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Eko Fresh

Es gibt nicht viele deutsche Rapper, die wie Eko Fresh auf eine so umfangreiche Diskografie zurückblicken können. Bereits 2003 begann seine Karriere an der Seite des damaligen Mentors Kool Savas mit "Ich bin jung und brauche das Geld". Anschließend veröffentlichte er sechs weitere Alben, bis er es schließlich mit "Eksodus" auf Rang 1 der offiziellen deutschen Albumcharts schaffte. 2017 bringt der gebürtige Kölner mit "König von Deutschland" nun sein bereits zehntes Soloalbum in die Läden. Im Interview mit Eko sprachen wir über seine neue Platte, Reaktionen im Internet auf seinen kürzlichen Unfall sowie politische Themen wie die Bundestagswahl und die Rolle der AfD in Deutschland.

MZEE.com: Wie geht es dir nach deinem Quad-Unfall? Du sagtest, du hättest echt Glück gehabt.

Eko Fresh: Es geht mir den Umständen entsprechend relativ gut. Ich hab' jetzt vom Arzt einen kleinen Zwangsurlaub verschrieben bekommen. Man kann ja auch das Gute daran sehen: Ich darf mal zu Hause bleiben, das Jahr war bis jetzt nämlich echt actionreich.

MZEE.com: Hat sich durch den Unfall etwas an der Wahrnehmung deines eigenen Lebens geändert?

Eko Fresh: Natürlich holt einen so ein Unfall krass runter. Im einen Moment bist du total in deinem Film und willst die Welt erobern oder das Game übernehmen, wie wir ja sagen. (lacht) Und im nächsten Moment bist du ganz klein. Dann freust du dich über jede Nachricht und jeden, der anruft. Du merkst, wie zweitrangig und unwichtig viele Dinge sind, die du sonst so anstrebst.

MZEE.com: Viele Kollegen aus der Szene haben dir Genesungswünsche geschickt. Teilweise kursierten aber auch mehr als böse Witze oder sogar Todesmeldungen im Internet. Wie bist du damit umgegangen?

Eko Fresh: Was willst du machen? Man kann im Internet nie jedem gleichzeitig antworten oder die Situation überhaupt kontrollieren. Das prallt aber auch an mir ab. Die Hauptsache ist, dass jeder, den ich persönlich getroffen habe, erleichtert war und sich gefreut hat, dass es mir gut geht. Es ist vergebene Liebesmüh, sich mit diesen Internetgeschichten krass zu beschäftigen. Diese Fake-Todesmeldung wurde halt auf einer Seite gepostet, auf der einfach jeder irgendetwas schreiben kann, die aber wie eine seriöse Nachrichtenseite aussieht. Ich hab' das einige Zeit gar nicht so richtig mitbekommen und es dann dementiert, als ich gemerkt habe, was das zwischenzeitlich für einen Umfang erreicht hatte.

MZEE.com: Kommen wir zu deiner Musik. "König von Deutschland" ist mittlerweile dein zehntes Studioalbum. Was ist der größte Unterschied zwischen dem Eko vom ersten Album und dem von heute?

Eko Fresh: Damals wusste ich schon so ungefähr, wie man rappt. Ich hatte auch lustige Sprüche. Aber das Ganze war seiner Zeit so ein bisschen voraus. Bei den jungen Trap-Leuten heute denken sich manche Zuhörer ja auch, was das denn sein soll – und das war bei mir damals genauso. Die Leute haben sich an den Kopf gefasst und gefragt, wie man sowas mit HipHop machen kann. (lacht) Ich war halt jung und hungrig, aber noch kein ausgereifter Künstler. Ich hab' relativ unbewusst eine Kunstfigur geschaffen und einfach das gemacht, was ich in Amerika gefeiert hab'. Das war dann halt der freshe, arrogante, junge Typ, der sich selbst komplett über den Klee lobt. Ich war kein reflektierter Künstler, sondern eher ein Character. Da gibt's ja heute auch genug von. Ich hör' die Sachen von damals auch noch gerne, auf manche bin ich mehr, auf manche weniger stolz. Mein Musikansatz war aber nicht so zeitlos wie heute.

