1131 Sekunden mit KAAS

Was dau­ert im Leben alles 300 Sekun­den? Das War­ten auf die nächs­te U-​Bahn zum Bei­spiel. Oder bis man im Super­markt abkas­siert wird. Viel­leicht auch eine kur­ze Rau­cher­pau­se oder die Zeit, bis dein Mit­be­woh­ner end­lich im Bad fer­tig ist. Es sind klei­ne fünf Minu­ten, die einem manch­mal wahn­sin­nig lang vor­kom­men – und in denen einem ein Künst­ler sicher­lich Din­ge erzäh­len könn­te, die sonst in Inter­views oft kei­nen Platz fin­den. Weil sie zu unbe­deu­tend oder neben­säch­lich zu sein schei­nen, um "das Fass auf­zu­ma­chen", einem aber zusam­men­ge­nom­men ein ganz ande­res Gesamt­bild einer Per­son geben könn­ten. Im MZEE​.com For­mat "300 Sekun­den" sol­len nun aus­schließ­lich die­se klei­nen und kurz zu beant­wor­ten­den Fra­gen ihren Platz – und ihre Ant­wor­ten – fin­den, wäh­rend wir einen Ort sehen und erklärt bekom­men, den der Künst­ler extra für unser Inter­view aus­ge­wählt hat …

 

Für die neu­es­te Aus­ga­be unse­res For­mats "300 Sekun­den" tra­fen wir KAAS in sei­nem Stu­di­o­raum in Stuttgart-​Weilimdorf. In medi­ta­ti­ver Atmo­sphä­re spra­chen wir mit ihm dar­über, ob er sich für Poli­tik inter­es­siert, wovon er nachts träumt und wie vie­le Alben die Orsons bis 2027 ver­öf­fent­li­chen wer­den. Dabei stell­te sich her­aus, dass KAAS' künst­le­ri­sches Schaf­fen nicht nur auf Musik beschränkt ist, son­dern auch auf Comic-​Zeichnungen zutrifft. Des­halb baten wir ihn, ein spon­ta­nes Selbst­por­trait anzu­fer­ti­gen …

 

KAAS – 300 Sekun­den (Inter­view)

KAAS auf Face­book

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra: Flo­ri­an Sin­ger)
(Nach­be­ar­bei­tung: Jan Wort­mann (SavE))