten zu wenig Aner­ken­nung für ihren Anteil an Tracks und gan­zen Alben – wenn sie über­haupt Erwäh­nung fin­den. Und sind wir mal ehr­lich, so tra­gen gewiss auch wir als Maga­zin unse­ren Teil dazu bei. Oft­mals steht der Pro­du­zent nicht nur fern­ab des Ram­pen­lichts, son­dern irgend­wo weit hin­ter dem ent­spre­chen­den Rap­per. Wir kön­nen das nicht kom­plett und sze­ne­über­grei­fend ändern, aber wir möch­ten nach und nach ein wenig mehr für die machen, die letzt­end­lich für den Sound ver­ant­wort­lich sind. Dazu gehört auch die­ses For­mat, in dem wir Pro­du­zen­ten bei ihrer Arbeit im Stu­dio beglei­ten, sie mal ganz allein zu Wort kom­men las­sen und anhand einer Chal­len­ge end­lich einen Blick hin­ter die Kulis­sen erhal­ten. Getreu dem Mot­to: Fer­ti­ge Beats abspie­len kann jeder – "lass mal lie­ber einen bau­en!"

 

End­lich gibt es eine neue Aus­ga­be von "Lass mal lie­ber einen bau­en"! Die­ses Mal durf­ten wir wie­der nach Ber­lin, um einem Deutschrap-​Produzenten einen Besuch abzu­stat­ten. So tra­fen wir auf Teka in sei­nem Kreuz­ber­ger Stu­dio, das durch sei­nen DIY-​Look mit viel Lie­be zum Detail auf­war­ten konn­te. Teka, der dem ein oder ande­ren bereits durch sei­ne Zusam­men­ar­beit mit Trett­mann und Vee­del Kaz­tro bekannt sein dürf­te, führ­te uns zunächst durch die Räum­lich­kei­ten, bevor er auf die Video­bot­schaft sei­nes Her­aus­for­de­rers traf: Nie­mand gerin­ge­res als Figub Braz­le­vič hat­te drei Plat­ten aus­ge­wählt, aus denen nun ein neu­er Beat gezau­bert wer­den soll­te. Wir alle ken­nen das Spiel: Timer auf 60 Minu­ten und los!

 

Teka: Lass mal lie­ber einen bau­en #06 (Repor­ta­ge)

 

Wer sich den Beat von Teka ger­ne noch ein­mal anhö­ren möch­te, kann das ab sofort auf unse­rer MZEE SoundCloud-​Seite. Hier sind alle Instru­men­tals des "Lass mal lie­ber einen bauen"-Formats exklu­siv zu fin­den:

Teka auf Face­book

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra & Nach­be­ar­bei­tung: Flo­ri­an Sin­ger)