MZEE.com: Bist du denn auf den Song "Ich bin jung und brauche das Geld" stolz?

Eko Fresh: Ja, auf jeden Fall. Das ist mein größter Hit, 'ne verrückte Idee und eigentlich die Personifizierung von dem, was ich gerade erzählt habe ... Das hat in den Jahren einfach zu mir gepasst. Vielleicht hätte aber auch der eine Song gereicht und nicht gleich 16 davon. (lacht) Na ja, wobei – es waren ja auch nicht nur solche Songs auf der Platte. "Dünya Dönüyor" zum Beispiel war ein bisschen reflektierter und melancholischer.

MZEE.com: Du hast eben gesagt, dass der Eko von damals eine Kunstfigur war. Das gilt dann vermutlich heute nicht mehr.

Eko Fresh: Nee, der Eko von heute bin so ziemlich ich. Ich glaube, die Leute, die mich jetzt über die Jahre verfolgen, wissen das auch. Ich kann irgendwie auch nicht anders, weil ich selbst immer so einen ekelhaften Realness-Aspekt verfolge. Klar, Battle-Tracks sind immer übertrieben. Aber in den Themen- und persönlichen Tracks ist das, was du siehst, das, was du kriegst. Manchmal nervt mich das auch. Es gibt Tage, an denen du unzufrieden bist und vielleicht auf jemanden schaust, der mit einer Kunstfigur voll den Reibach macht. An anderen Tagen denkst du, dass es schon gut so ist, weil es auch langfristiger angelegt ist. Ich versuche einfach, immer nach bestem Gewissen abzuwägen. Ich hab' ja auch die Grembranx-Zeit hinter mir. Das war Straßen- und Kanackenrap, meiner Meinung nach für damalige Verhältnisse auf einem sehr hohen Niveau. Ich kann aber heute gar nicht mehr so glorifizierend über solche Themen rappen. Das krieg' ich nicht übers Herz. Wenn ich über Straßenthemen oder das Migranten-Dasein rappe, muss mittlerweile immer 'ne Message dabei sein.

MZEE.com: Du bist dir schon dessen bewusst, dass du für viele deiner Hörer ein Vorbild bist.

Eko Fresh: Ich versuche auf jeden Fall, richtig damit umzugehen. Ich find's einfach ganz gefährlich, denen irgendeinen Bullshit einzutrichtern. Gerade Menschen, die vielleicht von vornherein nicht die besten Chancen haben. Ich bin aber trotzdem kein Oberlehrer geworden. Ich steh' ja auch auf coole Kanacken-Tracks. Ich finde nur, dass in der Kunst am Ende das Licht des Tunnels zu sehen sein muss. Ansonsten wird die Musik nur ausgenutzt, um irgendwelche Kids abzuholen und Kohle zu machen. Das kann ich nicht. Ich versuche einfach, dahingehend eine gute Rolle zu spielen und trotzdem möglichst meinen Lebensunterhalt mit der Kunst zu verdienen.

MZEE.com: Bald findet die Bundestagswahl statt, bei der zum ersten Mal die AfD ins Parlament gewählt werden könnte. Du hast dich schon mehrfach gegen diese Partei positioniert. Was sind deine Erwartungen oder Befürchtungen dahingehend für die Bundestagswahl?

Eko Fresh: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die AfD die drittstärkste Kraft wird. Das ist natürlich schade, aber halt der Zeitgeist. Als ich klein war, waren die Grünen die drittstärkste Kraft und das war für einige Konservative auch total schockierend. Da war's schick, ein bisschen links zu sein und jetzt ist es scheinbar schick geworden, ein bisschen rechts zu sein. Ich glaube, das kommt in Schüben. Das Ruder geht mal nach da und mal nach da. Wahrscheinlich ist das Beste, was passieren kann, dass die AfD so salonfähig wird, dass sie wieder scheißegal ist. Wenn die Leute nicht mehr das Gefühl haben, mit ihrer Wahl irgendwen provozieren zu können, wird das schwächer werden. Dann wird die AfD so eine 5%-Partei wie jetzt Grüne, Linke oder FDP. Das wird dann wohl keinen mehr großartig jucken.

