721 Sekunden mit Juse Ju

Was dau­ert im Leben alles 300 Sekun­den? Das War­ten auf die nächs­te U-​Bahn zum Bei­spiel. Oder bis man im Super­markt abkas­siert wird. Viel­leicht auch eine kur­ze Rau­cher­pau­se oder die Zeit, bis dein Mit­be­woh­ner end­lich im Bad fer­tig ist. Es sind klei­ne fünf Minu­ten, die einem manch­mal wahn­sin­nig lang vor­kom­men – und in denen einem ein Künst­ler sicher­lich Din­ge erzäh­len könn­te, die sonst in Inter­views oft kei­nen Platz fin­den. Weil sie zu unbe­deu­tend oder neben­säch­lich zu sein schei­nen, um "das Fass auf­zu­ma­chen", einem aber zusam­men­ge­nom­men ein ganz ande­res Gesamt­bild einer Per­son geben könn­ten. Im MZEE​.com For­mat "300 Sekun­den" sol­len nun aus­schließ­lich die­se klei­nen und kurz zu beant­wor­ten­den Fra­gen ihren Platz – und ihre Ant­wor­ten – fin­den, wäh­rend wir einen Ort sehen und erklärt bekom­men, den der Künst­ler extra für unser Inter­view aus­ge­wählt hat …

 

Für die neu­es­te Aus­ga­be unse­res For­mats "300 Sekun­den" tra­fen wir uns mit Juse Ju an einem zen­tra­len Ort in Berlin-​Schöneberg. Bei strah­len­dem Son­nen­schein stand er uns Rede und Ant­wort dazu, was die ful­mi­nan­tes­te Bad Bar ist und wie die Ent­schei­dung lau­ten wür­de, müss­te er zwi­schen Fato­ni und Edgar Was­ser wäh­len. Doch nicht nur wir hat­ten Fra­gen im Gepäck – auch zwei bekann­te Künst­ler der deut­schen Batt­lerap­sze­ne lie­ßen es sich nicht ent­ge­hen, dem Japan-​affinen Rap­per eini­ge Ant­wor­ten zu ent­lo­cken. Zusätz­lich dürft Ihr Euch noch auf eine spon­ta­ne schau­spie­le­ri­sche Dar­bie­tung von Juse freu­en …

 

Juse Ju – 300 Sekun­den (Inter­view)

Juse Ju auf Face­book

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra & Nach­be­ar­bei­tung: Flo­ri­an Sin­ger)