Adventskalender: Türchen #18 Falk Schacht & Oliver Marquart

Wie­der neigt sich ein lan­ges und ereig­nis­rei­ches Jahr – auch für deut­schen Rap – dem Ende ent­ge­gen. Um die­ses gebüh­rend abzu­schlie­ßen, prä­sen­tie­ren wir Euch unse­ren MZEE​.com Jah­res­rück­blick in Form eines Advents­ka­len­ders. Zwi­schen dem 1. Dezem­ber und Hei­lig­abend war­ten somit 24 Tür­chen auf Euch, hin­ter denen sich ins­ge­samt knapp 50 Inter­views ver­ste­cken: Neben Rap­pern und Pro­du­zen­ten las­sen auch Jour­na­lis­ten und Ver­an­stal­ter bei uns das ver­gan­ge­ne Jahr Revue pas­sie­ren, indem sie auf fünf Fra­gen zum Jah­res­en­de Rede und Ant­wort ste­hen. Dar­aus ergibt sich ein bun­tes Mosa­ik, das Euch die High­lights aus 2016 noch ein­mal aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven erle­ben lässt. Wir wün­schen Euch viel Spaß beim Lesen, eine schö­ne Weih­nachts­zeit und ein fro­hes Fest mit Euren Liebs­ten!

Eure MZEE​.com Redak­ti­on

 

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Falk Schacht

MZEE​.com: Ob alte Hasen oder New­co­mer: Was prägt ein Jahr mehr als neue Relea­ses? Des­halb wüss­ten wir zu Beginn ger­ne dei­ne per­sön­li­che Top 3 der 2016 erschie­ne­nen Deutschrap-​Platten.

Falk: Ufo361 mit "Ich bin 2 Ber­li­ner", "Hal­le­lu­ja" von Audio88 & Yas­sin und "Die Zam­pa­nos" von Pierre Sona­li­ty & Hiob.

MZEE​.com: Wer­den wir ein wenig klein­tei­li­ger, von Alben hin zu Tracks: Wer hat die­ses Jahr die bes­te Line in einem deut­schen Rap­song gebracht und wel­che war das?

Falk: "Erhe­be nie­mals die Hand gegen dei­nen Nächs­ten. Es sei denn, er bewegt sich zu lang­sam auf dem Geh­weg", von Audio88.

MZEE​.com: Kom­men wir zu dem, was vor einem Jahr noch nicht abseh­bar war: Was hat dich in Bezug auf deut­schen Rap im ver­gan­ge­nen Jahr so rich­tig posi­tiv über­rascht?

Falk: Rap wird immer noch erfolg­rei­cher. Vor allem auch Crews, die kei­ne kom­mer­zi­el­le Musik machen.

MZEE​.com: Und im Gegen­teil: Was war in die­sem Deutschrap-​Jahr so rich­tig unnö­tig? War­um?

Falk: Die fort­schrei­ten­de Frag­men­tie­rung der Fans ist unnö­tig. Es gibt nicht mehr nur eine Sze­ne, son­dern vie­le klei­ne.

MZEE​.com: Zu guter Letzt darfst du hier noch heim­lich, still und lei­se jeman­den aus­zeich­nen: Wel­che Per­sön­lich­keit der deut­schen Rap­sze­ne – ganz gleich, ob Rap­per, Pro­du­zent, Mana­ger oder Jour­na­list – hat in die­sem Jahr beson­ders durch eine Leis­tung geglänzt oder konn­te her­vor­ste­chen? Womit und war­um?

Falk: Was die 187er die­ses Jahr geris­sen haben, ist krass.

 

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Oli­ver Mar­quart

MZEE​.com: Ob alte Hasen oder New­co­mer: Was prägt ein Jahr mehr als neue Relea­ses? Des­halb wüss­ten wir zu Beginn ger­ne dei­ne per­sön­li­che Top 3 der 2016 erschie­ne­nen Deutschrap-​Platten.

Oli­ver Mar­quart: "Dreams" von Shin­dy, das "Kro­cha Tape" von Yung Hurn sowie Kalims "Odys­see 579".

MZEE​.com: Wer­den wir ein wenig klein­tei­li­ger, von Alben hin zu Tracks: Wer hat die­ses Jahr die bes­te Line in einem deut­schen Rap­song gebracht und wel­che war das?

Oli­ver Mar­quart: "Das ist kein Eis, das ist ein Sor­bet", vom Shindy-​Track "Dreams".

MZEE​.com: Kom­men wir zu dem, was vor einem Jahr noch nicht abseh­bar war: Was hat dich in Bezug auf deut­schen Rap im ver­gan­ge­nen Jahr so rich­tig posi­tiv über­rascht?

Oli­ver Mar­quart: Deut­scher Rap will musi­ka­lisch wer­den. Und die Nut­te weiß jetzt end­lich, wie.

MZEE​.com: Und im Gegen­teil: Was war in die­sem Deutschrap-​Jahr so rich­tig unnö­tig? War­um?

Oli­ver Mar­quart: Beef in jeder Form.

MZEE​.com: Zu guter Letzt darfst du hier noch heim­lich, still und lei­se jeman­den aus­zeich­nen: Wel­che Per­sön­lich­keit der deut­schen Rap­sze­ne – ganz gleich, ob Rap­per, Pro­du­zent, Mana­ger oder Jour­na­list – hat in die­sem Jahr beson­ders durch eine Leis­tung geglänzt oder konn­te her­vor­ste­chen? Womit und war­um?

Oli­ver Mar­quart: Skin­ny von rap​.de.

(Flo­rence Bader & Anne Donohoe)
(Gra­fik von Dani­el Fersch)