MZEE.com: Meiner Meinung nach wäre es schon eine Katastrophe, wenn die AfD den Status dieser kleineren, aber etablierten Parteien erreichen würde.

Eko Fresh: Ja, nur was du und ich finden, juckt ja auch nur uns beide. Früher haben sich die jungen, links eingestellten Menschen eben über die älteren Menschen lustig gemacht. Das ist ja jetzt teilweise umgekehrt. Du wirst als links eingestellter Mensch so ein bisschen belächelt. Die Gesellschaft verändert sich einfach generationsweise. Das ist so meine neutrale Anschauung, ohne viele Emotionen reinzupacken. Rick Ross hat gerappt, dass er sich damit abgefunden hat, dass Trump an der Macht ist, weil man nur etwas aufbauen kann, wenn vorher etwas zerstört wurde. Eventuell ist das ja so. Vielleicht müssen die Menschen alle paar Jahre merken, dass etwas scheiße läuft. Auf jeden Fall hat die AfD eine rechte Gesinnung wieder salonfähig gemacht. Die Leute stehen dazu und werden auch noch akzeptiert. Meine Mutter hat mir erzählt, dass für sie früher die CDU schon total rechts war. Die wirkt dagegen ja schon wieder fast links.

MZEE.com: Glaubst du, dass die Medien der AfD zu sehr auf den Leim gehen? Einer Alice Weidel ist es ja nur recht, wenn tagelang darüber berichtet wird, dass sie eine Talkshow verlässt.

Eko Fresh: Auf jeden Fall gibt die AfD einfach seit geraumer Zeit den Ton an. Weil es da die größte Reibung gibt. Gefühlt seit einem Jahr oder wahrscheinlich schon länger geht es eigentlich ausschließlich um die und wie jeder einzelne zu ihnen steht – die steuern eben die Richtung der Debatte. Bei einigen Aktionen frage ich mich, ob das wirklich so geplant ist oder aus Trotteligkeit entsteht ... aber die Weidel ist vermutlich schon recht clever.

MZEE.com: Kommen wir nochmal auf ein ganz anderes Thema zu sprechen: dein neues Album. Auf dem Track "König von Deutschland" schießt du viel gegen Trap, Autotune und den sogenannten Cloud Rap. Kannst du mit diesem Subgenre nicht viel anfangen?

Eko Fresh: Was den Track angeht, hast du natürlich recht. Ich brauch' beim Battlen halt irgendeinen Gegner und bin mittlerweile weg davon, irgendwelche Leute zu dissen. Da müsste schon einiges passieren, dass ich dafür nochmal zum Stift greife. Ich wollte mal zeigen, auf was für einem Level man in meinem Jahrgang und der HipHop-Schule, aus der ich komme, rappen musste, um nach vorne zu kommen. Da hab' ich mir die Cloud Rapper mal vorgenommen – das heißt nicht, dass ich alles aus dem Bereich scheiße finde. Im Gegenteil. Ich hab' ja extra zwei Boom bap-Alben in meine Box gepackt, um auf dem neuen Album auch modern agieren zu können. Das ist für mich schon ein sehr großer Schritt, überhaupt mal Synthesizer, 808s und sogar hier und da eine Prise Autotune zuzulassen. Natürlich immer nur in einem Maße, in dem ich es vertreten konnte und bei dem ich das Gefühl hatte, dass es die Musik weiterbringt. Nicht nur, um es gemacht zu haben. Ich hab' jetzt ja echt seit sechs Alben oder so straight Boom bap durchgezogen. Aber ich denke, dass es an der Zeit ist, sich mit dem Rad zu drehen, um nicht zurückzubleiben und ein Nischenkünstler zu werden. Das bin ich nämlich nicht. Dazu bin ich auch noch nicht bereit, weil ich einfach viel zu geben hab'. Kurz gesagt: Ich hab' nichts gegen diese Mucke, aber ich wollte zeigen, dass wir technisch gesehen einen ganz anderen Film gefahren haben, um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen.

