Figub Brazlevic: Lass mal lieber einen bauen #05

Man kann es dre­hen und wen­den, wie man will: Nach wie vor erhal­ten Deutschrap-​Produzenten zu wenig Aner­ken­nung für ihren Anteil an Tracks und gan­zen Alben – wenn sie über­haupt Erwäh­nung fin­den. Und sind wir mal ehr­lich, so tra­gen gewiss auch wir als Maga­zin unse­ren Teil dazu bei. Oft­mals steht der Pro­du­zent nicht nur fern­ab des Ram­pen­lichts, son­dern irgend­wo weit hin­ter dem ent­spre­chen­den Rap­per. Wir kön­nen das nicht kom­plett und sze­ne­über­grei­fend ändern, aber wir möch­ten nach und nach ein wenig mehr für die machen, die letzt­end­lich für den Sound ver­ant­wort­lich sind. Dazu gehört auch die­ses For­mat, in dem wir Pro­du­zen­ten bei ihrer Arbeit im Stu­dio beglei­ten, sie mal ganz allein zu Wort kom­men las­sen und anhand einer Chal­len­ge end­lich einen Blick hin­ter die Kulis­sen erhal­ten. Getreu dem Mot­to: Fer­ti­ge Beats abspie­len kann jeder – "lass mal lie­ber einen bau­en!"

 

Für die­se Aus­ga­be unse­res For­mats "Lass mal lie­ber einen bau­en" waren wir zu Gast in Figub Braz­le­vičs Alt­bau­woh­nung im Ber­li­ner Stadt­teil Moa­bit. Als wir dort anka­men, wur­den wir herz­lich von ihm emp­fan­gen und befan­den uns auch schon kur­ze Zeit spä­ter in einem der vie­len Räu­me der Woh­nung: sei­nem Home­stu­dio. Dort ange­kom­men über­rasch­ten wir ihn mit einer klei­nen Video­bot­schaft von Shu­ko. Die­ser prä­sen­tier­te ihm die drei Plat­ten, mit denen sich Figub aus­to­ben durf­te. Eine Auf­ga­be, die der Pro­du­zent mit Leich­tig­keit meis­ter­te und uns so einen span­nen­den Ein­blick in sei­ne Arbeits- und Her­an­ge­hens­wei­se gab …

 

Figub Braz­le­vič: Lass mal lie­ber einen bau­en #05 (Repor­ta­ge)

 

Wer sich den Beat von Figub Braz­le­vič ger­ne noch ein­mal anhö­ren möch­te, kann das ab sofort auf unse­rer MZEE SoundCloud-​Seite. Hier sind alle Instru­men­tals des "Lass mal lie­ber einen bauen"-Formats exklu­siv zu fin­den:

Figub Braz­le­vič auf Face­book

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra & Nach­be­ar­bei­tung: Flo­ri­an Sin­ger)