626 Sekunden mit Felix Krull

Was dau­ert im Leben alles 300 Sekun­den? Das War­ten auf die nächs­te U-​Bahn zum Bei­spiel. Oder bis man im Super­markt abkas­siert wird. Viel­leicht auch eine kur­ze Rau­cher­pau­se oder die Zeit, bis dein Mit­be­woh­ner end­lich im Bad fer­tig ist. Es sind klei­ne fünf Minu­ten, die einem manch­mal wahn­sin­nig lang vor­kom­men – und in denen einem ein Künst­ler sicher­lich Din­ge erzäh­len könn­te, die sonst in Inter­views oft kei­nen Platz fin­den. Weil sie zu unbe­deu­tend oder neben­säch­lich zu sein schei­nen, um "das Fass auf­zu­ma­chen", einem aber zusam­men­ge­nom­men ein ganz ande­res Gesamt­bild einer Per­son geben könn­ten. Im MZEE​.com For­mat "300 Sekun­den" sol­len nun aus­schließ­lich die­se klei­nen und kurz zu beant­wor­ten­den Fra­gen ihren Platz – und ihre Ant­wor­ten – fin­den, wäh­rend wir einen Ort sehen und erklärt bekom­men, den der Künst­ler extra für unser Inter­view aus­ge­wählt hat …

 

Für eine wei­te­re Aus­ga­be unse­res For­mats "300 Sekun­den" tra­fen wir Felix Krull an einem son­ni­gen Vor­mit­tag in Mün­chen an der Bava­ria. Obwohl sich der Stem­mer gera­de mit­ten in den Pla­nun­gen für die "Alman Tape"-Releaseparty befand, nahm er sich den­noch eini­ge Minu­ten Zeit für uns. Dabei klär­ten wir unter ande­rem, ob Mün­chen typisch bay­risch ist, wel­chen Sty­ling­tipp ande­re deut­sche Rap­per beher­zi­gen soll­ten und ob Felix gut mit Geld umge­hen kann. Seht außer­dem selbst, an wen er noch ganz spon­tan einen Fruch­ti­kuss ver­teilt hat …

 

Felix Krull – 300 Sekun­den (Inter­view)

Felix Krull auf Face­book

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra & Nach­be­ar­bei­tung: Flo­ri­an Sin­ger)