MZEE.com: Aktuell sind musikalisch andere Qualitäten gefragt. Stört es dich denn, dass man nicht mehr die krassesten Reimketten kicken muss, um bekannt zu werden?

Eko Fresh: Es ist einfach normal, dass die Jungen durchstarten. Von Stören kann sowieso nicht die Rede sein, mich stören ganz andere Sachen als Raptechnik. Ich schmunzel' vielleicht mal drüber und nehme mir auch das Recht heraus, auf Tracks etwas zu sagen. Aber ich verteufel' ja nicht alles. Jeder kann sich selbst aussuchen, was er sein will. Willst du ein Nischenprodukt für etwas Ältere sein oder Teil dieser Szene bleiben? Und ich wäre nicht so lange Teil dieser Szene, hätte ich mich nicht ab und zu neu erfunden. Das Wichtige dabei ist, man selbst zu bleiben. Deshalb hab' ich auch den werten Produzentenkollegen gesagt, dass sie ruhig modernere Beats machen sollen. Die Hauptsache ist, dass mein Rap nicht anders klingt als sonst. Ich kann ja auf jedem Tempo rappen. "Almanis" ist, würde ich sagen, so die modernste Nummer auf dem Album. Aber ich rappe genauso wie sonst auch. Ebenso auf "Komm in meine Hood rein" mit Hasan und Gringo.

MZEE.com: Das kann ich nachvollziehen. Aber ist "mit der Zeit gehen" nicht immer ein Kompromiss? Und ist so ein Kompromiss gut für die Musik?

Eko Fresh: Ich weiß, was du meinst, die Frage ist ja auch berechtigt. Wenn du das Album durchhörst, merkst du aber, dass ich großen Spaß daran habe, mal auf etwas modernere Beats zu rappen. Klar, Boom bap macht mir auch Spaß, aber wenn ich zum x-ten Mal auf den gleichen Beat rappe, entwickle ich mich ja auch nicht weiter. Natürlich kann ich nicht dieselbe Rolle übernehmen wie ein 19-Jähriger, der neu mit dieser Mucke an den Start kommt. Aber in Amerika zum Beispiel arbeiten die neuen Jungs ja auch mit den älteren zusammen und packen die als Joker mal auf die neue Single. In dieser Rolle befinde ich mich vielleicht. Das ist ja beim Fußball genauso: Jedes Jahr gibt's neue Supertalente, aber ein paar von den älteren siehst du immer.

MZEE.com: Und was den Rap angeht: Meinst du nicht, dass man sich an einen Trap-Beat anpassen muss?

Eko Fresh: Dadurch, dass ich schon auf verschiedenen Tempos gerappt habe, kommt es den Leuten ja nicht fremd vor. Ich meinte nur, dass ich jetzt nicht mit diesem Standard-Trap-Flow anfange. Dann würden die Leute denken, ich wäre behindert geworden. Das beste Beispiel ist für mich so jemand wie Fat Joe. Der geht mit der Zeit, bleibt aber immer Fat Joe.

MZEE.com: Du hast ja mittlerweile auch eine zweite Karriere als Schauspieler. Für deine Serie "Blockbustaz" mit Ferris MC ist schon eine zweite Staffel geplant. Was macht dir mittlerweile mehr Spaß – schauspielern oder rappen?

Eko Fresh: Im Studio rappen, etwas entwickeln und keiner fuckt mich ab – das ist immer noch das Schönste. Mit einer Hand voll Leuten neue Tracks zu hören ist immer noch das Beste. Es gibt nichts Schöneres, als etwas aufzunehmen und es dir anzuhören.

MZEE.com: Ist das für dich besser als Live-Spielen?

Eko Fresh: Ja. Natürlich gibt es auch krasse Live-Momente. Wenn du auf dem splash! spielst und gerade genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist. Manchmal weißt du das auch vorher gar nicht. Letztens hab' ich in Karlsruhe einfach vor 7000 Menschen auf so einem Marktplatz gespielt. Ich dachte, das wird so ein kleines Stadtfest und das ist einfach mega ausgeartet und war einer meiner größten Auftritte. Da hat gefühlt jeder Jugendliche in der Stadt auf mich gewartet, das sind natürlich Gänsehautmomente. Ich will das nicht unterschätzen, aber ich bin schon einfach so ein Studio-Frickler. Das macht mir am meisten Spaß.

MZEE.com: Wenn du dich zwischen Schauspiel und Rap entscheiden müsstest, würdest du also vermutlich beim Rap bleiben.

Eko Fresh: Natürlich würde ich beim Rap bleiben. Allerdings ist man als Künstler immer drauf angewiesen, dass das auch alles läuft. Wenn jetzt die Leute von Constantin (Anm. d. Red.: Produktionsfirma von "Blockbustaz") kommen und dir ein Angebot machen würden, dass du die nächsten Jahre nur schauspielern sollst, musst du dir das trotzdem überlegen. Es ist ja mein Geschäft geworden. Was in meinem Herzen ist, ist gar keine Frage. Gerappt hab' ich auch, als ich kein Geld dafür bekommen habe. Ich glaube nicht, dass ich damals im Theater geschauspielert hätte. Ich nehme das aber jetzt auch total ernst. Die wundern sich schon immer, dass ich so konzentriert dabei bin. Dabei hilft mir meine harte Rapkarriere auch. Wir sind ja krass selbstorganisierte Leute und fleißig. Beziehungsweise sollte das so sein. Schauspielerei ist mega – das ist meistens vor allem toll organisiert, alles ist vorbereitet und du musst nur noch spielen. Das kannst du mit 'nem HipHop-Dreh oder einem Album gar nicht vergleichen ...

MZEE.com: Während deine Schauspielkarriere noch relativ jung ist, dauert deine Rapkarriere mittlerweile mehr als 17 Jahre an. Was würdest du als deinen größten Fehler in dieser Zeit bezeichnen?

Eko Fresh: Ach, ich hab' aufgehört, mich mit sowas zu beschäftigen. Ich hab' in meinem Leben bestimmt viel Scheiße gebaut, aber am Ende ist ja alles gut gegangen. Mir geht es ja schon besser als dem normalen Arbeiter. Ich kann mit dem, was mir Spaß macht, meine Familie ernähren. Ich hab' ein Traumleben und durfte Sachen erleben, die nur die wenigsten erleben dürfen. Wenn du mich so direkt fragst, war es wahrscheinlich der größte Fehler, nicht von Anfang an alles beiseite zu legen. Aber das hat eben damals auch einfach dazugehört. Das wird dir wohl jeder bestätigen, der so jung in so eine Sache hineingeraten ist.

MZEE.com: Was war deine beste Entscheidung?

Eko Fresh: (überlegt) Da fragst du mich was. Überhaupt anzufangen wahrscheinlich. Oder nach Köln zu ziehen, hier hab' ich meinen zweiten Frühling gefunden. Aber ganz genau kann ich das gar nicht sagen.

MZEE.com: Wie sehen denn deine Pläne nach dem neuen Album aus?

Eko Fresh: Ich hab' das Gefühl, dass nach dem zehnten Album erst mal Halbzeit ist. Eventuell schreib' ich ein Buch, vielleicht mach' ich ein Best Of. Ich weiß nicht, ob ich mir immer und immer wieder diesen Einjahresrhythmus geben muss. Mir geht es ja relativ gut. Ich könnte mir so ein Halbzeit-Resümee vorstellen.

MZEE.com: Insgesamt kommen also zwanzig Alben.

Eko Fresh: (lacht) Ja, genau.

MZEE.com: Zum Abschluss: Die letzten Worte gehören dir.

Eko Fresh: Ich grüße alle auf MZEE – ich freu' mich, dass hier wieder was am Start ist. Wer neugierig ist, kann sich gerne das neue Album anhören. Ich hoffe, ich hab' nicht zu viel versprochen. Mir macht's auf jeden Fall Spaß, es zu hören.

(Alexander Hollenhorst)